Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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[Am vergangenen Samstag, dem 19.05.2012, war ich wieder einmal bei Pro Deutschland als Gastredner, diesmal in Dresden, und habe dort über linke Ideologie und ihre Funktion im bestehenden Herrschaftssystem gesprochen, siehe untenstehendes Video. Ich habe außerdem den Text unten schriftlich eingestellt. Dieser Text ist weitgehend, wenn auch nicht hundertprozentig, mit der gehaltenen Rede identisch.]

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich bin im Veranstaltungsprogramm als Professor angekündigt worden. Ich möchte von Anfang an klarstellen: Ich bin weder Professor noch Doktor, ich bin einfach nur Diplom-Sozialwissenschaftler in der Fachrichtung Politische Wissenschaft; ich sage das nur, weil ich nicht Herr Guttenberg bin.

Ich bin heute – zusammen mit meiner Frau – sehr gerne zu Ihnen nach Dresden gekommen – es ist das erste Mal, dass ich in Sachsen spreche, aber ich gehe davon aus, dass es nicht das letztemal gewesen sein wird.

Ich freue mich über jeden Einzelnen, der hier ist. Jeder, der sich für die Parteien des rechtsdemokratischen Spektrums engagiert, demonstriert damit sein berechtigtes Misstrauen gegen das, was die Politik, die Medien, die Wissenschaft, die Kirchen, die Gewerkschaften, die Wirtschaftsverbände, deren Stiftungen, mit einem Wort die meinungsbildenden Funktionseliten von Ihnen zu glauben verlangen.

Von mir werden Sie das genaue Gegenteil hören, und ich werde heute vor allem darüber sprechen, warum linke Ideologie ausgerechnet in einer kapitalistischen Gesellschaft so dominant werden konnte, und vor allem: welche Funktion sie im bestehenden Herrschaftssystem erfüllt.

Dass sie tatsächlich dominant ist, erkennt man nicht zuletzt daran, was Sozialwissenschaftler, insbesondere Politikwissenschaftler, und vor allem diejenigen, die besonders häufig in den Medien vertreten sind, uns tagtäglich als wissenschaftliche Erkenntnis verkaufen wollen, vor allem, wenn es um Themen geht wie Migration und Integration, und natürlich beim Thema Rechtsextremismus – Themen, bei denen die wissenschaftliche Begrifflichkeit grundsätzlich verschwimmt.

Von einem wissenschaftlichen Standpunkt betrachtet ist das, was uns da geboten wird, so unglaublich peinlich, vor allem für jemanden wie mich, der sich als Kollege dieser Leute betrachten muss, dass man beim Zeitungslesen vor lauter Fremdschämen ständig nach dem Mauseloch Ausschau hält, indem man verschwinden möchte.

Die Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf zum Beispiel stand eines Tages vor dem Problem, wie man die Anti-Islamisierungspolitik der Pro-Parteien als „rassistisch“ verteufeln kann.

Das ist gar nicht so einfach, weil der Islam bekanntlich keine Rasse, sondern eine Religion und zugleich eine politische Ideologie ist. Wenn Islamfeindlichkeit „rassistisch“ ist, dann könnte man mit demselben Recht und nach derselben Logik auch zum Beispiel Antifaschismus „rassistisch“ nennen, weil der sich gegen eine politische Ideologie richtet.

Da es zudem in der Programmatik und sonst den öffentlichen Äußerungen der Pro-Bewegung keine einzige rassistische Andeutung gibt, sind diese Kollegen auf die Idee gekommen, für Islamkritik eine ganz neue Art von Rassismus zu erfinden, nämlich den „kulturalisierten Rassismus“. Die Logik hinter einer solchen Denkfigur lässt sich ungefähr so umschreiben: Dass Pro Deutschland eine rassistische Bewegung ist, erkennt man daran, dass sie gerade keine rassistischen Thesen vertritt.

Nun kann man sicherlich aus allem Möglichen eine Wissenschaft machen, auch aus der Diffamierung des Andersdenkenden. Ich würde es aber doch für ein Gebot der Ehrlichkeit halten, eine solche Diffamierungswissenschaft dann auch so zu nennen.

Überhaupt ist es interessant, was neuerdings alles eine Rasse ist. Auf der einen Seite darf man das Wort ja kaum in den Mund nehmen, auf der anderen Seite sind gerade die sogenannten Antirassisten geradezu besessen davon:

Als ich vor zwei Monaten bei Pro Deutschland in Spandau eine Rede hielt, da richtete sich die explizit gegen die politische Linke. Also nicht etwa gegen den Islam oder gegen Einwanderung oder dergleichen, sondern nur gegen die Linken. Und diese Linken marschierten zur Gegendemonstration auf, was ja an sich verständlich wäre – wer lässt sich schon gerne unwidersprochen kritisieren? – aber diese Gegendemonstration gegen meine Rede gegen die Linke stand unter dem Motto: „Gegen Rassismus“.

Mit anderen Worten: Die Linken halten sich mittlerweile schon selber für eine Rasse. So geht einem das wohl. Deutschland ist, nachweisbar und für Jeden offenkundig, eines der am wenigsten rassistischen Länder der Welt. Wenn man ausgerechnet in einem solchen Land unaufhörlich nach Rassismus fahndet, den man nicht findet, dann ist man wohl irgendwann so verzweifelt und frustriert, dass man jede nur erdenkliche Personengruppe zur „Rasse“ erklärt, nur um den Rassismusvorwurf erheben zu können.

In Wirklichkeit handelte es sich bei dem Motto dieser Gegendemonstration natürlich nur um das übliche gedankenlose Geschwätz, das von diesen Leuten zu erwarten ist. Vielleicht hat der eine oder andere von ihnen auch begriffen, dass sie besser den Sachverhalt herunterspielen, dass sie selber – und nicht etwa die Moslems – der Hauptgegner sind.

In eigener Sache plädiert es sich immer schlecht, und wenn sie zugeben müssten, dass sie selber Gegenstand der Kritik und der Gegnerschaft sind, könnten sie sich nicht mehr so leicht als Robin Hoods aufspielen, die bedrängte Minderheiten vor dem rechten Mob schützen.

Welche skurrilen Blüten die linke Besessenheit von Diskriminierung und Rassismus treibt, konnte man unlängst in Berlin studieren. Da Deutschland, jedenfalls nach linker Auffassung, bekanntlich eine einzige Diskriminierungshölle ist, gibt es in Berlin wie auch anderswo eine Antidiskriminierungsstelle, und diese Stelle ist offenbar nicht ausgelastet. Die haben nicht genug zu tun.

Man sollte meinen, dies sei eine erfreuliche Nachricht: Es scheint gar nicht so viel Diskriminierung zu geben, wie immer behauptet wird.

Weil aber nicht sein kann, was nicht sein darf (und weil es vor allem Planstellen für verdiente Genossen kosten würde, wenn man das zugäbe), hat der Berliner Senat 2011 eine Propagandakampagne gestartet, in der die Zielgruppen aufgefordert wurden, sich doch gefälligst diskriminiert zu fühlen, und Gründe zu suchen, sich diskriminiert zu fühlen, und sich, wenn man selber solche Gründe nicht hat oder nicht kennt, doch bitte an die Antidiskriminierungsstelle zu wenden, um sich dort darüber aufklären zu lassen, wie sehr man doch diskriminiert wird, und diejenigen, die einen diskriminiert haben, beim Staat zu denunzieren.

(Wieviel Steuergeld für diese Stelle und solche Kampagnen draufgeht, entzieht sich meiner Kenntnis, aber den Gegenwert einer Luxusvilla am Wannsee wird es schon haben.)

Man kann die Sache noch ein bisschen weiterspinnen: Der logische nächste Schritt wird sein, amtlich bestallte Diskriminierungsberater von Tür zu Tür gehen zu lassen, die dann jeden Angehörigen einer Minderheit so lange verhören, bis er zugibt, dass er diskriminiert wurde, und den Übeltäter anzeigt. Ja, und wer das nicht tut, der wird wohl eine Strafsteuer zahlen müssen. Wenn es darum geht, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind gewisse Leute bekanntlich ausgesprochen einfallsreich.

Klingt nach Satire, aber wir leben in einem Land, in dem die Lebensdauer von Satiren immer kürzer wird, weil die Fristen immer kürzer werden, innerhalb derer aus den Satiren Realität wird.

In Wirklichkeit hat die Politik der Linken, Masseneinwanderung zu forcieren und Widerstand dagegen zu brechen, mit Menschenfreundlichkeit nicht das Geringste zu tun, und keiner von den linken Strategen lebt in der Illusion, dass diese Masseneinwanderung irgendjemanden in irgendeinem vernünftigen Sinne des Wortes „bereichert“. Das ist nur das, was die Wähler glauben sollen.

Ein hochrangiger Berater von Tony Blair hat 2010 offengelgt, welches Kalkül hinter der von Labour – also dem britischen Äquivalent zur SPD – forcierten Politik der Masseneinwanderung stand. Man kann davon ausgehen, dass auch andere sozialdemokratische und sozialistische Parteien in Europa demselben Kalkül folgen; diese Parteien stehen ja untereinander in Verbindung. Es gibt nur nicht in jedem Land Whistleblower, die aus der Schule plaudern.

Der sagte sinngemäß: Wir wussten ganz genau, dass die Masse der Einwanderer auf Sozialleistungen angewiesen sein würde, und genau deswegen haben wir sie geholt. Wer auf Sozialleistungen angewiesen ist, wählt links, und Masseneinwanderung sollte Labour eine strukturelle Mehrheit verschaffen.

Wir können davon ausgehen, dass genau dieses Kalkül auch in Deutschland gilt: 2002 wäre die Bundestagswahl nicht von der SPD, sondern von der Union gewonnen worden, wenn nicht die Stimmen der türkischstämmigen Wähler den Ausschlag zugunsten von Rot-Grün gegeben hätten. Wir haben also jetzt schon die Situation, dass diese Stimmen das Zünglein an der Waage sind.

Nun sollte man ja meinen, dass konservative Parteien, also die Gegner der Sozialdemokraten, ein Interesse daran haben, dass dieses nicht stattfindet. Man sollte meinen, dass Parteien wie die CDU oder die britischen Konservativen oder die amerikanischen Republikaner nun genau dagegen sind, weil sie ja wissen, dass Masseneinwanderung die Wähler ihrer Gegner ins Land holt, und dass es auf die Dauer schwer zu vermeiden ist, den Leuten, die man hereingelassen hat, die Staatsbürgerschaft und damit auch das Wahlrecht zu geben. Alle diese Parteien, die ein Interesse daran gehabt hätten, Masseneinwanderung zu verhindern, haben genau das Gegenteil von dem getan, was in ihrem Interesse gewesen wäre. Alle mainstreamkonservativen Parteien des Westens haben aus der Tatsache, dass die Einwanderer sie nicht wählen, die Konsequenz gezogen, erst recht eine einwanderungsfreundliche Politik zu machen. Also eine Konsequenz gezogen, die nicht nur falsch, sondern geradezu aberwitzig ist.

Mir kann niemand erzählen, dass irgendein Politikberater, der sein Geld Wert ist, einen solchen Ratschlag guten Gewissens seinen Kunden gibt. Ich gehe davon aus, dass diejenigen konservativen Parteien, die sich für Masseneinwanderung aussprechen, und dies auch noch mit ihren Parteiinteressen begründen, einfach ihrem eigenen Parteivolk als besonders durchtriebene politische Strategie verkaufen wollen, was in Wirklichkeit auf ganz anderen Interessen als denen der jeweiligen Partei basiert. Denn wo die Marxisten Recht haben, haben sie Recht: Diese sogenannten bürgerlichen Parteien sind im Kern Sachwalter der Interessen des Großkapitals. Und dieses Großkapital, die internationalen Konzerne, die haben ein Interesse an Masseneinwanderung, weil das auf die Löhne drückt und die Gewerkschaften schwächt und zur Schwächung der Position von Arbeitnehmern führt, ja, selbstverständlich haben große Konzerne daran ein Interesse.

Nun sollte man meinen, gerade deshalb hätten die Linken es nicht. Das ist aber ein Irrtum, weil deren politische Herrschaft erst recht zementiert wird, wenn die einheimischen Arbeiter verarmen – die sind dann nämlich, selbst wenn sie Arbeit haben, erst recht auf Sozialleistungen angewiesen und müssen erst recht links wählen.

Die Linken profitieren also nicht nur von den Stimmen der Migranten, sondern auch von der Verarmung der eigenen Klientel, die ganz bewusst durch Masseneinwanderung in die Armut getrieben wird. Wir haben es mit einem perversen Kartell zwischen den politischen Interessen der Linken und den ökonomischen des Kapitals zu tun, und diese Konstellation, die ja überall in der westlichen Welt gegeben ist, ist der Grund dafür, warum es nirgends in dieser westlichen Welt Widerstand gegen diese Politik gibt. Das muss man wissen, wenn die Linken sich wieder als Anwälte der kleinen Leute aufspielen. Sie sind das Gegenteil davon.

