Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Martin Lichtmesz seziert in sezession.de Kewils PI-Attacke auf die Junge Freiheit, die es gewagt hatte, die offizielle Darstellung des 11. September zu bezweifeln und sich damit der Unbotmäßigkeit gegenüber unseren amerikanischen Freunden schuldig zu machen (wenigstens ein Thema, bei dem Kewil Hand in Hand mit Angela Merkel wandelt):

„Kewil“ ist aber auch ein bezeichnendes Beispiel für ein leider tief sitzendes Übel mancher deutscher „Islamkritiker“ und „Konservativer“.  Das Schwenken von US- und Israelfahnen kaschiert die Unfähigkeit, auf eigenen Beinen zu stehen und zu denken. Eine Art Ersatz- und Kompensationspatriotismus, den man sich in Bezug auf die eigene Nation nicht oder nur verschämt oder eben nur  hinter Onkel Sams Rücken gestattet, wohl aus Angst vor den zu erwartenden Prügeln (can you spell „re-education“?). Die ganze pi-Szene krankt bis zur Idiotie an dieser Verblendung. Die einseitige Fixierung auf das Feindbild Islam ist die direkte Folge dieser Kurzsichtigkeit.

Das ist ein klassischer Fall von „Psychologie der Niederlage“, in derem Bann die geistig Kolonialisierten schon gar nicht mehr wissen, daß ihr Kopf nicht mehr ihnen gehört, in der sie ihr gebrochenes Rückgrat stolz als Zeichen der Genesung zur Schau stellen und ihr Kriechen für einen aufrechten Gang halten. In dieser Lage können sie die introjizierten Fremdbilder gar nicht mehr als solche erkennen. Eine Abart des „Stockholm-Syndroms“, die man „Carepaket-Syndrom“ nennen könnte.

[Es versteht sich von selbst, dass ich die Lektüre des gesamten Artikels empfehle. Hier klicken.]

 

66 Antworten auf Das Carepaket-Syndrom

  • Wie sehr werden die Deutschen immer verhöhnt und verhöhnen auch sich selbst für jenes „Ab heute wird zurückgeschossen.“ zum Auftakt des Krieges und ihre – keineswegs alle Bürger umfassende – Kriegsbegeisterung. Die Deutschen, die damals nur eine einzige „Informationsquelle“ hatten, der sie naiv, gutgläubig ausgeliefert waren!

    Sind die ebenso gutgläubigen, naiven amerikanischen Bürger nicht hundertmal mehr zu verhöhnen angesichts dessen, wie sie sich gerade in den Irakkrieg haben hineinlügen und hineinhetzen lassen, wo sie doch hundertmal mehr Informationsquellen gehabt hätten, um sich von der grotesken Verlogenheit ihrer Politpropaganda überzeugen lassen zu können?

    Der sehr wahre (Hammer-)Nebensatz des Artikels ist natürlich folgender: „…um nicht sehen zu müssen, wie allein die Deutschen heute wirklich stehen.“

    Die Deutschen stehen ja nicht nur allein. Sie sind durch und durch mit Krebs = mit eigenen, entarteten Zellen erfüllt und durch sie zerfressen (von anderen gar nicht zu reden). Wie soll sich ein solches Wrack zudem angesichts der es umringenden Doktoren Mengele(s) selber eine aggressive, kaum zu überlebende Chemotherapie verpassen? Da dämmert man doch lieber ruhig in den Tod.

  • Bin schon länger der Meinung, dass sich frau nicht mehr seriös informieren lassen kann durch PI und As der Schwerter. Stattdessen „erbaue“ ich mich an diesem Blog, der Sezession und ähnlichen Qualitätsmedien – und natürlich an den vielen interessanten Buchtipps hier. Komme kaum mit dem Lesen nach :-)

    Karla

  • Löst man sich von diesem Weltbild und betrachtet die neuere Vergangenheit, so offenbart doch die Realität eine andere Entwicklung. So dürfte es wohl unbestritten sein, daß Dank amerikanischer Politik der Nachkriegsgeneration eine Zukunft in Wohlstand und Frieden ermöglicht wurde. Diese Entwicklung hätte nach dem Willen unserer heutigen Verbündeten anders ausgesehen.
    Dieser Generation nun ihre Dankbarkeit mit diesem verächtlichen Artikel als „Amerikahörigkeit“ zu verunglimpfen beweist den selbst eingestandenen Amerikahaß des Verfassers.
    Wenigstens in diesem Punkt lag er richtig.
    Auch beim Blogbetreiber schein das ehemals linke Weltbild stärker zu sein als die Realität.

    • Wenn Du unter „Realität“ das verstehst, was unsere sogenannten Eliten zur Realität erklären und uns glauben machen wollen, dann habe ich damit in der Tat nichts zu tun; und wenn Du unter einem „linken Weltbild“ die Bereitschaft und Fähigkeit zu herrschaftskritischem Argumentieren verstehst, nun gut, dann – aber nur dann! – habe ich tatsächlich ein linkes Weltbild. Verzeihung, aber im Zweifel bin ich lieber als „links“ denn als borniert verschrien.

  • Staaten haben Interessen. Diese ohne „deutsche Innerlichkeit“ wahrzunehmen, wäre die Aufgabe der jeweiligen Staatslenker. Man trage die geschichtlichen Fakten zusammen und der einzelne Mensch deutscher Zunge bilde sich seine Meinung. Derartige Urteile über das Bild eines fremden Landes sind immer Summationseffekte und stets auch emotional durch persönliche Erfahrungen eingefärbt. Die Auffassung, die der junge Herr Lichtmesz über das Verhältnis USA – Deutschland und die Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt äußert, ist durchaus plausibel. In der Gechichte geschieht nichts ohne Grund und Anlaß und schon gar nichts aus hegemonalem Altruismus. Die heutigen Deutschen sind durch die verinnerlichte „Umerziehung“ nach 1945, die weiter täglich ausgeübt wird, offensichtlich noch weit entfernt von der Möglichkeit einer nüchternen und realistischen Beurteilung der Rolle, die die Anglo-Amerikaner für die Deutschen und ihr kollektives Gedächtnis spielten und spielen.

  • @ Wolle
    Warum hat man ein linkes Weltbild, wenn man die USA als Besatzungsmacht sieht, das sie noch immer sind?
    Haben die Linken nicht jahrzehntelang geschrien „Harry, do it again“? Verhindern nicht gerade sie die Trauerdemonstrationen zum 13/14 Februar in Dresden? Versteh ich jetzt echt nicht.

    @exguti
    schöner Vergleich mit dem Krebs.

  • @Bla

    Der erste Satz meines Kommentares ist – aus welchen Gründen auch immer – nicht erschienen.
    Ich brachte darin zum Ausdruck, daß Linke wie auch Teile der extremen Rechten die Beurteilung Amerikas immer auf den WKII reduzieren. Dieses ist genauso verkehrt, wie die von mir geschilderten ,geschichtlichen positiven Tatsachen zu ignorieren. Auch auf PI gibt es Amerika-kritische Stimmen, die sich aber überwiegend gegen die linke Politik der heutigen Regierung richtet.

  • @ „Wolle“

    „So dürfte es wohl unbestritten sein, daß Dank amerikanischer Politik der Nachkriegsgeneration eine Zukunft in Wohlstand und Frieden ermöglicht wurde.“

    Wollen Sie noch einmal kurz diese von Ihnen so genannten „Tatsachen“ genauer darstellen? Was meinen Sie mit amerikanischer Politik? Und was ist hier unbestritten? Sie meinen die paar Kröten des Marshall-Plans hätten eine Industrie-Nation erst erzeugt, die technologisch den USA 1945 um Längen voraus war? Meinen Sie das ernsthaft?
    Und wie werten sie eigentlich staatliche Souveräntität? Ist das für Sie unbedeutend oder zweitrangig? Stellen Sie „Frieden und Wohlstand“ über die staatliche und nationale Souveränität? Und Sie wollen einem halbwegsgebildeten unter die Nase halten, daß Sie, der Sie offensichtlich hinter sich offensichtlich hinter der ameriiaknischen Souveränität in Stellung gebracht hat, konservativer oder „rechter“ sei, als jemand, der die staatliche Souveränität seines eigenen Landes, seiner eigenen Nation vertritt und sich deswegen gegen amreikanische Hegemonialbestrebeungen stellt?

    Das ist doch billiges PI-Niveau, die man nach drei Sekunden durchschaut, bei den Linken der Frankfurter Schule kopierte Masche: Die Umdefinition von Begriffen. Das witzige daran ist, Sie scheinen Ihre eigene „Argumentation“ selbst zu glauben. Üben Sie doch Ihr substanzloses Argumentieren an etwas einfältigeren Kandidaten.

    Selbst auf PI gab es noch ab und zu mal etwas interessantes zu lesen. Ich habe allerdings eingestellt, diese Seiten zu besuchen, weil micht diese Einfaltspinselei auf dem von Ihnen vorgetragenen Niveau bewegt. und das, obwohl Sie wahrscheinlich weder dumm, noch ungebildet sind. Ihr Wollen und Selbstverständnis ist so widersprüchlich, daß ein stringenter Argumentationsversuch Ihrerseits Sie selbst sofort zu der Erkenntnis führen wird, daß sie bezüglich Amerika und Deutschland zwei verschiedene Maßstäbe ansetzen. Versuchen Sie doch einmal für sich selbst für Ihr eigenes vaterland das politische Metaziel zu definieren.

    Ich darf Ihnen meine Definition des Metazieles für Deutschland mitteilen: Selbstbehauptung des Deutschen Volkes. Und das schließt ein, sich 1. von niemanden militärisch besiegen zu lassen und sich 2. von niemanden innenpolitisch hereinreden zu lassen. Und daraus läßt sich 3. ableiten, daß fremde Streitkräfte hier nichts verloren haben und das Jahr 1945 ein Jahr der Niederlage war, weil das höchste Ziel, die Selbstbestimmung durch Besatzung beendet war. Und dies nicht weil Hitler so böse, schlecht und teuflisch war (das mag er ja lles gewesen sein, das ist aber eine andere Diskussion) sondern schlicht, weil die feindliche Übermacht zu groß war.

    Mich würde alleine schon interessieren, wie Sie links und rechts definieren. Die definitioneines Staatszieles wäre noch spannender.

    Ich sage Ihnen mal, daß Sie mit Ihrem „Frieden und Wohlsatnd“ ziemlich links klingen, wie die meisten auf PI, und ich mit meiner „nationalen Souveränität“ und „Selbstbehauptung“ ziemlich rechts.
    PI-ler sind Linke und Linksliberale, die bloß Ihre linken Kategorien etwas gleichmäßiger anwenden als Süddeutsche-Zeitung-Leser. Das ist alles.
    Der Neokonservativsismus ist eine Variante des Trotzkismus. Allerdings ist den wenigsten das klar, wenn sie sich selbst die Faschings-Ordens-Medaille „Konservativ“ und „Rechts“ umhängen. Es ist bloß ein Faschings-Orden und ein Schwindel-Konservativismus.

    Man könnte „Rechts“ auch al einen Charakterzug werten: Stehen, wenn andere weichen. Und sich hinter Amerika zu verstecken ist unglaublich tapfer und mutig. Was tun eigentlich Amerika-Apologeten, wenn die Weltmacht stürzen sollte. Antwort: Das gleiche, was Bayern-Fans machen würden, wenn der Club in die Dritte Liga durchgereicht würde. nämlich: Sich einen neue Erfolgs-Verein als Wirt für den eigenen schwachen Charakter suchen. Nur ist der Abstieg der USA wahrscheinlicher, als daß Bayern in dieser Saison auch nur zeiter werden könnte.

    Ich habe nichts gegen „Bayern-München“ aber ich kann Bayern-Fans (außerhalb Oberbayerns) nicht austehen: Der Charakter.

    • Gut gebrüllt, Löwe. Wobei man beim Marshall-Plan dann auch noch dazusagen muss, dass sie Mittel, die da geflossen sind, nur einen Bruchteil des Wertes ausmachen, der zwischen 1945-48 aus Deutschland „entfernt“ wurde.

