Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Wenn der Bundesmilchbubi

und Tante Käß

gemeinsam auf einem evangelischen Kirchentag auftreten, dann klingt das so:

Wulff sagt

… über die Folgen seiner inzwischen fast legendären Rede zum 3. Oktober 2010 [„Der Islam gehört zu Deutschland“] (…) 4400 Briefe habe er erhalten … , „200 freundliche, der Rest war sorgenvoll, ängstlich und kritisch“. Aber der Bundespräsident rückt nicht von seiner Position ab

95 Prozent sagen Nein, ohne dass dies auf den Bundespräsidenten den geringsten Eindruck macht, im Gegenteil:

Er habe damals ganz bewusst ein Zeichen gesetzt, um den islamischen Zuwanderern zu zeigen, dass sie gewollt und akzeptiert sind und dass man ihre Erfolgsgeschichten wahrnimmt.

Er weiß – aus 4200 Briefen – ganz genau, dass dies eine Lüge ist, sofern mit „man“ das deutsche Volk gemeint ist.

Nun, das ist eine Frage der Perspektive. Es wäre wahrscheinlich falsch, Wulff Arroganz zu unterstellen, wenn er die die Meinung einer überwältigenden Mehrheit ignoriert. Vermutlich entspricht es einfach seinem harmoniebedürftigen Naturell, den Konsens mit denen zu suchen, mit denen er täglich zu tun hat, und dazu gehören Normalbürger (im entlarvenden Politikersprech „die Menschen draußen“ – Preisfrage: wer ist drinnen?) nun einmal eher nicht.

Für einen solchen Mann gehört kein Mut dazu, Millionen seiner Landsleute täglich unter freundlichem Lächeln ins Gesicht zu spucken. Die Doktrinen zu hinterfragen, die die Grundlage der Politik der UNO, der EU, der deutschen Parteienwirtschaft, der „Kirchen“, der Gewerkschaften, der Arbeitgeberverbände der linksgedrehten „Wissenschaften“, einiger hundert wohldotierter Stiftungen, kurz der Eliten darstellen – ja, das wäre mutig. Aber Wulff hat es nicht ins Schloss Bellevue geschafft, weil er mutig wäre. Er verdankt seinen Aufstieg seinem Konformismus, und dieses Erfolgsrezept behält er bei, koste es das Volk, dessen Nutzen zu mehren er versprochen hat, was es wolle.

Nichts Anderes gilt für Margot Käßmann, nur dass deren Thesen noch ein wenig aufreizender sind, weil sie im Licht eines imaginären Heiligenscheins verkündet werden:

Sie [Käßmann] trifft offenbar den Nerv vor allem vieler weiblicher Besucher, wenn sie eine Lanze bricht für Träumer …

Man möchte gerne wissen, wie viele dieser ergriffenen Damen den Mut oder die Dummheit hatten, einen Träumer zum Vater ihrer Kinder zu machen (so sie überhaupt welche haben).

… und Visionäre und sich erbost darüber zeigt, das Gutmenschen und Weltverbesserer fast schon ein Schimpfwort sei.

Tja, woran das wohl liegen könnte? Ich für meinen Teil habe nichts gegen Visionäre, solange ihre Visionen sich darauf beziehen, wie sie ihr eigenes Leben gestalten. Von dieser Art Visionäre ist hier aber offenbar nicht die Rede, sondern von solchen, die Visionen für ganze Völker entwickeln. Für Völker, die vernünftigerweise überwiegend nicht aus Visionären bestehen, sondern mit Helmut Schmidt der Meinung sind: Wer Visonen hat, soll zum Arzt gehen!

Sobald der Visionär dies merkt, wird er zum Weltverbesserer. Und da mit der „Welt“, die zu „verbessern“ sei, die soziale Welt gemeint ist, wollen solche Leute nicht irgendetwas, sondern die Menschen „verbessern“, d.h. umerziehen. Sie können nicht ertragen, dass ihre Mitmenschen sind, wie sie sind. Sie können nicht akzeptieren, dass ihre persönlichen „Visionen“ Anderen als Alpträume erscheinen. Dass diese Anderen – also die überwältigende Mehrheit – womöglich Recht haben könnten mit ihrer Vermutung, dass Visionen grundsätzlich unbewohnbare Luftschlösser sind: Das darf nicht sein, also kann es nicht sein. Lieber erklärt man zwei Drittel, nämlich alle, die den „visionären“ Erziehungsmaßnahmen trotzen, zu Faschisten. Dass jeder Versuch, solche „Visionen“ zu verwirklichen, bisher bestenfalls im Bankrott und schlimmstenfalls im Massenmord geendet hat, ist für einen gestandenen Visionär kein Grund es nicht noch zum tausenddritten Mal zu versuchen. Die Mitmenschen haben gefälligst als Versuchskaninchen herzuhalten, gestern für den wissenschaftlichen Sozialismus, heute für den wissenschaftlichen Globalismus, und wenn auch der das Leben einiger Millionen menschlicher Versuchskaninchen gekostet haben wird, so wird dies zweifellos kein Grund sein, die Welt nicht noch zum tausendvierten Mal zu „verbessern“.

Und die Gutmenschen? Gutmenschen sind Leute, die solchen „Träumern“, „Visionären“ und „Weltverbesserern“ vielleicht nicht die eigenen Kinder, wohl aber das ganze Gemeinwesen anvertrauen. Gutmenschen sind Leute, die es für ein moralisches Verdienst halten, grundsätzlich nur die Interessen von Minderheiten zu vertreten, von Feministinnen, Migranten, Moslems, Schwarzen, Schwulen und Lesben, und für unmoralisch, dass Männer und nichtfeministische Frauen, Deutsche, Christen, Weiße und Heterosexuelle überhaupt existieren. Wenn sie aber schon existieren, so die Gutmenschen, dann sollen sie wenigstens ihren Mund halten, in Sack und Asche gehen, und sich ihrer „Intoleranz“ schämen (d.h. sich schämen, dass sie überhaupt Interessen zu haben und gar zu artikulieren wagen). Gutmenschen sind Leute, die ihresgleichen hassen, weil sie sich selbst hassen und es daher nötig haben, sich selbst zu beweisen, dass sie doch „gut“ sind. Gutmenschen sind Leute, die nicht ruhen werden, bis die Welt so weit „verbessert“ ist, dass sich in ihr nur noch Verrückte, Perverse, Verbrecher und Schmarotzer wohlfühlen. Gutmenschen sind Leute, die die eigenen Kirchen ruinieren, auf die eigene Kultur spucken und das eigene Volk über die Klinge springen lassen, damit es ihrem Seelchen gut geht.

