Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Eine friedliche Kundgebung einiger Dutzend Aktivisten der islam- und immigrationskritischen Partei Pro NRW ruft eine Gegendemonstration von mehreren hundert gewaltbereiten Salafisten auf den Plan, die sich beim Anblick einer Mohammed-Karikatur in einen tobenden Mob verwandeln. 29 verletzte Polizisten, 109 Festnahmen.

Kurz darauf wird PI zum Ziel von DoS(Denial of Server)-Angriffen, aufgrund deren der Blog über Stunden nicht erreichbar ist. Wieder sind Moslems die Urheber dieses Anschlags auf die Freiheit des Andersdenkenden, zumindest brüsten sich islamistische Gruppen im Netz damit.

Seit den Tagen des Propheten Mohammed gilt die Regel, dass der Islam umso intoleranter und gewalttätiger gegen Jeden vorgeht, der seinen Herrschaftsanspruch nicht anerkennt, je größer der Anteil der Muslime an der jeweiligen Gesellschaft ist. Dieses historische Gesetz wird zur Zeit erneut glänzend bestätigt, und wer darauf spekuliert haben sollte, dass hier und heute eine Ausnahme von der Regel gilt, sieht sich eines Schlechteren belehrt.

Ja, solche Dinge haben etwas mit dem Islam zu tun. Trotzdem ist es wenig sinnvoll, sich in diesem Zusammenhang vor allem auf den Islam einzuschießen. Moslems sind hierzulande präsent, weil die politischen Eliten Europas ihnen das Tor sperrangelweit geöffnet haben. Sie können die Forderung nach Geltung des islamischen Wertesystems in Europa nur deshalb mit Aussicht auf Erfolg erheben, weil die politische Klasse diesen Anspruch („Der Islam gehört zu Deutschland“) bei jeder Gelegenheit bestätigt. Sie können sich Gewalttätigkeit gegen ihre Gegner nur deshalb leisten, weil diese Gegner zugleich Gegner des herrschenden Machtkartells und seiner Politik sind und deshalb von den Funktionsträgern dieses Machtkartells auch dann nicht geschützt werden, wenn eine verfassungsmäßige Schutzpflicht besteht.

Nehmen wir den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger, der die Moslemkrawalle vom Samstag nun zum willkommenen Anlass nimmt, die Meinungsfreiheit friedlicher Bürger zu beschneiden und Pro NRW das Zeigen von Mohammedkarikaturen zu verbieten: Ja, das ist Appeasement. Ja, es heißt, dass der Staat Gewalt belohnt. Ja, es bedeutet einen weiteren Schritt zu einem Zustand, in dem die Bürgerrechte nur noch auf dem Papier stehen. Ja, es ist Verfassungsbruch.

Wer sich darüber empört, hat das Recht auf seiner Seite. Er sollte nur nicht die Illusion hegen, mit juristischen oder gar moralischen Argumenten Funktionsträger einer politischen Klasse überzeugen zu können, zu der aufgrund ihrer internen Auswahlmechanismen von vornherein nur Funktionärstypen Zutritt haben, denen Recht und Verfassung allemal weniger wert sind als ihre Karriere in einem System, das auf die Selbstzerstörung der europäischen Zivilisation ausgerichtet ist: gesichtslos, hirnlos, charakterlos, verantwortungslos, skrupellos. (Der Mensch ist zwar auch an sich ein Mängelwesen, aber dass man die Angehörigen einer ganzen Klasse trennscharf durch ein Syndrom von miteinander zusammenhängenden Mängeln charakterisieren muss, dürfte doch eine anthropologische Ausnahme sein.)