      • Schön gesehen War Blogger, um es einmal bildlich auszudrücken:
        Ich nehme Ihnen ihren hochbegabten Sohn und ihr Barvermögen, dazu einen Teil Ihres Grundbesitzes, schlage die Einrichtung Ihres Hauses kurz und klein, nehme an erhaltenem und intaktem technischem Gerät, was mir gefällt, dazu die Masse ihrer Patente und leihe Ihnen anschließend 10.000 Euro für einen Neustart.

      • Die industrielle „Entfernung“ vor dem Jahr 1945 war auch nicht ohne … Nur ohne Abtransport. Es ist wirklich lächerlich anzunehmen eine Keyensianische Nachfragevermehrung könnte eine Industrienation erzeugen. Wer so etwas glaubt, ist wirklich völlig oberflächlich im Denken. (Ich will damit nicht eine völlige Wirkungslosigkeit angedeutet haben. Der Marshall-Plan hatte gewiß eine positve Wirkung. Nur wäre der Erfolg wegen der vorhandenen Befähigungs-Substanz selbstverständlich auch eingetreten; gewiß aber etwas später.)
        Dankbarkeit für Rosinen-Bomber, wegen einer Teilung die sie vorher in Jalta und Potsdam mitbeschlossen hatten? Dankbarkeit für einen Marshall-Plan, nachdem sie unsere Industrie (im Krieg ist das normal) zusammenbombten?
        Wer so denkt und fühlt, hat eine schwere neurologische Ich-Schwäche, die nur mit dem Stockholm-Syndrom zu erklären ist. (Ich rühme mich übrigens, das zum ersten mal, vor ca. 9 Jahren, im Internet geäußert zu haben! Aber wahrscheinlich liege ich da falsch …)
        Ich befürchte manchmal, daß die Antideutschen mit ihren Beobachtungen gar nicht so falsch liegen, sich gleichzeitig aber selbst damit treffend beschreiben, wenn sie von dem bei einigen vorhandenen, etwas „nachgiebigen“ Charakter sprechen.

        Es hat ja auch nicht zuletzt ein brain-drain stattgefunden. Die Spitze des Eisbergs, Wernher von Braun, kennt ja jeder. Der brain drain war wahrscheinlich in jedem Falle gaaanz freiwillig.

    • Lieber Meyer,
      ENDLICH hat mal jemand den Bayern Münschen – USA – Vergleich gebracht! Er spukte mir immer durch den Kopf, leider konnte ich ihn noch nicht in eine solche Diskussion hier einbauen.

      Sie haben Recht:
      Ich als regelmäßiger BL- und generell Fußballschauer ertrage schwer die Dauerbeschallung mit den Beckenbauers, Hoenesses, Rummenigges und Breitners dieser Republik.
      Dummerweise gibt es vor allen Dingen im Osten (da wo ich herstamme) FCB-Fans…

      • Nun, ich gebe zu, ich habe mit Fußball wenig am Hut, bin aber allgemein auch am Profi-Sport interessiert. Ich selbst habe lange Handball gespielt, bis der Beruf eine Schwerpunktsetzung von mir verlangte. Deswegen liegt mein Augenmerk deutlich verstärkt auf diesem Sport, dem auch aus anderen Gründen mehr abgewinnen kann.

        Ich will nichts gegen Bayern-Münschen selbst gesagt haben. Der Verein ist mir wurscht. Daß ein Oberbayer diesem Verein anhängt, finde ich so natürlich, wie daß ein Ur-Münchner den Sechzigern anhängt.

        Aber was uns wohl gemeinsam ankotzt, sind diese Erfolg-Fans, die nur zu einem Verein gefunden haben, weil er erfolgreich ist und eine gewisse Garantie dafür stellt, dies auch in Zukunft sein zu können.
        Meiner Meinung nach „funktionieren“ genau so die USA-Apologeten. Was passiert, wenn der „eigene Verein“ mal absteigt, kann man an den ganzen Achtundsechzigern, den heutigen deutschen Antideutschen und Antifaschisten sehen. Sie haben halt den Abstieg in die zweite Liga, wo Deutschland übrigens von Natur aus hingehört, nicht verkraftet. Sicherlich spielt die Bundesrepublik bestensfalls in der dritten Liga; und das nur wegen ihrer halbwegs verbliebenen Finanzkraft.

        Erfolgfans sind jämmerliche Gesatlten. Ähnliches habe ich mal erlebt, wo eine Jugendliche ihren Eltern im Karstadt im vollen Ernst vorwarf, nicht wohlhabend zu sein. Ihr war das peinlich – und die Eltern schwach!

        Für mich ist das alles ein Zeichen unglaublicher innerer Schwäche. Und sollte eine rechte/konservative/nationale Bewegung jemals wieder Erfolg haben oder gar die Bundesrepublik nochmal in die Höhen der endachtziger Jahre aufsteigen, dann kommen die ganzen „Erfolgs-Überheblichen“ wieder aus den Höhlen gekrochen. Das sind meines Erachtens diese „Chauvisten“, die aus eigener Kraft ein Fundament für Ihren (aus Kompensation zu ihrer empfunden kleinheit) entstanden Superioritätsbedarf. – Mit denen will ich nichts zu tun haben. – Welten stehen zwischen denen und mir. Sollte ein Linker deswegen links sein, weil er genau diese Typen nicht ausstehen kann, dann stehe ich diesem näher, als einem Erfolgs-Rechten.

  • Mein Senf…

    Sicher gibt es inzwischen berechtigte Zweifel an der seit 10 Jahren offiziell veröffentlichten Version der Ereignisse.

    Auch Bin Laden war nachweisbar eine Kreatur der US-Geheimdienste. Also alles eine zentral gesteuerte Verschwörung aus dem Machtzentrum der USA?

    Ich habe eher die Befürchtung, dass die USA schon vor zehn Jahren im Kern marode waren und die ehemals verbündeten Islamisten nicht mehr unter Kontrolle bekamen. Das sieht eher nach einer Weltmacht im Niedergang aus, die nochmal planlos und panisch in alle Richtungen auskeilt…

    Was soll nach dem Untergang der US-Vormacht kommen? Europa auf sich allein gestellt? Da könnte man froh sein, von den Russen überrannt zu werden, bevor das Millionenheer der „Jeunes“ aus dem Orient auf die gleiche Idee kommt.

  • Nach 6 Jahren Debatten auf den verschiedenen Blogs von PI bis zur Sezession bleibt bei mir eher Ratlosigkeit darüber zurück, was wir eigentlich noch wollen.

    Wenn Europa seine kulturelle Identität nicht neu beleben kann, bleibt uns nur noch die Wahl zwischen US-Globalismus (mit wenigstems einem Minimum an Zivilisation) oder der Barbarei der Menschenmassen aus den Dritt-Welt-Staaten rund um Europa.

    • Es ist mir zugegebener Maßen ein Rätsel, wie man sich sechs jahre auf Internet-Foren von PI bis Sezesion bewegen kann und gleichzeitig immer noch

      a) „amerikanischen Globalismus“ einseits,

      b) „die Barbarei der Menschenmassen um Europa“ anderseits

      als gegeneinander stehende Alternativen ansieht. das ist doch völlig falsch. Das Phänomen der Menschenmassen nach Europa, b), ist die FOLGE des amerikanisch-globalistischen Einflusses, a), bei uns. Welchen Wert hat denn ein „Minimum an Zivilisation!, wenn diese Zivilisation in den sichern Untergang führt?

      Ich gebe zu, PI und Kewil haben durchaus großen Wert gehabt: Sie haben eine neue Sichtweise und eine neue Art zu denken eingeführt. Aber sie haben auch einen Fehler: Im Gegensatz zu Manfreds „Korrektheiten“ sind sie einfach mitten im Aufklärungsprozeß stecken geblieben. Sie stehen dort und bewegen sich gedanklich nicht mehr. Sie stehen zwar auf einem anderen Niveau als die Mainstreammedien, aber mittlerweile sind sie genauso statisch, wie die Mainstreammedien selbst. Abweichungen ihrer Gedanken werden auch mit den gleichen Mkitteln versucht zu verhindern. So wenig, wie die Mainstream-Medien PI aufhalten konnten, so wenig kann PI verhindern, daß sich ihre Leser ebenfalls weiterentwickeln und die politischen korrektheiten, die sich PI verordnet hat, durchbrechen. Früher war PI übrigens auch für Gedanken und Schlüsse aus konservativer, gar aus nationalkonservativer Perspektive zu haben. Das ist mittlerweile Geschichte.

      Man muß sich nicht entscheiden, nicht zwischen Amerika und der Barbarei. Sondern man muß selbst ein positives metapolitisches Ziel bestimmen. Der Rest ist dann bloß noch simple Ableitung. Wer dies allerdings nicht selbst formulieren kann (mindestens 85% der Menschen sind dazu definitiv nicht in der Lage) braucht natürlich jemanden dazu. PI oder Sezession? PI gibt natürlich greifbare Parolen vor, die Sezession bietet im Wesentlichen keine positiven Identitätsangebote, sondern nur nüchterne Kritik.
      In alten Zeiten wäre das die Frage nach den Zeitungs-Vorlieben gewesen „Bild“ oder „FAZ“.

      • @ Joachim

        Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihr Satz „Europas kulturelle Identität beleben“ mehr als bloß eine leere Phrase ist?

        Hat Europa überhaupt irgendeine, wie auch immer geartete Identität? Die würde mich mal brennend interessieren. Und wie stellen Sie sich das vor? Wer soll das vornehmen? Ein geläuterter Herr Bosbach als Ersatzkanzler in einer Koalition der CDU, CSU mit FDP proDeutschland und dieFreiheit unter parlamentarischer Duldung der NDP?

        Das sind doch alles keine Optionen. optionen gibt es zudem nur (wie oben erwähnt) wenn man zuvor ein Ziel definiert hat.
        Wenn Europäische Identität Ihr Ziel sein sollte, so wird es wohl kaum real umsetzbar sein. Ich verspüre diese Identiät nicht. Ich würde sie – wenn es sein muß auch nicht nur mit Worten – bekämpfen. Alleine die deutsche Identiät oder eine nordeuropäische (ohne Frankreich und Polen) könnten mich hinter dem Ofen hervorlocken.

        • Lieber Herr Meyer,

          vielen Dank auf die ausführliche Replik. Es ist schon spät und ich muss mich kurz fassen.

          Verstehen Sie meine Kommentare hier eher als Fragen! Ich habe es aufgegeben, mir selbst irgendeinen besonderen Durchblick über das Weltgeschehen anzumaßen.

          Nur an eins glaube ich immer noch nicht: daß wirklich einer von uns Bürgern die ganze derzeitige Weltpolitik erklären kann. Es ist zu einfach, nur die USA zum alleinigen Satan zu erklären, der alle Konflikte auf diesem Planeten steuert. Sicher sind die USA nicht die Heilsarmee, aber suchen Sie die Verantwortlichen für Ihre Probleme eigentlich grundsätzlich außerhalb der eigenen Mischpoke?

        • Entschuldigung für den Begriff „Europäische Identität“, ich war nicht bewusst, damit so sehr zu provozieren. Mein Fehler, ich wollte nicht die Auflösung der europäischen Völker in der EUDSSR propagieren.

          Ich meinte eher die kulturellen Gemeinsamkeiten, die alle christlichen europäischen Völker zweifellos aufweisen.

          • Hallo Joachim,

            Ihren Satz, daß Sie aufgegeben hätten, anzunehmen, einen besonderen Durchblick zu haben, kann ich nur teilen. Ich habe diesen Durchblick jedenfalls nicht.

            Aber ich habe mal irgendwo und irgendwann gelernt, daß man (existenzielle) Entscheidungen wahrscheinlich immer ohne „den“ Durchblick wird treffen müssen. Alle Entscheidungen bleiben deshalb immer unperfekt. Auf etwas Perfektes zu warten, bedeutet, niemals etwas anzufassen. Mit offenen Augen, mit dem ganzen Verstand aber eben auch mit dem Bauchgefühl muß man eine Sache irgendwann zu einem Punkt bringen, wo man eine bewußte Entscheidung trifft. Das wichtigste ist, daß man begreift, wenn man keine Entscheidungen trifft, andere die Entscheidungen für einen fällen. dauernd und permanent. Entscheiden ist der Kern.