Und Gutmenschen sind vor allem Leute, die es fertigbringen, sich trotzdem noch darüber zu wundern, dass das Wort „Gutmensch“ ein Schimpfwort ist.

[Quelle der Zitate: Frankfurter Rundschau, zitiert nach Fakten-Fiktionen, wo ich auf den Vorgang gestoßen bin.]

37 Antworten auf Gutmenschen unter sich: Käßmann und Wulff auf dem evangelischen Kirchentag

  • Vor allem die Gutmenschen im Spiegel Forum werden immer ganz biestig, wenn man das Wort Gutmensch verwendet. Getroffene Hunde bellen halt.

  • Suche mir jetzt gleich mal eine Stelle im Kommentarbereich des Spiegel, wo ich mich über die Gutmenschen auskotze. Am besten zum Thema Käsfrau.
    Ab und zu muss man sich auch mal was gönnen;-)

  • Das Wort „Gutmensch“ ist auf Wikipedia stark umkämpft. Ein notorisches Dortmunder Institut wurde mal auf einem verschollenen Gewerkschaftsflugblatt mit der Aussage zitiert, dieses Wort hätte Göbbels erfunden, und seitdem wird dieser Erkenntnis auf jener Wikipediaseite verkündet und dient unzähligen bellenden Getroffenen als Waffe für den vernichtenden Gegenschlag. Dabei ist der Wert des Wortes „Gutmensch“ als „Kampfbegriff“ (Wikipedia) ohnehin sehr gering. Aber die damit Bedachten haben i.a. eine dünne Haut.
    Weltverbesserer würden die Gutmenschen gerne genannt werden, und diesen Gefallen sollte man ihnen nicht tun. Denn sie verbessern nichts außer ihrem eigenen Selbstwertgefühl.

  • Ich bediene mich inzwischen der Kunstform „Gumsch“ oder Mehrzahl „Gumschen“ und scheinbar versteht jeder Leser auf Anhieb die Bedeutung.

  • Nichts ist gut in Deutschistan.

  • Was mich heute noch erbost, ist der Anlaß, zu dem Wulff seine krude Islamtheorie vorbrachte. Es war ja nicht der Ramadan, zu dessen abendlicher Völlerei alle Politiker pflichtschuldigst zu eilen pflegen, sondern der TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT. Das war doch ein Schlag ins Gesicht der Mittel- und überhaupt der Deutschen. War der Sinn des Einheitsstrebens die Vereinigung mit dem Islam? Ein trauerbekundender Hinweis auf die deutschen Ostgebiete (was ja keine „Eroberungsaufforderung“ gewesen wäre) fehlte meines Wissens.

  • Das alles ist ja im Prinzip richtig. Trotzdem sollte erwähnt werden, das es Menschen gibt und gab die ihre Vision, sagen wir „von einer besseren Welt“ leben und so weit möglich auch Verwirklichen. Ich erinnere nur an: Martin Luther King „I have a dream“, oder Mutter Theresa, oder Albert Schweitzer und es gibt viel mehr. Sie alle hatten eine Vision für ihr Leben, haben ihre Vision gelebt und oft Tausenden geholfen ein besseres Leben zu führen. Ich erinnere auch daran, das unser gesamtes Sozialwesen auch wenn es heute geradezu pervertiert ist auf Menschen zurückzuführen ist, die sich mit dem „Istzustand“ nicht zufrieden gegeben haben. Natürlich gibt es auch die dunkle Seite. Auch Osama bin Laden, Stalin oder A.H. hatten eine Vision, die jedoch Millionen Menschen das Leben kostete. Sind sog. Gutmenschen nicht jene, die nicht etwa eine Vision haben, sondern eine Illusion, weil sie nicht wahrhaben wollen und erkennen das es nun mal Gutes und Böses in dieser Welt gibt, somit eben auch gute und böse Menschen. Vielleicht glauben sie auch außerhalb dieser Kategorien zu stehen. Wie sagte doch Frau Käßmann, „Nichts ist gut in Afghanistan“. Wenn sie das wirklich so glaubt, dann ist es Realitätsverlust. Denn es gibt auch dort Menschen die gutes wollen und auch tun. (z.B. Shelter Now“

  • Alle die „visionären“ Ideologien kranken an einem Problem: Sie wollen die Menschen verändern, so daß sie in ihre ideologischen Vorstellungen passen. Letztlich führt das dazu, daß nach der Maxime „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein“ gehandelt wird.
    Der Konservative weiß um die Unmöglichkeit einer Veränderung des Menschen und bemüht sich, die Dinge real zu sehen. Wenn man sich diese auf dem Kirchentag produzierenden Gutmenschen ansieht und anhört, wird einem das ganze Dilemma, in dem wir stecken, bewußt. Und zwar wird es immer deutlicher, wie die unerträglichen Schwätzer (dazu gehören in erster Linie Wulff und Käßfrau) ihren weltfernen Blödsinn unters Volk bringen können, während Realisten, die die wahren Probleme anzusprechen versuchen (siehe Sarrazin) diffamiert werden.
    Es ist schon interessant und erheiternd im Sinne von Galgenhumor, sich in den Fernsehnachrichten die Besucher des Kirchentages zu betrachten, die vor die Mikrofone und Kameras geholt werden.

  • P.S. nicht nur verbessern die Gutmenschen nicht die Welt. Sie haben auch keine eigenen „Visionen“ sondern nur die alte Sehnsucht in aktueller, neuesten Zeitgeist-Standards angepasster Auflage.

  • „Sehnsucht“ sollte „Paradiesessehnsucht“ heißen.

  • Fr. Käßmann säuft ihren ganzen Meßwein selbst und betet für die Taliban. Bundespräsident Christian Wulff ist ein Karrierist und naiv bis zum geht nicht mehr. Darüber hinaus wesentlich ungebildeter und dümmer als die meisten denken, wenn er z.B. auf dem Kirchentag meint: „Dagegen gebe es aber viele Demokratien auf der Welt mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung, wie Indien …“. Da werden die fast 1 Milliarde Hindus in Indien aber gar nicht begeistert sein, wenn sie das erfahren …

    So weit so gut. Jeder Mensch, auch wir, braucht eben ab und zu seine Portion Selbstbestätigung. Allerdings ist Wullf auch in der Bevölkerung schon längst als Bundesmilchbubi erkannt und auch Fr. Käßmann, naja … – die zwei sind eigentlich schon nicht mehr der Rede wert.