Es wäre falsch, in den Jägers dieses Systems Weicheier zu sehen, die Gewalt aus Feigeit belohnen. Wir können ganz sicher sein, dass die Reaktion eine ganz andere gewesen wäre, wenn die Betroffenen keine Rechten gewesen wären, oder wenn gar die Gewalt von ihnen ausgegangen wäre. Gewalt wird in diesem Lande nicht etwa per se belohnt, sie wird selektiv belohnt. Ob sie von Linksextremisten ausgeht oder von Moslems, spielt keine Rolle, solange es nur die „Richtigen“ trifft. Und diese „Richtigen“ müssen durchaus keine Rechtsextremisten sein (auch dann wäre es freilich ein eklatanter Rechtsbruch!), der „Richtige“, dem der Staat nur den allernötigsten Schutz gewährt, nämlich den der körperlichen Unversehrtheit, nicht aber den der politischen Bürgerrechte, dieser „Richtige“ ist der, der sich der Agenda der herrschenden Klasse widersetzt; der nicht will, dass sein Land zu einem globalisierten Nirgendwo wird, in dem Frankfurt nicht von Kalkutta zu unterscheiden ist; der nicht will, dass Sitten und Gebräuche, die in Anatolien ihre soziale Berchtigung haben mögen oder auch nicht, in Deutschland eingeführt werden; der es ablehnt, als Versuchskaninchen für die Visionen linker Utopisten und größenwahnsinniger Technokraten herzuhalten; der in dem freien und friedlichen Land leben und seine Kinder großziehen möchte, das er aus früheren Zeiten noch in verblassender Erinnerung hat.

Dieser „Richtige“ ist der normale Bürger. Wo immer linke Ideologen vom „Stammtisch“ reden, oder von der „Menschenfeindlichkeit“, die „in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ sei, bedeutet dies, übertragen in klare deutsche Prosa, dass ihnen sehr wohl klar ist, dass die Interessen der Mehrheit mit den Utopien des herrschenden Mobs unvereinbar sind, und dass es mit dessen Herrschaft vorbei ist, sobald sie frei artikuliert und politisch vertreten werden können. Würden die Menschen nach ihren Interessen wählen – und damit meine ich durchaus die von ihnen selbst empfundenen Interessen, die etablierten Parteien könnten selbst zusammen keine Mehrheit mehr zusammenkratzen.

Sie beobachten, dass die von ihnen selbst sehenden Auges herbeigeführten Probleme – das gilt für die Masseneinwanderung wie für die Schuldenkrise – rechte Parteien auf den Plan rufen, ziehen daraus aber nicht die Konsequenz, ihre Politik den Interessen des Demos anzupassen, sondern beschreiten den Weg einer Entdemokratisierung und Entliberalisierung, von Gängelung und Mobterror, von Gesinnungsjustiz und unverhohlenem Rechtsbruch. Wo Worte schon deshalb nicht überzeugen können, weil sie von der Wirklichkeit Tag für Tag brutal dementiert werden, setzt man auf Einschüchterung, und man hat (noch) Erfolg damit.

Asoziale und Kriminelle können in diesem Lande auf Toleranz, zumindest aber auf Nachsicht rechnen, weil und solange sie das herrschende Regime nicht gefährden, und erst recht, wenn sie ihm nützen. Dies ist keineswegs selbstverständlich, jedenfalls nicht auf dem Hintergrund des in Europa tradierten Verständnisses von Staatlichkeit. Was einen Staat von einer bewaffneten Bande unterscheidet, ist nach diesem Staatsverständnis das Zusammentreffen von Macht und Recht. Dass Recht wenig wert ist, wo es an der Macht zu seiner Durchsetzung fehlt, versteht sich von selbst; ebenso aber, dass ein Staat, der sein eigenes Recht bricht – oder brechen lässt – kein Staat im europäischen Sinne des Wortes ist.

Der Unterschied zwischen der politischen Klasse der BRD, die der Gewalt von Linksextremisten und Islamisten gegen friedliche Bürger unverhohlen Vorschub leistet, und irgendwelchen Drittweltpotentaten, die Todesschwadronen agieren lassen, ist nur noch gradueller Natur.

22 Antworten auf Ein lehrreiches Wochenende

  • Eine friedliche Kundgebung einiger Dutzend Aktivisten der islam- und immigrationskritischen Partei Pro NRW ruft eine Gegendemonstration von mehreren hundert gewaltbereiten Salafisten auf den Plan, die sich beim Anblick einer Mohammed-Karikatur in einen tobenden Mob verwandeln. 29 verletzte Polizisten, 109 Festnahmen.
    Das war ja auch zu erwarten. Somit war es eine bewusste Provokation. Ist das rechtens?