            Allem anderen, was Sie äußern, kann ich nur zustimmen. Insebsondere dem Intendierten, was Sie der Frage zugrunde legen, ob ich die Fehler nur außerhalb des Eigenen suche. Genau hier ein Nein.
            Ich gebe nicht Amerika die „Schuld“ (die mich übrigens nicht weiter interessiert). Mich interessiert nur der gangbare Weg in die Zukunft. Und – wie bereits gesagt – die entscheidet man letztlich ganz alleine. Oder andere für einen.

            Wenn ich sehe (urteile), daß Amerika letztendlich die letzten hundert Jahre seine Macht und seinen Einfluß gegen Deutschland eingesetzt hat, so bin ich doch überzeugt, daß wir Deutschen uns diese Scheiße letztendlich selbst eingebrockt haben. das wiederum soll nicht heißen, daß man kuschen soll. Das soll heißen, daß ein kleines Land wie Deutschland immer einen starken Verbündeten braucht. Wen, das ist egal. Auch klar ist, daß dieser Verbündete TROTZ Hegemonie ab 1955 die USA waren. Das Deutsch-Amerikanische Verhältnis ist ja nicht so einfach, daß es schlicht Sieger und Besiegte gab, schlicht Schutzmacht und Beschützter. So einfach ist gerade diese Welt nicht gestrickt. Selbstverständlich hat Bush sen. UND jun. sich massiv für die deutsche Einheit eingesetzt. (Historisch ging eine Gefahr für Deutschland nie von einem Republikaner aus.)
            Selbstverständlich könnten wir uns nicht (selbst wenn jemals eine Regierung zustande käme, die dies wollte) einfach so aus der Umarmung lösen. Rußland ist schwach, China weit weg. Und selbstlos ist deren Hilfe niemals. Das ist eben Staatspolitik. Ich will noch nicht einmal behaupten, Frau Merkel schlüge sich ultra-schlecht. Wenn man weiß warum es geht: die wirtschaftliche Existenz Frankreichs (500 Mrd. Piigs-Papiere im Keller) und mittelbar der USA, die massiv in Frankreichs Banken stecken – mit Krediten. Die großen Fonds werfen seit Monaten langsam aber sicher Französische Bankpaiere und Kreditlinien auf den Markt. Der Gleichlauf der Kreditkosten ändert sich ganz langsam zu Deutschland.
            Ich glaube weiterhin, daß der eine oder andere Politiker von seinen globalistisch-oligarchischen Träumen aufgewacht ist. Auch vorher war es immer ein Balanceakt, der nur immer zuungunsten der Souveränität ausging.
            Der Drahtzieher war ja nun Schäuble, vielleicht auch Merkel. Mal schauen, ob das alles nur Ǵeschnatter wegen der Berlin-Wahl war, oder ob es jetzt so weitergeht. Wenn die derzeitigen Verhältnisse immer noch nicht ausreichen, daß der Michel etwas anderes wählt als rotgrünschwarz, dann wird es sich wohl noch lange nicht ändern.

            Was jeder für sich tun kann. Ganz praktische Dinge. Jeder hat seine Zukunft in der Hand. Wenn wir auf Dauer unorgansisiert bleiben, werden wir wohl niemals Einfluß gewinnen. Es geht also darum, als eher unpolitische Bewegung durch schieres Gewicht Einfluß zu gewinnen. Organisatorische Vorbilder gibt es zuhauf.
            Die politische Zukunft liegt also im Privaten, anstatt in den Parteien.

  • @Meyer
    Sind Sie eigentlich Demokrat?
    Sie verwechseln offensichtlich Patriotismus mit der Sehnsucht nach dem Großdeutschen Reich. Ich bin 1950 in Berlin geboren und habe Dank der „paar Kröten des Marshall-Plans“ miterleben dürfen, wie es den Berlinern gelang innerhalb kürzester Zeit das zerstörte Berlin wieder aufzubauen, während
    die Russen Ostdeutschland demontiert hatten. Wenn es nach unsreren heutigen Verbündeten und einigen Teilen der Amerikaner gegangen wäre, wäre Deutschland heute ein Agrarland. Das sich letztlich die demokratischen Kräfte in Amerika durchgesetzt haben hatte zur Folge, daß Deutschland zu alter Stärke zurück finden konnte.
    Es ist unstrittig,daß die deutsche Geschichte von unsreren Eliten verfälscht wird. Das ändert aber nicht an den geschichtlichen Tatsachen.
    Als rechtskonservativer Demokrat unterstütze ich die Ziele der DNV um unsere nationale Souveränität wieder zu erlangen. Trotz eines nicht vorhandenen Friedenvertrages habe ich Amerika niemals als Feind betrachtet. Dieses tun wohl nur Leute, die es den Amerikanern bis heute nicht verziehen haben, den Krieg gewonnen zu haben.

    • Welche meiner Aussagen läßt Sie auf irgendwelche Avancen meinerseits auf ein Großdeutsches Reich schließen, von dem, wie es scheint, Sie noch nicht einmal wissen, wie das eigentlich definiert ist?

      In dem Zusammenhang steht wohl auch die Frage nach der Demokratie?

      Wer also rechter als ist als Sie, was mir nicht sonderlich schwer erscheint, muß demnach eine Art böser Nazi sein? Wieso erwarten Sie auf so etwas dann eine ernsthafte Entgegnung? – Ich bitte Sie, diese meine Vermutung zu entkräften, sonst stelle ich eine dann völlig sinnlose Diskussion binnen Sekunden ein.

    • @ Wolle 13.9. 2011/ 21.18 h:
      „…Das sich letztlich die demokratischen Kräfte in Amerika durchgesetzt haben hatte zur Folge, daß Deutschland zu alter Stärke zurück finden konnte…“

      Ihr Satz ist nicht recht verständlich. Wenn Sie damit meinen, daß sich nicht die Leute wie Morgenthau, Kaufman usw. mit ihren Devastierungsplänen für das künftige Rest-Deutschland durchgesetzt haben, sondern die „demokratischen Kräfte“, wie Sie schreiben, dann steckte hinter der Nuancierung der US-Politik ganz sicher nicht eine neuentdeckte „demokratische“ Sympathie für die „Nazis“, sondern das kühle, machtpolitische Kalkül, sich bei der bald nach 1945 beginnenden Rivalität mit dem gar nicht friedliebenden Sowjetreich Stalins das Glacis zu sichern. Die Deutschen wurden von den demokratischen US-Besatzern zur Sicherung des anglo-amerkanischen Stücks vom Deutschen Kuchen gebraucht, nachdem nach Stalin der Schlächter Mao sein blutiges Regime aufgerichtet, und bereits mit dem Koreakrieg der beginnende kalte Krieg heiß geworden war. Den imperial denkenden Amerikanern wurde klar, daß die angedrohte kommunistische Weltrevolution die tödliche Gefahr für ihre Plutokratie auf Jahre hinaus sein würde. Die Segnungen der amerikanischen „Demokratie“ im Deutschland der besiegten „Nazis“ einzurichten, war niemals das primäre und lange nach dem Ende verfolgte Kriegsziel der US-Amerikaner. Einzig die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und die endgültige, verheerende Zerstörung des Deutschen Reiches Reiches war die erklärte Absicht. Da ein formaler Friedensvertrag bis heute nicht geschlossen wurde, muß man wohl derzeit von einem habituellen Waffenstillstand ausgehen, da auch die UN-Feindstaatenklauseln nie außer Kraft gesetzt worden sind und auch nach deutschem Staatsrechtsverständnis das Deutsche Reich fortbesteht.
      Die „Befreiung“ der Deutschen vom Totalitarismus o.ä., wie es absehbar in einigen Jahren wohl alle jungen Deutschen glauben werden, lag nicht in der Absicht der Amerikaner. Diese haben damals wie heute immer nur ihre Interessen vertreten. Gutmenschliche Motiv-Umdeutung durch die heutigen postheroischen Deutschen ist bestenfalls naiv. Bei nüchterner Betrachtung der historischen Fakten -und die muß spätestens 1914 beginnen- sehe ich wenig Grund, daß die Deutschen den Amerikanern für das, was sie in den vergangenen fast einhundert Jahren von ihnen erfuhren, dankbar sein sollten.

      Im Jahr 1949 wurde mit dem „Grundgesetz“ der BRD die Todesstrafe abgeschafft. Die letzten sieben Hinrichtungen von deutschen „Kriegsverbrechern“ durch die amerikanische Besatzungsmacht fanden in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 1951 im Landsberger „Kriegsverbrechergefängnis“ (WCP) statt.

      Der ehrbare Historiker trachtet nur danach, einen
      fortgesetzten Kommentar zu seinen Quellen abzufassen.

      Nicolas Gomez Davila

    • @Wolle
      Ist ihnen vielleicht schon einmal der Gedanke gekommen, dass es sich bei Westdeutschland in der Zeit des kalten Krieges schlicht um die Schaufensterausstellung des Westens gehandelt haben könnte?

      Es wäre vielleicht interessant für Sie, einmal die offizeillen Narrative und das Verhalten unserer Freunde und der von ihnen kooptierten bundesrepublikanischen Eliten vor und nach dem Ende des kalten Krieges zu vergleichen.

      Wobei, trotz aller Deformationen der Bundesrepublik von Anfang an und der letzlichen bloßen Installation der Selbstverwaltung einer Fremdherrscht (Carlo Schmidt, SPD), das Grundgesetz so schlecht nicht ist. Dass es gerade mit seinem Misstrauen gegen die Natur des Menschen durchaus die Grundlage einer sich in freiem Entschluss gegebenen Verfassung sein sollte.

      Jedoch fehlt dem Grundgesetz gernau dieses Misstrauen(über Individualinteressen hinaus), die checks and balances, gegen die Eliten, insbesondere Parteienstaat, Kapitalgesellschaften und Medien.

      Sehen Sie sich einmal die heutige Situation an: Den Nannystaat, den Ikea-Faschismus, den Autoritarismus – kommt Ihnen nicht der Gedanke, dass demokratische Meinungfreiheit, Freiheitsrechte, Fernreisen und dicke Autos ein bloßer Schaufensterinhalt gewesen sein könnten?

  • @ „Wolle“

    Ob ich Demokrat sei? ich verstehe den Sinn dieser frage im Zusammenhang mit der Diskussion nicht?

    Können Sie bitte erläutern, was Sie unter Demkratie verstehen?

    Und ganz nebenbei: Was ist die DNV?

    Amerika als Feind? Das ist 1. eine Geschichtsfrage. Als solche leicht zu beantworten: Ja.
    Es ist 2. natürlich auch eine Frage der Gegenwart. Die ist danach zu beantworten, ob die Interessen der USA, bzw. Leitlinien ihrer Politik mit den Selbstbehauptungsinteressen des Deutschen Volkes kollidieren. Und ich denke, daß hängt am wenigsten von den Deutschen und am meisten davon ab, WER uns daran hindert, unsere volle Souveränität wiederzuerlangen. Hier sehe ich nach wie vor vier Staaten, die alles tun werden, um dies zu verhindern. Die USA sind der mächtigste davon. „Gegner“ ist also wohl der treffende Ausdruck, solange, bis sie für uns keine Einschränkung der Souveräniät mehr bedeuten.

    • Wenn die „Vier“ die vier sind, die ich meine, dann ist einer der Treppenwitze der Weltgeschichte ja gerade der, dass „ausgerechnet“ Russland wohl am wenigsten Probleme mit einem vollständig souveränen Deutschland hätte. Frankreich sieht sich immer noch als die vorherbestimmte Führungsmacht in Europa und damit tendenziell auf der „Gegenseite“, zusammen mit den USA. Großbritannien ist in der Mächtekonstellation inzwischen zu vernachlässigen.

  • Sie gerieren sich hier in einer überheblichen Art als der wahre Vertreter deutscher Interessen. Können Sie mir in Ihrer 1945 stehen gebliebenen Sichtweise erklären, wie Sie in der Gegenwart die deutsche Souveränität anders als in einem demokratischen Verfahren erlangen wollen? Wenn Sie wirkliche Feinde suchen, gucken Sie mal nach Frankreich, England und Polen. Der Zusammenhang zwischen der Masseneinwanderung von Ausländern und amerikanischen Interessen ist eine Behauptung und Folge Ihrer Ideologie. Deutschland hat zur Zeit nur einen realen Feind und der sitzt in Brüssel. Um dem nicht nur von von Ihnen so gehaßen Amerika in Form der Vereinigten Staaten von Europa den Garaus machen zu können, sollen die Nationalstaaten aufgelöst werden. Die künftige Souveränität Deutschlands hätte sich damit auch erledigt. Masseneinwanderung und Krampf gegen Rechts verfolgen nur diesem einen Ziel. Dieses sind Tatsachen denen Sie sich stellen sollten. Wenn Brüssel unter Mitwirken unserer Marionetten dieses Ziel erreicht hat, kann auch ihr Haß auf Amerika einen endgültigen Verlust deutscher Souveränität nicht verhindern.
    Ziel der Deutschen Nationalversammlung(DNV) ist dem Deutschen Volk in freier Selbstbestimmung eine eigene Verfassung zu geben. Diesem Ziel sollten Sie sich anschließen.