Das Kalkül, nicht nur das eigene Land zu ruinieren, sondern sogar die eigene Klientel innerhalb des Landes in die Armut zu treiben, dürfte selbst in einem Bereich wie der Politik, in dem eine gewisse Hemdsärmeligkeit manchmal angebracht ist, an Zynismus und krimineller Kaltschnäuzigkeit schwerlich zu übertreffen sein.

Am Ende werden die Linken freilich die Gelackmeierten sein, nicht unbedingt ihre Strategen, wohl aber ihr Fußvolk, nicht nur die Arbeiter, sondern auch die kleinen Aktivisten, die sich mit ihren eigenen Aktionen eine Zukunft einhandeln, die das Gegenteil von dem darstellt, was sie sich vorstellen.

Was soll aus dem – durchaus zu Recht – geschätzten Sozialstaat werden, wenn immer mehr Menschen einwandern, die ihn in Anspruch nehmen, aber im Verhältnis immer weniger übrigbleiben, die ihn finanzieren? Er wird zusammenbrechen.

Die Sachwalter von Kapitalinteressen denken wesentlich weiter als die Linken, und sie denken wesentlich dialektischer als heutige Berufsmarxisten: Der Sozialstaat ist der Magnet für genau die Masseneinwanderung, aufgrund derer er am Ende zusammenbrechen wird. Die Linken, die Basis-Linken, die diese Entwicklung unterstützen, sind die besten Pferde im Stall ihrer Gegner.

Ihre Politik wird zudem, wenn sie nicht gestoppt wird, dazu führen, dass es in absehbarer Zeit eine muslimische Mehrheit geben wird, und dann werden zum Beispiel Feministinnen und Schwule sich sehr wundern, wie sich das Leben in einer islamischen Gesellschaft anfühlt.

Die Moslems wollen nämlich nicht so werden wollen wie die Deutschen, und daraus kann man ihnen nicht einmal einen Vorwurf machen. Sie wollen nicht so werden – nicht deshalb, weil die Deutschen rechts wären, sondern weil sie mehrheitlich links sind.

Was muss sich denn zum Beispiel ein Türke oder Araber sagen – also jemand der in einer traditionell männlichen Identität großgeworden ist -, wenn er sich nur seine linken Freunde unter den Deutschen anschaut, die vom Binnen-I bis zur Frauenquote brav jede feministische Marotte mitgemacht haben? Der muss sich sagen: „Allah, bitte alles, aber nicht so werden wie die!“

Die meisten Muslime sind religiös, und diese Religiosität geht weit über das hinaus, was linke Gutmenschen, ob sie sich nun noch Christen nennen oder nicht, noch verstehen können. Viele Muslime sind Fundamentalisten, die der Meinung sind, die Gebote des Islam hätten Vorrang vor dem Grundgesetz. Sofern die Linken das überhaupt zur Kenntnis nehmen – es passt ja überhaupt nicht in ihre Ideologie – greifen sie immer zu denselben Standarderklärungen, um ihn sich plausibel zu machen.

Islamischer Fundamentalismus – wie überhaupt jeder gesellschaftliche Missstand – hätte demnach seine Ursachen in Armut, oder sozialer Ungerechtigkeit, oder Diskriminierung, d.h. der islamische Fundamentalismus wird schon verschwinden, wenn man den Muslimen genug Geld in die Tasche steckt und ihnen genug Honig ums Maul schmiert.

Man sieht an solchen Theorien, wie hohl das linke Gerede von der Offenheit für fremde Kulturen ist: Wie flach muss man eigentlich denken, wie muss es einem an elementarem Einfühlungsvermögen fehlen, um den tiefen religiösen Ernst gerade der fundamentalistischen Muslime als verkappten Ruf nach mehr Sozialleistungen misszuverstehen? (Dass sie die außerdem auch noch fordern, steht auf einem andern Blatt.) Aber die Linken müssen die Menschen schon sehr schlecht kennen, um nicht zu spüren, dass sie von ihren muslimischen Schützlingen wegen ihres vulgären Materialismus verachtet werden.

Solche Irrtümer haben etwas mit den Basisannahmen linker Ideologie zu tun, mit ihrer Orientierung an einer Utopie. Ein Rechter ist einer, der sich auf Erfahrungen aus der Wirklichkeit stützt, einer, der sein Weltwissen aus der Geschichte bezieht. Ein Linker bezieht es aus einer imaginierten Zukunft. Ein Rechter geht von der Frage aus, wie die Welt ist, ein Linker von der, wie sie sein soll.

Und damit diese Frage nicht völlig in der Luft hängt, muss er zwingend davon ausgehen, dass der Mensch schlechthin so ist, dass er zur Utopie passt, nicht weil die Erfahrung ihn das lehren würde, sondern weil die Utopie, von der er ausgeht, ihm gar nicht erlaubt, irgendetwas anderes zu denken.

Als Linker ist man deshalb permanent damit beschäftigt, Gründe dafür zu finden, warum die Wirklichkeit einem ständig Überraschungen auftischt. Warum man in der Wirklichkeit ständig auf Phänomene stößt, die es gar nicht geben könnte, wenn das, was man glaubt, wahr wäre.

In gewisser Hinsicht macht Linkssein klug, und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen:
Wenn man jahrzehntelang hochkomplizierte Theorien entwickeln muss, deren einziger Zweck darin besteht, völlig blödinnige Thesen zu untermauern und offensichtliche Tatsachen in Abrede zu stellen: Das ist wahres Gehirnjogging! Da haben die grauen Zellen schon richtig zu tun.
Irgendwann, auch das weiß ich aus Erfahrung, ist man dann so klug, dass man aufhören muss, links zu sein. Man nennt so etwas auch einen dialektischen Prozess.

Leider kommen nur die wenigsten Linken bis zu diesem Punkt. Es ist ja auch unangenehm, sich selbst in Frage zu stellen. Angenehmer ist es, die Gesellschaft zu zwingen, die eigenen kruden ideologischen Prämissen zu übernehmen.

Man muss sich nämlich mal klarmachen, was die uns zumuten zu glauben:

Wir sollen zum Beispiel glauben, dass Intelligenz nicht erblich sei.

Wir sollen glauben, dass es keine natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.

Wir sollen glauben, dass es so etwas wie Völker überhaupt nicht gebe.

Wir sollen glauben, Multikulturalismus sei das Rezept für Harmonie, und nicht etwa für den Bürgerkrieg.

Wer das alles glaubt, der kann im Grunde ebenso gut glauben, dass der Regen von unten nach oben fällt statt von oben nach unten. Wie schaffen die Linken das, so viele Menschen solches Zeug glauben zu lassen, von dem doch jede Putzfrau weiß, dass es Stuss ist?

Nun, genau deshalb, weil jede Putzfrau das weiß! Wenn die Putzfrau nämlich sagt, dass der Regen von oben nach unten fällt, dann können Sie sich dadurch, dass Sie das Gegenteil behaupten, als Intellektueller ausweisen.

Denn das ist doch klar: Um die Behauptung, dass der Regen von unten nach oben fällt, mit Argumenten zu untermauern – ja, dazu muss man schon verdammt intelligent sein. Nur wird davon die Behauptung nicht richtiger.

Das ist der ganz Trick, der hinter dem linken Anspruch auf Intellektualität steht. Die linke Definition von Intelligenz lautet: Intelligent ist, wer beweisen kann, dass der Regen von unten nach oben fällt. Und dumm ist, wiederum nach linker Definition – wer einfach aus dem Fenster schaut und sieht, dass das nicht stimmt. Und wenn er nicht nur sieht, sondern auch ausspricht, dass der Regen doch in Wirklichkeit von oben nach unten fällt – ja, dann ist das eine rechte Stammtischparole.

Dass Leute, die so denken, und damit dokumentieren, dass sie sich für die Wirklichkeit nicht interessieren, gesellschaftliche Definitionsmacht haben, ist äußerst gefährlich. Die freiheitliche Demokratie ist ein fragiles Gebilde, ein sorgfältig austariertes System von Checks and Balances, das auf Jahrhunderten von historischer Erfahrung basiert und nicht zuletzt dazu geschaffen wurde, den Glaubenskrieg abzuschaffen und eine friedliche Lösung von Meinungsverschiedenheiten zu ermöglichen.

Die linke Ideologie ist aber nichts anderes als eine säkularisierte Religion. Linkssein ist eine pervertierte Form von Religiosität. Pervertiert deshalb, weil diese Religion nicht dazu stehen kann, dass sie eine ist. Sie versteht sich ja selber als geradezu antireligiös. Die Sehnsucht nach der Utopie, also die säkularisierte Form der Sehnsucht nach dem Reich Gottes, ist in dieser pervertierten Form die Grundlage gemeingefährlichen Wahnsinns.

Der Unterschied zwischen dem Reich Gottes und der Utopie ist nämlich, dass das Reich Gottes naturgemäß nicht von dieser Welt ist, während die Utopie sehr wohl in dieser Welt verwirklicht werden soll.

Eine solche Religion, die nicht zugeben kann, dass sie eine ist, steht immer unter Beweiszwang. Da aber bereits ihre Prämissen in sich unwahr sind – sie erheben ja gar nicht erst den Anspruch, Wirklichkeit zu beschreiben, sondern wollen der Welt vorschreiben, wie sie zu sein hat -, kann sie ihre „Wahrheit“ nur dadurch „beweisen“, dass sie Andersdenkende zum Schweigen bringt, dass sie die Menschen zwingt, ihren Glauben an die linke Ideologie öffentlich zu bekunden.

Das ist der psychologische Hintergrund für die aggressive Intoleranz dieser Leute; es ist der Grund dafür, dass sie nicht mit Argumenten diskutieren können.

Unter der Maßgabe einer solchen Ideologie kann die freiheitliche Demokratie, kann das europäische Politikmodell nur vor die Hunde gehen, weil in den Begriffen dieser Ideologie überhaupt nicht mehr formuliert, geschweige denn verstanden werden kann, worauf dieses Politikmodell beruht und wie es funktioniert.

Dieses europäische Politikmodell beruht auf den vier miteinander zusammenhängenden Ideen der Demokratie, des Nationalstaates, des Rechtsstaates und der persönlichen Freiheit. Es gibt keine Demokratie ohne Nationalstaat: Beides ist gemeinsam entstanden nicht aufgrund eines historischen Zufalls, sondern weil Demokratie kollektive Selbstbestimmung bedeutet und nur funktioniert, wenn es so etwas wie ein Kollektiv gibt.

Auf den ersten Blick ist Demokratie ja eine Zumutung: Warum sollte jemand, der sich politisch in der Minderheit befindet, sich verpflichtet fühlen, die Entscheidungen der Mehrheit zu akzeptieren, die er selber doch für falsch hält? Warum sollte er die Diktatur der Mehrheit akzeptabler finden als die irgendeines Tyrannen? Warum sind Menschen loyal gegenüber demokratisch zustandegekommenen Entscheidungen?

Sie sind dann und so weit loyal, wie sie vernünftigerweise unterstellen können, dass die Mehrheit das Gemeinwohl, letztlich also auch das der politisch unterlegenen Minderheit im Auge hat. Diese Erwartung ist aber nur dann vernünftig, wenn es einen Konsens darüber gibt, wessen Wohl gemeint ist, wenn vom Gemeinwohl die Rede ist; es muss Konsens darüber bestehen, wer die Gemeinschaft ist, um deren Wohl es geht.

In einem Vielvölkerstaat kann es einen solchen Konsens nicht geben, und deshalb sind alle bekannten existierenden und historischen Vielvölkerstaaten entweder überhaupt keine Demokratien, sondern autoritäre Regime, oder Staaten wie der Libanon, in denen formal demokratische Verfahren nur den Modus des Konfliktmanagements zwischen ethnischen Gruppen liefern, und in denen Politiker nicht politische Ideen und Programme, sondern ethnische Partikularinteressen vertreten.

Von Demokratie, von Herrschaft des Volkes kann in solchen Staaten schon deshalb nicht die Rede sein, weil es etwas, das man sinnvollerweise „das Volk“ nennen könnte, dort überhaupt nicht gibt. Für Staaten, die, wie der Libanon, diese ethnische Zersplitterung vorgefunden haben und nun irgendwie damit fertigwerden müssen, mag solche Art „Demokratie“, sofern sie immerhin das leistet, den stets drohenden Bürgerkrieg am Ausbrechen zu hindern, ein legitimes und vernünftiges Mittel politischen Managements sein, aber sie ist nicht das, was wir uns in Europa unter einer Demokratie vorstellen.

