Archiv der Kategorie: Sprachkritik

„Radikalisierung“

Wer sich schon einmal mit der Relativitätstheorie befasst hat, kennt Einsteins Gleichnis vom Zugreisenden, aus dessen Perspektive nicht etwa er selbst, sondern der am Bahnsteig zurückbleibende Begleiter derjenige ist, der sich bewegt.

Alles, so scheint es, ist relativ, theoretisch zumindest. Für praktische Zwecke freilich ist das Gleichnis kaum zu gebrauchen. Jeder wirkliche Zugreisende weiß, dass er selbst sich mit dem Zug bewegt – er wäre ja sonst gar nicht erst eingestiegen.

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„Verschwörungstheorie“, „Coronaleugner“: Michael Wendler und die Orgie der Unwörter

Wer hätte für möglich gehalten, dass der höchstens mäßig erfolgreiche Schlagersänger Michael Wendler einmal in diesem Blog Erwähnung finden würde?

(Für die, die ihn nicht kennen: Sie haben künstlerisch nicht allzu viel versäumt, Wendler erzielt einen erheblichen Teil seiner Einnahmen damit, durch Trashfernsehformate der RTL-Gruppe zu tingeln und im Übrigen sein Privatleben und das seiner 30 Jahre jüngeren Frischangetrauten für Tratschsendungen auszubreiten.)

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