    • @ Wolle:

      Der Vorwurf der Überheblichkeit fällt auf Sie selbst zurück, und Sie können noch froh sein, dass ich ihren Kommentar überhaupt stehenlasse. Normalerweise verschwinden Kommentare dieser Art im Papierkorb. Und genau dies wird jedem weiteren Ihrer Kommentare widerfahren. Guten Tag.

    • Also ich fand, dass Wolles Kommentar nicht überheblich war, ich fand ihn durchaus interessant und ich verstehe die aggressive Antwort von Manfred hier nicht.

      Weiterhin, bin ich selbst kein Freund der ausufernden Verschwörungstheorien um 9/11, halte islamische Terroristen nach wie vor für die Attentäter. Die Theorien erscheinen dazu mir alle zu konstruiert und beruhen wohl auf mehr auf selektiver Wahrnehmung und ideologischen Ausweichstrategien.

      Zu amerikanischer Politik kann ich nur sagen, dass dessen globalistische Politik im Nachineinein gesehen zur Verstärkung islamistischer Tendenzen in den islamischen Ländern und zu einem Anschwellen der Flüchtlingsströme in Europa geführt hat, also letztlich für Europa kontraproduktiv war. Der amerikanische Kulturimperialismus in Form der Unterhaltungsindustrie ist besonders für Westdeutschland ebenfalls extrem schädlich gewesen. Ich glaube, dass viele Amerikaner dies aber ähnlich sehen (zumindest bei denen, die ich kenne).

      Und zur Zeit halte ich den Einfluss Amerikas auf deutsche Politik für wesentlich schwächer als den Einfluss diverser EU-Staaten und der EU-Administration in Brüssel. Dort und in der Vasallenregierung in Berlin sitzen zur Zeit die Hauptfeinde Deutschlands. In diesem Punkt muss ich Wolle zustimmen.

  • Für meine von Ihnen so empfundene Überheblichkeit bitte ich um Entschuldigung. Allerdings, und das bitte ich zu verstehen, gehen mir irgendwelche Nazi-Größenwahn-Sonstwas-Unterstellung auf die Nerven. Lassen Sie sich doch mal was neues einfallen. In 90% der Fälle liegt so etwas schlicht an Begriffsstutzigkeit. Bei Ihnen ist das auch keine Ausnahme. Beispiel: Amerika-Haß? Bullshit. Wo nehmen Sie das her? Glaskugel? Tarot-Karten oder Bild-Horoskop? Eine historische generschaft festzustellen, dürfte auch Ihnen gelingen. Und heute? Mit „Amerika gegen die EU.“ Oder die Alternative kenne ich auch schon: „Mit der EU gegen Amerika.“ Ja, nee! Is‘ klar! Da sprechen die Strategen.

    Zudem unterstellen Sie sachlich, es gebe keinen anderen Weg zu einer Veränderung der Verhältnisse, als den (pseudo-) demokratischen, ohne zu erklären, wie der funktionieren soll und welche Anzeichen Sie dafür sehen, daß er überhaupt funktionieren kann. Aber ich soll ihnen erklären, wie denn sonst … Ja, Mensch! Gar nicht! Es wird keine Machtpartitziupation geben. das ist völlig ausgeschlossen. Allerhöchstens können Sie Montagsdemonstrationen organisieren und en gesammten Laden lahmkegen. Mit Demokratie hat das auch nur am Rande etwas zu tun. Wenn Sie dazu die 10 Millionen zusammenhaben, sagen Sie Bescheid. Ich schaue mir das dann im Fernsehen an. Ach, der läuft dann ja gar nicht mehr …

    Es tut mir leid, daß ich zu später Stunde die Diskussion abbreche. Ich bin schlicht zu müde, um jetzt zu erklären, wie Politik funktioniert. Ich wünsche Ihnen ernsthaft viel Erfolg bei Ihren Bemühungen um eine Verfassung. Posten Sie hier doch mal, wenn Sie mehr als eine Handvoll Leute beisammen haben. Und bitte gleich dazu, wie Sie die perfekt ausgearbeitete Verfassung dann in Wirkung setzen wollten, selbst wenn Sie 100.000 Mitstreiten gefunden haben. Die 10 Millionen von Ihren Montagsdemonstrationen dürften auch dazu nicht reichen.

    Ach, eigentlich will ich Ihnen Ihr Engagemant gar nicht vermiesen. Vielleicht nützt es ja ein bißchen … und Ihre Ungereimtheiten können Sie auch gerne behalten. Ich bin weit davon entfernt zu glauben, daß man jedem alles erklären kann. Nee, ich denke, die Grundzusammenhänge muß man selbst lernen, sie zu verstehen, da kann einem keiner helfen. Die innere Logik der Macht und die Zwänge, die sich aus dieser Art denken ergeben, ist den wenigsten zugänglich. Das habe ich schon seit langem festgestellt.

    Ist ja nicht so schlimm. Ich denke, Sie sind einfach zu oberflächlich, um Tiefenstrukturen jemals sehen zu können.

    • @ Meyer 13.9. 2011/23.15 h:

      „…Nee, ich denke, die Grundzusammenhänge muß man selbst lernen, sie zu verstehen, da kann einem keiner helfen. Die innere Logik der Macht und die Zwänge, die sich aus dieser Art denken ergeben, ist den wenigsten zugänglich. Das habe ich schon seit langem festgestellt…“

      Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen,
      dem eine Anspielung nicht genügt.

      Nicolas Gomez Davila

      • Ich bin jedesmal beeindruckt (begeistert, im eigentlichen Sinne des Wortes!), wenn Sie Ihre Gedanken über Zitate äußern.
        Einen schier unendlichen Fundus scheinen Sie zu besitzen. Ohne genauste Kenntnisse der Werke halte ich es für unmöglich, dies zeitgerecht zu bewerkstelligen.
        Nicht nur mit den Zitaten, sondern auch mit der Treffgenauigkeit derselben und Ihren sonstigen Äußerungen sind Sie ein Gewinn für diesen Blog. Ich bin überzeugt, daß ich das nicht alleine so sehe.

        Ich selbst kenne zwar jeden Autor, den Sie bis jetzt zitiert haben, und würde mich auch als gut belesen ansehen. Wichtige Werke lese ich auch bis „zum Erbrechen“. Was ich mir großzügigerweise selbst zuschreibe, ist die Fähigkeit, schnell auf den Kern eines komplexen Gedankens, die gedankliche conditio sine quo non, zu stoßen und zu erkennen ob dieser trägt.
        Aber Ihre beeindruckende Fähigkeit, ein ganzes opus offensichtlich bis ins Detail zu kennen und zu behalten, besitze ich definitiv nicht.

        Davila war in der Lage, eine ganze Welt in einem einzigen Satz einzuschmelzen.

        • @ Meyer 14.9. 2011/ 12.44 h:

          Lieber Herr Meyer,
          herzlichen Dank für Ihren anerkennenden Zuspruch für meine bescheidenen Beiträge in diesem Forum. Es sind neben den kundig von Herrn Kleine-Hartlage vorgestellten Themen, die nicht selten abgegebenen luziden und substantiierten Ergänzungen geschätzter Kommentatoren, zu denen ich zuvörderst Sie, Herr Meyer, mit Ihren gescheit und temperamentvoll dargebotenen Beiträgen zähle, die diesen Blog so interessant und lesenswert machen.

          Gruß,
          G.M.

  • Meine Herren(?)!
    Bitte keinen unnötigen Streit. Denn was auch imer gewesen sein mag: Die Politcliquen jenseits des großen Teichs sind doch genausowenig repräsentativ für das von ihnen „vertretene“ Volk wie die hier in Europa.
    Wie meinte Gerald Celente einmal lachend in einem Interview über die Wahl von Demokraten oder(!) Republikanern: „Es ist vollkommen egal, wen ihr wählt! Ihr wählt doch nur die Wallstreetboys!“ Man siehe halt die Besetzungen beider Parteien. (Und verschwörungstheoretischerweise gibt es dahinter ja bekanntlich noch größere Nummern als diese.) Wem nützte der katastrophale Irakkrieg? (Afghanistan war doch nur Kulisse dafür.) Wohl kaum dem amerikanischen John-Doe-Normalverbraucher. Und niemandem hat dieser von Johnny Walker Junior als neuer „Kreuzzug“ bezeichnete Wahnsinn mehr geschadet als den wenigen noch vorhandenen Christen vor Ort.

    Und ob die amerikanische Politik anti-europäisch oder anti-deutsch ist, sollte angesichts der anti-europäischen und im Besonderen anti-deutschen EU-Politjunta inkl. einem zynisch-fröhlichen Maoisten an der Spitze vielleicht auch eher zweitrangig sein.

  • Something completely different.

    Wo wir gerade bei amerikanischer Außenpolitik (=Militärbasen in der Türkei usw. erwünscht) sind: Zum einen wurde doch gerade von amerikanischer Seite zur „Stabilisierung der Eurozone“ aufgerufen (, was ich doch eher verwunderlich fand). Andererseits erinnert mich die Verbissenheit, mit der gewisse Leute Griechenland in derselben halten wollen, an eben genau jene Verbissenheit, mit der gewisse Leute die Türkei in die EU pressen wollen. Denn wie sollte man ein Land in die EU bringen, das sogar geografisch von dieser getrennt ist?
    Geht es gerade auch jetzt überhaupt um Griechenland, die „Stabilität der Eurozone“ etc. blablabla.? Oder war Griechenland von jeher nichts anderes als – lästiges – Mittel zu eben diesem Zweck? (Eurabia lässt grüßen.)

    Ich bin ein politisch eher unbedarfter und zudem spät interessierter Mensch, vielleicht ist ein solcher Verdacht (pro Griechenland in der EU = tatsächlich pro Türkei in der EU mit Richtung Nordafrika) also komplett übertrieben?

