Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
Get Adobe Flash player

Neue Rhein Zeitung, 12. Januar 2009:

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Verlauf der Duisburger Demonstration gegen den israelischen Militäreinsatz hart kritisiert. (…) ‚…offensichtlich bestimmen jetzt potenzielle Gewalttäter das Maß der Meinungsfreiheit in Deutschland‘, sagt der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, der NRZ. Hintergrund: Auf dem Marsch zum Kundgebungsort in der Innenstadt hatten Teilnehmer ein Haus unter anderem mit Steinen attackiert, in dessem dritten Obergeschoss gut sichtbar eine israelische Fahne im Fenster hing. Pressefotos und ein Video im Internetportal ‚Youtube‘ belegen, dass Polizisten die Fahne abhingen, worauf die Demo-Teilnehmer mit Rufen wie ‚Gott ist groß‘ ihre Befriedigung über die Polizei-Aktion zum Ausdruck brachten.

(…)

Der Sprecher der Duisburger Polizei, Ramon van der Maat, verteidigte auf NRZ-Anfrage das Vorgehen der Polizei und machte den Besitzern der Wohnung den Vorwurf, sie hätten ’nur provozieren‘ wollen. ‚Bevor mir eine eigentlich friedliche Demonstration entgleitet, muss ich in solchen Fällen handeln.‘ Wer die muslimischen Mitbürger kenne, wüsste, dass sie emotional oft schnell in Fahrt gerieten. ‚Da müssen Sie als Polizeiführer sehr schnell entscheiden, und hier wurde der richtige Weg gewählt.‘

Das Handeln der Polizei sah dann konkret so aus, dass Beamten die Tür der betreffenden Wohnung eintraten, ‚da die Besitzer nicht anzutreffen waren‘, so van der Maat. Anschließend wurde die Fahne entfernt, Augenzeugen sprachen davon, sie sei regelrecht heruntergerissen worden. Für den Polizeisprecher hat die Polizei die ‚Verhältnismäßigkeit‘ gewahrt. (…)“

[Der ursprünglich hier gesetzte Verweis ist nicht mehr gültig.]

Der Vorgang selbst bedarf – zumindest aus meinem Munde – keiner ausführlichen Kommentierung. Der deutsche Staat stellt die Rechte seiner Bürger zur Disposition des Pöbels. Die Grenzen der Meinungsfreiheit werden nicht mehr vom Grundgesetz gezogen, sondern vom Mob. (Wer es ausführlicher gewürdigt haben möchte, dem lege ich meinen Artikel „Der kalte Staatsstreich“ ans Herz. Wärmstens. Insbesondere die fettgedruckte Schlusspassage empfehle ich Eurer besonderen Aufmerksamkeit.)

Frappierend ist allerdings der Umstand, dass die zutreffende Aussage

Offensichtlich bestimmen jetzt potenzielle Gewalttäter das Maß der Meinungsfreiheit in Deutschland“

ausgerechnet von dem sonst geistig dauerüberforderten Generalsekretär des Zentralrats der Juden stammt. Falsch an diesem Statement ist einzig das Wörtchen „jetzt“ („…bestimmen jetzt potenzielle Gewalttäter…“), als wenn dieser Zustand nicht schon seit geraumer Zeit bestünde.

Offensichtlich wurde er spätestens, als der rote Mob den Anti-Islamisierungkongress in Köln gewaltsam verhinderte, und zwar unter wohlwollender Duldung der Polizei. Und des Zentralrats der Juden in Deutschland. Dessen ehrwürdige Vorsitzende, die damit bewies, dass Alter vor Torheit nicht schützt, fand es damals nämlich

unglaublich, dass in der heutigen Zeit die braune Brut [gemeint waren die Organisatoren des Kongresses, M.] die Möglichkeit hat, das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Religion zu stören“,

womit sie die Suspendierung der Meinungsfreiheit gleichsam koscher stempelte.

Hoffen wir, dass die Vorgänge von Duisburg (oder auch weniger spektakuläre wie dieser hier) wenigstens den einen Vorteil haben, bei den Verantwortlichen des Zentralrats einen Denkprozess anzustoßen, und hoffen wir, dass dieser Prozess noch vor dem Jüngsten Gericht – und tunlichst auch, bevor in Deutschland die Scharia eingeführt wird – zu den Erkenntnissen führt,

– dass die Bürgerrechte auch von Juden durch das Grundgesetz geschützt werden, nicht durch Political Correctness, sprich durch linken und islamischen Meinungsterror,

– dass sie am besten bei einem Rechtsstaat aufgehoben sind, der bereit ist, dieser Rechte gegebenenfalls auch mit Gewalt zu schützen,

– dass es selbstmörderisch ist, die schleichende Selbstauslöschung dieses demokratischen Rechtsstaates zu dulden,

– dass die Islamisierung unseres Landes, das heißt das Zurückweichen der Gesellschaft vor den Machtansprüchen einer totalitären Religion in vollem Gange ist,

– und dass dieser Prozess, wenn er nicht gestoppt wird, enden wird wie alle historischen Islamisierungsprozesse: nämlich damit, dass Juden und Christen gleichermaßen auf den Status entrechteter Untermenschen gedrückt werden!

5 Antworten auf Islamisierung: Die Herrschaft des grünen Pöbels

  • Leider ist das schon seit 1969 so.