    Viel dramatischer scheint mir, dass während wir hier wieder und wieder über die „Gutmenschen“ schwadronieren, die Migrationsindustrie schon längst erkannt hat, dass sogar die Gutmenschen/das „Gutmenschentum“ eine ideologische Gefahr für sie selbst beinhaltet. D.h. sie arbeitet bereits jetzt mit Konzepten, die wesentlich ausgefeilter und perfider sind als das, was hier thematisiert wird. Die neue Sprachregelung der Eliten ist wesentlich besser an die von Manfred in einem seiner wichtigen Hauptartikel beschriebene Metaideologie (mein-neues-buch-die-liquidierung-der-zivilisation) angepasst und damit von den meisten Menschen noch weniger zu durchschauen. Während wir uns hier also gegenseitig vergewissern, wie doof Wullf und Käßmann sind, sind die LinksGrünen Eliten uns wieder mindestens einen Schritt voraus. So werden wir nie Terrain gewinnen.

    • Die neue Sprachregelung der Eliten ist wesentlich besser an die von Manfred in einem seiner wichtigen Hauptartikel beschriebene Metaideologie (mein-neues-buch-die-liquidierung-der-zivilisation) angepasst und damit von den meisten Menschen noch weniger zu durchschauen.

      Haben Sie irgendein Beispiel für diese neue Sprachregelung?

      • Als Gutmensch wird jemand bezeichnet, der z.B. ähnlich wie Wullf von sich gibt: „Die Moslems gehören zu Deutschland“. Dies stößt in der Bevölkerung auf Widerstand. 95 Prozent der Bundesbürger, die zu Wullf„ s Rede diesem geschrieben haben, lehnten seine Feststellung ab.

        Interessanterweise lehnt eine Avantgarde der herrschenden Eliten (siehe z.B. Jutta Aumüller, Assimilation, Kontroversen um ein migrationspolitisches Konzept) diese Feststellung ebenfalls ab. Wie kann das sein? Um dies zu verstehen, ist es hilfreich, sich die Erläuterungen zur Metaideologie auf diesem Blog noch mal durchzulesen.

        Warum meinen die Eliten-Avantgarde mittlerweile z.B. „das Gutmenschentum kann auch sehr gefährlich werden“? Hintergrund ist folgender: durch seine Bejahung „der Moslems“ erweist sich der Gutmensch in den Augen der Metaideologie immer noch und wieder als der Beharrende im „alten Denken“. D.h. aus der Sicht der Metaideologie konstruiere er genauso wie der Rechte mit seiner „Abwertung der Moslems“ (so der Titel einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung) ein „Ihr – die Anderen“. Kern der Metaideologie ist aber ja gerade, dass diese “…keine Unterscheidung von Wir und Sie zu (-lässt)…“. Sondern die Metaideologie „„…kritisier(t) hergebrachte, nicht freiwillig eingegangene soziale Bindungen, etwa an Volk, Familie und Kirche…“

        Ergänzen müsste man vielleicht noch, dass die Metaideologie hergebrachte soziale Bindungen nicht nur kritisiert, sondern auch leugnet, tabuisiert und letztlich deren Begrifflichkeit, d.h. die Worte (unsere Worte!) dafür zum verschwinden bringen will. Tatbestände, für die es keine (legitimen) Worte und Begriffe mehr gibt, innerhalb derer diese ausgedrückt werden können, werden, so die Hoffnung der Eliten, ebenfalls mit der Zeit verschwinden.
        Es geht den LinksGrünen kognitiv Wachstumsbehinderten nach deren eigenem Eingeständnis um nichts Geringeres als um die Deutungshoheit der Begrifflichkeiten und damit natürlich letztlich um die totalitäre Macht über die Menschen.

        Identität hat, nach der neuen Sprachregelung der Eliten nicht mehr mit der Gruppe zu tun, zu der man sich eigentlich zugehörig fühlt, sondern Menschen würden sich nun über rein individuelle Dinge, wie Hobbys, Interessen, Konsumgewohnheiten definieren lassen. Jeder könne sich, fast täglich neu, seine Identität individuell selbstbestimmt zusammensetzen. Jeder, Deutscher, Türke, wer auch immer (allerdings müssten ja auch diese Begriffe damit ihren Sinn verlieren), habe eine individuelle multiple Identität, die keinerlei Gruppenzusammenfassung außer z.B. Jazzliebhaber, Latte Macchiato-Trinker oder Ikea-Käufer mehr zulässt. Man muß daher kein großer Prophet sein, wenn man die Vorhersage wagt, dass jegliche Nationalität als Bestandteil individueller Identität strikt abgelehnt und tabuisiert werden wird, da die Metaideologie „…lediglich ein einziges Prinzip gelten lässt – nämlich das der Freiheit von vorgefundenen Bindungen…“.

        Alle Zitate in kursiv aus: „mein-neues-buch-die-liquidierung-der-zivilisation“ von Manfred auf diesem Blog

  • Grundsätzliches:
    „… damit Evolution überhaupt stattfinden kann, muß die Entropie nach einem vorübergehenden Anstieg wieder abnehmen, sie erreicht aber niemals mehr ihren alten Wert. Würde es nämlich die selbstauferlegte Durchmischung nicht geben, so würden die genetischen Merkmale weiter divergieren, und die drei Hauptrassen des Menschen, die Europiden, Mongoliden und Negriden, hätten sich vielleicht schon in einigen zehntausend Jahren als eigene Arten herausgebildet, die sich untereinander nicht mehr kreuzen könnten. Eine dieser Arten, nämlich die am besten angepaßte, hätte dann aber mit Sicherheit überlebt, falls die anderen ausgestorben wären. Durch die mehr oder minder künstlich erzwungene Heterogenisierung wird statt dessen nicht nur der natürlichen Selektion entgegengewirkt, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, einen einmal erzielten Selektionsvorteil weitervererben zu können, immer weiter reduziert. Es kann also unter diesen Randbedingungen keine Höherentwicklung des Menschen mehr stattfinden, wohingegen sich seine Rückentwicklung immer gravierender auswirkt, insofern als jeglicher Verbesserung auch die geringste Aussicht genommen wird, sich jemals durchsetzen zu können. Das Ergebnis ist ein Anwachsen der ungenügend Angepaßten.