    • Nichts für ungut, werter agrafe, aber … sind Sie sich eigentlich bewußt, was Sie da schreiben???

      JEDE Demonstration, die sich gegen irgendetwas richtet – sei dieses Etwas nun personal oder sächlich – ist für das, wogegen sie sich richtet … ein Ärgernis. Und soweit es sich um ein empfindendes Etwas handelt, wird es sich … ‚provoziert‘ fühlen. Ihre – zwar nicht explizit ausgesprochene, aber implizit enthaltene – Forderung lautet also in schlichten Worten: WEG MIT DEM DEMONSTRATIONSRECHT!

      Warum? Weil es nur Unfrieden schafft und, unter anderem, zu verletzten Polizisten führt. Das ist, so gesehen, durchaus richtig. So richtig wie die Forderung, die logischerweise am Ende einer Kette stehen muß, deren erstes Glied Sie ja bereits markiert haben: WEG MIT DEN DEUTSCHEN! PHYSISCH!! Oder, mit anderen Worten: ENDLÖSUNG! Warum? Na, ganz einfach: Weil ihre Existenz eben provoziert. Irgendjemanden. Der sich schon finden wird.

      In diesem Sinne: Danke für die klaren Worte, agrafe! Es ist gut zu wissen woran man ist.

  • Der herangezogene verschüchterte Bürger ist wirklich das Problem!

    Sagt er was er denkt, dann ist er ein… wir wissen es ja! So hofft er auf die da oben, nein nicht Gott oder Götter, hat man ihm erklärt ist extrem… wir wissen es ja! Aber dann zumindest auf die alternativlosen Wesen, die zur legitimen Auswahl für das eigene Sprachlose stehen und uns erklären was denn… wir wissen es ja nun wirklich, ist!

    Nun sind da aber Allah-Gläubige und noch extremer als man selber gerne sein würde und die man echt für… wir wissen es aber nun wirklich, hält! Doch die sind auf einmal im Guten wie im Schlechten Opfer? Was nun? Ein wenig Extremer und ich stehe im alternativlosen Schutz der alternativlosen Wesen? Oder ich schweige noch mehr oder alternativlos staunend daneben gegen die… ja, ja, wir wissen es, „Nazis“, demonstrieren? Im Zweifel aber bitte auf der Seite, wo mehr stehen… muss die richtige Anti-Nazi-Seite sein…

    Ganz arme Menschen, die unter Naziverdacht herangezogen wurden!

  • Das war ja auch zu erwarten. Somit war es eine bewusste Provokation. Ist das rechtens?

    Sofern die Frage nicht ohnehin ein Scherz war: Selbstverständlich ist das rechtens!

    • Ja sicher doch, aber es war schon spät gestern Abend, und ich dachte an die armen Polizisten, die mal wieder den Kopf hinhalten mussten für eine verfehlte Politik.