Einen solchen Zustand ethnischer Zersplitterung in einem Land, in dem er bisher nicht bestand, sehenden Auges herbeizuführen – und nichts anderes ist die Politik aller etablierten Parteien – ist nichts als ein Verbrechen. Der Demokratiebegriff des Grundgesetzes setzt ganz selbstverständlich das deutsche Volk im Sinne einer Solidargemeinschaft voraus, d.h. es setzt einen soziologischen Sachverhalt als gegeben voraus, den der Staat nicht schaffen kann, den er aber zerstören kann. Wenn er ihn zerstört, untergräbt er damit zugleich die Voraussetzungen seiner eigenen verfassungsmäßigen Ordnung. Wer eine solche Politik propagiert, legt die Axt an die Grundlagen der Demokratie, ja sogar an die Grundlagen der europäischen Zivilisation.

Demokratie setzt aber noch in einem anderen Sinne Nationalstaatlichkeit voraus: Von Demokratie kann ich sinnvoll nur dort sprechen, wo die gewählten Volksvertreter auch etwas zu entscheiden haben. Das haben sie aber nicht, wenn die Kompetenzen des Nationalstaates auf die EU übertragen werden, oder auf die WTO, die UNO, die NATO und so weiter.

Wenn Politiker diesen Machttransfer propagieren und vorantreiben – und auch dies tun praktisch alle etablierten Kräfte – dann können alle Phrasen über Europa und den Frieden und die Wertegemeinschaft usw. usw. nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier eine Politik der systematischen Entdemokratisierung getrieben wird. Entnationalisierung und Entdemokratisierung sind ein und dasselbe.

Was sich hier vor unseren Augen abspielt, mit der Entkernung der demokratischen Nationalstaaten, sowohl von unten durch Auflösung der Staatsvölker, als auch von oben, durch Machttransfer auf die supranationale Ebene, ist nicht mehr und nicht weniger als ein Kalter Staatsstreich, um dessen Legalität es ungefähr so bestellt ist wie um die der nationalsozialistischen Machtergreifung, die bekanntlich ebenfalls formal legal war, aber die Verfassung auf den Kopf stellte.

Das Zustandekommen von Entscheidungen in supranationalen Organisationen, wie eben der EU, ist völlig undurchschaubar und wäre es auch dann, wenn die Medien sich wenigstens bemühen würden, kritisch darüber zu berichten, was bekanntlich nicht der Fall ist.

Solche Staatenorganisationen sind nicht der Hort der Öffentlichkeit, und sie sind nicht der Ort, an dem die Interessen des Normalbürgers vertreten werden. Sie sind das ideale Biotop von Lobbyisten und Ideologen, und von Politikern, die ihre Projekte nicht dem Licht der Öffentlichkeit aussetzen können, weil sie genau wissen, dass sie vom Volk abgelehnt werden und deshalb nur mithilfe einer Politik der vollendeten Tatsachen durchgesetzt werden können.

Dass es in der etablierten Politik keine Kraft gibt, die sich dieser Politik widersetzt, obwohl sie neben den politischen auch ruinöse finanzielle Kosten hat, und obwohl eine etablierte Partei, der es einfallen würde, sich ihr zu widersetzen, davon an der Wahlurne profitieren würde, ist an sich schon Beweis genug, dass zwischen den maßgeblichen politischen Kräften ein Kartell besteht.

Es besteht Einigkeit darüber, alle wesentlichen und entscheidenden politischen Fragen, wie unsere Politiker das formulieren, „aus den Wahlkämpfen herauszuhalten“, und man möchte hinzufügen: nicht nur aus den Wahlkämpfen, sondern überhaupt aus der öffentlichen Debatte. Man erkennt die entscheidenden Zukunftsfragen geradezu daran, dass sie nicht offen und öffentlich diskutiert werden.

Man erkennt sie daran, dass diejenigen, die sie diskutiert zu sehen wünschen, und die anderer Meinung sind als die herrschende Politik, als angebliche Extremisten verteufelt werden. Ich spreche hierbei vor allem von den kleinen Parteien des rechtsdemokratischen Spektrums. Es hat seinen Grund, dass gerade diese Parteien bekämpft werden.

Die Herrschenden wissen nämlich ganz genau, dass sie eine Mehrheit gegen sich haben, und sie geben es sogar selber zu, nämlich immer dann, wenn sie naserümpfend vom „Stammtisch“ reden – also vom Volk -, oder genauso naserümpfend vom „Populismus“ – womit sie ein Verbrechen meinen, das darin besteht, auszusprechen, was das Volk denkt, und vom „Extremismus der Mitte“ – also des Volkes -, von der „Politikverdrossenheit“ – des Volkes -, von den „Ängsten der Menschen“ – also des Volkes -, die man „ernstnehmen“ müsse, aber natürlich nicht, indem man den selbstgeschaffenen Problemen zu Leibe rückt, ohne die es diese Ängste gar nicht gäbe, sondern durch noch ein bißchen mehr Propaganda, die den Menschen einreden soll, sie selbst seien rechtsradikal, wenn sie ihre Interessen artikulieren, und vor allem durch den Kampf gegen alle Kräfte, die sich diesen Interessen verschrieben haben.

Zu deren Bekämpfung werden alle Register gezogen: rechtswidrige Verwaltungsanordnungen, Rufmord, Diffamierung, Ausgrenzung, Mobbing, Sperrung von Bankkonten, Verlust des Arbeitsplatzes, und vor allem: Gewalt! Und es werden alle möglichen Akteure eingespannt, auch solche, die auf den ersten Blick sehr verschiedenartige Interessen verfolgen: Von den millionenschweren wirtschaftsnahen Stiftungen über eine angeblich freie Presse, über die Bundeszentrale für politische Bildung, bis hin zu den kleinen Blockwartstypen, den Schlägertrupps und Brandstiftern der Antifa zieht sich ein einziges Kontinuum.

Und wenn wir das wissen, dann wissen wir auch, warum das hochgradig kriminelle Verhalten der extremen Linken geduldet wird. Diese Leute würden ja keinen Fuß auf die Erde bekommen, wenn der Staat entschlossen wäre, ihr Treiben zu unterbinden. Er ist es nicht, auch nicht in den CDU-regierten Ländern.

Man versteht nicht, was vorgeht, wenn man die Antifa, oder allgemein die politische Linke, vor allem als eigenständige politische Kraft auffasst – dafür halten die sich vielleicht selber, aber sie ahnen nicht, wessen nützliche Idioten sie sind. Diese Leute werden von dem herrschenden Machtkartell unterstützt: durch Propaganda, durch Geld, durch gezieltes Wegschauen, durch öffentliche Rechtfertigung hart am Rande des strafrechtlich Relevanten.

Sie werden unterstützt, weil sie die Interessen dieses Machtkartells bedienen: Es ist das schmutzige kleine Geheimnis der politische Klasse, vor allem aber der feinen Damen und Herren von den sogenannten bürgerlichen Parteien, die sich rechte Konkurrenz vom Hals halten wollen: dass sie ihre Interessen von linksradikalen Schlägerbanden durchsetzen lassen.

Den Charakter eines Regimes erkennt man nicht zuletzt an denen, derer es sich bedient.

Diese Antifa-Leute, dieser dumpfe Mob, dieses Gebräu aus Dummheit, Gemeinheit und krimineller Energie sind genau die Art von Helfern, die zur politischen Klasse dieses Staates passen.

Ein Staat, der sein eigenes Recht bricht, der seine eigene Verfassung untergräbt, der sein eigenes Volk bekämpft, und vor allem ein Staat, dessen Repräsentanten zu dem, was sie tun, nicht stehen können, die von der Lüge leben, und von der ideologischen Phrase leben, und die davon leben, dass die Realität vernebelt wird, und die es sich deshalb nicht leisten können, Andersdenkende zu Wort kommen zu lassen, ein solcher Staat braucht die Leute, die für ihn die Drecksarbeit erledigen. Solche Staaten brauchen ihre SA, und brauchen ihre IMs, und brauchen ihre beflissenen Untertanen, die Andersdenkende denunzieren, ausgrenzen und mundtot machen. Und daran, dass es auf solche Leute angewiesen ist, erkennt man den Charakter des herrschenden Regimes.

Was hier im Entstehen begriffen ist – ich sage nicht, dass es schon vollendet ist, aber es ist im Entstehen begriffen -, sind die Strukturen einer Doppelherrschaft, die für totalitäre Regime typisch ist: auf der einen Seite ein offizielles Staatsgebäude mit Recht und Verfassung – so etwas hatte die Sowjetunion auch, die Stalinverfassung von 1936 war theoretisch die freieste Verfassung der Welt, trotzdem gab es einen Gulag -, aber dieses Staatsgebäude hat einen finsteren und schmutzigen Hinterhof, von dessen Existenz jeder weiß, aber keiner redet, und mit dem persönlich nur diejenigen unliebsame Bekanntschaft machen, die dem Regime im Weg stehen.

Totalitäre Systeme beruhen nicht etwa auf der Abwesenheit von Recht, sondern auf seiner selektiven Nichtanwendung, auf der Duldung und Schaffung rechtsfreier Räume. Hat man die Gesellschaft erst einmal an die Existenz solcher rechtsfreien Räume gewöhnt, und hat man sie dazu gebracht, rechtsfreie Räume zu akzeptieren, in denen die politischen Bürgerrechte nur auf dem Papier stehen, dann kann man diese Räume Schritt für Schritt ausdehnen, dann verschwinden immer mehr Meinungen mitsamt ihren Trägern in einem Tal der Aussätzigen, das es in einer freien Gesellschaft nicht gibt und nicht geben kann.

So zieht eine Sünde gegen das politische Modell der europäischen Staaten und Völker die andere nach sich: Man beginnt mit der Zerstörung des Nationalstaats, zerstört damit zugleich die Demokratie, muss, um dies tun zu können, die Freiheit zum Teufel schicken und am Ende auch die Rechtsstaatlichkeit.

Wie eng also diese vier Komponenten Nation, Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat mit einander verwoben sind, und dass jede von ihnen eine tragende Säule ist, die man nicht einreißen kann, ohne das Gesamtsystem in sein Gegenteil zu verkehren, erkennen wir jetzt, wo all dies zerstört wird. Eine antinationale Ideologie ist niemals demokratisch, niemals freiheitlich, niemals emanzipatorisch und niemals gerecht.

Eine Politik, die darauf abzielt, dieses System, auf dem der Erfolg Europas beruhte, zu zerstören, kann sich nicht ehrlich machen, sie muss die Begriffe, in denen sie sich artikuliert, in das Gegenteil dessen verkehren, was sie traditionell bedeuten. Und das ist auch der Grund, warum die politische Linke so eine merkwürdige Hochkonjunktur hat. Man braucht ihre Ideologie mitsamt ihrer strukturellen Doppelbödigkeit:

Das Wort von Walter Ulbricht „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben“ bringt perfekt die linke Politikauffassung auf den Punkt:

Man ist für die Demokratie, aber nur, wenn sie zu den erwünschten Ergebnissen führt; man ist für die Arbeiter, aber nur, sofern die sich in den Dienst linker Weltbeglückungsprojekte stellen; man ist für die Freiheit, aber nicht für die der Andersdenkenden; man ist gegen Diskriminierung, aber um dies durchzusetzen, diskriminiert man Deutsche, Christen, Männer, Steuerzahler, Unternehmer und natürlich Rechte.

Eine solche Politikauffassung mit ihrer strukturellen Verlogenheit ist genau das, was ein Regime braucht, das es sich nicht leisten kann, kritisiert zu werden, und nicht leisten kann, kontrolliert zu werden.

Toleranz ist dann eben nicht das, was man früher darunter verstand und was der Normalbürger bis heute darunter versteht, nämlich das Akzeptieren anderer Meinungen, im Gegenteil, man schüchtert Andersdenkende ein, mit Drohung und Gewalt, natürlich nur im Namen der Toleranz.

Europa, die europäische Idee, ist dann nicht mehr die Idee, dass die Völker Europas sich zusammenschließen zu einer wie auch immer gearteten Einheit, die sich dann aber nach außen wiederum als ein unterscheidbares Eigenes abgrenzen würde, sondern nur noch die Chiffre für eine supranationale Organisation, zu deren Agenda das Ende der europäischen Völker und der europäischen Kultur als einer unterscheidbaren Kultur mit eigener Identität gehört.

Demokratie hört auf, die kollektive Selbstbestimmung zu sein, sondern wird etwas, das gegen das Volk durchgesetzt werden muss.

Sie haben sogar das Kunststück fertiggebracht, den Gleichheitsgrundsatz auszuhebeln, und zwar ausgerechnet im Namen der Antidiskriminierung. Wir leben in einer Orwellschen Welt.