    Die Heterogenität nimmt also auf Kosten der Homogenität immer mehr zu, und damit lokal die natürliche Ungleichheit. Ohne natürliche Gleichheit kann es aber keine Evolution geben, denn über was sollte ein Merkmal noch triumphieren können, über das es nicht ohnehin schon obsiegt hat. Ein Gen kann sich nur selbst übertreffen.“ (Manfred Hiebl, Populationsgenetik)

    Zum Thema Anthropologie ist die Seite von Manfres Hiebl sehr empfehlenswert, da seine Beiträge überaus erhellend und erkenntnisfördernd sind:
    http://www.manfredhiebl.de/Anthropologie/anthropologie.htm

  • Ich würde Manfred Hiebl in einem Punkt korrigieren, es handelt sich meines Erachtens nicht oder zumindest nur zu einem vernachlässigenden Teil um eine selbstauferlegte Durchmischung, wir haben es in erster Linie mit einer aufoktroyierten Durchmischung zu tun.

  • Indien als moslemisches Land? Naja, wohl, auch. Demokratie? Irgendwie schon. Aber westlich? Wäre Indien denn auch ähnlich demokratisch, wenn es mehrheitlich muslimisch wäre? – Die Antwort ist leicht zu finden: In Pakistan und Bangla Desh als das islamische Indien.

    Und die Türkei – nicht genannt? Läge doch so nahe? Ist es etwa zu offensichtlich, daß die westliche Vorstellung von „Demokratie“ und die islamisch-türkische ein wenig auseinander driften?

    Daß sich Wulff selbst lächerlich macht, geht ja noch; daß er die Bundesrepublik lächerlich macht, ist mir auch wurscht; daß er damit letztlich Deutschland lächerlich macht, ist mir schon weniger gleichgültig. Interessant ist, daß er glaubt, die Leute würden das schlucken oder er so dermaßen bescheuert ist, daß er es selbst glaubt. Das schlimmste ist, daß es gerade die „gebildeteren“ Leutchen sind, die ihm dies abnehmen werden, vor allem eine bestimmte Sorte Lehrer. Allerdings ist mir persönlich noch kein gebildeter Lehrer begegnet. – Eine Ausnahme vielleicht.

  • „Als Ministerpräsident von Niedersachsen hatte Christian Wulff nicht nur bestätigt, sich in der Konformistenkonkurrenz der eigenen Partei, sondern auch in der des Parteienkartells durchzusetzen, ansonsten dieses ihn nicht ins höchste Staatsamt gehievt hätte. Nun war seine Loyalität besonders gefragt, denn mit Sarrazins Rücktritt war die Lage keineswegs bereinigt. Sein Buch hatte die Muslime weithin hörbar aufgewühlt und ihr Vertrauen in den Islamgehorsam der Führungsklasse untergraben.
    Das Gebot der Stunde war nicht nur Schadensbegrenzung, sondern eine Unterwerfungsgeste, die einen nachhaltigen Bonus für die Zukunft schuf. Als Zahltag für seine politische Schuld gegenüber den Führern wählte Wulff den symbolträchtigen 3. Oktober, der nominell der „Deutsche Nationaltag“, aber faktisch der islamische Expansionstag, nämlich der „Tag der offenen Moschee“ ist.

    Seine Demutsqualifikation hatte Wulff mit der Ernennung der turkstämmigen Integrationsministerin Özkan bewiesen, die mit dem Abhängen der Kreuze in Niedersachsen die Dominanz des Islam, unterlegt durch eingeschränkte Pressefreiheit, verwirklichen wollte. Kraft Amtes des Bundespräsidenten war nun Gelegenheit, einen ersten Schritt in diese Richtung auch bundesweit zu tun. Der bestand in der gewagten Aussage, daß der Islam „zweifellos“ ebenso zu Deutschland gehöre wie das Juden- und Christentum. Der folgende, öffentliche Protest war fast noch vehementer als der auf Sarrazins Buch. Da er nun vom Volk kam, war anzunehmen, daß der Präsident in der Tat eine Kompensation für das „Unrecht“ (durch Sarrazin) an den Muslimen geschaffen hatte. Allerdings kam von den Medien und Eliten keine komplementäre Zustimmung, wie es gemäß dem Reflexdialog zu erwarten gewesen wäre. Statt dessen überraschten am Abend des Folgetages diverse Führer des Mainstream und Parteienkartells mit einem konzertierten Statement: „Das Abendland beruht nicht auf dem Islam, sondern auf der christlich-jüdischen Zivilisation“.

    Wulffs Hauptfehler bestand freilich darin, die Zugehörigkeit des Islam auf eine Stufe mit dem Juden- und Christentum zu stellen – eine aus koranischer Sicht unverzeihliche Beleidigung.

    Bei Politikern, die wie Wulff ihre Halb- bzw. Unbildung in der „Ochsentour“ der Partei erwerben, besteht in akuten Situationen die Gefahr blinden Eifers. Dabei können sich Fehler zu unübersehbaren Problemen und Schäden potenzieren. So auch beim Präsidenten, der sich beeilte, die Enttäuschung seiner Führer, speziell jedoch der muslimischen Heilspersonen zu lindern. Eine perfekt erscheinende Gelegenheit dazu entstand wenige Tage später in einer Ansprache, die der höchste Repräsentant Deutschlands im türkischen Parlament hielt. Um nun seinen Fehler zuverlässig auszugleichen, hielt der kreative Politiker die exakte Umkehrung seiner Aussage vom 3. Oktober für die mit Abstand beste Option: „Das Christentum gehört zur Türkei“.

