Pascal Bruckner: „Der Schuldkomplex: Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa“

Aus der Rezension von Daniel Pipes: „Er übertreibt, aber nicht allzu sehr.Er zeigt, wie die Europäer sich selbst als „den kranken Mann des Planeten“ betrachten, dessen Pestilenz jedes Problem in der nicht westlichen Welt (die er den Süden nennt) verursacht. Als der weißte Mann seinen Fuß nach Asien, Afrika oder Amerika setzte, folgten ihm Tod, Chaos und Zerstörung.Die Europäer fühlen sich als mit einem Stigma geboren: „Der Weiße Mann hat Leid und Verderben gebracht, wo immer er hingegangen ist.“ Seine helle Haut signalisiert seine moralische Fehlerhaftigkeit.(…)Paradoxerweise ist es gerade Europas Bereitschaft seine Fehler zuzugeben, die den Selbsthass auslöst, denn Gesellschaften, …

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Das verkommene Königreich

Wenn es stimmt, dass man den Charakter einer Herrschaft an den Menschen erkennt, die sich in ihr wohlfühlen und Karriere machen, dann haben wir über Labour-England schon manches gelernt, was wir lieber gar nicht gewusst hätten. Der britische Dekadenzpegel hat jetzt aber einen neuen Höchststand erreicht. „Zeit online“ berichtet: „Die Eröffnung einer Abtreibungsklinik, die Absegnung einer Homo-Ehe, ein Duett mit der Queen und zu guter Letzt noch Kondome der Marke „Benedikt“: Im britischen Außenministerium kursierten einige kurios anmutende, aber tatsächlich ernst gemeinte Vorschläge, wie der anstehende Besuch des Papstes im Vereinigten Königreich aussehen könnte. (…) Das Außenamt entschuldigte sich nach …

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Geht mir ja runter wie Öl

“Pi” ist meine Bildzeitung, “Kewil” ist mein Stammtisch, “Manfreds Korrektheiten” mein Feuilleton, Real-Satire beim “Karl-Eduard”, “Eike” damit ich naturwissenschaftlich nicht verblöde, “Andreas Unterberger” ja selbst in Österreich scheint noch nicht alles verblödet zu sein. Rucki

Küng ruft zur deutschen Rebellion gegen Benedikt auf

Hans Küng hält das Pontifikat Benedikts XVI. für gescheitert, weil der Papst die Verweltlichung der Kirche nicht weiter vorangetrieben, sondern vorsichtig zurückgedrängt hat. Küng misst die Leistungen eines Papstes daran, ob er bereit ist, seine, Küngs, Vorstellungen umzusetzen, wie etwa die Abschaffung des Zölibats, die Unterwerfung unter die islamischen Redeverbote, die Abschaffung der katholischen Sexualmoral. Da Benedikt sich darauf nicht einlässt,  ruft Küng jetzt zur Rebellion gegen den Papst auf. Der arme Herr Küng! Gerüchten zufolge wäre er beinahe selber Papst geworden. Diese Ehre musste er aber leider, leider ablehnen. Weil er dann nicht mehr unfehlbar gewesen wäre. Weitere Informationen …

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Die Rückkehr der Wahrheit

„Bei Benedikt spürt man den beinahe schon vergessenen Wahrheitsanspruch der Kirche zurückkehren; es wird deutlich, dass der Papst es mit seinem Kampf gegen den Relativismus ernst meint und dass er vor allem die Katholiken dafür gewinnen will, wieder katholisch zu sein. Das begreift ein einflussreicher Teil der veröffentlichten Meinung als Kriegserklärung. Ihre Antwort darauf ist: Dieser Papst darf keinen Fuß auf den Boden bekommen. Wäre er ein Politiker, er müsste nervös werden. Aber die Stärke dieses sanften und behutsamen Mannes, der für sich selbst die Anwendung von Machtmitteln ablehnt, besteht darin, dass er eben kein Politiker ist.“ Martin Mosebach

Sag mir welche Zeitung du liest…

Woher hat eigentlich die „Tagesschau“ ihre Informationen über Israel? Vielfach aus israelischen Zeitungen, aber aus welchen? Ulrich Becker hat sich die Mühe gemacht, nachzuzählen, welche israelischen Zeitungen wie oft als Quelle genannt werden, und wie sich die Häufigkeit der Zitate zur Bedeutung des jeweiligen Blattes und zu seiner politischen Ausrichtung verhält: „1. Jedijoth Achronoth [Mitte Links] hat ca. 34% Marktanteil in Israel und wird in 51 Tagesschauartikeln erwaehnt. … 2. Israel HaJom [Mitte Rechts] hat ca. 27% Marktanteil in Israel und wird 0 mal in Tagesschauartikeln erwaehnt. … 3. Maariv [Mitte Links] hat ca. 14% Marktanteil in Israel und wird …

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Profiteure der Freiheit | MEDRUM

Die Tracht eines geistlichen Ordens mit dem Kopftuch der Neo-Musliminnen zu vergleichen, wie es u. a. die ZEIT in einem Titelbild gemacht hat, zeugt von kompletter Ahnungslosigkeit oder jener gedankenlosen Einseitigkeit, die durch die völlige Risikolosigkeit der Kritik am Christentum bedingt ist und sie so wohlfeil macht. Mögen beide Entscheidungen frei getroffen worden sein, so besteht doch ein fundamentaler Unterschied. Der Eintritt in den Orden bedeutet einen Schritt aus der Alltagsgesellschaft hinaus in eine geistliche Welt; das Tragen der Ausgehuniform der Neo-Musliminnen bedeutet das Eindringen einer Ideologie in die Mitte der Alltagsgesellschaft. Während niemals von der christlichen Gesellschaft verlangt würde, …

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