Man sollte meinen, das wenigstens die Wissenschaft ein Bollwerk der begrifflichen Sauberkeit und intellektuellen Redlichkeit ist. Leider ist dies nicht der Fall, und da ich selber davon betroffen bin, erlaube ich mir, ein aktuelles Beispiel aus der Politischen Wissenschaft anzuführen:

Zwei hochmögende Professorinnen dieses ehedem angesehenen Faches, nämlich Frau Prof. Dr. Sylvia Schraut und Frau Prof. Dr. Ursula Münch von der Münchener Universität der Bundeswehr haben mein Buch „Neue Weltordnung“ jüngst in einem ihrer Seminare behandelt – was ja an sich eine gute Idee wäre, und als Politikwissenschaftler finde ich es auch durchaus angemessen, dass Kollegen sich mit meinen Büchern auseinandersetzen. Leider konnte von einer Auseinandersetzung in einem halbwegs seriösen wissenschaftlichen Sinne nicht die Rede sein, – jedenfalls verlautet das aus Teilnehmerkreisen –, sondern die Damen haben das Buch unter den Rubriken „Rechtsextremismus“ und „Verschwörungstheorie“ abgehandelt.

Das mit der Verschwörungstheorie ist besonders lustig, denn ich habe in meinem Buch gerade dargelegt, wir es nicht mit einer Verschwörung zu tun haben, sondern dass uns alles ganz offen gesagt wird:

Die herrschenden Politiker machen doch gar kein Hehl daraus, dass sie die Völker Europas zugunsten der EU entmündigen wollen;

sie sagen uns doch, dass sie diese Völker in ihren eigenen Ländern in die Minderheit drängen wollen;

sie sagen uns, dass die politischen Bürgerrechte nicht für diejenigen gelten sollen, die sich dieser Politik widersetzen;

sie sagen uns, dass die Interessen von Minderheiten Vorrang vor denen der Mehrheit haben sollen;

sie sagen uns, dass viele wichtige Entscheidungen in nichtgewählten und sogar außerpolitischen Instanzen vorbereitet und von der Politik nur noch abgesegnet werden;

sie sagen uns, dass sie einer One-World-Utopie folgen, dass sie eine weltumspannende Ordnung errichten wollen.

Selbstverständlich formulieren sie das alles nicht so, sondern kleiden ihre Absichten in eine PR-Sprache, die sehr ideologiegesättigt ist, aber für den politischen Analytiker besteht das Problem doch längst nicht mehr darin, irgendwelche Fakten aufzudecken, sondern nur noch darin, diese Sprache ideologiekritisch auf ihren rationalen Kern zu reduzieren und auszusprechen, was sich hinter der Nebelwand aus ideologischen Phrasen verbirgt.

Aber die Ziele selber: Die werden auf Pressekonferenzen, in Talkshows, in internationalen Verträgen, in Bundestagsreden und in allen nur erdenklichen öffentlichen Foren verkündet.

Und wenn ich das auf den Punkt bringe, dann sprechen Politikwissenschaftlerinnen von einer „Verschwörungstheorie“.

Ich muss eine ganz falsche Vorstellung davon haben, was eine Verschwörung ist. Vielleicht habe ich auch die neuesten Entwicklungen der Politischen Wissenschaft nicht mitbekommen. Offenbar versteht die Politische Wissenschaft im Jahr 2012 unter einer Verschwörung etwas, bei dem die „Verschwörer“ ihre Absichten im Fernsehen verkünden.

Und das ist also Stand der Politischen Wissenschaft. Das ist genau das, was ich vorhin eine Diffamierungswissenschaft genannt habe. Es geht dieser Art von Wissenschaft erkennbar nicht darum, Wirklichkeit zu beschreiben, sondern denen, die sie beschreiben, ein pejoratives Etikett aufzukleben. Wenn man bedenkt, dass Frau Münch auch noch Leiterin der einflussreichen Akademie für Politische Bildung in Tutzing ist, dann wird vollends deutlich, dass wir es hier mit Propagandisten und Ideologieproduzenten zu tun haben.

Nicht Wahrheit, sondern politische Brauchbarkeit ist das Leitkriterium dieser Art von Wissenschaft.

Hier in Dresden werden sich viele noch daran erinnern, das dies auch der Geist war, in dem die Gesellschaftswissenschaften der DDR betrieben wurden, und durchaus nicht nur im Fach Marxismus-Leninismus, sondern in allen geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, wo die Wissenschaft ausdrücklich einen politischen Kampfauftrag hatte. Die DDR ist untergegangen, aber der Geist, in dem sie regiert wurde, der spukt weiter.

Zynisch könnte man sagen, dies habe ja auch sein Gutes: Immerhin sei wenigstens im Bereich der Politischen Wissenschaft die Vollendung der deutschen Einheit gelungen.

Noch erhellender ist das Etikett „Rechtsextremismus“ im Zusammenhang mit meinem Buch über die Neue Weltordnung:

Ich habe in diesem Buch genau das kritisiert, was ich auch in dieser Rede kritisiert habe:

  • die Entdemokratisierung Europas,
  • die Zerstörung der Völker, die die Träger der demokratischen Ideen Europas sind,
  • die Entliberalisierung,
  • den Aufbau von Gesinnungsjustiz,
  • die Entstehung totalitärer Strukturen,
  • die Anonymisierung von Herrschaft, die sich rechtlichen Bindungen und Kontrollen entzieht,

oder kurz gesagt: Ich habe die Zerstörung von Recht und Verfassung kritisiert. Ich habe die verfassungsmäßige Rechtsordnung dieses Staates verteidigt, und genau dies stempelt mich in den Augen der Ideologieproduzenten eben dieses Staates zum Rechtsextremisten.

Was sagt eigentlich einer, der so argumentiert, über sich selbst aus, wenn nicht dies: dass er ein Verfassungsfeind ist? Nur unter dieser Voraussetzung ergibt es nämlich Sinn, so zu argumentieren.

Und was sagt es über diesen Staat aus, dass ausgerechnet an einer Universität der Bundeswehr, die der Aufsicht des Bundesverteidigungsministeriums untersteht, und wo das Weltbild ausgerechnet von Soldaten geformt werden soll, mit der doppelten Autorität des Staates und der Wissenschaft antidemokratisches und verfassungsfeindliches Gedankengut propagiert wird?

Und was bedeutet es, wenn loyale Anhänger der Rechtsordnung dieses Staates als deren Feinde abgestempelt werden?

Jemanden einen Extremisten zu nennen ist nicht einfach eine politische Einschätzung, sondern hat, wenn sie vom Staat akzeptiert wird, Rechtsfolgen. Sie bedeutet, dass die politischen Bürgerrechte des Betroffenen letztlich nur noch auf Widerruf gelten.

Das Konzept der wehrhaften Demokratie, das ursprünglich als Immunsystem der Demokratie gegen Extremisten konzipiert wurde, dieses Immunsystem wird umprogrammiert, ungefähr so, wie ein HIV-Virus das Immunsystem des Körpers auf Selbstzerstörung umprogrammiert.

Was einmal als Immunsystem der Demokratie gegen Verfassungsfeinde gedacht war, wird zu einer Waffe, die von Verfassungsfeinden gegen loyale Bürger eingesetzt wird.

Und bedenken wir: In diesem Geist sollen Soldaten erzogen werden, d.h. man versucht, der Armee die Maßstäbe für Recht und Unrecht abzuerziehen. Wenn dies Erfolg hat, dann kann man eine solche Armee für alles einsetzen, gegebenenfalls auch dazu, auf das eigene Volk zu schießen.

Ich gehe allerdings davon aus, dass diese Versuche keinen Erfolg haben werden, und dass die Soldaten der Bundeswehr sehr wohl wissen, was ihr Fahneneid bedeutet, „das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“, und dass sie diesen Eid ernster nehmen, als die Politiker ihren Amtseid.

Wir werden ja regiert von Politikern, die alle einen Amtseid leisten müssen,

„den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren“,

die aber bestreiten, dass so etwas wie ein deutsches Volk überhaupt existiert, und die aktiv daran arbeiten, die Rechte dieses Volkes nach Brüssel und anderswohin zu verschieben, und das Vermögen dieses Volkes nach Griechenland und anderswohin zu verschieben.

Sie schwören, „Schaden von ihm zu wenden“, arbeiten aber ganz offen an seiner demographischen, politischen kulturellen Auflösung dieses Volkes; nun frage ich mich: Wie kann man einem Volk eigentlich mehr schaden als dadurch, dass man es auflöst?

Sie schwören, „das Grundgesetz zu wahren und zu verteidigen“. Wie wir gesehen haben, betreiben sie die Politik, das Grundgesetz zu brechen, zu biegen, auszuhöhlen, umzudeuten, zu missbrauchen und zu pervertieren – eine Politik des Kalten Staatsstreiches.

Und sie schwören, „Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben“, hetzen aber zum Rechtsbruch gegen Oppositionelle auf.

Anders gesagt: Es gibt in diesem Land praktisch keinen Minister und keinen Regierungschef, dessen Amtseid nicht ein Meineid gewesen wäre. Zumindest in einem rein objektiven Sinne. Dass all diese Leute über eine ausgeprägte Fähigkeit verfügen, sich über diesen Sachverhalt ideologisch hinwegzutäuschen, vor allem, wenn es der Karriere dient, steht auf einem anderen Blatt.

Zwanzig Jahre nach dem Untergang der DDR werden wir wieder von einem Kartell aus Machthabern und ihnen zuarbeitenden Ideologen regiert, deren Ideologie die Wirklichkeit weder zu beschreiben noch irgendwelche Probleme zu lösen vermag, dafür aber bestens geeignet und anscheinend dazu geschaffen ist, Kritiker zu kriminalisieren. Von einer Funktionärskaste, die sich anmaßt, den Gang der Geschichte zu bestimmen, und deren Verblendung und Arroganz der des späten Honecker durchaus gleichkommt. Von Leuten, die aus dem Schicksal ihrer Vorgänger nichts gelernt haben.

Eines sollte diesen Leuten klar sein – und da es ihnen nicht klar ist, wird es ihnen klar gemacht werden:

Ein Regime, das aus ideologischer Verblendung lernunfähig ist,

das deswegen darauf angewiesen ist, die aus seiner eigenen Unfähigkeit und Verblendung resultierenden Krisen und Probleme seinen Kritikern in die Schuhe zu schieben,

das die Wahrheit nicht auf seiner Seite hat und es sich deshalb nicht leisten kann, Kritik mit Argumenten zu beantworten,

und das deswegen von Propaganda, Lügen und Repression abhängig ist wie ein Drogensüchtiger von seiner Spritze,

ein solches Regime ist zum Tode verurteilt, selbst wenn es äußerlich noch intakt zu sein scheint.

 

 

42 Antworten auf Vortrag in Dresden: „Links ist dort, wo der Regen von unten nach oben fällt“

  • Lieber Manfred,

    wieder eine schöne Rede, in der klar verständlich gesagt wird, wie die Lage aussieht, und was nicht nur in unserem Land passiert.

    Aber wenn sich das Wahlergebnis von NRW ansieht, frägt man sich schon, ob nicht alles vergebliche Mühe ist. Über das das Internet kann sich doch Jeder, und dies schon seit ca. 20 Jahren, alle notwendigen Informationen besorgen, und sie werden auch angeboten. Jedoch habe ich den Eindruck das alles eher schlechter wird als besser, und das der Wähler absolut lernunfähig ist.

    Ich befürchte erst eine gigantische Katastrophe wird zu einem Umdenken führen. Wenn man sich die Aktivitäten der „Euro-Retter“ ansieht, scheint der Tag des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gar nicht mehr so weit in der Zukunft liegen.

    • Über das das Internet kann sich doch Jeder, und dies schon seit ca. 20 Jahren, alle notwendigen Informationen besorgen, und sie werden auch angeboten.

      „kann“, aber die meisten tun es nicht. Zwar hat heute fast jeder einen Internetzugang, aber die meisten benutzen ihn eben nicht, um sich in Foren und Blogs zu informieren, sondern mehr für andere Dinge.

      Meine Beobachtung in Foren, soweit sie nicht zensiert werden, ist, daß schon sehr viele Leute beginnen aufzuwachen. Der Rest sind Berufsschreiber sowie Leute, bei denen die Gehirnwäsche schon sehr tief sitzt, und daher mehr Zeit brauchen, um überzeugt zu werden.

      Nur sind diejenigen, die regelmäßig in Foren aktiv sind, ein sehr kleiner Anteil an der Gesamtbevölkerung. Die meisten lesen weiterhin Mainstream-Nachrichten, deren Foren bekanntlich zensiert sind, und nutzen das Internet für ganz andere Sachen wie E-Mail, Soziale Netzwerke, Spiele usw.
      Die große Mehrheit weiß noch gar nicht, was los ist!

      Deswegen ist es wichtig, auch außerhalb des Internets aktiv zu werden. Vorträge, Infostände, Flugblätter usw., das gehört alles mit dazu.
      Internet alleine, das reicht nicht.

  • Hallo Mike, zum Teil sprichst Du mir mit Deinen trüben Gedanken aus der Seele.