    Dem begrenzt sensiblen Wulff entging nicht nur das eisige Schweigen der türkischen Parlamentarier, sondern die Tragikomik der gesamten Konstellation. Die Behauptung, das Christentum gehöre zur Türkei, war ein Doppelschlag auf die religiöse und politische Ehre des Landes, die nur durch den massiven Einsatz Deutschlands für den sofortigen Beitritt zur EU zu kompensieren sein wird. Wie erwähnt, ist es bereits eine Zumutung, das Christentum auf „Augenhöhe“ mit dem Islam zu bringen, dies jedoch dem Land selbst zu oktroyieren, noch dazu in aller parlamentarischer Öffentlichkeit, ist eine politreligiöse und diplomatische Katastrophe.
    Wer jedoch glaubte, daß sich die Affäre damit erschöpfte, schätzte die Demutsperfektion, mit der die Deutschen allgemein und ihr Präsident speziell Politik machen, falsch ein. Denn all dem hatte Wulff noch eine Krone der Ehrabschneidung aufgesetzt, weil die Türken die besten Muslime sind. Im Gegensatz zu den Arabern gelang es ihnen im 20. Jahrhundert, die christliche Bevölkerung von über 20 Prozent auf nahe Null zu dezimieren. In dieser Situation nützte es Wulff nichts, daß der „Islamdialog“ den Djihad allgemein als „Anstrengung im Glauben“ und den gegen die Juden und Christen als „Toleranz“ umschreibt.

    Der Respekt vor den Opfern verbietet es, Wulff als so zynischen wie unfreiwilligen Parodisten zu sehen, der das Christentum als Teil der säkularen Türkei betrachtet, weil sie die Kirche auf islamische Art vom Staat abtrennte. Wenngleich er eher als Karikatur agiert, so ändert das nichts am Ernst der Macht-Masse-Schere und ihrer ungleichen Risiko-Chance-Verteilung. Da die deutsche Führerklasse weiterhin auf den Islam als neuer Leitkultur programmiert bleibt, wird sie das Staatsrisiko, aber auch die komplementäre Chance erhöhen, in der ihr eigenes Risiko liegt. Mit anderen
    Worten: Sie wird Figuren produzieren, die Merkel, Wulff & Co. noch übertreffen, aber auch in der Masse Intelligenz provozieren, die Sarrazin – nicht umsatz aber machttechnisch – in den Schatten stellt und das Risiko für den Mainstream erhöht.“ (Hans-Peter Raddatz, Der Banker und der Präsident in „Die Neue Ordnung 6/2010)

  • Wulff mahnt:
    „Die Richtung stimmt. Es geht voran, aber nicht schnell genug.“
    „Wulff bekräftigte einen umstrittenen Satz aus seiner Rede zum 3. Oktober 2010, nach dem der Islam zu Deutschland gehöre. Das sei „eine empirische Realität“, ergänzte der Soziologe Armin Nassehi aus München. Wulf ermutigte, es als „einen Glücksfall“ zu verstehen, „daß wir alle irgendwie anders sind. Wir brauchen Offenheit gegenüber Fremden.“ Das sei eine Bereicherung für die Gesellschaft.“
    (aus der „FAZ“ vom Fr., 3.6. 2010 auf dem „Dt. Evangelischen Kirchentag“ in Dresden.)

    Was ist dieser Wulf doch für ein unsäglich dummer Schwätzer. Vollkommen kongenial zu Margot Käßmann.

  • Käßmanns kardinale Ausstrahlung

    „Der 33. Dt. Evangelische Kirchentag wird, ja soll ein Margot-Käßmann-Festspiel werden. Nachdem Guttenberg von der Bühne fiel, muß man fragen: Kann ihr noch jemand das Wasser reichen? Selbst der Bundespräsident mußte sich am ersten Tag der protestantischen Wallfahrt im Wettkampf um höhere Moral und größere Aufmerksamkeit geschlagen geben. Das gehört sich auf einem Kirchentag so, denn seit ERHARD EPPLER gibt es keinen Politiker mehr, der dort den BART DES PROPHETEN TRAGEN DURFTE. Und wenn Wulff auch noch so innig wie Frau Käßmann darüber referiert, wie gut die Welt sein müßte, aber nicht ist, hat Frau Käßmann immer noch Afghanistan und den Waffenhandel, um zu zeigen, daß Wulff nicht Eppler und Eppler keine Frau ist. Nur kein Neid, sagen Protestanten und -innen, die es genießen, daß sie endlich jeman haben, der auch ohne Amt so viel AUSSTRAHLUNG HAT WIE DER EINE ODER ANDERE KARDINAL. Wie sollte das erst werden, wenn sie wieder ein Amt hätte? Das ist der Unterschied zu Guttenberg. Um ihn tanzt kein Kirchentag.“

    Kommentar von Jasper von Altenbockum (kum) in der „FAZ“ vom 3.6. 2011

  • Zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag:

    Die Wüste wächst:
    weh dem, der Wüsten birgt…

    Ha!

    Feierlich!

    ein würdiger Anfang!

    afrikanisch feierlich!

    eines Löwen würdig

    oder eines moralischen Brüllaffen…

    – aber nichts für euch,

    ihr allerliebsten Freundinnen,

    zu deren Füßen mir,

    einem Europäer unter Palmen,

    zu sitzen vergönnt ist. Sela.

    Wunderbar wahrlich!

    Da sitze ich nun,

    der Wüste nahe und bereits

    so ferne wieder der Wüste,

    auch in nichts noch verwüstet:

    nämlich hinabgeschluckt

    von dieser kleinen Oasis

    – sie sperrte gerade gähnend

    ihr liebliches Maul auf,

    das wohlriechendste aller Mäulchen:

    da fiel ich hinein,

    hinab, hindurch – unter euch,

    ihr allerliebsten Freundinnen! Sela.

    Heil, Heil jenem Walfische,

    wenn er also es seinem Gaste

    wohlsein ließ! – ihr versteht

    meine gelehrte Anspielung?…

    Heil seinem Bauche,

    wenn es also

    ein so lieblicher Oasis-Bauch war,

    gleich diesem: was ich aber in Zweifel ziehe.

    Dafür komme ich aus Europa,

    das zweifelsüchtiger ist als alle Eheweibchen.

    Möge Gott es bessern!

    Amen.

    Da sitze ich nun,

    in dieser kleinsten Oasis,

    einer Dattel gleich,

    braun, durchsüßt, goldschwürig,

    lüstern nach einem runden Mädchen-Maule,

    mehr aber noch nach mädchenhaften

    eiskalten schneeweißen schneidigen

    Beißzähnen: nach denen nämlich

    lechzt das Herz allen heißen Datteln. Sela.