    Im Strafgesetzbuch wurden damals etliche Paragraphen, so etwa der über Volksverhetzung §130 und der über Religionsbeschimpfung §166 StGB so angepasst, dass man glaubte, die Hürde läge für deutsche Verhältnisse hoch genug, dass es nicht mehr dauernd zu Bagatellklagen wegen solcher Sachen käme. Daher fügte man den Passus ein: Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu gefährden, […], wird […] bestraft.

    Jetzt musste schon eine ziemlich heftige Beschimpfung der Religion vorliegen, denn ohne die Gefährdung des inneren Friedens gab es keine Strafbarkeit mehr. Aber Christen randalieren halt nicht rum. Prinzipiell hätte aber die Inszenierung von Randale eine Strafbarkeit erst begründet – und nicht schon die Tat für sich.

    Die Randalierbereitschaft der massenweise hereingeholten Moslems führt dazu, dass viele Dinge, die ansonsten völlig normal wären, jetzt eine Strafbarkeit begründen. Und wenn sie sich über – sagen wir – ein kleines Kruzifix so aufregen, wie das für sie typisch ist, dann muss man selbstverständlich von einer Gefährdung des inneren Friedens ausgehen, und das Mitführen des provozierenden Kreuzes wird zur Straftat.

    So ist nun mal unser Strafrecht. Und als es 1969 so gemacht wurde, haben sich noch alle auf die Schultern geklopft.

  • bekannterweise wohne ich ja in der Region.
    Am Samstag war ich in Köln unterwegs, da ich glaubte, dort wäre Ruhe, da die Großdemo ja in Duisburg angesagt war.

    Vergesst es; auch vor dem Kölner Dom tobte wieder ein islamischer Mob – so eine Lautstärke … Das Hassverzerrte Gekreisch hallte durch den Dom. Das Kirchenschiff war geöffnet, nicht jedoch der Chorumgang, der die meisten Kunstschätze beherbergt und auch Zugang zum Dreikönigsschrein bietet. Viele Dombesucher verdrückten sich dann durch das Nordportal zum Hauptbahnhof.

    Was auffiel, wer zufälligerweise die Domplatte kreuzen musste, igorierte die Hassdemo … man sah nur verkniffene Gesichter, die geduckt vorbeihuschten und schnell weg wollten.

    Der einzig positive Eindruck: die linken Friedensfritten haben an dieser Hassdemo nicht mehr teilgenommen, ausgenommen weniger als fünf vollkommen Lobotomierte.

  • Noch ein negativer Eindruck: beobachtet man unsere lieben moslemischen Freunde dieser Tage in der Öffentlichkeit, grinst einem immer wieder eine ganz besonders auftrumpfende frech-arrogante Herrenmenschenüberheblichkeit an… sie haben in Duisburg ja demonstriert bekommen, wieviel sie sich hier schon herausnehmen können.

    Schlechtgelaunte Grüße..

  • @ apokryphe:

    Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist… 😀 , und danke für die plastische Schilderung!

    @ Thatcher:

    Diese ganze Denkfigur, dass ich dadurch eine Straftat begehe, dass ein Anderer wegen mir den öffentlichen Frieden verletzt, ist ja wirklich krank, und ich glaube, sie ist eines der Einfallstore für die schleichende Demontage des Rechtsstaats:

    Der Staat hat es jahrzehntelang nicht fertiggebracht, die NPD zu verbieten, was ja ein kontrolliertes rechtsstaatliches Verfahren bedeutet hätte. Um sie trotzdem zu diskriminieren, z.B. bei Demonstrationsverboten, hat man sich auf die Rechtsfigur gestützt, dass dadurch die öffentliche Sicherheit gefährdet würde, wobei es gar keine Rolle spielte, dass diese Gefährdung regelmäßig nicht von der NPD, sondern von ihren Gegnern ausging (also genau analog zum Blasphemieparagraphen). Das Ergebnis ist jetzt, dass so etwas wie ein Gewohnheitsrecht der Linken etabliert wurde, zu entscheiden, wer hier demonstrieren darf und wer nicht.

  • @Manfred:
    sagen wir’s mal so:“mein Kopf gehört mir“ (!)
    und dat bleibt auch am Hals… oder auch so’n blöder Spruch:

    „und wenn Du denkst, es geht nicht mehr,
    kommt immer noch wat Schlimmres her..!“

Buchladen
 Meine Bücher können in meinem Netzladen bestellt werden, auch mit persönlicher Widmung:
NEU: Die Besichtigung des Schlachtfelds
manfred-kleine-hartlage_besichtigung-des-schlachtfelds_720x600
Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung
Die Sprache der BRD
Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems
Die liberale Gesellschaft
Dschihadsystem kleine-hartlage 30_neue-weltordnung_285x255
 Außerdem verfügbar
kurtagic warum konservative immer verlieren Kurtagic: Warum Konservative immer verlieren
Neueste Kommentare
Kommentatorenregistrierung
Wer sich registrieren möchte, um kommentieren zu können, schicke mir bitte unter Kontakt eine kurze Mitteilung mit dem gewünschten Benutzernamen. Das Benutzerkonto wird dann so schnell wie möglich eingerichtet. Dieses Verfahren ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.