Tod eines Patrioten

Ich will sie nicht gerade Krokodilstränen nennen, die Tränen, die führende europäische Politiker anlässlich des Todes von Lech Kaczynski vergießen. Aber insgeheim wird mancher von ihnen froh sein, sich mit dem unbequemen polnischen Präsidenten nicht mehr auseinandersetzen zu müssen. Kaczynskis leidenschaftlicher Patriotismus, sein unbedingtes Beharren auf der Selbstbehauptung seiner Nation in einem Europa, in dem Vaterlandsliebe vielerorts als Vorstufe zum Rechtsextremismus verteufelt wird, erst recht sein katholisch geprägter Konservatismus, der hierzulande ohne weiteres das Verdikt des „Fundamentalismus“ auf sich zöge, machten ihn unter den „Eliten“ Europas zu einem Fremdkörper. Diesen „Eliten“, in ihrer Geschichtsvergessenheit, ihrer Gottlosigkeit, ihrem größenwahnsinnigen Hang, sich …

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Ob das wohl ein Witz ist?

Ob das wohl ein Witz ist? Erster Schultag in Neukölln. Der Lehrer ruft nacheinander die Schüler auf: „Mehmet Aydin?“ – „Hier!“ „Abdallah el-Khatib?“ -„Hier!“ „Abdelkarim el-Husseini?“ – „Hier!“ „Mel Ani el-Sner?“ Stille. „Mel Ani el-Sner?“ In der letzten Reihe steht ein kleines Mädchen auf: „Ich glaube, Sie meinen mich. Aber ich heiße Melanie Elsner.“

Kulturkampf

„Eine unvoreingenommene Analyse der Geschichte der Kirche zeigt meines Erachtens: Ohne die Inquisition und gelegentliche militärische Kreuzzüge gäbe es das Abendland und mit ihm die Idee der Freiheit, in den Worten Dávilas „die Gegenwart der griechischen Philosophie in der christlichen Seele“ nicht. Nicht nur die Kirche, sondern wir alle gehen schweren Zeiten entgegen. Schon jetzt gehen erste Gotteshäuser in Flammen auf. Der Sieg der Wahrheit wird nicht umsonst zu haben sein.“ Edgar L. Gärtner

Warum Deutschland weder in Afghanistan noch in Deutschland siegen wird – Stand 2010

Der Weblog Sicherheitspolitik nimmt unter dem Titel „Weinende Soldaten: Ursachen der Überlegenheit der Aufständischen im Bereich Informationsoperationen“ die Kultur der Schwäche auseinander, die sich in unserem Land breitgemacht hat und kommt zu dem Ergebnis: Die Aufständischen haben keinen Anreiz zu verhandeln, solange sie täglich Beweise für ihre Annahme erhalten, dass sie dem militärisch überlegenen aber moralisch dekadenten Westen langfristig überlegen sein werden. Die kooperationsbereiten Teile der afghanischen Bevölkerung hingegen haben angesichts der wahrgenommenen Kräfteverhältnisse wenig Grund, an den Sieg der Regierung und der sie unterstützenden internationalen Kräfte bzw. deren “weinender Soldaten” zu glauben. Dieser Willen zur Stärke lässt sich nicht …

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Und noch einmal der „Spiegel“

Die Redakteure des „Spiegel“, die sich so gerne ein intellektuelles Mäntelchen umhängen, und so gerne ihren Lesern suggerieren, sie seien eine Art Intelligenz- und Informationselite („Spiegel-Leser wissen mehr“), demonstrieren mit jeder Druckausgabe, mit jedem Online-Artikel, dass sie eben diese Leser als bemitleidenswerte Kretins verachten, gerade gut genug, für durchsichtige Propaganda jede Woche ihre knapp 4 Euro am Kiosk abzuliefern. Nehmen wir das neueste Machwerk aus diesem Hause: Bereits die Überschrift Vatikan-Botschaft vergrätzt Kirchenopfer enthält in einem einzigen Wort gleich zwei Lügen: Erstens gibt es keine „Kirchenopfer“, sondern schlimmstenfalls Opfer von kriminellen Klerikern; das sind so die Methoden, seine Leser mit …

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Verwirrungen

Während des Oster-Hochamtes hat ein 44-Jähriger im Dom von Münster mit einem Stock wild um sich geschlagen und Bischof Felix Genn attackiert. schreibt Spiegel-online, und zwar unter der Überschrift: Verwirrter Mann attackiert Bischof mit Besenstiel und weiter: Der Angreifer ist möglicherweise psychisch krank. Selbstverständlich muss der Täter psychisch krank gewesen sein. Sonst könnten die Leser womöglich darüber nachdenken, dass zur „Verwirrung“ nicht nur der Verwirrte gehört, sondern auch der ihn Verwirrende. Und dies wäre für „Spiegel“-Leser doch eine höchst verwirrende Erkenntnis.

Dekadenz

„Der Dekadenzbegriff geht von einer ganzen Reihe an Grundannahmen aus, die aus Sicht des Historikers etwas fragwürdig sind. Früher war bekantlich nicht alles einmal besser, wie es die Dekadenztheorie nahelegt. Wenn sie aber etwas zutreffend bezeichnet, dann nicht nur eine Ära des leistungslosen Genusses, sondern vor allem eine Ära, in der alte Begriffe und Werte zwar noch gebraucht, aber nicht mehr geachtet werden. Dazu gehören in der Bundesrepublik gegenwärtig solche Begriffe wie Parlamentarismus, die erkennbar entwertet sind, wenn der gewählte Bundestag praktisch ohne Debatte ein Gesetz wie den Lissabon-Vertrag durchwinkt, das seine eigenen Kompetenzen in verfassungswidriger Weise beschneidet. Dazu gehören …

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Der Aschenstreuer

von Le Penseur, zuerst veröffentlicht heute auf seinem Blog „Le Penseur – libertär -konservativ – nonkonformistisch“ Der Aschenstreuer … scheint heutzutage eine beliebte Rolle in katholischen Klerikerkreisen zu sein. Man schlüpft ins gutmenschliche Kostüm dessen, der sich für die Verfehlungen anderer (wir wollen es bis zum Beweis des Gegenteils wenigstens unterstellen) Asche aufs Haupt streut. »Cui bono?«, fragt man sich … Was haben die Opfer davon, wenn ein Kardinal Schönborn mit einer Theologin, welche auf den putzigen Namen Prüller-Jagenteufel hört, in verteilten Rollen verquaste Sätze liest, von denen man nicht immer weiß, ob man dabei ernstbleiben soll bzw. kann. Ein …

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