  • Maßgebend für die Meinungsbildung sind Informationen.
    Ich z.B. wurde Islamisierungsgegner durch die Lektüre des Buches von Hans-Peter Raddatz – „Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens.“
    Zuvor hat mich das Thema Islam kaum interessiert, ich wusste praktisch nichts über den Islam. Anschließend besorgte ich mir mehr Bücher von Raddatz, dazu Titel von anderen islamkritischen Autoren (schließlich habe ich an einem Ableger der Frankfurter Schule studiert und die kritische Methode verinnerlicht). Im Verlauf hitziger Diskussionen in einem Forum wurde ich dermaßen attackiert, daß ich im Netz nach Informationen suchte, die ich als Beleg für meine Positionen heranziehen konnte. Es dürfte wohl niemandem von uns Foristen hier auf Manfreds Seite unbekannt sein, allein gegen 10 – 20 oder mehr Islamfreunde anzuargumentieren. Ähnlich problematisch ist es, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen diese kritische Sicht zu vermitteln. Das Thema ist derart komplex, man muss schon weit ausholen, um den eigenen, islamisierungskritischen Standpunkt nachvollziehbar darzustellen.
    Zumeist interessiert die Menschen das Thema Islam/Islamisierung nicht wirklich, jedenfalls nicht soweit, daß sie in die Tiefe gehen, weiter in die Materie eindringen.
    Kurz gesagt, sie haben andere Freuden, Sorgen und Probleme, sie denken, es betrifft sie nicht weiter. Dazu kommt das Problem „Vergangenheitsbewältigung“, d.h. so etwas wie das „Eigene“ kennen sie nur noch als Monaden, als Individuen, bestenfalls noch auf die Familie bezogen. Was den Staat, die Nation anbelangt ist dieser Begriff ein Frendwort, das deutsche Volk ein Abstraktum, dessen Erwähnung bestenfalls ein Schaudern hervorruft, schlechtestenfalls rundheraus abgelehnt wird.
    Hier setzt die Metaebene ein, die uns Freunden von Manfred bekannt ist, zu der jedoch leider nur recht wenige Islamisierungsgegner vorstoßen. Ich denke, daß, derjenige, der zu der Metaebene durchdringt, letztlich zu den Rechten stößt, stoßen muß, also zu denjenigen, für die das Eigene mehr ist, als lediglich abstrakte Kategorien (Abendland, Aufklärung, Toleranz), sondern, was uns Deutsche in Deutschland anbelangt, dieses Eigene konkret erlebbar machen.
    Wenn man es wie ich, beruflich mit sehr vielen „Ausländern“ zu tun hat und dabei bemerkt, wie unbefangen die zu ihren Völkern, ihren Nationen stehen, ungeachtet dessen wie lange sie bereits in Deutschland leben, kurz wie nationalistisch sie sind und das neben unseren nationalen Masochismus stellt, dann wird einem klar, das hier in Deutschland etwas grundlegend falsch läuft. Ich will es einmal bildlich ausdrücken: „wenn man sich in einem Wolfsrudel in ein Schaf verwandelt, dann ist es schnell vorbei mit der Existenz.“
    Ich persönlich denke, daß diese Art Nationalmasochismus, unter dem wir Deutschen aufgrund wirklicher Betroffenheit, aber auch durch Umerziehung, Gehirnwäsche, Charakterwäsche oder so etwas leiden, einzigartig ist in der Welt.
    Buchtip zum Thema: Heinz Nawratil – „Der Kult mit der Schuld: Geschichte im Unterbewusstsein“

    Da jedoch die Islamisierung nicht nur in Deutschland stattfindet, sondern in der gesamten westlichen Welt, wohl ebenso in Russland, muss es für sie auch andere Gründe geben als den einheimischen Nationalmasochismus. Hier setzt nun insbesondere die rechte Liberalismus- und Elitenkritik an (abgesehen von einigen versprengten, marginalisierten Linken). Manfred hat, was die Entfaltung der Metaebene betrifft, in vielen Beiträgen sowohl das Fundament gelegt, als auch das theoretische Gebäude in seinen Grundzügen dargestellt. In den Mitarbeitern der Sezession hat Manfred kongeniale Partner gefunden, zusammen werden sie noch eine Menge an Informationen vorlegen. Informationen, die denjenigen den Wissenszuwachs verschafft, die an einem solchen interessiert sind. Dazu mag eines Tages auch Wolle gehören (ich hoffe es wenigstens), momentan verschafft ihm sein Wissenstand leider noch keinen Zugang zu den Grundaussagen unseres Diskurses.

    Empfehlenswert zum Thema:

    – Ernst von Salomon – „Der Fragebogen“ (nochmals empfohlen)

    – Caspar von Schrenck-Notzing – „Charakterwäsche“
    http://www.staatspolitik.de/Charakterw%C3%A4sche.html

    – Armin Mohler – „Was die Deutschen fürchten. Angst vor der Politik, Angst vor der Geschichte, Angst vor der Macht“

    – Friedrich Georg – „Unternehmen Patentraub 1945“

    – Manfred Weinhold – „Deutschlands Gebietsverluste 1919-1945: Handbuch und Atlas“

    • Zum Thema Amerika gibt es ein Lied, das man sich durchaus einmal anhören kann, ist mal was anderes

      • Tja, lieber Konservativer!

        Sie haben die richtige Replik auf „Wolle“ geschrieben. Ich war dazu an diesem Tag einfach nicht mehr in der Lage. Wenn man bedenkt, daß auch bei uns die Entwicklung Zeit brauchte, muß man diese auch anderen gönnen. An sich selbst soll man höhere Maßstäbe ansetzen, als an andere. Das ist meine feste Grundhaltung.

        Übrigens: Ich mag die Band ja nicht sonderlich, aber dieser Song ist wirklich nicht schlecht. Und paßt auch ganz gut. Ob diese Band nun rechts ist (damit spielt sie ja doch ein wenig), links oder einfach nonkonformistisch (was ich annehme), ist mir eigentlich wurscht. Wenn es bei Musikern nach politischer Ausrichtung ginge, könnte man wohl kaum noch Musik hören.

  • Bei manchen Kommentatoren bekommt man den Eindruck des Bedauerns, dass Deutschland den zweiten Weltkrieg verloren hat. „Antitotalitär“, wie oben betitelt erscheint mir das dann bei Leibe nicht mehr. Pro-Zionismus und eine Orientierung am amerikanischen Freiheitsideal, gerade das macht doch die Blogger der „Neuen Rechten“ (Begriff diskutierbar) in meinen Augen sympathisch.

    • Das verstehst Du unter rechts? Hm.

    • Erleichterung über das Ende des Nazi-Regimes schließt das Bedauern über den Verlust des Krieges – und damit den Verlust: der Souveränität, zehntausender Patente, mehr als eines Drittels des Staatsgebietes; die Schaffung Millionen Heimatvertriebener; den Tod von Millionen nach dem Ende der Kampfhandlungen – nicht aus.

    • @ Zwischenruf 16.9. 2011/ 18.43 h:
      „Bei manchen Kommentatoren bekommt man den Eindruck des Bedauerns, dass Deutschland den zweiten Weltkrieg verloren hat…“
      Gewisse Sachverhalte, Begriffe und historische Fakten scheinen Ihnen offensichtlich durcheinander zu geraten.

      Mai 1945:
      Beginn der größten Niederlage und Demütigung der deutschen Nation seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648. Tag der totalen Niederlage der deutschen Wehrmacht, der Beginn der deutschen Teilung und eines grausamen Schicksals für ungezählte Zivilisten und Soldaten. Barbarische Vertreibung über 14 Millionen Deutscher aus ihrer angestammten Heimat. Verlust eines Viertels der Fläche unseres Landes. Die deutschen Städte verbrannt und in Trümmer gelegt. Beginn der systematischen Knechtung und Ausplünderung des deutschen Volkes und „Umerziehung“ zu einem Helotenvolk ohne Stolz und ohne Würde.
      Welche Vergehen und Verbrechen schreibt man den Millionen deutscher Frauen, Kinder und Greise zu, die im Kriege und oft lange nach dessen Ende auf bestialische Weise umgebracht wurden? Man komme nicht mit dem „Argument“, der von „Nazi-Deutschland entfesselte 2. Weltkrieg sei zu seinen Urhebern zurückgekehrt“. Mehr als 14 Millionen Menschen wurden unter unmenschlichen Bedingungen aus der Heimat vertrieben, nur weil sie Deutsch sprachen. Über 2 Millionen Deutsche wurden bei diesen, teils bereits nach dem 1. Weltkrieg geplanten „ethnischen Säuberungen“ umgebracht. Es war ein Genozid an Deutschen im Gefolge der größten Vertreibung der Weltgeschichte. Das Gedächtnis an all diesen unschuldigen Toten zu bewahren, wäre in jedem (anderen) Kulturkreis selbstverständlich. Wie perfide und schäbig im heutigen Deutschland mit den Opfern des eigenen Volkes umgegangen wird, ist unsagbar schändlich und ein elementares Wesensmerkmal des andauernden kulturellen Tiefstandes unseres Volkes.

      Der ehemalige Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier, aktiv im deutschen Widerstand, schrieb mehr als 30 Jahre nach Kriegsende am 21. März 1975 in der FAZ: „Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.“

      • @Georg
        Trefflich komprimiert. Man denke auch an jene deutschen Soldaten, die diesen Krieg ohnehin nicht wollten, denen er zuwider, ein Albtraum war und deren Leben schließlich in Sibirien durch brutalste Sklavenarbeit vernichtet wurde.

    • @ Zwischenruf

      1. Wer die Niederlage Deutschlands gutheißt, steht mit mir gleichzeitig auf Kriegsfuß. Keinerlei Gesprächsgrundlage vorhanden. Und die ist wohl auch mit noch soviel Bildung und Selbstaufklärung nicht mehr herbeizuführen. Das ist im Wesentlichen eine Charakterfrage.

      2. Seit wann orientieren sich „Neurechte“ an dem amerikanischen Freiheitsideal (ohne das jetzt gleich in Bausch und Bogen ablehnen zu wollen)? – Humbug.

      3. Was Sie als „Neurechte“ verstehen ist wohl das, was alle anderen als „neokonservativ“ bezeichnen. Gegensätzlicher geht es allerdings nicht. Neokonservative? Da kommen mir Vorstellungen von Erschießungskommandos in den Kopf.

      4. Meinen Sie etwa, das aktuelle amerikanische Freiheitsideal sei keine Ideologie mit totalitären Zügen? Von der amerikanischen Freiheit reden selbst Sie nicht. Sie reden bloß vom Ideal! Schön. Außer im „Wilden Westen“ ist es nämlich immer nur ein Ideal geblieben. Das Ideal des wilden Westens auf das Rhein-Main-Gebiet übertragen zu wollen, ist natürlich ideologischer Humbug. In allen amerikanischen Großstädten zu bewundern.
      Die USA sind ungefähr so frei, der DDR-Büger vor der SED. Ein Deutscher kann gar nicht CEO einer amerikanischen Tochtergesellschaft werden, ohne Zusatzausbildung. Ein falsches Wort und das Unternehmen kann dicht machen. Das ist EXAKT das Identische, wie der DDR-Sprachkodex.

      Fernau schließt sein Halleluja zutreffend. Ich halte nicht viel vom Moralisieren, aber wenn es jemals nur eine „Macht des Bösen“ gegeben hat, dann die USA. Es gab aber viele Mächte des Bösen. Ich glaube aber nicht, daß Deutschland – trotz Verbrechen – jemals dazu zu zählen ist. Sowenig wie ein krankgeschossener Keiler „böse“ ist.

  • Der Link verschwand vorhin leider im Datenorkus:
    Schicksal deutscher Kriegsgefangener und Verschleppter