  • „Provokation“! Selbstverständlich handelt es sich um eine „Provokation“, und zwar um eine absolut notwendige. Denn was ist eine Provokation anderes als eine Verursachung, eine Auslösung, und zwar der „provozierten“=verursachten Folge. Was viele Leute entweder naiv dumm oder bösartig verlogen als „Provokation“ verurteilen, ist tatsächlich eine simple belehrende und für den Lernbereiten auch eine höchst lehrreiche Vorführung:
    Wenn ich Kindern zeige, daß das Anzünden der Zündschnur einer Dynamitstange zu einer vernichtenden Explosion führt, was werden die – ja noch nicht „intellektuellen“, also noch nicht verblödeten – Kinder sagen? Werden sie etwa rufen: „Oh ja, wir stapeln in unseren Häusern möglichst viele nichtsnutzige Dynamitstangen, werden aber kein Feuer mehr benutzen, da es diese Dinger explodieren lässt – auch wenn wir dann nie mehr warmes Essen zubereiten können und bitter frieren müssen, krank werden usw.“? Nein, die Kinder werden mindestens, den Schock der Explosion noch in ihren Knochen fühlend, die Dynamitstangen so schnell und so weit wie möglich von ihren Häusern wegbringen.
    Dummerweise leben wir aber nicht unter Kindern, sondern unter – „linken“ – Verrückten, Gutmenschen und Schwachköpfen (von den Haßerfüllten und jenen „hinter dem Vorhang“ nicht zu reden). Und die sagen uns bzw. schreien uns bei Nichtbefolgung ihrer weisen Ratschläge an: „Weg mit dem Feuer, ihr geistigen Brandstifter, Nazis! Und ihr anderen esst und wärmt euch an Dynamitstangen, die sind lecker, nahrhaft und kuschelig!“ Zugleich aber leben sie selbst in dynamitfreien Zonen. Und böse Menschen wie meinereins träumt davon, ihnen eine Dynamitstange im Allerwertesten zu platzieren und sie damit auf Tour in die von ihnen geschaffene wärmende Hölle zu schicken, auf daß sie ihre eigene Nahrung genießen können.

    Kleine Vergleichskorrektur: Die Salafisten sind selbstverständlich nicht das normale Dynamit sondern das hochempfindliche Nitroglyzerin. Und zuerst sind die netten „Imame“ immer noch die Feuerwehrleute, am Ende aber werden sie die Sprengmeister sein.

  • Und böse Menschen wie meinereins träumt davon, ihnen eine Dynamitstange im Allerwertesten zu platzieren und sie damit auf Tour in die von ihnen geschaffene wärmende Hölle zu schicken, auf daß sie ihre eigene Nahrung genießen können.

    Ich bin sicher, solche Träume haben die Salafisten auch.
    Was macht also den Unterschied?

    Es ist ja nicht so, das ich gegen Provokationen bin. Sie müssen aber sinnvoll sein. Wenn sich aber z.B ein kleine Gruppe von Schalkefans im Dortmunder Stadion in die BVB-Ecke setzt. Brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn sie drangsaliert werden. Das ist dann einfach nur dumm. Ist es nicht interessant, das der Karrikaturenzeichner Westergaard von unserer Kanzlerin geehrt wird, während in unserem Land Menschen, die diese oder ähnliche Bilder hochhalten bedroht werden, und ihnen dafür wenig Sympathie entgegengebracht wird. Natürlich kann man dafür die Medien oder die Linken verantwortlich machen. Aber wenn man etwas verändern will kommt man mit dieser Art Demos nicht weit, und wenn es Wahlkampf sein soll erstrecht nicht.

    • Bitte im verwendeten Bild bleiben – wonach nämlich besagte Dynamitstange eine umgehängte und für den Träger nicht entfernbare Mohammedkarrikatur wäre.
      Mein Kommentar sollte auch keinen persönlichen Angriff o.ä. darstellen (sorry, hätte ich deutlicher machen sollen/können), sondern unser aller Gehirngewaschenheit zeigen, denn v.a.D.: Wie edelmütig und korrekt soll man sich noch zeigen, wenn es sogar endlich todernst wird? Die Pro’ler haben dafür gesorgt, daß die Sturmabteilung unseres Feindes sich unübersehbar als staatsfeindliche Terrorgruppe offenbart hat. Und das ist jetzt schon mehr als der gesamte Verfassungsschutz und Polizeiapparat geschafft hat (die sind nämlich zum Warten verdonnert) – von sämtlichen Politclowns und verlogenen Islamlovern ganz zu schweigen. Wenn also die Politklasse nicht einmal diese Steilvorlage annimmt (=wovon ich ausgehe), wird sie sich ebenso deutlich als Staatsfeind „outen“.

      P.S.: Aber wahrscheinlich sind die deutschen Konvertiten auch alle VS’ler mit Tarnzottelbärten? :-)

    • Aber wenn man etwas verändern will kommt man mit dieser Art Demos nicht weit, und wenn es Wahlkampf sein soll erstrecht nicht.

