„Moderne Großstadtpartei“

Nachdem sie uns schon die Fußball-WM mit ihren Sprüchen von der angeblichen Multikulti-Mannschaft verleidet hat, nutzt die Journaille die Gelegenheit, ein neues Phrasenschwein durchs Dorf zu treiben: die „moderne Großstadtpartei“ CDU. Letztere hat zwar in Gestalt von Jürgen Rüttgers und seiner mobilen Sprechblase Armin Flaschet soeben in Nordrhein-Westfalen eine klatschende Bauchlandung hingelegt, wird aber weiterhin gerne bejubelt, wenn es gilt, die Verdienste des jeweiligen Flüchtlings der Woche zu preisen, diesmal also die von Ole von Beust. Der arme Ole, könnte man den Tenor des Textbaustein-Journalismus zusammenfassen, nun ist er gescheitert, weil sein Konze pt der „modernen Großstadtpartei“ den „Traditionalisten“ in …

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Guttenberg und die globalistischen Seilschaften

Judith hat in dem lesenswerten Artikel „Guttenberg, Afghanistan und ‚die Gesellschaft’“, in dem sie die Rhetorik des Verteidigungsministers aufspießt, ganz nebenbei noch einmal auf einen Zweiteiler in zeitgeist-online hingewiesen, der dort schon vor einem Jahr erschienen, aber nach wie vor aktuell ist. Am Beispiel Guttenberg wird dort, empirisch reich unterfüttert, herausgearbeitet, wie die Selbstrekrutierung der globalen Eliten funktioniert. Einige Kostproben: Das Young Leaders Programm des American Council on Germany beschreibt seine Aufgabe wie folgt: (…)„Das ACG greift [also] nach der nächsten Generation von Entscheidungs-Machern und Meinungs-Führern, indem er Konferenzen organisiert, um sie mit transatlantischen [ein Schlüsselwort für US-amerikanisch] Schlüsselthemen bekannt …

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Frau Böhmer setzt Prioritäten

BERLIN. „Interkulturelle Kompetenz“ muß künftig Bestandteil der Grundausbildung bei der Bundeswehr werden. Dies hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), gefordert. Quelle: Junge Freiheit So kann wohl nur eine daherreden, die noch nie eine Uniform getragen hat, die kinderlos ist und daher auch nicht in die Verlegenheit kommen wird, um einen Sohn bangen zu müssen, der in Afghanistan Dienst tut. Die Kampfausbildung zugunsten multikultureller Gehirnwäsche zu vernachlässigen kann nur einer einfallen, die in der Gewissheit lebt, dass es anderer Leute Kinder sind, die dafür mit ihrem Leben bezahlen.

Die Rückkehr des Zwölften Imams

MEMRI berichtet Beunruhigendes: Iranian Website: Khamenei Claims He Was Visited by Hidden Imam In a speech to the Iranian leadership and foreign ambassadors, Iranian Supreme Leader Ali Khamenei said that the present world order, led by the West and the U.S., contravenes God’s decrees and is consequently collapsing before our eyes. He said that one of the reasons for the collapse is the awakening of the Muslim world under Iran’s leadership. The Khandaniha website posted an audio address by a cleric from Ahvaz province, Mir Ahmad Reza Hajati, in which he claims that Khamenei told his associates that the Hidden …

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Das Ende der Ewigen WM-Wahrheiten

Alle ehernen Gesetze des WM-Fußballs sind diesmal über den Haufen geworfen worden: Außerhalb des eigenen Kontinents wird nur Brasilien Weltmeister. Falsch. Weltmeister wird entweder der Gastgeber oder einer, der es schon einmal war. Falsch. Wer sein Auftaktspiel verliert, wird nicht Weltmeister. Falsch. Ein einziges Gesetz hat diese WM überlebt, nämlich dass Holland der ewige Favorit ist, der nie den Titel holt. Schade. Diesmal hätte ich es den Holländern gegönnt. Einer freilich hat sich über die Weisheiten der Fußball-Experten souverän hinweggesetzt und jederzeit den Überblick behalten: In Spanien soll er jetzt zum Nationalhelden erklärt werden. Kein Witz. Das können sie ja …

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Blick in die Zukunft

Gérard Bökenkamp würdigt in eigentümlich frei die Leistungen des Aufsteigers der WM – nein, nicht Thomas Müllers (und schon gar nicht Mesut Özils), sondern des Tintenfischs Paul. Bökenkamp stellt zutreffend fest, dass dessen Prognoseleistungen die der vielen „Experten“ bei weitem übertrafen und regt an, ihn auch auf anderen Gebieten als dem Fußball die Prognosen stellen zu lassen: Die Herrschaft von weisen Tieren ist kulturgeschichtlich durchaus kein neues Phänomen. Angeblich folgten die Elbslawen im hohen Mittelalter dem Rat eines heiligen Pferdes in einer großen Tempelanlage. Als die sie missionierenden Deutschen das Pferd entführten, soll das zu einer echten politischen und moralischen …

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Wie man eine Ideologie durchsetzt

Dirk Pilz hat in der „Berliner Zeitung“ kritisch und lesenswert über eine Forschungsrichtung geschrieben, von der ich bis gestern noch nie etwas gehört hatte, und die ich deshalb auch nicht inhaltlich beurteilen werde: Es handelt sich um den Begriff der „Performativität“ und das darauf basierende Theoriegebäude. Das Interessante an Pilz‘ Text ist, dass er exemplarisch aufzeigt, wie man die gesellschaftlich vorherrschende Ideologie in eine ganz bestimmte Richtung manipuliert: Es gibt auch gute Nachrichten: Der Sonderforschungsbereich (SFB) „Kulturen des Performativen“ lädt von heute bis Samstag zu seiner Abschlusstagung ins Haus der Kulturen der Welt. Elfeinhalb Jahre wurde emsig geforscht, jetzt soll …

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Die Moralhüter

„Aus deutscher Perspektive war am Mavi-Marmara-Vorfall vor allem relevant, dass die türkische Regierung sich hier erstmals offen auf die Seite der Hamas gestellt hatte und islamistische Aktivisten mit militantem Hintergrund beim Versuch unterstützte, die Blockade gegen die Hamas zu brechen. Dieses Verhalten ist nur die jüngste Eskalation in einem seit Jahren zu beobachtenden Trend der Hinwendung der türkischen Regierung zu antiwestlichen Kräften. Anstatt solche realen sicherheitspolitischen Probleme anzugehen, hat der Bundestag den Vorfall als Aufhänger für außen- und sicherheitspolitisches Theater benutzt, bei dem alle Parteien sich auf Kosten politischer Vernunft und deutscher Interessen als Moralhüter aufspielen wollten. Dabei ist Deutschland …

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Konservativer Theologe überfallen und lebensgefährlich verletzt

Aus einer Pressemitteilung der Polizei Fulda, 28.06.2010: Nach Einbruch in Wohnhaus – Katholischer Priester schwebt in Lebensgefahr – Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgesetzt Fulda (ots) – Fulda – Wie bereits berichtet, waren bislang unbekannte Einbrecher in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (24./25.06.) in ein Wohnhaus in der Haimbacher Straße eingebrochen und hatten den anwesenden Hausbewohner verletzt. Danach waren sie ohne Beute geflohen.Bei dem Hausbesitzer handelt es sich um einen 78-jährigen pensionierten katholischen Priester, der alleine dort lebte und von den Tätern so schwer am Kopf verletzt wurde, dass er noch immer in Lebensgefahr schwebt. Die Kripo und die …

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