    Den genannten Südfrüchten

    ähnlich, allzuähnlich

    liege ich hier, von kleinen

    Flügelkäfern

    umtänzelt und umspielt,

    insgleichen von noch kleineren

    törichteren boshafteren

    Wünschen und Einfällen, –

    umlagert von euch,

    ihr stummen, ihr ahnungsvollen

    Mädchen-Katzen

    Dudu und Suleika

    – umsphinxt, daß ich in ein Wort

    viel Gefühle stopfe

    (– vergebe mir Gott

    diese Sprachsünde!…)

    – sitze hier, die beste Luft schnüffelnd,

    Paradieses-Luft wahrlich,

    lichte leichte Luft, goldgestreifte,

    so gute Luft nur je

    vom Monde herabfiel,

    sei es aus Zufall

    oder geschah es aus Übermute?

    wie die alten Dichter erzählen.

    Ich Zweifler aber ziehe es in Zweifel,

    dafür komme ich

    aus Europa,

    das zweifelsüchtiger ist als alle Eheweibchen.

    Möge Gott es bessern!

    Amen.

    Diese schönste Luft atmend,

    mit Nüstern geschwellt gleich Bechern,

    ohne Zukunft, ohne Erinnerungen,

    so sitze ich hier, ihr

    allerliebsten Freundinnen,

    und sehe der Palme zu,

    wie sie, einer Tänzerin gleich,

    sich biegt, und schmiegt und in der Hüfte wiegt

    – man tut es mit, sieht man lange zu…

    einer Tänzerin gleich, die, wie mir scheinen will,

    zu lange schon, gefährlich lange

    immer, immer nur auf einem Beinchen stand?

    – da vergaß sie darob, wie mir scheinen will,

    das andre Beinchen?

    Vergebens wenigstens

    suchte ich das vermißte

    Zwillings-Kleinod

    – nämlich das andre Beinchen –

    in der heiligen Nähe

    ihres allerliebsten, allerzierlichsten

    Fächer- und Flatter- und Flitter-Röckchens.

    Ja, wenn ihr mir, ihr schönen Freundinnen,

    ganz glauben wollt:

    sie hat es verloren…

    Hu! Hu! Hu! Hu! Huh!…

    Es ist dahin,

    auf ewig dahin,

    das andre Beinchen!

    O schade um dies liebliche andre Beinchen!

    Wo – mag es wohl weilen und verlassen trauern,

    dieses einsame Beinchen?

    In Furcht vielleicht vor einem

    grimmen gelben blondgelockten

    Löwen-Untiere? oder gar schon

    abgenagt, abgeknappert –

    erbärmlich! wehe! wehe! abgeknabbert! Sela.

    O weint mir nicht,

    weiche Herzen!

    Weint mir nicht, ihr

    Dattel-Herzen! Milch-Busen!

    Ihr Süßholz-Herz-

    Beutelchen!

    Sei ein Mann, Suleika! Mut! Mut!

    Weine nicht mehr,

    bleiche Dudu!

    – Oder sollte vielleicht

    etwas Stärkeres, Herz-Stärkendes

    hier am Platze sein?

    ein gesalbter Spruch?

    ein feierlicher Zuspruch?…

    Ha!

    Herauf, Würde!

    Blase, blase wieder,

    Blasebalg der Tugend!

    Ha!

    Noch einmal brüllen,

    moralisch brüllen,

    als moralischer Löwe vor den Töchtern der Wüste brüllen!

    – Denn Tugend-Geheul,

    ihr allerliebsten Mädchen,

    ist mehr als alles

    Europäer-Inbrunst, Europäer-Heißhunger!

    Und da stehe ich schon,

    als Europäer,

    ich kann nicht anders, Gott helfe mir!

    Amen!

    Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt!

    Stein knirscht an Stein, die Wüste schlingt und würgt.

    Der ungeheure Tod blickt glühend braun

    und kaut –, sein Leben ist sein Kaun…

    Vergiß nicht, Mensch, den Wollust ausgeloht:

    du – bist der Stein, die Wüste, bist der Tod…

    Friedrich Nietzsche,
    Dionysos-Dithyramben

  • Hier ist etwas für Manfred: Beginn der Neuen Weltordnung™ (NWO)
    Die Hohepriesterin der Hypermoral, Katrin Göring Eckhart (Grüne), John A. Kofour (Präsident von Ghana) und A. Merkel (Dipl.Landesverräterin) haben heute den Beginn der Neuen Weltordnung™ auf dem „evangelischen“ Kirchentag verkündet.

    http://www.youtube.com/watch?v=-wLgRF8z7DQ&feature=player_embedded

    Unbedingt ansehen und das heutige Datum merken – ich weiß wirklich nicht mehr, in was für einem falschen Film ich bin! Alles was, hier auf diesem Blog vorhergesagt wurde über die NWO wird nun langsam Realität!

    • Ich warte schon seit vorgestern darauf, dass die Bundesregierung endlich den Text von Merkels Rede ins Netz stellt, weil ich schon vorgestern davon gehört habe, dass sie sich buchstäblich für eine Neue Weltordnung ausspricht. Vielen Dank für den Link auf das Video.

    • Nach Göring-Eckard und dem senegalesischen Präsidenten wirkt Merkel da geradezu erfrischend nüchtern. Zwar betont sie, dass in den letzten Jahren einige Probleme nur noch auf Europa- oder Weltebene (G20) angegangen werden konnten, aber sie scheint, anders als das Publikum und die Vorredner, in der Auflösung der eigenen Identität nicht eine Art Erlösung und Anbruch des Paradieses zu sehen.

  • Ähnlichkeiten mit Herrn Dr. Wulff weise ich kathegorisch zurück:

    MEIN PRÄSIDENTCHEN ©

    Für ein fiktives, zentral-europäisches Staatsoberhaupt,
    den Ritter von der nutzlosen Gestalt.

    Ach, wie schmerzlich, lässt du Don Quichote vermissen,
    dessen Gestalt nur traurig war, anstelle von be…, belanglos.

    Zum höchsten Ritter mehr getreten, als geschlagen,
    betrachtest du, mit fadem, geistesarmen Grinsen,
    Deutschlands Niedergang. Trottel kennen kein Unbehagen.
    Geht auch indessen uns´re Zukunft in die Binsen.

    Für Staatsfeinde und Halbmond bist du wohlgeraten.
    Sie applaudieren deinem Auftritt, kleiner Amtsträger.
    Doch vor schaffenden Bürgern, den wahren Demokraten,
    zeigst du dich ohne Hose, mein strahlender Handfeger.