      Darüber können wir am Abend des Wahltages befinden – vorher nicht. Was Pro NRW damit zumindest mal erreicht hat, ist, daß sie in einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen werden, da die Regimemedien die Partei zwangsläufig erwähnen. Unfreiwillig karrikierend natürlich, denn das von 30, mehrheitlich wohl älteren Herrschaften, die, mit einigen Plakaten ‚bewaffnet‘ einer 400köpfigen, mehrheitlich wohl jungen, männlichen Salafistentruppe gegenübersteht, von denen einigen – nach Aussage eines teilnehmenden Polizisten auf dem Blaulicht-Blog – ‚die Mordlust in den Augen stand‘, die drohende Gefahr der rechtsradikalen Machtübernahme im Gebilde BRD droht … das glaubt von denen, die die Szenen auch nur am Bildschirm erlebt haben, hoffentlich keiner mehr. Diese Demo von Pro NRW war also auf jeden Fall schon mal ein Augenöffner für das Publikum … wer PRO ist, wer das Medien- und Politestablisment ist, wer die Moslems sind … und hoffentlich auch darüber WER SIE SIND … IN DIESEM SPIEL, d.h. WELCHE ROLLE IHNEN, den selbsthypnotisierenden Schlafmicheln zugedacht ist. Was die Demo sonst noch bewirkt haben mag, sehen wir vielleicht am Wahltag bzw. am Abend desselben – nach der Stimmenauszählung.

  • Eine wieder einmal kritallklar herausgearbeitete Analyse!

    Das Problem ist nur: ich selbst habe etwas über 40 Jahre gebraucht, um zu begreifen, welches Spiel in Wirklichkeit gespielt wird. Der Prozess ging dann allerdings sehr schnell (ca. 2 Jahre; in mancher Hinsicht erinnerte mich dieses Erwachen an den Film „Die Truman Show“). Da das von oben verabreichte Gift aber bereits seit Generationen wirkt, hat die Gegenseite bereits dann gewonnen, wenn der schlafende Riese bis zur Vollendung der demographischen Transformation ruhig gestellt bleibt. Dass sie ihren Sieg nicht auskosten kann, weil sie ein Monster erschaffen haben wird, ist dabei kein Trost für mich, da der Prozess dann leider nicht mehr umkehrbar ist.

    Die Frage ist daher m.E., wie und wie schnell sich die eingeschüchterte bzw. ruhig gestellte Masse aus der Lethargie lösen läßt. Der Schwachpunkt der NWO-Protagonisten (=die Betrüger) ist, dass sie ihre Maske nicht zu früh abnehmen dürfen. Durchschauen die heutigen Mitläufer (= die Betrogenen) und Dulder das auch für sie verderbliche Spiel zu früh, werden sie sich wahrscheinlich gegen ihre Betrüger wenden. Diesen Prozess zu initieren, dürfte die große Herausforderung der Gegenwart sein.

  • Zur Klarstellung: Keinesfalls möchte ich den Salafisten, Islamisten oder ähnlich Gesinnten das Wort reden. Das die allesamt Verfassungsfeinde sind und nichts Gutes im Schilde führen ist klar. Auch liegt es mir fern das Demorecht etwa abzuschaffen oder einzuschränken. Und wenn diese Demo, von der hier die Rede ist, etwas bewirkt hat ist das ja völlig okay. Ich bezweifle nur das Demos dieser oder ähnlicher Art in unserer Gesellschaft substanziell etwas bewirken. Diese Veränderung ist aber nötig, wenn der Staat einen Richtungswechsel vornehmen soll. Wie kommt es z.B. das die Piraten ohne klare Aussagen kurzfristig sehr erfolgreich sind, aber rechts-konservative Gruppen trotz aller Bemühungen nicht richtig aus der Ecke kommen. Natürlich gibt es dafür mehrere Gründe, aber kann es nicht auch an der Gesamtstrategie liegen?