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44448729.html

  • Sehr geehrter Manfred, sehr geehrte Kommentatoren,
    diese ganze Diskussion muss geführt werden.
    Doch sie sollte eines nicht bewirken: Uneinigkeit in gemeinsam interessierenden Fragen.
    Von der Möglichkeit, dass die Anstiftung zum 09.11. durch nur schwer benennbare Personen oder Personenkreise erfolgte bis hin dass dieser Terroranschlag nur aus tiefem USA-Hass erfolgte, ist prinzipiell alles denkbar. Auch Annahmen, die als Verschwörungstheorien bezeichnet werden, können ein Körnchen Wahrheit enthalten oder gar die ganze Wahrheit sein. Eines steht jedenfalls fest: fast 3000 Menschen sind bei dem Desaster ums Leben gekommen, gar nicht zu sprechen von den Ängsten und der seelischen Panik der Flugzeuginsassen.
    Und welche Personen diese Maschinen steuerten ist auch bekannt. Das sind für mich Massenmörder. Und es ist auch bekannt welcher Personenkreis solche Selbstmordattentäter hervorbringt.
    Wenn diese Personen von Hintermännern gesteuert wurden, dann werden diese erstens dafür gesorgt haben, dass ihnen nur schwer etwas nachweisbar ist und zweitens sie eigentlich durch einen Zufall entdeckt werden können( je hochrangiger oder begüterter desto schwerer). Bis dahin werden diese Leute es mit ihrem eigenen Gewissen, so sie eins haben, ausmachen müssen. Ich sagte oben, diese Diskussion muss geführt werden. Sie muss geführt werden, weil sie die Wachsamkeit schärft und eventuelle Spuren entdecken hilft.
    Wenn es darum geht, die Frage zu klären „wem nützt?“, dann muss ich sagen, dass man sofort sehr viele Interessenten benennen könnte- ich wüsste mindestens vier, für die ich seitenlange „Beweise“ anführen könnte, welche jeweils einer gewissen Logik nicht entbehren würden. Möglicherweise haben sich auch hier Schnittmengen gebildet. Doch das alles halte ich, auch wenn es angesprochen werden muss, für spekulativ. Das einzige, was wir kennen, ist das reale visuell nachvollziehbar Geschehen und die unmittelbaren Verursacher, deren Identität uns aber auch nur von offiziellen Stellen mitgeteilt wurde. Und eines weiß ich ganz gewiss, das mehr als eine der ermordeten Personen noch nie eine Schuld in ihrem Leben auf sich geladen hat, die mit dem Tode zu bestrafen wäre.
    Soviel zum 09.11.
    Nun etwas zu dem Antideutschtum der „Amerikaner“. Georg Mogel hat es ganz korrekt angesprochen. Irgendwer ist sehr daran interessiert, alles was deutsch ist, auszurotten. Und dass „Amerikaner“, die ja zu einem großen Teil deutsche Ursprünge haben nicht zimperlich mit ihren Mitmenschen umgehen, ist auch bekannt (Indianer, Rheinwiesenlager,…). Aber es sind nicht nur die Amerikaner, sondern auch die Briten, Franzosen , Polen, die Linken und die Grünen, …, welchen es Recht wäre, wenn Deutschland verschwinden würde. Doch nun hat sich noch ein anderes System hinzugesellt, nicht aus Deutschenhass, sondern aus einem fanatischen, ich möchte fast behaupten, angeborenen Weltmachtstreben, die Ideologie Islam. Diese Ideologie bedient sich in taktisch sehr kluger Weise, der, ich nenne es mal linken Weltanschauung, welche sich zum Ziel gesetzt hat, das Bewusstsein der Menschen so zu lenken, dass alle der „Gesellschaft“ zu Diensten sind und jeder seine Subjektivität der Gemeinschaft „unterwirft“. Wo ist hier eigentlich der Unterschied zu Islam- doch nur, dass statt „Gemeinschaft“ Allah gesetzt wird. Die Übereinstimmung geht noch viel weiter- wurden in den sozialistischen Staaten die Kinder von klein auf zum Sozialismus erzogen, erhalten heute schon die Kleinsten Islamunterricht, bei dem sie die Grundregeln dieser Ideologie auswendig lernen.
    Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn Menschen an einen Gott glauben und meinen, es sei für sie wichtig, wenn sie ihn anbeten. Doch wenn sie nach ihrem Gebet aus ihrer emotionalen Welt dann in die für uns reale Welt zurückkehren, müssen sie so handeln, dass keinem anderen, der vielleicht in einer anderen emotionalen Welt zuhause ist, daraus Schaden entsteht (Kant, kategorischer Imperativ). Das bedingt auch, dass sie weder sich noch ihre emotionale Welt und ihre Weltanschauung als die einzige richtige hinstellen und alles andere als ungut bezeichnen.
    Hatte ich oben gesagt „irgendwer ist sehr daran interessiert …“, so möchte ich an dieser Stelle keine Meinung äußern, da mir diese Ursachen einfach nicht klar sind oder wo ich denke Zusammenhänge gefunden zu haben, diese zu brisant sind, um ohne konkrete und nachvollziehbare Belege zu haben, etwas dazu zu sagen.
    Ich habe auf Grund Ihrer Anmerkungen mir PI etwas genauer angesehen. Ich selbst habe einen großen Teil meines Lebens in sehr „einfachen“ Kreisen (PI- Niveau) verbracht und habe viele Jahre gebraucht, um die Dinge zu verstehen, die auf Ihrem anspruchsvollen Blog diskutiert werden. Doch eines habe ich verstanden, dass in diesen einfachen Kreisen oft sehr viel gesunder Menschenverstand und gute menschliche Emotion vorkommt, auch wenn das sich häufig sehr direkt äußert. Wenn diese Menschen Angst vor etwas haben oder etwas als ungut empfinden, dann können sie sehr unsachlich werden, fluchen und Schimpfwörter benutzen. Auch mir ist so etwas schon passiert.
    Man sollte das bei der Beurteilung berücksichtigen.
    Und noch eines möchte ich anmerken:
    Und ohne den Zweck und das Ziel eines Handelns zu kennen, ist dieses sinnlos. Aber ohne zu handeln, hat auch der beste Wille und das beste Wissen um die Dinge keine Chance. Dem Ingenieur, der viel Wissen und Mühe in ein großes Projekt gesteckt hat, sollte das Festziehen einer Schraube durch einen Handwerker oder der Transport einer rostigen Schiene durch Hilfsarbeiter als notwendig und nicht als primitiv erscheinen.

  • Ich beobachte bei vielen „Schraubern“ regelmäßig mehr Klahrheit und Zweckmäßigkeit in der Gedankenführung, als bei Ingenieuren, um bei Ihrem Bild zu bleiben.

    Ich verachte PI nicht wegen Ihrer manchmaligen Primitivität. ich verachte es, weiul sie ihre eigenen Prinzipien verraten haben. Dort herrscht entgegen der Namensgebung ein stärkere Form der politischen „Korrektheit“ vor, als bei den Mainstreamern.

    Früher war PI quasi eine Art öffentliches Skeptiker-Forum, wo Mainstream-Wahrheiten Satz für Satz widerlegt wurden. Heute gerieren sie sich als monothematisches Forum im Vorfeld einer Partei. Dort wird ein Käse, verzapft, der nicht mehr auszuhalten ist. Die eine oder andere Perle, die es bis zuletzt gab, entgeht mir nun, weil ich einfach nicht mehr den Nerv habe, den bullshit zu lesen.
    Hallo Gunther Wigand!

    Ich habe mein ganzes Leben lang viel Kontakt mit Menschen aus einfachen Verhältnissen gehabt. Das ist für mich kein Kriterium. Intelligenz und Dummheit gibt es hier wie dort. Begriffliches Denken ist eine reine Schulungsfrage. Angst drückt sich bei allen Menschen immer sehr ähnlich aus, nur die Sprache ist leicht verschieden.
    Mittlerweile habe ich kaum noch Kontakt zu jüngeren Menschen. Aber mein Eindruck ist, daß heute die ganz jungen Leute aus der einfachen Schicht, meistens Migranten oder Deutsche, die sich dem Migranten-Milieu angepaßt haben, erheblich dümmer zu sein scheinen, als diejenigen aus den deutschen Unterschichten der achtziger, neunziger Jahre.

  • Sehr geehrter Herr Meyer,
    ich kann Ihnen eigentlich nur zustimmen.
    Ihr Eindruck, die angeführten Generationen seien viel dümmer, ist nur das Symptom eines allgemeinen Werteverlustes. Werte, wie Bildung, Moral, Anstand, Arbeiten, Fleiß, … sind in diesem Gesellschaftssystem weitgehend zugunsten von Triebbefriedigung (Hollyday, Sex, Spielen, Konsumieren, kurzum alles, was die höheren Primaten auszeichnet) vernachlässigt oder negativ belegt (z.B. Spießbürgertum, politisch restaurativer Rechtpopulismus oder ähnlich) worden.
    Diese „Dummheit“ ist eigentlich mehr „Dumpfheit“, der Ausdruck von Unwissen, das zu einer falschen, aber von diesen Menschen als richtig empfundenen Einschätzung der „Welt“ und leider auch zu einer gewissen „Enthumanisierung“ geführt hat. Schuld an diesem menschlichen Desaster sind diejenigen, welche diesen Staat verantworten.
    Trotzdem gibt es sie noch, die leider seltener werdenden jungen Menschen (Arbeiter, Facharbeiter, Studenten und junge Ingenieure), die mir von ihrem Familiennachwuchs oder der bestandenen Prüfung oder von ihrer kirchlichen Trauung oder auch von ihren Eltern vorschwärmen. Gerade diese Menschen sind es, die auch fachlich gute Arbeit leisten.

    • In meiner politischen Bewußtseinswerdung bin als Rechtskonservativer gestratet, der Politik durch die militärische und die außenpolitisch-historische Brille betrachtete.
      das tue ich auch heute noch, jedoch hat sich mein Spektrum deutlich erweitert. Das „Spießbürgerliche“, das ich nicht teile, halte ich allerdings für den Kern des Wohlstandes. Im Spießbürgertum ist der Werterhalt angelegt, der Menschen zu produktiven Mitgliedern einer Gesellschaft macht.

      Allerdings muß man sich die Frage stellen, ob die derzeitige Situation nicht eine Umkehrung der Wirkung des Fleißes darstellt? Ja, durch Fleiß kann man für sich viel erreichen. Verzicht von Konsum und Außendarstellung um zu heute zu sparen, Verzicht auf Freizeit, Party heute, um wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen, wird verkonsumiert von einer Rentner- und Pensionärschaft, die zu wenig Kinder in die Welt gesetzt hat, um später auf hohem Niveau ernährt zu werden. Sie müssen die Alten durchfüttern, sie müssen auch die Kinder durchfüttern, die für die eine Armutsrisiko darstellen.
      Hingegen läßt sich mit ALG und Schwarzarbeit oder Kriminalität sowie mit staatlich Sibventionierten Kindern ein äußerer Wohlstand erzeugen, der ausreicht, daß alle Söhne einer Türken- oder Zigeuner-Familie Autos im Wert von über 50.000 Eur. fahren.

      Die Situation, in der jemand durch Fleiß sehr weit kommt, hat sich grundlegend gewandelt. Mit Kriminalität oder fünf Kindern und ALG II kommt man weiter.

      Das heißt, daß die Spießbürger vom Staat ausgepreßt werden, wie die Leibeigenen im Mittelalter, um die Alten, die zuwenig Kinder erzogen haben durchzufüttern, sowie die importierten Kriminellen. Mit „spießbürgerlichen“ Werten wird man das – aufgrund der sich verschiebenden Wählerzusammensetzung – niemals wieder ändern. Niemals. Wir leben längst in einem kalten Bürgerkriegszustand. In einem Bürgerkrieg gelten kaum – nicht nicht! – spießbürgerliche Werte. Es gelten vielleicht renaissanceische, antike, klassische bürgerliche Werte; vielleicht sogar bürgerliche Werte, die sich nach dem napoleonischen Siegeszug in Deutschland bildeten.

      Damit will ich dem Fleiß allerdings kein schlechtes Zeugnis ausstellen. Ganz im Gegenteil. Nur Fleiß alleine wird nicht reichen. Es muß noch die Fähigkeit zum strategischen denken hinzukommen, sowie ein großes Maß an persönlichem Mut.
      Dann allerdings ist der Fleiß der Turbo. Fleiß unterscheidet uns (hoffentlich) von den linken Hedonisten und den importierten Kriminellen. Allerdings muß der Fleiß in einem neuen Zweck dienen. Daß die „spießbürgerlichen“ wieder die herrschende Gruppe werden, in der sie bestimmen, was mit den Steuern und Abgaben gemacht wird. Da heute nur ein drittel der Wähler für zwei drittel der Wähler beseteuert werden, in Berlin noch viel krasser, kommt ein solches Wahlergebnis zustande.
      Wenn man mutig und konsequent zu ende denkt, steht das ergebnis fest:

      1. Mit Mitteln der Demokratie wird man denerwünschten und zum Überleben notwendigen zustand nicht herbeiführen können.

      2. Der Zustand der angestrebt werden muß, um in Zukunft zu überleben, ist nach der heutigen Grundgesetz-Lesart nicht mehr als demokratisch zu bezeichnen, da mindestens der Stimmwert bei Wahlen ungleich sein muß oder die „unspießigen“ von den Wahlen ganz ausgeschlossen werden müssen.

      3. Um diesen Zustand jemals erreichen zu können, braucht man kämpferisches Potential.

      Und genau hier ist der Punkt: Das Spießbürgertum ist wegen der „deutschen“ Tugenden die Ursache für Technik und Produktivität. Aber das Spießbürgertum ist viel zu diszipliniert um selbstzerstörerische Mechanismen zu hinterfragen und wenn es sein muß mit Gewalt oder dessen Drohung zu beseitigen. Es ist zu sehr auf egoistischen materiellen Wohlstand ausgerichtet, an dem es sich letztendlich selbst mißt, als daß es sich selbst schützen und erhalten könnte. Diese Fähigkeit verlangt andere Denkstrukturen, anderen Charakter und muß andere Tugenden entwickeln: Die klassischen Tugenden, kämpferische Tugenden.

      Der häufig vernommene Ruf, es müsse sich endlich was ändern (oder: wir brauchen endlich eine vernünftige Partei) entstammt genau der jeweils eigenen Erkenntnis, daß man selbst diese Rahmenbedingungen für ein Erfolg der spießbürgerlichen Tugenden selbst nicht herbeiführen oder verteidigen kann.