    Geschmeidig wie ein Darmzäpfchen, findest du stets den passenden Lauf.
    Schreite lieber zum Wasser, tauch´ dreimal unter und nur zweimal wieder auf.

    Wird freie Meinung verfemt, als rassistisch und rechts,
    verteidigst du sie nicht, serviles Präsidenten-Kind;
    denn als zahmer Vertreter des eierlosen Geschlechts,
    quakst du nur mit Kröten, die geistig am krepieren sind.

    Du flennst, ob deiner bösen Untertanen-Schar,
    die dich missachtet, und mit frevelhaftem Spott bedenkt;
    aber auch du, mein ranghöchstes Mangelexemplar,
    musst Achtung dir verdienen; sie gehört dir nicht geschenkt.

    Doch verzage nicht, Präsidentchen! Empfiehl´ dich, und deiner Tränen Lauf,
    der Heilkraft des Wassers; tauch´ dreimal unter und nur zweimal wieder auf.

    Würdest du eingeschläfert, nach deiner Amtszeit Dauer,
    ach, wie dankbar versenkten wir deine kostbare Asche;
    doch bevor du einst vergehst, dick bekleistert mit Trauer,
    stiehlt deine Apanage uns noch viel Geld aus der Tasche.

    Welche Lösung mag dieses verhindern? Wir nehmen sie gerne in Kauf.
    Drum begib dich zum Wasser, tauch´ dreimal unter und nur zweimal wieder auf.

  • Die Medien überschlagen sich mit Elogen auf die Ex-Bischöfin. Die eigentliche Botschaft aber, die von dem Kirchentag ausging, verschwindet dabei in der Wahrnehmung des Publikums. Das müsste mich als Ultramontanisten eigentlich auch nicht interessieren, es geht aber irgendwie schon ums „Christentum“.
    Beim flüchtigen Lesen der Presseartikel z.B. in der FAZ oder auf einigen Online-Formaten nimmt man den Eindruck mit, das war eher eine Parteiveranstaltung der Grünen oder einer SPD-Gliederung mit der Themenstellung „Lesben und Schwule, das ist gut so im Pfarrhaus“ oder „Der Feminismus hat gesiegt, an allen Fronten.“
    So hat sich denn die “heilige Margot von den Weinstöcken” auch wieder zur Front am Hindukusch geäußert.

    MEDRUM fragt
    Wann betet Margot Käßmann mit den Taliban?

    Ein schöne Vorstellung, Frau Käßmann mit Gebetsteppich bei den Taliban. Ob sie dort auch Autogrammstunden geben und ihre Bücher mit pseudo-theologischen Ergüsse signieren darf?

    Beten mit den Taliban mit erhobenem Arsch und gesenktem Haupt in Richtung Mekka?

    Gutmenschen?!
    Meine Meinung dazu http://frieder.goneoblog.de/2010/02/21/stichwort-gutmensch/

  • „…
    Anstatt sich zu überlegen, welche Nationen überhaupt kulturfähig sind, warum manche bis heute im Mittelalter verharren, wieder andere noch auf der Stufe der Steinzeit stehen, hält man in Deutschland jeden für bildungsfähig, auch wenn er nur in der Lage ist, zu feilschen und zu schachern. Man ruft Leute herbei, die gar nicht zu Europa gehören und bringt es nicht fertig, mit ihnen Klartext zu reden.
    Durch Zusammenschluß mit ehemaligen Kolonialmächten ist der gesamten Welt das Tor zu Europa geöffnet, es strömen Menschen zu uns, die unbrauchbar für komplexe Abläufe sind oder deren gesamtes Trachten nur dahin geht, den Sozialstaat auszuhöhlen und die Gesellschaft zu unterminieren: Menschen, die kaum ein paar Jahre einer angelernten Tätigkeit nachgegangen sind, werden denen gleichgesetzt, die samt ihren Vorfahren über 40 Generationen hinweg am Aufbau unserer abendländischen Kultur mitgewirkt haben. Anstatt in die Zukunft zu blicken und sich von sämtlichen Religionen und sektiererischen Weltanschauungen zu lösen, läuft das Land rückwärts ins Mittelalter, setzt sich ein Kopftuch auf und wird Brutstätte für menschenverachtende Terroristen.

    Der Schweiß von Wehrdienstverweigerern und Angsthasen, die sich niemals für ihre Ehre duellieren würden, stinkt in Deutschland zum Himmel, als ob uns jemals ein Land angegriffen hätte, vor dem wir uns heute fürchten müßten. Kulturen lassen sich eben nicht auf Anordnung verschmelzen, sonderlich dann nicht, wenn es von den Betroffenen gar nicht gewünscht wird. Obwohl dies hinlänglich bekannt ist, wurde es trotzdem versucht. Immense Summen, die heute Rentnern und Kranken fehlen, wurden in die völlig aussichtslose Schulung von Ausländern gesteckt, nur um sie auf dem Arbeitsmarkt vermitteln zu können, und das ist gründlich fehlgeschlagen.

    Man kann nicht jemanden, der noch nicht einmal das Stadium des Ackerbauern erreicht hat und geistig-kulturell noch auf der Stufe des Nomaden steht, in die Prozesse einer hochspezialisierten Industriegesellschaft integrieren. Freilich kann dieser in ein Handy sprechen oder Schallplatten auflegen, aber für höhere technisch-wissenschaftliche Aufgabenstellungen ist er ungeeignet. Jeder ist dort am besten geeignet, wo er herkommt.
    Wer Jahrhunderte lang auf Kamelen geritten ist, wird in seinem Leben sicher ein guter Kameltreiber. Unter den Nobelpreisträgern für Physik und Chemie findet man nicht einen einzigen Araber, ja selbst Asiaten sind unter ihnen dünn gesät, obwohl sie aufgrund ihrer Masse eigentlich überproportional vertreten sein müßten.
    Wenn in den USA ein Schwarzer ins oberste Staatsamt gewählt wurde, der schon nach halber Amtszeit nicht mehr regierungsfähig ist, so zeigt dies, wie verzweifelt die Situation dieses Mischvolks geworden ist. Vermischung bedeutet Niedergang, Evolution ist dann nicht mehr möglich. Den Kirchen, den Menschenrechtsorganisationen, und damit auch der Politik, ist nur daran gelegen, daß verbrecherische Gene möglichst nicht ausgerottet werden, bis jeder irgendwann seinen Schaden weg hat, denn dies sorgt schließlich für die neidlose Gleichheit unter den Menschen.