    • Die Frage ist, wie die Leute von proNRW überhaupt noch Wahlkampf machen sollen, wenn sie auf Provokation als Mittel auch noch verzichten. Plakate aufhängen geht nicht, die werden beschädigt oder wieder abgehängt (sogar von manchen Stadtverwaltungen). Der Weg zu Jauch, Maischberger etc. ist auch versperrt. Wie Infostände von denen so ablaufen und ob sie bewacht werden müssen weiß ich nicht, aber mehr Schwierigkeiten als die Piraten werden sie wohl haben. Insgesamt: sie haben keine Chance sich selbst und ihre Meinung bekannt zu machen, die Öffentlichkeit erfährt von ihnen nur über den Umweg Zeitung oder Fernsehen.

      Insofern werden sie sich gedacht haben, daß „no news“ schlimmer sind als „bad news“. Die Medien schaffen es auch trotz aller Mühe nicht pro NRW in schlechteres Licht zu rücken als ihre Gegner (Salafisten, pol. Establishment). Kein Wunder: der Spagat auf der einen Seite die „Rechtsextremisten“ als lächerlich hinzustellen („nur 30 meist ältere Leute“) und auf der anderen eine Bedrohung des Staates aus ihnen zu konstruieren kann nicht gelingen. Dazu noch die Fotos von den Salafisten selber: ich kann mir nicht vorstellen, daß irgendein normaler Deutscher bei dem Anblick dieser haßerfüllten Rauschebartfressen etwas anderes empfindet als Haß, Abscheu oder Angst.

      Ob sich das ganze am Wahltag niederschlagen wird sehen wir am Ende der Woche.

  • Auch wenn nur eine Frau mit einem Schild rumsteht, das Tausenden nicht passt, dann hat sie das Recht diese Demonstration unbehelligt durchzuführen.

    Wir fragen aber, ob der SPD Innenminister von NRW auch seinen Parteifreund aus Bayern einen Provokateur nennen würde?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/05/08/satire-oder-kunst-spd-chef-pronold-oder-pro-nrw/

  • Die Salafisten sind unglaubliche Affen. Wenn sie klüger wären, dann hätten sie die Karikaturen diszipliniert ignoriert. Das wäre ein prima PR-Coup gewesen für sie. Vermutlich sind sie aber auf Krawall aus, und sehen dergleichen als willkommenen Anlaß.

  • Höchstklassiger Artikel, sodann eine interessante Debatte. Es gibt sie also doch, die wegweisenden Blogs. Weiter so, Manfred!

    Ein Widerspruch gleichwohl: Der Unterschied zwischen – wie aufgezeigt – den Unsrigen und Drittweltpotentaten, die Todesschwadronen agieren lassen, ist meines Erachtens (noch) nicht nur gradueller Natur.

  • Diese Salafisten mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer
    Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!

    Wieso hat man sie ins Land gelassen?
    Wer hat sie ins Land gelassen?
    Wer gab die Legitimation dazu?
    Warum werden sie nicht abgeschoben?
    Warum verlangt man von mir, dass auch noch gut zu finden?

    Lesen sie die Packungsbeilage der EUDSSR, fragen sie ihren Abgordneten oder Joschka Fischer.

    „Deutschland muss von aussen eingeheckt und von innen verdünnt werden.“

    Als der Hessische Rotfunk einmal eine Umfrage startete, wer die grössten Hessen waren / sind, rangierte der Joschka direkt hinter Goethe und noch vor Justus von Liebig. So beliebt sind Volksabschaffer beim Volk, dank Jahrzehnte langer Gehirnwäsche.

    Wie sagte heute ein Kollege zu mir, „Pro NRW“ mag ja in vielem Recht haben, aber wählen kann ich die Rechten nicht.

    Noch fragen Kienzle? Nö!