      Leider erkennen bereits das schon viel zu wenig Menschen, zweitens haben sie eben aufgrund der bürgerlichen Tugenden viel zu wenig Mut, um sich selbst in die Lage zu versetzen, für die Erhaltung selbst mit eigenem Leben und Vermögen einzustehen.
      Ich bin zwar bereit dazu, diese meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen und freue mich über jeden, der selbst denkt und zu ähnlichen Ergebnissen kommt. Letztendlich weiß ich aber, daß eine wirkliche Veränderung nur von unbürgerlichen Menschen ausgeht, Menschen die Risiken einzugehen gelernt haben und bereit dazu sind. Viele sind das nicht.

      Aber etwas können auch Spießbürgerliche tun: Sie müssen sich so unabhängig vom Staat machen, wie es nur möglich ist, vor allem wirtschaftlich. Aber vor allem anderen: Kinder zeugen und ERZIEHEN! Das ist der einzige unabdingbare Schlüssel zum Erfolg.
      Ansonsten wird es so etwas wie eine Zukunft nicht geben. Wahrscheinlich ist unsere Generation nur dazu da, unsere Kinder auf die Situation Bürgerkrieg vorzubereiten. Unser deutscher Fleiß wird uns dabei in einen großen Vorteil bringen. Den haben andere nicht. Unsere Intelligenz wird uns helfen, die Situation zu verstehen und der ehemalige deutsche Kämpfergeist muß von vielen wiedergefunden werden.

      Zudem: Wenn sich ein Christ von einem Paganisten distanziert und umgekehrt, wenn sich ein Konservativer von Libertären und diese von „sozialistischen“ Nationalen (Hans Hermann Hoppes Bezeichnung für Pat Buchanan) abgrenzen, wenn man außenpolitische Fragen, z.B. Vorlieben für China, Rußland oder die USA oder Israel, pro oder gegen „Europa“, die Stellung zum Judentum oder zu Palästina zur entscheidenden Frage werden läßt, werden wir niemals die notwendige Stärke erreichen, um noch vor einem Zusammenbruch das Gewicht erhalten zu können, um Wesentliches zu verändern. das Potential ist bereits mehrfach vorhanden. Aber es liegt völlig brach.

      Übrigens die erste erzieherische Maßnahme für Kinder: Keine Comics und kein TV, kein Computer. Der Computer ist ein Arbeitsgerät und als solches wichtig. Aber es darf kein Unterhaltungsgerät werden. Dadurch werden sie von den wertvernichtendsten Einflußquellen entfernt.
      Ich durfte als Kind kein TV schauen. Natürlich bin ich als Jugendlicher zu Kameraden gegangen und habe verbotener Weise TV geglotzt. Aber ich war nicht den halben Tag der Glotze ausgesetzt. Das gleiche galt für Computerspiel und Comics.
      Als Student habe ich natürlich einen Fernseher und Computer gehabt. Exakt das war die Zeit, in der ich mich kaum für Politik interessierte und sehr tolerant wurde. Das änderte sich, als ich das Gerät zwecks Lernen wider entfernte. In meinem Bekanntenkreis habe ich dann zufällig festgestellt, daß diejenigen, mit denen ich hohe Übereinstimmungen in Beobachtungen und Rückschlüssen hatte, alle kein TV-Gerät besaßen. Das ist kein Zufall.

      • Werter Meyer, ich möchte einen Aspekt ihres Kommentars herausgreifen, weil ich ihn für wichtig, aber stark vernachlässigt halte. Sie haben leider recht mit ihrer Feststellung: „Kriminalität lohnt sich“.
        Es geht also um Kriminalität, insbesondere die organisierte Kriminalität.
        Wenn die Kriminalität, dabei die organisierte Kriminalität in den letzten 20 Jahren überdimensional zugenommen hat und weiter zunimmt (trotz aller anderslautenden Statistiken), dann ist das ein Zeichen dafür, daß der Staat, in dem dies zu beobachten ist, von innen her „verfault“, um es drastisch auszudrücken.
        Genau das beobachten wir in Deutschland seit geraumer Zeit, genauer seit dem Wegfall des eisernen Vorhangs und der Aufnahme gewisser Warschauer-Pakt Staaten in die EU (mit integrierter Freizügigkeit).
        Siehe dazu das Buch von Udo Ulfkotte – „Grenzenlos kriminell. Die Risiken der EU-Osterweiterung – Was Politiker verschweigen“, das dieses Problem umfassend beleuchtet.
        Da ich mit Kriminellen arbeite und aufgrund dessen über eine Menge Insiderwissen verfüge, kann ich mich recht kompetent dazu äußern.
        Wenn ich in einem anderen Kommentar schrieb, daß eine mögliche Zukunftsversion Deutschlands in so etwas wie einer Mischung aus „Mad Max“ und „Zadoz“ (zwei Filme) besteht, beruht dies auf Antizipation gegenwärtiger Zustände.
        Eine „Kuschelweichjustiz“, die in erster Linie Täter vor Strafe schützt und nicht die Opfer der Straftäter, bewirkt eine Verwahrlosung der Kriminellen.
        Der Kriminelle lotet seine Grenzen aus, diese Grenzen sind durch die einheimische Justiz erheblich erweitert worden, Kriminelle mit zeitgleich vier, fünf Bewährungsstrafen nebeneinander sind keine Seltenheit. Gewaltverbrechen werden nur in Ausnahmefälle hart bestraft. Die Kriminellen werden so in der Ansicht bestärkt, „es geht noch was“.
        Neben den großkalibrigen Kriminellen der organisierten Kriminalität, gibt es mittlerweile eine Menge kleinkalibriger Nachahmer, die ebenfalls bandenmäßig „arbeiten“ (Einbruch, Raub, Autodiebstahl u.a.m.). Diese werden jedoch nicht der Bandenkriminalität zugerechnet, fallen somit nicht unter die Rubrik „organisierte Kriminalität“, sondern laufen unter Einzelfälle.
        Diese bandenmäßig organisierten Kriminellen haben zumeist einen Migrationshintergrund, viele sind Moslems.
        Nur weil die Züge und die Straßenbahnen noch fahren, die werktätigen Menschen noch ihrer Arbeit nachgehen, es noch Polizisten gibt, die hin und wieder einen Einbruch aufkären (die Quote liegt ca. bei einem von zehn Einbrüchen) bedeutet das nicht, daß in diesem Staat noch alles in Ordnung ist. Es gibt einen aktiven kriminellen Untergrund, der durch korrumpierende Gewinne und einer sich liberal wähnenden Justiz (und die dies stützende Politik) zunehmend an Boden gewinnt und diese Gesellschaft unterminiert, schärfer ausgedrückt verfaulen läßt.
        Es dürfte nur wenigen Deutschen bekannt sein, daß inzwischen durch die Einwanderung aus aller Herren Länder gleichzeitig die organisierte Kriminalität und Einzelkriminelle aus diesen Ländern mit eingewandert sind.
        Da es um viel Geld geht, sind derweil auch deutsche Kriminelle dazu übergegangen, sich bandenmäßig straff zu organisieren (Beispiel: Motorradclubs), man möchte ja ebenfalls ein Stück vom Kuchen abhaben und nur gut organisiert (mit entsprechendem Gewaltpotential) kann man mit der organisierten Migrantenkriminalität (hohes Gewaltpotential) konkurrieren.
        In der Regel sind die einheimischen Motorradgangs bereits multi-kulturell strukturiert (wohl aus der Not heraus, um ausufernd blutige Konkurrenzkämpfe mit ungewissem Ausgang zu vermeiden), im Gegensatz zu den verschiedenen eingewanderten Ethnien, die zumindest innerhalb der Führungsebenen unter sich bleiben.
        Kurz gesagt, Deutschland ist von der Politik, von der Justiz und von den akademischen Zuarbeitern (ich erwähne nur Christian Pfeiffer und Konsorten, die zumeist ideologiegesteuert agieren) her gesehen unfähig, diesen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen.
        Meiner Meinung nach ist es idiotisch anzunehmen, die Kriminalität, dabei insbesondere die organisierte Kriminalität mit Sozialarbeitern, Sozialthearpeuten und Psychologen bekämpfen zu können.

        • Da haben Sie völlig recht. Sie beschreiben die Realität und, was noch viel bedeutsamer ist, Sie beschreiben die Tendenz!

          Letztendlich ist die Gleichung ganz einfach: Mehr Schulden und mehr Sozialleistungen = weniger Geld für öffentliche Sicherheit; weniger Geld für öffentliche Sicherheit = weniger Beamte auf der Straße und in der Strafverfolgung = mehr Kriminalität = Sichdurchsetzen der OK. Verkürzt: Weniger Staat = mehr OK.

          Der Staat geht nach Martin van Creveld zwingend unter, weil seine Machtbasis weggebrochen ist. Der Bedarf nach symetrischer Kriegsführung. Recht hat er.- Was bedeutet das für die OK? Sie wird den Staat ersetzen. Ist das das Ende? (Ganz nach Churchill:) Es ist nur das Ende vom Anfang. Denn gegen die OK wird sich eine EFFEKTIVE Ordnungsmacht, diszipliniert, intelligent, trainiert und nicht rein-egoistisch sondern im Wesentlichen idealistisch, religiös motiviert IMMER durchsetzen. Nur für eine höhere Idee riskiert man sein Leben. Aber die Bereitschaft, sein Leben zu riskieren, ist die Grundvoraussetzung (wenn auch beileibe nicht die einzige) für einen Sieg. Aber was bedeutet es realiter? Wer die OK bekämpfen will, muß weitestgehend vergleichbare Strukturen entwickeln.

          Also ist die zunehmende OK gleichzeitig eine Chance auf politische Macht, wenn man die richtigen Leute zusammen hat. Denn wer sich selbst effektiv schützen kann, kann andere schützen. Das Schutzprinzip basiert nicht nämlich nicht auf jedem Schulkind zwei Personenschützer an die Seite zu stellen, sondern auf Abschreckung.
          Wer also durch Abschreckung sich und andere schützen kann, bestimmt die Regeln „der anderen. Nicht anders ist die 1. Leibeigenschaft entstanden, nicht anders der 2. Liberalismus und die Demokratie. Denn: Wer schützt herrscht. (Grundverhältnis politischer Macht nach C. Schmitt.) Exkurs: Wer den Ausnahmezustand bestimmt, ist souverän. Das ist nicht normativ gemeint, sondern deskriptiv indizierend. Wer die Macht hat, ist der wirkliche Souverän. Also zeigt das reale Bestimmenkönnen des Ausnahmezustandes an, wer die Macht tatsächlich innehat.

          Im 1. Fall haben wenige Ritter viele Bürger und Bauern beschützt, daraufhin beherrscht. Freie und Adelige nach altgermanischem Recht haben sich Berufskämpfern, den Rittern, anvertraut und wurden daraufhin von ihnen beherrscht. Ergebnis: Leibeigenschaft als ein An-die-Scholle-des-ritterlichen-Lehens-gebunden-sein.
          Im 2. Fall ließen sich die Könige durch die Wehrpflicht von ihrem Volk beschützen. Daraufhin hat das Volk über die Könige geherrscht. Ergebnis: Demokratie.

          Und damit sind wir wieder am Anfang. Die Grundvoraussetzung der politischen Macht ist das gerade moderne Gewaltpotential (asymetetric warfare) auf der einen Seite und moderne Wirtschafts- Produktions- und Finanzkraft auf der anderen.

          Jetzt gibt es also zwei Möglichkeiten: Man bildet eine Art Truppe von Berufskämpfern, die im Wesentlichen durch Abschreckung, also nach heutigen Maßstäben ebenfalls OK!, effektiven Schutz gewähren. Oder man führt eine Art (freiwillige) Wehrpflicht unter Gleichgesinnten ein, um sich Gegenseitig nach Genossenschaftsprinzip zu schützen. (Damit meine ich nicht kindische Bürgerwehren mit Warnweste und Handy.) Oder idealerweise beide Formen nebeneinander, wie im wehrhaftesten deutschen Staat, dem Kaiserreich

          Sie haben mit ihrem Bild also völlig recht: Mad Max. Aber schauen Sie nur nach Libyen oder Mogadischu oder Kapstadt oder oder oder Berlin Neukölln. Alles schon da.