    Was Deine Unzufriedenheit mit den deutschen Wählern anbelangt, möchte ich dann aber doch noch gerne eine Anmerkung beifügen:
    Das Verbrechen der Einrichtung von ESM ist dermaßen unermeßlich, daß mir schier die Worte abhanden kommen, um dieses angemessen zu beschreiben. Nach meinen Vermutungen hat man den aktuellen Konflikt ProNRW versus Salafisten bewußt durch die BUNTEN Hauptstrommedien gefördert, um von dem ESM-Coup abzulenken. Die Salafisten lassen sich ja auch ganz bequem als personifiziertes Übel inszenieren, während man den antidemokratischen Paten im Rollstuhl und den feinen Herrn Josef Ackermann von der angeblich „Deutschen“ Bank heraushält.
    Diese Nummer haben die Jos(z)efs dieser Welt, all die Fischer im Trüben, mal wieder klasse hinbekommen.
    Um zum Kernpunkt kommen: Warum sollte ein totalitäre Organisation wie die Inszenierung der BUNTEN Republik denn bei den Wahlen grundsätzlich anderes Verhalten an den Tag legen als bei der Vorbereitung des ESM-Verbrechens?
    Wollen wir also darüber nachdenken, welche Deutschen welche Parteien auf den Wahlzetteln angekreuzt haben – oder darüber, welche Stimme für welche Parteien nach 18 Uhr ausgezählt worden sind?
    Es ist mal wieder soweit und dieses Mal haben wir es gewußt.

  • Hallo Mike, zum Teil sprichst Du mir mit Deinen trüben Gedanken aus der Seele.

    Was Deine Unzufriedenheit mit den deutschen Wählern anbelangt, möchte ich dann aber doch noch gerne eine Anmerkung beifügen:
    Das Verbrechen der Einrichtung von ESM ist dermaßen unermeßlich, daß mir schier die Worte abhanden kommen, um dieses angemessen zu beschreiben. Nach meinen Vermutungen hat man den aktuellen Konflikt ProNRW versus Salafisten bewußt durch die BUNTEN Hauptstrommedien gefördert, um von dem ESM-Coup abzulenken. Die Salafisten lassen sich ja auch ganz bequem als personifiziertes Übel inszenieren, während man den antidemokratischen Paten im Rollstuhl und den feinen Herrn Josef Ackermann von der angeblich „Deutschen“ Bank heraushält.
    Diese Nummer haben die Jos(z)efs dieser Welt, all die Fischer im Trüben, mal wieder klasse hinbekommen.
    Um zum Kernpunkt kommen: Warum sollte ein totalitäre Organisation wie die Inszenierung der BUNTEN Republik denn bei den Wahlen grundsätzlich anderes Verhalten an den Tag legen als bei der Vorbereitung des ESM-Verbrechens?
    Wollen wir also darüber nachdenken, welche Deutschen welche Parteien auf den Wahlzetteln angekreuzt haben – oder darüber, welche Stimme für welche Parteien nach 18 Uhr ausgezählt worden sind?
    Es ist mal wieder soweit und dieses Mal haben wir es gewußt.

  • @Gottfried

    Letztes Jahr war ich Beisitzer bei den Landtagswahlen in RLP und habe auch bei Auszählung der Stimmen mitgeholfen. Nach meiner Ansicht ist alles korrekt abgelaufen. Ich denke die Gründe für die oft fassungslos machenden Wahlerergebnisse darin liegen, dass die Jungen fast gar nicht mehr zur Wahl gehen, und die Alten, die alle wählen gehen, ihr Kreuz, wie schon seit Jahrzehnten, immer wieder an der „richtigen“ Stelle machen.

  • Weiß Bescheid, Mike. Finde ich ganz klasse, wenn Du Dich so bei der Wahl einsetzt! Es gab mal Unstimmigkeiten bei den „Bürgern in Wut“ in Bremen/Bremerhafen“, ansonsten kursieren in Sachen Wahlehrlichkeit gewisse Gerüchte im Netz, nichts Genaues weiß man freilich nicht.

    Die Früchte der Liz-Mohn’schen Dauerbespaßung („Dschungellager“) sowie Beschulung ala Liz Mohn und Bildungspolitik der CDU – beraten von Liz Mohn – mit Dino-Bildchenausmalen und Sondaschulen für alle machen sich eben zunehmend bemerkbar.
    Mich hat beim Anblick – ich bin in erster Linie keine Geistestyp, sondern mehr eine sinnliche Natur – des Einzuges der luschtigen Seeräuber- und Seeräuberinnen in die BUNT-Parlamente einfach nur noch das eiskalte Grauen gepackt.

    MIr ist schon klar, das sehr viele Liberale das wieder ganz anders sehen, ich jedoch wüßte in meinem Herzen nicht mehr so genau, ob ich dieses geographische Terrain wirklich gegen die Mohammedaner verteidigen sollte, denn im Grunde meiner Seele stehen mir irgendwelche Schamanen aus Togo oder auch eine ganze Menge Türken, die in irgendwelchen Cafes kellnern, denn doch deutlich näher als unsere BUNT-deutsche Spaßjugend (auch und gerade die 50- oder 60-jährigen Spaßjugendlichen!).

    Ja, mit den Alten, zu denen ich ja auch zähle, kann sein, da sind viele Konservative, die dort etwas bewahren wollen („conservare“), wo es nun wirklich nichts mehr zu retten gibt. BUNT-Land ist doch nichts mehr als eine einzige Pi**bude und eine Beleidigung für einen jeden, der sich noch einen Rest von Scham und Gehirn hat hinüberretten können.

    Nicolas Gomez Davila: „Konservativ ist der Reaktionär immer nur in Zeiten, in denen es irgendetwas gibt, was tatsächlich bewahrenswert ist.“

  • Seit mehr als 30 Jahren wird in unserem Land als höchstes Ideal die „Selbstverwirklichung“ propagiert, gestützt auf den sogenannten „Menschenrechten“. Diesem Ideal sind seitens der Politik (leider auch der sogenannten konservativen Kräfte) alle Tugenden, die auch den anderen im Blick haben geopfert worden. (z.B. Abtreibung, Ehe, Familie usw.) Diese Menschenrechte können von jedem nach seinem belieben ausgelebt, eingefordert oder eingeklagt werden. (Dabei geht es immer um die eigenen „Menschenrechte“ nicht um die des anderen) So wurde ein Staat von Egomanen geschaffen, der logischerweise BUNT ist. Nach dem Motto, solange „meine Rechte“ nicht berührt sind, und ich mich „selbst verwirklichen“ kann, ist es doch egal welche Menschen noch hier leben. Es ist fast so, das jedem suggeriert wird, er sei doch sein eigener kleiner Staat. Den großen Staat brauch er dann nur für seine Zwecke ausnutzen. Dem zu Folge wird, wenn überhaupt, die Partei gewählt die mir am meisten verspricht. Das so ein System einer BUNTEN Republik auch Bunte Parteien hervorbringen, die genau diesen „Selbstverwirklichungstrip“ bedienen ist ja klar.(Ähnliche Entwicklungen gibt es ja auch in andern europäischen Staaten)
    Das es so zu einem Chaos kommt, ist ja logisch.

    • Das ist wohl alles wahr, Agrafe!

      Leider fehlt den BERTELSMANN-bespaßten, BERTELSMANN-(un-)gebildeten und von BERTELSMANN beratenen Parteien – wie der CDU und der FDP – regierten „toleranten“ und sich „selbstverwirklichenden“ Untertanen BUNT-Lands zu wirklich beängstigend hohen Teilen schon jegliches kognitive Potential, auch nur die allereinfachsten Grunddefinitonen von Staat und Recht zu begreifen und selbstständig überdenken zu können. Aus dieser Richtung droht den BUNTEN Eliten wohl nicht mehr die geringste Gefahr.

      M.E. ist unsere frühere europäische sittliche Ordnung und unser damaliges Rechtssystem (in der „Menschen“rechtsdiktatur der UN bzw. EU ist es schon lange außer Kraft gesetzt) von einer negativen Exegese der „Menschen“rechte geprägt gewesen.
      Aufgabe des Staates war es damals, die körperliche Unversehrtheit der Staatsbürger des jeweiligen Staatsvolkes über sein Gewaltmonopol nach besten Wissen und Gewissen zu beschützen, darüber hinaus auch sein EIGENtum im weitesten Sinne.

      Ergo im Kern: „Du sollst NICHT morden!“ und „Du sollst nicht stehlen!“ Das ist keine GEMEINgültige Ordnung eines Weltdorfes („global village“), sondern unsere EIGENE Sittenordnung, die sich aus der jüdisch-christlichen Tradition, aus der dann die Aufklärung entsprießen konnte, um sich befruchtend zu ergänzen mit der säkularisierten Religion, die bei UNS, in UNSERER HEIMAT Gültigkeit besitzt.
      Aus dieser Tugend aufgeklärter Erkenntnis und Bescheidenheit heraus, sollte man jede Eroberungsfeldzüge der „Menschen“rechtler scharf ihrer Aggressivität schelten, wo diese die HEIMAT anderer vernichten wollen, wie sie es auch mit der unsrigen getan haben.

      Bezeichnend für die „Menschen“rechte ist der dreiste semantische Betrug. Es gibt keine universalen „Menschen“. Wer soll das sein??? Wer gibt einem Nordamerikaner oder einem Mitteleuropäer denn bitte das Recht, irgendwelche wertenden Aussagen über die Art der Lebensbewältigung der Ainu in Japan, der Chinesen, der Kongolesen, der Weißrussen oder der Latinos in Venezuela zu tätigen? Das ist eine ganz aggressive und tendenziell imperialistische Überhebung, die natürlich dem Eine-Welt-Rassismus dienlich gemacht werden soll.
      Ein simpler Vorwand, um Aggressionen, von übelster Propanda (siehe Weißrußland, China, Ukraine, Iran, Syrien) bis zu völkermörderischen Eingriffen in souveräne Staaten wie das ehemalige Jugoslawien, den Irak, Afghanistan, Libyen moralisch zu legitimieren.

      Ähnlich, wie die „anständigen Demokraten und Demokratinnen“
      Verfassungsfeinde, also Gegner des Grundgesetzes sind und Einpeitscher für die EU-Diktatur und die ESM-Knechtschaft und Beraubung von Generationen, also eben keine Demokraten, machen sich diese Rassisten den althergebrachten Begriff „Mensch“ zunutze für ihr weltweites Identitätsvernichtungsprogramm, weil wir vor der totalitären EU-Ära noch gelernt haben, „der Mensch lebt nicht nur vom Brot alleine“, mit dem Begriff „Mensch bleiben“ also noch sehr freundliche und sinnstiftende Gedanken verbunden haben.

      Wenn die Betrügerin Merkel sagt „die Menschen“, dann heißt das, daß BUNT-Land eben kein Staat ist. Grundsätzlich ist ein Rechtstaat immer dadurch definiert, daß zwischen Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern diskriminiert (also unterschieden) werden muß. Der Auftrag der Führerin („young leader“) Merkel besteht nun aber gerade darin, alle Reste von Staatlichkeit zu zerschlagen.

      Hans-Peter Raddatz („Der Absturz/Anatomie einer Systemkrise“; http://www.wjs-verlag.de) hat eine Begrifflichkeit vorgelegt, unter der er zwischen dem Weltadel („share-holder-value“-Elite), dem Staatsadel (Lenker der Staaten, die in der Übergangszeit noch bestehen werden für eine Weile) und dem Dressuradel diskriminiert. Merkel gehört nun nicht etwa zum Staatsadel, sondern lediglich zum Dressuradel. Falls Friede Springer und Mattthias Döpfner z.B. ihre Auftritte nicht mehr zusagen sollten, dann wäre z.B. ganz schnell Asche.

      Im politischen Zusammenhang verwende ich den Begriff „Mensch“ niemals mehr, weil ich einfach nicht bereit bin, unter Verwendung der Sprache unseres Feindes deren in ihrer Tiefenwirkung hoffnungslos unterschätzte wie verbrecherische Taktik der Gehirnwäsche selber mit zu unterstützen.
      Je nach Kontext sind es dann eben wir Deutschen, die Hamburger, die Bürger usw.

      Die Allermeisten laufen leider in die Falle, wohl weil niemand sich traut, ein Un“mensch“ zu sein, „menschen“verachtend, ein Gegner der „Menschen“rechte.
      Wir haben zu meiner Zeit in der Schule vor der Großen Kulturrevolution noch gelernt, daß Recht absolut immer Gleichheit vor dem Richter erfordert. Ungleichheit ist in diesem Zusammenhang also immer Unrecht. Es gibt aber nun einmal kein Gewaltmonopol für die ganze Welt, es gibt nur eine imperialistische NATO, der aber auch andere Mächte wie die der Chinesen oder der Russen gegenüberstehen. So muß Recht partikulär sein, z.B. deutsches Recht – falls es uns denn überhaupt jemals wieder gelingen wird, einen eigenen Staat für unser Volk zu erobern. Oder z.B. japanisches Recht.

