Um mich dem Kommentar von Manfred Kleine-Hartlage apropos Dominique Venner anzuschließen: die Bedeutung und den Sinn einer solchen „Geste“ versteht man entweder auf Anhieb, oder eben nicht. Mit denen, die sie nicht verstehen, erübrigt sich jeder weitere Dialog. Das ist eine Frage der Haltung, die man je nach Verfassung des Charakters einnehmen kann oder nicht.[weiter, noch 1,068 Wörter]
Ich will die Haltung, die der eine oder andere politische Kommentator anläßlich von Dominique Venners Selbsttötung bekundet, nicht gerade zum Gesinnungs-Lackmustest erklären, aber bezeichnend ist doch, wie sich gerade an dieser Tat die Geister scheiden: Was für den einen eine politische Tat ist, die ihre Erklärung in sich trägt und daher der Erläuterung nicht bedarf, erscheint dem anderen als ein Akt bloßer Verrücktheit, als eine „schreckliche und unnötige“, eine „gewaltsame und schlimme Geste eines Gestörten“.[weiter, noch 775 Wörter]
Na, welche wohl? Das Institut für Demoskopie Allensbach hat diese Frage im Auftrag der FAZ (Reihe: Deutsche Fragen-Deutsche Antworten, FAZ vom 22.5. 2013) abermals gestellt. Sie hat das bereits 1991, 1994, 2000 und 2007 getan. Zur Auswahl standen jeweils Gruppen, die sich höchst unterschiedlich definieren lassen: nach politischer Überzeugung, nach religiöser und ethnischer Zugehörigkeit und nach sexueller Vorliebe. In Bezug auf manches (Vor-)Urteil hat sich in den vergangenen 22 Jahren wenig geändert:[weiter, noch 553 Wörter]
In den vergangenen Nächten kam es in Vororten der schwedischen Hauptstadt Stockholm zu ethnischen Unruhen, für die jeweils bis zu mehrere hundert in Banden organisierte männliche Jugendliche und junge Erwachsene mit vorwiegend nahöstlichen, aber auch schwarzafrikanischen Migrationshintergründen verantwortlich waren.
Als im November 2011 die sogenannten “Dönermorde” scheinbar aufgeklärt wurden, mangelte es nicht an kritischen Zeitgenossen, denen ausgesprochen hanebüchen vorkam, was Politik und Sicherheitsbehörden, sekundiert von servilen Medien, ihnen als offizielle Wahrheit auftischten: Da sollen also drei rechtsextreme Terroristen über Jahre hinweg ausländische Geschäftsleute ermordet haben. Warum? Um Ausländer in Angst und Schrecken zu versetzen, damit sie Deutschland verlassen?
Auf der Netzseite der Jungen Freiheit ist ein Nachruf auf Dominique Venner von Karlheinz Weißmann erschienen. Weißmann unterscheidet darin Venners „Geste“ des Freitods von jener der geistesverwandten Schriftsteller Drieu la Rochelle, Henry de Montherlant und Yukio Mishima.[weiter, noch 1,644 Wörter]
Ich bin körperlich und geistig gesund und voller Liebe für meine Frau und meine Kinder. Ich liebe das Leben und habe keinerlei Hoffnungen auf ein Jenseits, allenfalls auf die Fortdauer meiner Rasse und meines Geistes. Da jedoch am Abend meines Lebens mein französisches und europäisches Vaterland in großer Gefahr schwebt, habe ich mich entschlossen, zu handeln, solange es meine Kräfte noch zulassen.
Alles in der sichtbaren Welt ist vergänglich: Der globale Finanzkapitalismus wird wohl am ehesten dadurch an sein Ende gelangen, daß sich weitgehend autarke Großräume ausgliedern und – wie auch immer sie ökonomisch geordnet sind – von den USA unabhängig eigenständige Beziehungen zum Rest der Welt aufbauen. Dies setzt natürlich auch eine so ansehnliche Streitmacht voraus, [...]
Der französische Historiker Dominique Venner hat sich heute in der Kathedrale Notre Dame in Paris erschossen, um gegen die Einführung der Homo-Ehe in Frankreich zu protestieren. Vor einer Woche erst führte Sezession mit Venner ein für das August-Heft geplantes Interview. Anlaß war Venners neues Buch: Le Choc de l‘Histoire – Der Schock der Geschichte. Im Verlauf des Gesprächs deutet Venner an, daß unsere Zeit reif sei für symbolische Aktionen und persönliche Opfer. Die Fragen stellte Benedikt Kaiser.
Der 78-jährige Historiker Dominique Venner hat sich heute in der Cathedrale Notre Dame in Paris erschossen, um gegen die Einführung der Homo-Ehe in Frankreich zu protestieren. Zuvor plazierte er auf dem Altar einen versiegelten Brief und veröffentlichte auf seiner Internet-Seite ein Manifest, in dem er zu „neuen, spektakulären und symbolischen Aktionen“ aufruft, „um uns aus dem Schlaf zu schütteln, unsere eingeschläferten Gemüter aufzurütteln und die Erinnerung an unsere Grundlagen wiederzuerwecken“.
Ich trage die Uhr meines Vaters. Beim Morgentraining, insbesondere beim Laufen, beschlägt von innen ihr Glas, weil sie nicht mehr abzudichten ist. Über den Tag trocknet das weg. Sonst funktioniert sie einwandfrei. Mit den ein, zwei Minuten Tempoverlust auf zwei Tage kann man leben. Gleich drei Minuten vorstellen. Pünktlichkeitsgarantie.
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
Der Zeigeist habe bei den Grünen gefährliche Tendenzen gefördert, schreibt Welt. Der Zeitgeist habe Pädosexuellen [gemeint sind Pädokriminelle] geholfen, publiziert Zeit. Der Zeitgeist, so der Politik- und Kulturwissenschaftler Lothar Probst, sei verantwortlich für die Unterstützung der NRW-Grünen 1985 für Pädophile [gemeint sind Pädokriminelle].
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
Nach der Tötung von Daniel S. durch eine Gruppe türkischer Jugendlicher in Kirchweyhe bei Bremen begannen Politik, Behörden und Medien mit wenigen Ausnahmen unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls damit, dessen ethnischen Kontext zu verschleiern. Man sorgte sich offensichtlich sehr über eine mögliche Thematisierung der Täterherkunft.








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