    Denen, die in Deutschland mit irrsinnigen und aberwitzigen Spekulationen über Gott und seine Absichten an die Öffentlichkeit treten, wird der rote Teppich ausgebreitet. Das höchste Staatsamt ist mit einem Mann besetzt, den man besser in ein Kloster stecken sollte – wo er seinen frömmelnden Ansichten durch lautes Schluchzen und Weinen weitaus besser gerecht werden kann als auf dem Rednerpult –, bis sein multikultureller Hunger endlich gestillt ist und wir in der Globalisierung versinken, von der späteren Geschichtsschreibung als das gewürdigt, was wir waren – ein Volk ohne Ehre, ohne Eliten, ohne Wohlstand und ohne Perspektiven. Wehe! den ewigen Versagern, denen das Reich Gottes verheißen wurde, in das sie niemals Eingang fanden.“ (Manfred Hiebl, Das Scheitern der Multikulturellen Gesellschaft) http://www.manfredhiebl.de/Politik/politik.htm

  • Georges Sorel (Ende 1914): „… Es gibt nur zwei Kräfte, die das Spiel machen – auf der einen Seite die angelsächsische Finanz, auf der anderen Seite der Generalstab in Berlin. Die angelsächsische Finanz will den Generalstab in Berlin vernichten – allein darum geht es“ (Armin Mohler, Georges Sorel, S.37).

    Der Generalstab in Berlin wurde vernichtet.

    • Das Problem mit der „angelsächsischen Finanz“ ist zweifellos ihr ubiquitäres Vorhandensein und ihr langer Arm. Im übrigen darf man bezweifeln, was der sozialistische Renegat Sorel im Hinbick auf den „Generalstab“ äußerte. Für den besonderen Generalstab in Berlin allerdings wird es wohl zutreffen.

      • Die Aussage „Die angelsächsische Finanz will den Generalstab in Berlin vernichten“ ist eindeutig. Geäußert von einem unverdächtigen Franzosen zu Beginn des 1. Weltkriegs. Er sagte nicht „Der Generalstab in Berlin will die angelsächsische Finanz vernichten“. Interessant im Hinblick auf die Kriegsschuldfrage.
        In den Darstellungen zur (Vor)Geschichte des 1. Weltkriegs habe ich das in dieser prägnanten Form nirgendwo gelesen, lediglich Thorsten Hinz äußert sich in „Psychologie der Niederlage“ in einer ähnlichen Richtung.

        Würden Sie uns an Ihren Zweifeln, was „den Gereralstab“ anbelangt, teilhaben lassen Herr Mogel ?

        • @ Konservativer:

          Keinen Einwand.
          Setzen Sie für „Generalstab“: Deutschland.
          Deutschland nicht als geographische Ausdehnung,
          sondern als metaphysische Größe.

          Was der von Ihnen angeführte Thorsten Hinz in seinem sehr lesenswerten Buch „Die Psychologie der Niederlage“(2010) zur Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschlands: „Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn“ („Ostdenkschrift“) von 1965 schreibt, teile ich zur Gänze. Die darin im Hinblick auf die Nation dargelegte quasi-suizidäre Auffassung hat bis in die Gegenwart verhängnisvolle Folgen.
          Dazu Th. Hinz: „Dies war nun der Beginn ihres Durchbruchs. Deutsche Politik sollte nicht interessengeleitet, sondern vor allem moralisch sein, das heißt, sie hatte den Vorbehalt einer ursächlichen deutschen Schuld und eine permanente Wiedergutmachungspflicht anzuerkennen.“
          Der andauernden moralischen Erpressung Deutschlands war das Tor geöffnet.

  • Wer möchte schon in den beschriebenen Verhältnissen Lehrer sein?
    Treffsicher, Ihre „Kollegen“beschreibung. Die Durchseuchung mit dem selbstzerstörerischen 68 er- „Gedankengut“ ist in diesem Beruf besonders hoch und wirkungsträchtig.
    Schwere Krankheiten erfordern eingreifende und riskante Behandlungsformen.

    • Als Konservativer/Rechter sicherlich kein reines Vergnügen. Doch immerhin verdient man recht gut, hat gewisse Aufstiegschancen und einen unkündbaren Job (es sei denn man hat gewisse kriminelle Neigungen) mit Pensionsanspruch.
      Einige meiner Kollegen sind Lehrer, von daher weiß ich, daß es, wenn man Positionen vertritt wie z.B. hier im Board, eher angezeigt ist, die Regel „Schweigen ist Gold“ zu beherzigen. Ansonsten kann die Restarbeitszeit mehr als ungemütlich werden. Allerdings kann man aus Krankheitsgründen in die Frühpension gehen, wenn denn „das Kind bereits in den Brunnen gefallen“ und die eigene Situation deshalb unerträglich geworden ist. Ein (unachtsamer) Kollege von mir befindet sich seit geraumer Zeit in psychiatrischer Behandlung, aufgrund von Mobbing im Lehrerkollegium.

  • Es ist „ungesund“, wenn man sich dazu entschließt, sich inmitten eines Wolfsrudels in ein Schaf zu verwandeln. Das Ergebnis solch eines Unfugs ist absehbar.

  • @ Konservativer 18.56 h:
    Danke für die Kirchentagsvideos.
    http://www.youtube.com/watch?v=tggi0i-Hfg8

    Unglaublich, welche Weltverbesserungspläne von Merkel und Göring-E. als bereits vollzogen oder geplant beklatscht werden. Hier bespricht Merkel das kommunistisch-utopische Menschenbild der in der Wolle gefärbten FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda. Sie glaubt selbstverständlich nicht an das, was sie da schwadroniert. Sie denkt jetzt postkommunistisch neo-feudal aber kann sich den beschränkten Claqueren natürlich nicht offenbaren, also wird wie üblich geheuchelt, was das Zeug hält. Diese klebrige Verlogenheit, die auch bei Göring-E. unverborgen auf die nüchternen Rezipienten durchschlägt, gibt diesen Reden ihren besonderen zynischen Charme. Es hört sich sehr gut und menschenfreundlich an, was bei diesen „deutschen“ Salonbolschewisten zwangsläufig beinhaltet, gut zur ganzen Welt, aber grimmig gegen das eigene Volk der Täter zu sein. Das aber macht sie in ihrer verqueren eigenen Sicht nur noch edler.

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