      Warum fällt es eigentlich nur so wenigen auf, daß die Japaner, Chinesen und Südkoreaner jetzt ganz hervorragend prosperieren können, weil sie von den internationalistischen Finanzverbrechern und der NATO nicht besiegt werden können und weil es sich hier um souveräne Staaten handelt, denen man nicht mit dem „diversity“/“melting pot“-Rassismus ihre Zusammengehörigkeit und dortige Kultur zerstören konnte?
      Was passierte wohl den Verbrechern, wenn die Chinesen den Betrug der US-Machtelite mit virtuellem Geld und ihrem ganzen mörderischen Imperialismus nicht mehr duldeten und deren Treiben nicht mehr mit ihren Investitionen künstlich am Leben erhalten würden?

      Die stinknormalen US-Bürger stehen dabei ähnlich unter der Knute dieser Verbrecher wie wir. Man denke nur, wie sich die Neo-Cons hartnäckig weigern, in Bezug auf die ganzen Latinos, die kein Aufenthaltsrecht besitzen, der USA eine Staatlichkeit zuzugestehen, auch dort bricht man mit den „Menschen“rechten den einfachen Bürgern das Kreuz.

      • Ja, keine Frage , sehe ich auch so.
        Die Frage die mich beschäftig ist folgende: Wie kommen wir aus dem Schlamassel wieder raus.
        Gibt es eine Strategie? Gibt es überhaupt noch eine realistische Chance? Etwa eine Art 10-Punkteplan?

        Das ganze Gedankengut gezielt, verständlich und in die Gesellschaft bringen ist wohl eine echte Herausforderung.
        Ich finde es jedenfalls klasse, das Manfred durch die Lande reist und Voträge hält. Hoffe ich kann das auch mal bald life erleben.Auch die NWO Buch) kann man gut verschenken.

  • Ich bin 68’er, nämlich Jahrgang. Und ich hasse diese 68’er-Neufaschisten ebenso wie diese die 33’er gehasst haben. Nein, ich hasse sie noch viel mehr, denn sie haben das Land nicht zum Besseren verändert sondern zerstört. Ich bin noch nichtmal so alt und sehe trotzdem in welcher Geschwindigkeit und in welchem Ausmaß dieses Land herunterkommt, verwahrlost, verschachert wird und verschenkt an Leute, die es nicht verdient haben, die uns sogar hassen oder verachten. Sie haben ein friedliches Land in ein Kriegsgebiet verwandelt.

    In der Heimat eines Menschen genießt dieser – richtigerweise – selbstverständliche Vorteile gegenüber „Anderen“. Letztere werden bei uns dagegen nicht nur schon gleich behandelt – jaja, alle „Menschen“ sind ja „gleich“! Wir werden vielmehr oft genug schon gegenüber diesen benachteiligt von eigenen Landslumpen. Das bedeutet: Wir sind heimatlos.

  • Mich berührt das, wennDe sagst „heimatlos“!! Ich bekomme nämlich gleich Magenkrämpfe, wenn einer von UNS „Allochthoner“ sagt. Man kann im Alter zwar fiese Gelenkerkrankungen bekommen, Rheuma, weißich, aber sowas, nicht mit mir, mit mir nicht.

    Habe lange genauso gedacht wie Du, über die Zausel. War so eine geile Zeit, 1965, liberal, Meinungsvielfalt, kuhle Musik, Wohlstand, die Minimode …. lassen wir das mal lieber, träum ….
    Und dann kamen diese verwahrlosten Sandalenschlurfer. Warum haben wir unseren Instinkt verloren? Habe damals nicht darüber nachphilosophiert, warum die mit ihrem Ho-Chi-Minh jetzt genau spinnen. Ich habe es einfach mit meinen ganzen Sinnen, mit den Augen, mit dem Kniegelenk, erfaßt, daß die einfach ’nen Rad up haben müssen. Quatsch, mehrere Räder.
    Aber das ist ein Irrtum gewesen, diese Banditos überzubewerten. Die sind von allen möglichen Seiten – ganz ähnlich wie heute diese Seeräuberpartei – gezielt gefördert worden. Genauso wie das BUNTE System zur Zerschlagung unserer europäischen Kultur die Mohammedaner herbestellt hat, konnte man die Zausel eben gerade sehr gut gebrauchen.
    Langhansens Kommune Eins ist der Vorläufer von Liz Mohns Dschungellager, Joszef Fischer und „USA-SA-SS“ ist die gleiche Partei, „brothers in crime“, Machteliten nebst deren Büttel, die sehr gut zusammenarbeiten und es mit uns nicht sehr gut meinen.
    Und echte Linke stehen am Rande, die Dittfurth mag hier oder dort zwar spinnen, sie läßt sich aber nicht kaufen und Jürgen Elsässer hat jede Menge durchaus richtige Diagnosen zu bieten, gar nicht zu reden vom Ex-Dutschke-Kumpel Frank Böckelmann mit brillianten Analysen über diese ganze Abrißbirne, die für die Ausweitung des Aktionsradius der Wallstreet hier über unser Europa geschwungen wird.
    Wir kriegen ja immer nur die Linken zu sehen, die auch mit der BUNTEN Matrix kompatibel sind.

    Gerade heute nachmittag eine hervorragende Rede auf YouTube von Dr. Hans Peter-Raddatz gehört: Wir kommen der BUNTEN Matrix vor allen deshalb nicht auf die Schliche, weil wir uns immer nur mit Einzelheiten befassen. Wir lachen halt gerne über Claudia Roth oder ärgern uns über Ströbele. Das System ist aber hundert Mal umfangreicher. Warum lädt Friede Springer z.B. Ströbele zum Interview ein?
    Einfach dem Wege des großen Geldes folgen – wie der Wirtschaftsfachmann Raddatz das auch getan hat, dann fällt einem manchmal in wenigen Tagen jede Menge Schuppen von den Augen.

    Als Dankeschön für das „heimatlos“, nicht ganz meine Musikrichtung zwar, aber der Text schmeißt mich einfach um, Gänsehaut: http://www.youtube.com/watch?list=PL6EF257D9C0EF2066&v=XeMLkwb1JIo&feature=player_detailpage

  • Wir werden vielmehr oft genug schon gegenüber diesen benachteiligt von eigenen Landslumpen.

    Das halte ich für eine Täuschung. Den Kern dessen, was ich für eine Täuschung halte, habe ich ‚fett‘ markiert – nämlich, daß diese Leute ‚zu uns‘ gehören. Sie sind eben keine Deutschen … sie sind Angehörige des ‚Volkes Bundesrepublik‘; eines neuen Geschichtsvolkes, daß mit der Gründung der BRD in die Geschichte eingetreten ist, und dessen Grundlage darin besteht, die Wirklichkeitwerdung derjenigen kollektiven Erfahrung, die man die deutsche nennen könnte, zu verhindern. Dieses ‚Volk Bundesrepublik‘ ist zwar faktisch ein neues Geschichtsvolk – und das was man so euphemistisch ‚Migration‘ nennt, ist aus dieser Sicht gesehen, einfach die ‚Werdung dieses Volkes‘ durch Ersatz der Deutschen – um eben die mögliche Werdung von ‚Deutschland‘ zu verhindern. Was ja bis heute auch recht gut geklappt hat, da in den Großstädten und Mittel- bis Kleinstädten die Mehrheit unter den Jungen heute bereits nichtdeutscher Herkunft ist. Das Chaos, das notwendig irgendwann mal dadurch verursacht werden wird, daß diese Leute aus-sich-heraus gar nicht lebensfähig sind, weil sie, falls sie sich jemals fragen sollten, wer sie eigentlich sind, als Antwort nur bekommen können, das sie KEINE Deutschen sind … das – nicht nur emotionale – Chaos also, das durch die irgendwann einmal notwendig aufbrechende Erfahrung der Identitätslosigkeit dieser Leute KOMMEN MUSS, wird dann wohl ein zweites Mal Wasser auf die Mühlen der politischen Herrschaft derer leiten, die für das Zustandekommen dieses Chaos gesorgt haben: Sie werden sich ein weiteres Mal als Retter in der Not und vor der Not präsentieren, und wenn schon die Deutschen ihnen dann nicht mehr auf den Leim gehen sollten, dann macht das auch nichts mehr, denn die Mehrheitsverhältnisse sind ja dann andere und dann können sie ihr eigentliches Volk – das VOLK BUNDESREPUBLIK – nach Herzenslust regieren und so anordnen und anweisen, daß daraus die zweite – und in ihren Augen natürlich überhaupt erst EIGENTLICHE – Schöpfung entsteht: Der LINKE MENSCH … die LINKE MENSCHHEIT … in einer LINKEN WELT. Aber der zentrale Fehler besteht, wie gesagt darin, diese Leute immer noch als ‚eigene‘ – im Sinne von ‚Deutschen‘ – zu betrachten. Das sind sie nicht. Sie sind … FEINDE!

    • „… wird dann wohl ein zweites Mal Wasser auf die Mühlen der politischen Herrschaft derer leiten, die für das Zustandekommen dieses Chaos gesorgt haben: Sie werden sich ein weiteres Mal als Retter in der Not und vor der Not präsentieren, …“

      Hallo Leser, wünschte, ich hätte mich in diesem Falle geirrt, es ist grauenhaft, weil Buchstabe für Buchstabe deckungsgleich mit dem Endergebnis meiner Analyse!

      Das Szenario gleicht einem sehr einfach gestrickten Mafiakrimi. Gerade WEIL es so einfach ist, kann es jedoch von den allermeisten nicht verstanden werden.
      Die Ehrenwerte Gesellschaft fährt mit dem Euro mutwillig und nach Plan die Volkswirtschaften gegen die Wand. Dann wird von der gleichen kriminellen Vereinigung die „Lösung“ ESM implementiert.
      Der Pate, der die Schlägertruppe losschickt, um einzelne Restaurants zu zertrümmern, ist der
      gleiche feine Herr, der auch später die etwas adretten Jungs losschickt, die die Restaurantbesitzer um Spenden für wohltätige Zwecke bitten. Mehr gibt es da nicht zu verstehen, das ist bereits alles.
      Was sich ENRON und Konsorten schon an Verbrechen in den VSA geleistet haben, ist ebenfalls alles andere als ein Staatsgeheimnis. Über das mit angemessenen Worten gar nicht mehr beschreibbare Verbrechen ESM klärte – u.a. – Gregor Gysi in leichtverständlicher Sprache im Bundestag auf (siehe youtube-video). Das Wesentliche ist eigentlich nach nur zehn Minuten bereits mitgeteilt.

      Über die Mohammedanerflutung wird Europa in Brand gesteckt. Nach dem Schwellpunkt entsteht das naturgemäße Freund-Feindschema, wie in jedem Überlebenskampf, auch den Serben ist es nicht anders gegangen. Die Gehirnwäsche hat früher erfolgreich stattgefunden in Sachen „white guilt“, „antinazism“, die um das Überleben Kämpfenden werden sich im Krieg mit absoluter Sicherheit als „Natziehs“ erweisen, die Humanisten aus den VSA haben ja immer schon gemarnt und gewahnt, in höchster Not können sie zum richtigen Zeitpunkt nun die antinazistischen Befreiungstruppen entsenden.

      Die von nackter Angst um das Überleben Geprägten, hirngewaschenen und zusätzlich durch den Brand in Europa auf dem Boden liegend, werden den Humanisten schleißlich aus der Hand fressen und begeistert applaudieren.
      Wenn man sehr sensibel ist, kann man aber auch so spüren, daß das ganz normale IRRENHAUS eines ganz normalen Fernsehabends in den BUNTEN ANSTALTEN eine derartige kulturelle und geistige Sahelzone darstellt, gleiches gilt für ein ganz normales BUNTES Wahlprospekt der CDU, daß ein derartiges Gefälle zwischen dem geistigen Erlöschen des Abendlandes und einer kleinen Elite von soziopathischen Massenmördern der „share-holder-value“-Elite, deren verbrecherisches Potential sich nur die Allerallerwenigsten vorstellen können, die allerfurchtbarsten Gefahren in sich bergen muß.

      Und die feinen Jós(z)ef Ackermanns und Fischers, Merkels, Blairs, Sarkozys und Co(hns), die Banditen der Staats- wie Dressureliten haben ganz bestimmt die komplette Fluchtlogistik zu den Humanisten auf der anderen Seite des Atlantiks in ihre vorgebuchten beschützten Luxusunterkünfte schon lange komplett fertig in der Schublade liegen.

      Und auf PI wird pro und kontra „Ehe“ für Homosexuelle und weißich für einen Spießerkram diskutiert oder gar geschimpft, daß Claudi oder Ströbele doof seien. Dabei weiß eigentlich im Prinzip nun wirklich jeder Proll, daß die grundliegende Spur immer dort liegen muß, wo die großen Geldströme fließen.
      Die BUNTE Matrix ist geschlossen und steht wie eine Eins, von Friede Springers BILD bis zu den autonomen freien Kräften der staatlich so gewollten Schlägetruppen der Anti-FA, der Spießer will sich immer mit kleinen Problemen vor der Auseinandersetzung mit den tatsächlichen entziehen.