  • Eine Klarstellung: Es handelte sich um eine Wahlkampftour, die den Sinn hatte,das Wahlprogramm vorzustellen. Der „Weg auf die Straße“ ist notwendig, da der Zugang zu allen Medien versperrt ist. Es wurde nicht nur die Westergaard-Zeichnung gezeigt, sondern alle, die bei dem kleinen Wettbewerb einen Preis gewonnen hatten. Mir gefallen alle. Die Tour hat wieder einmal gezeigt wie wichtig es ist, auf die Straße zu gehen. In Dortmund erschien plötzlich ein kleiner Mann in einem korrekten Anzug – der Moscheevorsteher – völlig verstört und entgeistert dreinblickend (für einen Augenblick dachte ich, der hat Manfreds Buch gelesen), daß so etwas in seinem (!) Stadtteil möglich ist. Er wurde aufgefordert nach vorne zu kommen und seine Meinung zu sagen, er bekäme auch das Mikro, er zog es aber vor, bedröppelt von dannen zu ziehen. Aus den Fenstern wehten türkische und bosnische Fahnen. Es gab natürlich auch Gespräche mit deutschen Anwohnern, die uns ihre Verzweiflung schilderten.

    • Es gab natürlich auch Gespräche mit deutschen Anwohnern, die uns ihre Verzweiflung schilderten.

      Entschuldigung, aber habe ich das jetzt richtig verstanden? Waren SIE dabei?? Also, falls ja … was diese deutschen Anwohner gesagt haben, das würde mich interessieren. Brennend sogar. Warum? Weil ich nur einen Eindruck erinnere, den ich aus einem Fernsehbericht (vor Jahren – als ich noch Fernsehen sah) aus Duisburg-Marxloh erinnere, wo also auch irgendwelche Deutsche in einem ansonsten mehrheitlich türkischen Viertel befragt wurden … und da konnte man den Eindruck bekommen „Alles super – null problemo“. Außer, daß die einen Schweinefleisch essen und die anderen nicht, gibts keine Probleme. Von daher … ‚Verzweiflung‘ höre ich jetzt das erste Mal. Würde mich natürlich auch interessieren, ob die Leute, die ihre Verzweiflung geäußert haben … ob die also nach wie vor ähnlich eingestellt sind wie dieser Arbeitskollege von Kommentator ‚Rucki‘ und sagen Pro NRW hat zwar recht – wir saufen hier einfach ab. Aber zu denen ins Boot steigen? Also wissen Sie … das sind doch Räächte – das bringe ich nicht über mich.

      • Nun denn: Die neue Moschee wird gebaut. Der Komplex soll einige Wohnungen enthalten für die es Landesmittel (sozialer Wohnungsbau) gibt. Allen ist klar, daß diese Wohnung de facto nur für Türken sind. Der Gebäudekomplex soll ferner ein Gesundheitszentrum beherbergen, da die medizinische Versorgung in diesem Viertel unzureichend sei (?). Den deutschen Anwohnern des Viertels ist völlig klar, daß sie nicht in ein türkisches Gesundheitszentrum gehen können. Weitere Mietshausblöcke werden abgerissen und sollen durch neue ersetzt werden („nur für Türken“ Zitat der Anwohnerin). Es gibt im Viertel keine Metzgerei mehr. Für ein Viertelpfund Gehaktes und 100 Gramm Leberwurst muß man weite Wege zurück legen. Vielleicht am schlimmsten sind aber die Erfahrungen der Verachtung und Respektlosigkeit seitens der Migranten, über die die Anwohner berichten.

  • Leider gibt es eine nicht allzukleine Gruppe von Bürgern, denen die Gesetzlosigkeiten der von ihnen gewählten Politiker egal sind. Das ist Jahrzehnten von den bayrischen Amigos bis zum NRW-Klüngel ein Teil des BRD-Gesellschaftsvertrags.

    Wir dürfen nicht vergessen, daß Deutschland unter anderem auch deshalb Exportweltmeister ist, weil unsere Politiker nebenberuflich als Handelsvertreter für deutsche Produkte tätig sind. Das bringt dann reichlich Wählerstimmen, wenn mal wieder Milliardendeals mit orientalischen Scheichtümern abgeschlossen wurden. Ich wette meinen Allerwertesten darauf, daß im Kleingedruckten solcher Verträge auch Regelungen für die großzügige Zuwanderung aus eben diesem Kulturkreis enthalten sind.

    Zusätzlich wird die Islamisierung von vielen immer noch als Problem von Großstadtghettos wahrgenommen. Solange in der eigenen Reihenhaussiedlung alles OK ist, rührt sich keiner.

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