  • Das Ende scheint näher zu sein als manche denken. Das Wallstreet Journal, die führende Wirtschaftszeitung in den USA schreibt: „…In Europe, Time for Plan B, Only There’s No Plan, and No Time…“ und weiter „…We’re finally coming to the moment of truth, the end game, the final countdown..“

    Meine Übersetzung: Wir kommen endlich dazu die Wahrheit zu erkennen, das Ende des Spiels, der Countdown zum Ende.

    http://blogs.wsj.com/marketbeat/2012/05/23/in-europe-time-for-plan-b-only-theres-no-plan-and-no-time/?mod=google_news_blog

    Wenn dann das Geld fehlt alle stillzuhalten, dann kommt es zum Bürgerkrieg, wie es sich in Griechenland langsam abzeichnet:

    „Rechter Mob geht auf Polizisten und Migranten los“
    http://www.welt.de/politik/ausland/article106365808/Rechter-Mob-geht-auf-Polizisten-und-Migranten-los.html

    Aber das haben Leute wie Manfred und andere intelligente und vorausblickende Menschen schon lange vorausgesagt. Aber die Gutmenschen wussten es natürlich besser. Die Reichen und Mächtigen werden einen Weg finden dieser Misere zu entkommen. Merkel und Co. können bestimmt mit millionenschweren Beraterverträgen in Übersee rechnen. Aber der kleine Mann wird wie immer das Opfer sein.

  • „Links ist dort, wo der Regen von unten nach oben fällt“ – das erinnert mich ein klitzekleinwenig an eine linke Ikone: Bertholt Brecht und sein „Lied vom Klassenfeind“ in dem dieses Motiv in jeder der 12 Strophen aufgegriffen wird. Zufall oder Absicht die Symbolik des Gegners auf ihn umzumünzen? Wie dem auch sei: gelungen.

  • Russlands NATO-Botschafter kritisiert europäischen Multikulturalismus

    „Die multikulturelle Ideologie entstand aus einer linken Bewegung nach dem Krieg und war eine Antwort auf den europäischen Nazismus und Faschismus. Das soll als eine weitere Extremität gesehen werden. Man hat zuerst geglaubt, dass die neue europäische Kultur den Konservatismus, Nationalismus und die christliche Pietät verabschiedet und zu einer Art von tolerantem Ambiente wird, wo alte Konflikte neutralisiert werden könnten, und der Fluss von Immigranten aus südlichen Ländern sich an die Welt des Friedens gewöhnen könnte. Aber eigentlich geschah genau das Gegenteil…“

    http://avpixlatde.wordpress.com/2012/05/21/russlands-nato-botschafter-kritisiert-europaischen-multikulturalismus/

  • Ein gewissenloser Arzt hat kein Interesse seine Patienten auf Dauer zu heilen, bestenfalls akut, aber auf Dauer erfindet er schon aus persönlichen wirtschaftlichen Interesse heraus Krankheiten, die es nicht gibt oder sorgt sogar für importierte Krankheiten! Warum sollten gewissenlose Politiker anders handeln???

    Das Problem sind aber nicht Ärzte oder Politiker, sondern gewissenlose Zeitgeister in allen Bereichen…

    • Hallo WSD, glaube, daß man über den fiesen Zahnarzt, der die Schäden nicht ordentlich ausbohrt, den ganzen Pfuhl noch deutlicher fortführen und ausleuchten kann.

      Hatte mal erlebt, wie ein klassischer Soziopath in einemgesellschaftlichen Kreis aufgetreten ist. Es war ein vorbestrafter Schläger, gegen den einige Gerichtsverfahren anhängig waren. Er war sportlich, nicht dumm, ordentlich-normal aussehend, es gab einzelne Frauen, die auf ihn geflogen sind. Er hat auch von seinen Gewalttaten erzählt – und da fiel dann plötzlich auf, daß er überhaupt nicht in der Lage war, ein inneres Bild zu entwickeln, was er seinen Opfer angetan hat.
      Von diesem besonderen Phänomen ausgehend – ein polnischer Psychiater schätzt den Anteil der Soziopathen mal auf etwa 6 Prozent, würde ich das ganze Szenario mal durchleuchten.

      Ein ganz kleine Gruppe von Soziopathen – die dann aber eine sehr hohe emotionale Intelligenz besitzen müssen! – kann eine ganze Organisation unterwandern und umkrempeln ganz nach ihrem Gusto. Man denke z.B. an die Anfangsphase der Grünen, bis dann der kleine Klub um Joszef Fischer aufgetreten ist, der sogar öffentlich zugegeben hat, daß er jede Form von Umweltbesorgnis einfach nur lächerlich finde. Die Führungsschicht der Soziopathen findet Schäfchen, die sind einfach so naiv, daß sie den Führern brav folgen. Dann gibt es die Eitlen und Karrieristen, die Verführbaren, die man jedoch niemals mit den brandgefährlichen Soziopathen selber verwechseln darf.
      Letzlich kommen dann noch die Fehler, die in jeder verbrecherischen Unternehmung passieren: Man hat trotz aller emotionalen Intelligenz der Führungsspitze einen Skrupulanten eingestellt. Hier muß man mit allerbrutalster Erpressung vorgehen, man darf vor nichts zurückscheuen, denn sonst wird die Ehrenwerte Gesellschaft womöglich noch angreifbar. Es ist aber eine Selbstverständlichkeit in kriminellen Organisationen, daß die Erpresserkarte schon vor dem Engagement des Kandidaten gespielt wird: Oft such man für eine bestimmte Position Personen aus, von denen man weiß, daß die eine Leiche im Keller liegen haben. Wenn die mal nicht spuren, muß dann nur noch ein Knöpfchen gedrückt werden, und das war es dann auch schon.

      Grob gliedern würde ich in die Braven, die kleinen Sünderlein (hier und dort mal auf der Arbeitsstätte etwas mitgehen lassen), echte Kriminelle (brutale Zuhälterbanden), uneigentliche Soziopathen (lediglich von Soziopathen traumatisiert) und Soziopathen im echten Sinne.
      Man macht einen großen Fehler, wenn man nun ekelhafte Ludenbanden, die ihre Schicksen mißhandeln bis zum Anschlag gleich auf eine Stufe setzen würde mit der Weltadelelite des „Share-holder-values“. Während solche Luden schon einmal in der Lage sein können eine ganze Wochen oder zweie den gemütlichen Kumpel zu spielen, ruht der Weltadel nicht eher, bis ganze Kontinente unter der Macht ihrer Börsenzockereien und ihrer „Standorte“ stehen.
      Die haben nur kalte strategische Skrupel, wenn Weißrußland nicht spurt, wenn die Ukraine nicht spurt, wenn Ungarn in der EU zickt, nicht noch weitere Völkermorde wie im Irak, in Serbien, in Afghanistan oder in Libyen zu begehen. Schließlich müssen sie ja auch noch Mächte wie China und Rußland in Erwägung ziehen.
      Wäre sowieso die Frage, was wäre, wenn die Chinesen die Faxen dicke hätten und den VSA von heute auf morgen ihre Gelder entzögen. Eigentlich mü0te das ganze Las-Vegas-Casino dann doch vollkommen kollabieren von heute auf morgen. Aber auch die atomare Bedrohung soll man freilich nicht verdrängen.

      Also, aus meiner Sicht zusammengefaßt: Wer hier ganz wohlwollend normale Sündhaftigkeit kalkuliert, übersieht womöglich die Tatsache, daß es nicht wenige sehr begabte Personen gibt, denen die Alternative zu Verbrechen, die sich die Allermeisten gar nicht ausmalen können/wollen, ja – was ihren Gefühlshaushalt anbelangt – gar nicht zur Verfügung steht.
      Die Entfremdung kommt natürlich auch noch dazu: Für die Völkermorde müssen keine Börsenprofiteure verrecken, sondern stinknormale Soldaten im Kampf um die „human rights“ und „democracy“.

  • Hallo Manfred, ich hab mir mal erlaubt das Video bzw. deine Rede rauszuschneiden, in zwei Teile a ca. 65MB (da man bei file-upload nur max. 100MB am Stück hochladen kann):

    Teil 1: http://www.file-upload.net/download-4385745/MKHproDresden1.mp4.html
    Teil 2: http://www.file-upload.net/download-4385779/MKHproDresden2.mp4.html

    oder als Hörspiel™ im praktischen mp3-Format fürs Handy o. dergleichen (ca. 25MB) :

    http://www.file-upload.net/download-4385806/MKHproDresdenMPdrei.zip.html

    Ist allerdings gezippt (sollte sich aber einfach per Doppelklick entzippen lassen), da man direkt hochgeladene mp3s umständlich freischalten lassen muss, wegen Gema/Musikindustrie oder so…

    • Das ist sehr nett von Dir. Unglücklicherweise führt der Klick auf den Download-Knopf (welchen auch immer, ich habe, glaube ich, alle ausprobiert) nicht dazu, dass die Datei heruntergeladen wird, sondern der Download-Manager, und wenn ich den installiere, kann ich die Datei trotzdem nicht herunterladen.

      • Ich habe das Problem jetzt über videnio.com halbwegs gelöst. Trotzdem nochmal vielen Dank.

        • Nein…: diese download-Seiten sind trickreich, sie bieten, neben dem echten, eine Menge falsche download-buttons an. Der richtige download-button, mit dem der download gelingt, ist der ganz kleine in der Mitte unten, mit einem kleinen grünen Pfeil-Symbol, wo der Mauszeiger sich nicht mal in ene Hand verwandelt, wenn man draufzeigt (unter diesen Zeilen:
          „Dateigröße: 24564 Kbyte
          Datum: 24.05.12
          Downloads: 9“)

          (dafür sind´s halt gratis-Hoster, der traffic muß ja auch bezahlt werden, darum die fiesen Tricks, die Leute zum Anklicken von Werbung zu verleiten).

          Ich bin sehr froh, daß Kuffar das angeboten hat, denn ich kann das Video nicht mehr sehen (ist es jetzt nicht mehr bei youtube, irgendwas mit videnio.com ?, jedenfalls kann ich es nicht mehr sehen hier auf der Seite, darum bin ich froh, daß ich es mir mit Kuffars links runterladen konnte).

          • Es ist wirklich ein Kreuz mit diesem verdammten Video. Ich arbeite daran.

          • Im Übrigen empfehle ich allen, die immer noch mit diesem albernen Explorer arbeiten, Google Chrome.

          • So, jetzt steht endlich die geschnittene Version bei Youtube und ist hier eingebettet. Wenn es jetzt nicht geht, dann weiß ich auch nicht weiter.

      • also auf den mp3-file ist bis jetzt immerhin schon 7 mal zugegriffen worden… und wenn Du die Leute nicht gleich entmutigt hättest, wären die bestimmt schon 1000 mal runtergeladen worden! :-)

        vielleicht hast du sie ja runtergeladen ohne es zu merken und die liegen jetzt auf deinen Platte rum, aber du weisst nicht wo? …

        PS: guter Vortrag übrigens!

  • Hallo Manfred!

    Ich möchte mich für Deine wie immer auf den Punkt gebrachte messerscharfe Analyse bedanken. Ich verfolge Deine Beiträge seit der Veröffentlichung Deines Buches „Das Dschihadsystem“ und sehe, dass Du zum Kern des eigentlichen Problems vorgedrungen bist. Der Prozess war für mich am Anfang mit Hürden gespickt, weil ich mich bis vor zwei bis drei Jahren noch als Liberaler bezeichnet hätte. Zu erkennen, dass auch der Liberalismus von der Utopie her denkt und deswegen den gleichen Fallstricken wie die Linke unterliegt, war zumindest am Anfang nicht leicht. Es kostet Überwindung, man muss über seinen Schatten springen.

    Ich glaube, die zentrale Frage lautet: Wie kommt es, dass so viele die Wahrheit, die Du wieder mal auf den Punkt gebracht hast, nicht sehen (wollen)?

    Es sind offenbar die sorgsam aufgerichteten Denkbarrieren, die bei vielen bewusst oder unbewusst wirksam sind und das „Sehen“ verhindern. Wenn alle „sehend“ wären, hätten es die Manipulatoren sehr schwer, Ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten. Die Mechanismen, die Wahrheit zu unterdrücken, sind hinlänglich bekannt: Verfälschung der Geschichte und/oder Verteufelung derjenigen, die den Mumm haben, die Wahrheit beim Namen zu nennen oder auch einfach nur im Weg stehen.

    Auch Dich versucht man offenbar bereits in die Ecke der Unberührbaren zu stellen. Veranstalter, bei denen Du auftrittst, werden unter Druck gesetzt (ich habe übrigens für die Beseitigung der Farbschmierereien gespendet). All das mit dem Ziel, dass der Kreis derer, den Du erreichen kannst, eingeschränkt werden soll. Denn das was Du sagst, ist mit Argumenten nicht zu entkräften. Der Schlüssel zur Lösung liegt daher in der Frage, wie sich in einer Welt, in der Zeitungen, Rundfunk und Filmindustrie von der anderen Seite beherrscht werden, die Wahrheit verbreiten lässt. Das Internet bietet eine Plattform, ein Blog wird jedoch nur von einigen wenigen gelesen. Wenn jemandem erst einmal das Prädikat „rechtsradikal“ angeheftet wurde (und das geht ja bekanntlich sehr schnell, setzt darüber hinaus bei den meisten bereits die Selbstzensur ein, d.h. die schauen sich noch nicht einmal den entsprechenden Blog an.

    Ohne eine für die breite Masse sichtbare Zäsur wird sich wahrscheinlich nur schwer ein Umdenken erreichen lassen. In einer Gesellschaft, die zunehmend heterogenisiert wird, fällt es den meisten bereits schwer, sich als Teil eines Kollektivs zu sehen. Möglicherweise hat die unmittelbare Konfrontation mit dem Islam sogar doch etwas Gutes: denn dass dort etwas Fremdes in unserer Mitte heranwächst, wird von den meisten wohl doch noch intuitiv erfasst. Die nächste Frage ist dann zwangsläufig die, was das Eigene eigentlich ausmacht. Dass es nicht die „liberalen Werte“ sind, ist für die meisten jedoch offenbar schon nicht mehr so leicht zu erkennen (s. z.B. PI). Da haben die beinahe 70 Jahre reeducation leider ganze Arbeit geleistet.

  • Also ich kann den Vortrag jetzt leider nicht mehr sehen. 😥 In der Zeile mit dem Startknopf, Lautstärkeregler etc. ist in dem breiten Feld rechts neben dem Start/Pause-Knopf so ein Rotieren von schwarzen und grauen Streifen zu sehen … wie bei einer rotierenden Walze. Das nur mal so als Mitteilung zum Stand der Wahrnehmbarkeit mit dem IE 8.

  • Hallo Leser,

    Heimat ist dort, wo man sich nicht erklären muß. DIE dringen in unsere gute Stube ein. Einbrecher“kritik“ zu üben, wo gibt es denn so etwas? Na gut, auf „PI“ schon …
    Man kann z.B. aufklären, wenn man DEREN Argumentation und deren Ziele zugrunde legt:

    Wie geht das, Vielfalt („diversity“) UND Gleichheit („equatity“)?
    Wenn die Libanesen den Deutschen gleichen, wo kommt dann das BUNTE her?

    „Abolish *** race. ANY means necessary.“ (Noel Ignatiev).
    „Josef Ackermanns or Joszef Fischers sex is a social construct.“ (Judith Butler)
    Wo bleiben jetzt eigentlich China, Japan, Südkorea, Weißrußland und Israel in Sachen „diversity“ und „Bereicherung“? Wann werden Weiße nach Afrika deportiert, um den Kongo, Südafrika oder Togo zu bereichern? Trend verpennt? „Integrations“-Bremser?
    „The ****** race is the cancer of human history“ (Susan Rosenblatt)

    „Mozart, Pascal, Boolean algebra, Shakespeare, parliamentary government, baroque churches, Newton, the emancipation of women, Kant, Balanchine ballets, et al. don’t redeem what this particular civilization has wrought upon the world. The white race is the cancer of human history.“
    (Susan Sontag, sic!, 1967, Partisan Review)

    PS: Wir wissen doch insgeheim alle, daß es DEN Betrug zu beenden gibt, DEREN einziges verlogenes „Argument „(die Fachkraft aus unserem Nachbarland).
    DIE morden in Serbien, im Irak, in Afghanistan, in Libyen.
    DIE zündeln in der Ukraine, hetzen gegen Weißrußland, zündeln in Ägypten, in Syrien. Hetzen gegen den Iran. DEREN einzigen Wert Mammon („share holder value“) kennt insgeheim doch jeder Hauptschüler.

    • Pardon, Kuddelmuddel:
      „Hallo Mahnstein“ muß es heißen.

      • Hallo Gottfried,

        das Problem, dass sich aus meiner Sicht ergibt, wenn man versucht, in DEREN Welt zu argumentieren, ist, dass DIE nicht nur offenbar völlig immun gegen Fakten sind, sondern auch gegenüber den auffälligen Asymmetrien in ihrem eigenen Weltbild (wie z.B. die von Dir angesprochenen Punkte der fehlenden Migrantenströme Richtung Afrika, woher denn die „diversity“ noch kommen soll, wenn hier alles durchgmengt ist usw.). Wenn z.B. alle Menschen gleich sind, und nichts erblich (quasi eines der heiligen Axiome linker Weltanschauung), wie lässt sich dann logisch schlüssig eine „white guilt“ oder die „deutsche Kollektivschuld“, oder noch abenteuerlicher, die vererbte Kollektivschuld begründen? Ich fürchte, DIE sind faktenresistent bis zum Erbrechen (daher auch die Neigung zu Gewalt). Meine Hoffnung bezieht sich auf „normale“ Menschen, so wie mich, die einfach 40 Jahre brauchen um zu merken, dass sie die ganze Zeit in der Matrix gesteckt haben.

        Viele Grüße
        MahnStein

        • Geht mir auch so, werter MahnStein.
          Nahezu 40 lange Jahre mussten vergehen bevor ich „erwachte“.
          Leider stecken wir immer noch in der „Matrix“, jedoch wissen wir jetzt zumindest, daß es eine „Matrix“ gibt. Jeder von uns leistet (mehr oder weniger) einen Beitrag zur „Erkundung“ der Matrix, des Terrains, der Lage. Das wiederum hilft bei der Standortbestimmung, d.h. wo stehe ich in diesen Kraftfeldern und was kann ich tun.
          Manfred hat Antworten vorgelegt, eine davon ist dieser Blog, die Veröffentlichung seiner Bücher und seine Vorträge, eine andere ist der Ansatz, weite Teile des 5% „Macheranteils“ im deutschen Volk für uns einzunehmen und für den Erhalt des Eigenen zu aktivieren.
          Was für jeden von uns zu tun bleibt, ist das mühsame Unterfangen, mehr und mehr Menschen für unsere Sache zu gewinnen.

          • Hallo Konservativer,

            ja, ich glaube auch, dass dies im Moment der einzige Weg ist, einen eigenen bescheidenen Anteil zu leisten: im eigenen Wirkungskreis aufklären, um zumindest die 5% Meinungsführer zu erreichen. Da viele Themen mit Denkverboten belegt sind und die Schere im Kopf oftmals bestens funktioniert, ist hier entsprechende Geduld und Behutsamkeit angesagt.

            Viele Grüße
            MahnStein

  • Hallo Mahnstein,

    alles klar, beim harten Kern, da haben Boole, Mengenlehre, Aristotelesche Aussagenlogik ausgedient.
    Häufig ist es in Gesellschaft ja so, daß man gut über Bande spielen kann: Man führt – scheinbar – eine Auseinandersetzung mit einem der Pappenheimer_innen – bereitet sich in Wirklichkeit aber nur deshalb die Mühe, um vielleicht einen Dritten, nämlich den Zuhörer, erreichen zu können.

    Habe früher viel zu viel Munition umsonst gegen den Feind verschossen. Wenn es nur um den Papperheimer_in selber geht, dann reicht doch ein einziger ganz kurzer Satz. Dann hat der Feind nur seinen Schicklgruber oder macht alberne Scherze oder ergreift die Flucht. Eigentlich kann man auf so etwas auch vorbereitet sein, dann muß man sich da gar nicht gefühlsmäßig großartig darauf einlassen.

    Puuh, stelle gerade fest, daß ich den unglaublichen Selbsthaß, den es unter vielen Wikingern jetzt in Norwegen, Schweden gibt und in England, wo alles noch viel schlimmer ist als bei uns, nur ganz schwer begreifen kann.
    Oder doch: Ich gebe der einen Hälfte grüne Bändchen, der anderen Hälfte rote Bändchen und dann kann ich mich genüßlich in die Ferne zurückziehen, und von dort beobachten, wie alles aufeinander einprügelt.
    Später werden alle belehrt: Kam irgendwie doch nicht so gut mit den roten und grünen Bändchen. Und dann werden eben zur Abwechslung gelbe und blaue ausgegeben und das Spiel geht weiter.

    Es freute mich – unverbesserlicher Misanthrop – ja überaus, wenn ich wieder einmal nur Blödsinn bei meinen Grübeleien fabriziert hätte, nun ja ..

    Gruß!
    Gottfried

  • Ja, die youtube-Version funktioniert bei mir auch mit dem IE 8 problemlos. Zu dem was der Blogger gegen Ende seines Vortrages bezüglich der Tätigkeit dieser beiden Bildungstorten … äh, Professor_innen natürlich, mitgeteilt hat – daß sie nämlich im Verteidigungsministerium für Unterwanderung und Verblendung zuständig sind, paßt auch sehr schön, was Freeman gerade in einem aktuellen Artikel über den beruflichen Hintergrund des neuen Piratenchefs Schlömer (der übrigens gerade von Hr. Kissinger persönlich ins Gebet genommen wird – Chefsache sozusagen 😆 ) schreibt:

    … Bemerkenswert ist auch was Schlömer sonst noch macht. Er ist Regierungsdirektor im Bundesministerium der Verteidigung. Seit 2010 ist er in der Berliner Julius-Leber-Kaserne als Referent bei PI5 der Abteilung Personal des Bundesverteidigungsministeriums mit Zuständigkeit für die akademische Bildung an den Universitäten der Bundeswehr tätig.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Piraten-Chef trifft Henry Kissinger http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/05/piraten-chef-trifft-henry-kissinger.html#ixzz1vv44Qekw

  • „Ein Rechter geht von der Frage aus, wie die Welt ist, ein Linker von der, wie sie sein soll.“

    „Somit lautet übersetzt, was sich im Mittleren Pfad widerspiegelt, dass die Erkenntnis weder in exzessiver Weltabgewandtheit, noch in einer den materiellen Dingen verhafteten Lebensweise zu finden sei.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mittlerer_Weg

  • Mike, Gottfried, A. Grafe.

    Ich denke, es ist letztlich die Angst vor der eigenen Natur, welche hinter allem steht:

    http://bereitschaftsfront.blogspot.com/2012/05/was-gesagt-werden-sollte.html

    Nun, das wird sich bei jenen nicht ändern, welche zu tief drin stecken, bei den anderen besteht aber Hoffnung.

    • Fürwahr ein übles Gedränge und Geschubse an der Bahnsteigkante. Und dann steht man zufällig auch noch – schlechter Laune war man eh schon, alles ist einem bereits zu bunt – direkt hinter der alten und schon recht vielfältigen Maria Böhmer …
      Letzlich der ganz persönliche Lackmustest: Wieviel Weltoffenheit und Toleranz bringt man selber im Ernstfall eigentlich und wirklich auf?
      Ein finstere nächtliche Seitengasse, auf dem einsamen Heimweg durch die schlafende Stadt begegnet man unvermittelt einem torkelnden unsympathischen Kläffer, der unter seiner offenkundigen Vernebelung so etwas wie „Ausrotten“ grölt ….
      Dann einfach irgendwo einen heißen Kaffee aus Togo trinken und dabei wieder entspannen? Oder zivilcouragiert diesem Springer-Stiefel …

      Was für ein nahrhaftes Brot, diese Ansprache, Fremder aus Elea!!!

      Zu dieser Ritterlichkeit hat sich auch Michael Klonovsky in „Der Held/ Ein Nachruf“ ausgiebig geäußert.

      Ansonsten stoße ich immer wieder auf die Worte des Meisters aus Kolumbien, der uns seinerzeit mitgeteilt hat, wie der Weg aus dem Pfuhl der Dummheit heraus gelingen kann:
      Einfach einen Gemeinplatz nach dem anderen unter aller Muße und Besonnenheit gründlich überprüfen:

      Wer A sagt – und später erkennt, was er für einen Mist gebaut hat – der macht sich schuldig, wenn er nun B sagt.

      Angst ist immer ein guter Ratgeber. Die Lebenswissenschaftler („Biologen“) nennen diese Angst in ihrer Fachsprache auch „Selbsterhaltungstrieb“.

      Wer einen Apfel mit einem Apfel vergleicht, kommt nicht weiter bei seinem Streben nach Erkenntnis. Wer einen Apfel hingegen mit einer Birne vergleicht, verfeinert seine Geschmacksknospen.

      Der „Menschen“freund („HumanistIn“) erhöht die Temperatur seines Gemütes sowohl und ist dabei zugleich ein wichtiger Verantwortungsträger, denn immerhin ist er nun der Sprecher von sieben Milliarden.

      Ganz vielen Dank für diesen Aufsatz.

      Gruß!
      Gottfried

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