          • Zustimmung, ich würde lediglich eine Passage modifizieren: „nur wer sein Volk schützt hat ein Anrecht auf Herrschaft“, wer dagegen sein Volk schröpft ohne es schützen zu wollen oder zu können hat sein Recht auf Herrschaft verwirkt.

  • Während man sich auf den paar Schlauchbooten der islamkritischen Scene mit Luftgewehren gegenseitig zu versenken sucht, fährt die Schlachtflotte des liberal/sozialistischen Hegemons hier im Land Parade, die „dicken Pötte“ dieser Schlachtflotte schießen nicht, sie laufen einfach über die Schlauchboote hinweg, unterschiedslos.
    Was dann noch schwimmt, wird von den „kleineren Einheiten“ auf’s Korn genommen, nebenher macht man sich noch lustig über diese „Nichtgegner“.
    „Krise bei den Islamhassern: Hauen und Stechen unter den Rechten“
    http://www.fr-online.de/die-neue-rechte/krise-bei-islamhassern-hauen-und-stechen-unter-rechten,10834438,10879706.html
    Während nun die Insassen der versenkten Schlauchboote um ihr Leben schwimmen, sich dabei gegenseitig noch weiter bekämpfen, werden sie einzeln erledigt. http://www.fr-online.de/die-neue-rechte/10834438,10834438.html

    Ein Schreckgespenst wird an Die Wand gemalt: die neue Rechte.
    Unter dieser Rubrik wird alles subsummiert, was dem liberal/sozialistischen Hegemon mißfällt. Da hilft es auch nicht, sich zu Israel und seinem Existenzrecht oder zu den USA zu bekennen. Auch diese Menschen gehören „erledigt“, da versteht unsere Macht- und Herrschaftsmafia keinen Spaß.
    Man schreibt von „Volksverhetzern“ und deren „Gewaltphantasien“, angesichts des neuen Volksverhetzungsparagraphen wohl mit dem Ziel, diese Menschen vor Gericht zu zerren und dann, wenn irgend möglich ins Gefängnis zu bringen. Ist das (noch) nicht möglich, zumindest saftige Geldstrafen zu verhängen und diese Menschen darüberhinaus beruflich und sozial zu „erledigen“.

    Wenn die gesamte Islamkritik als rechts gilt, dann ist auch die nichtrechte Islamkritik vom Diskurs ausgeschlossen.
    Damit entlarvt sich der offene Diskurs als Muster ohne Wert, es gibt ihn nicht und somit gibt auch keine Demokratie.
    Wer sich zum Nationalstaat bekennt, zum Selbstbestimmungsrecht der Völker und Nationen, zur Souveränität der Staaten, der ist ein Paria, ein Unmensch, den es (auf welche Art und Weise auch immer) zu eliminieren gilt.
    Für ihn gibt es keine Menschenrechte, keine Menschenwürde, nicht einmal ein Recht auf Existenz soll er mehr haben.
    An dieser Stelle frage ich mich, wer hier Hass predigt, Gewaltphantasien hat und eliminatorisch denkt. Es ist jedenfalls nicht die Rechte, nein, es die sind die Kretins des liberal/sozialistischen Hegemons, der nicht den öffentlichen und damit meinungsbildenden Diskurs will, sondern „alternativlose“ Anordnungen, Vorschriften und Befehle, d.h eine Kommandowirtschaft bevorzugt.

    • Hallo Konservativer!

      So recht Sie in allem haben, so sehr scheinen Sie doch den Wertungen „der anderen“ noch Bedeutung zuzuschreiben, auch wenn sie deren Scheinheiligkeit belegen. Was eine FR so von sich gibt, ist völlig belanglos.

      Ich bin fest davon überzeugt, daß die Leute von „Freiheit“, Pro“ oder NPD vor allem persönlichen Erfolg dadurch suchen, daß sie in die Parlamente über eine bestimmte Schiene kommen wollen. Diejenigen, die weniger egoistisch sind, sind dann so verkracht mit der Realität, daß sie völlig zum Scheitern verurteilt sind.
      Hätten die Erfolgssucher in der CDU eine Chance auf aussichtsreiche Listenplätze zum Bundes- oder Landtag, wären sie nicht in den kleinen Parteien zu finden, sondern würden das Lied Hohelied auf die Hosenanzug-Muttis anstimmen. Dazu kommt noch, daß die Umfrageergebnisse aufzeigen, daß die kleinen Parteien von den Inhalten her ja Zukunftschancen haben müßten.
      Ich bin der festen Überzeugung, daß „Pro“, „Freiheit“ und die NPD alle gleichzeitig in jedes Parlament gewählt werden könnten. Wenn! Ja, wenn dieses Personal nicht so unterirdisch wäre. In allen Parteien. Verkrachte, unsymphatische Typen oder aalglatte Arschlöcher. Völlig TV-untauglich.

      Wenn man den Erfolg einer rechten Bewegung in den Parteien sehen würde, was ich nun überhaupt nicht tue, dann müßte man sich einen Schill wieder herbeiwünschen.
      Ohne massive Unterstützung der Presse ist auch er aber nur das, was er eben ist: Ein geltungssüchtiger Egomane. Aber das gesamte andere Personal in den rechten Parteien ist ihm drastisch unterlegen, aber wohl genauso egomanisch. Der einzige der mir hier ein wenig positiv aus der Reihe zu tanzen scheint, ist Jan Timke, auch Roger Kusch. Aber der letzte hat sich durch sein Selbsttötungsautomaten selbst aus dem Rennen genommen. Auch ein Verkrachter.

      Wahlen gewinnt man über die Medien, 60% TV, 15-20% Internet, 20-15% Zeitungen, 5% Radio. Wer im TV mit einem Gesicht nicht vorkommt, ist tot. Wer vorkommt, aber nur in Form von Fahndungsfotos, ist dreivierteltot, wer vorkommt, aber nicht telegen ist, ist halbtot. Ein halbwegs gutausehender Kokser, mit Springerpresse im Rücken, hat den Vogel in einem einzigen Anlauf abgeschossen. Gut, er war zugegeben sehr selbstbewußt und eloquent. Wer ist das denn bei den Rechtsparteien heute? Selbst Jan Timke ist da viel schwächer. Kusch hätte in dieser Kategorie wohl ganz gut abgeschnitten, wie auch einst Franz Schönhuber.
      Wann sehen die „Idioten“-Parteien es endlich ein, daß sie völlig lächerlich sind? Am wenigsten noch, einzig wegen der Radikalität, die NPD. Zudem würde es mich nicht wundern, wenn die Hälfte des Führungspersonals gut ausgestattete Verträge mit irgendwelchen „Verfassungsschutz“-Institutionen hat. Es würde mich allerdings sehr wundern, wenn dies in keinem Fall so wäre. Denn so dumm können die doch alle gar nicht sein.

      Derzeit bin ich davon überzeugt, daß die Konkursmasse der FDP eine bessere Chance hat, irgendwas zu bewegen, als jede andere Partei. Das Zurückrudern der Charakter-Weicheier zeigt, daß die Partei ein hervorragend geeigneter Übernahme-Kandidat ist. Aber wie verhindert man, daß die Vollidioten aus den „Pros“ und „Freiheiten“ sich bei dem ersten Anzeichen von Erfolg dort einklinken? Gar nicht. – Eben.

      Wer ist eben so telegen wie der Haider oder die Marine oder der Fini oder der Schill, oder, oder, oder genug, um die Spitze zu übernehmen? Keiner? Die Stahls oder die Kubickis halten sich aus gesunder Cleverness zurück. Sie wissen genau, warum.

      Kommen wir auf den Punkt zurück: Parteien sind kein Ansatzpunkt, um in der Republik etwas zu bewegen. Man bracht finanzielle Mittel und Gewaltpotential. Solange das nicht vorhanden ist, wird es nichts. Es selbst zu errichten dauert mindestens eine Generation. Mittelfristiger Erfolg kann also nur durch Unterstützung aus dem Ausland kommen. Da kommt nur Rußland oder China in Frage. Aber ob das derzeit in deren Interesse liegt, Europa noch mehr zu erschüttern, darf bezweifelt werden. Derzeit versuchen sie ja gerade Europa, ja selbst Amerika zu stützen. Sie wissen, daß sie auf diesem Wege eine nachhaltige Machtpostion erlangen. Konfliktpotential können sie schnell aufbauen. Erst im Vorfeld eines Konfliktes würde es für China interessant, sich mit einer rechten Bewegung einzulassen. Aber dann entstünde für Rechte ein Loyalitätskonflikt, der kaum zu lösen ist. Übrigens auch Unterstützung aus dem Ausland ist nur zu erwarten, wenn man „von Hause aus“ etwas mitbringt. What should that be?

  • Erneut viel Kluges aus Ihrer Feder, werter Meyer.
    Ja, der Konsum von Cocain befördert das Selbstvertrauen bis hin zur Egomanie, incl. dazugehöriger Paranoia als Ausfluß psychotischer Zustände.
    Nicht ohne Grund ist das Cocain die bevorzugte Droge in den Kreisen der „Macher“, es verstärkt bereits vorhandenes Selbstvertrauen und eliminiert/reduziert eine etwaig vorhandene Fähigkeit zur Selbstkritik.
    Auf die Kontakte von Schill zur organisierten Kriminalität (Albanermafia in Hamburg) will ich hier nicht weiter eingehen, die sind nachzulesen im Buch „Ermitteln verboten“ von Jürgen Roth.

    Jan Timke dagegen bringt durch seine optische Präsenz, seine Fähigkeit öffentlich zu reden und durch seine Vita die besten Voraussetzungen dafür mit, in der politischen Arena erfolgreich zu agieren. Wenn er denn nur entsprechende Mitstreiter hätte, dazu ein ihn beförderndes Netzwerk auch außerhalb seiner Partei.
    Politisch unklug war es allerdings von ihm, die Selbstständigkeit Bremens infrage zu stellen. Damit ist in Bremen kein Staat zu machen.
    Jan Timke (Bürger in Wut) im Bremer TV-Landtagswahlkampf 2011:
    http://www.youtube.com/watch?v=O5HwMMl5Ra0

    Jörg Uckermann (Pro Köln)bringt ebenfalls einiges von dem mit, was man als Politiker braucht, um Wähler anzusprechen.
    Jörg Uckermann (Pro Köln) über CDU und Islamisierung:
    http://www.youtube.com/watch?v=mO1Ve2LujYw&feature=related

    „Wenn ein langjähriger und erfolgreicher Politiker seiner Partei nach Jahrzehnten den Rücken kehrt, müssen die Gründe gravierend sein – und erst Recht der Anlaß. Beim langjährigen CDU-Vorsitzenden und stellvertretenden Bezirksbürgermeister in Köln-Ehrenfeld war das der Fall.
    Jörg Uckermann erlebte, wie er mit seinem von den Bürgern ebenso wie von der Parteibasis der Ehrenfelder CDU gewollten und mitgetragenen Engagement gegen den Bau einer Großmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld gegen die Themenverbote der Political Correctness verstieß, von der CDU bis in die Parteispitze hinein unter Druck gesetzt und schließlich als Abweichler aus der Partei hinausgedrängt wurde. Eine Diskussion über den Bau der Moschee war und ist in Köln offensichtlich nicht gewollt und nicht möglich und wird nach Meinung Uckermanns von einer Köln beherrschenden Monopol-Presse erfolgreich verhindert. Für Uckermann ist das „PC-Diktatur“ in Reinkultur.“ (Zitat).
    Prof. Dr. Michael Vogt im Gespräch mit Jörg Uckermann (ein überaus interessantes Gespräch):
    http://www.secret.tv/artikel5006540/Political_Correctness

    Meinung wird gemacht, daß hat der liberal/sozialistische Hegemon begriffen und dementsprechend die Massenmedien sukzessive monopolisiert. Insofern ist es nur konsequent, wenn sie Fernsehen ablehnen, werter Meyer.

    Martin van Creveld über Meinungsfreiheit:

  • Hallo Konservativer!

    ich danke Ihnen für das Interview mit van Creveld. Schlicht und ergreifend: Ich verehre diesen Mann. Und ich kannte dieses Interview nicht.

    (Uckermanns Interview kannte ich schon.)

    Solange es keine effektiven Maßnahmen gibt, das Internet zu beherrschen, solange das Medium Internet an Bedeutung zunimmt (es wird bald die Fähigkeiten des TV erreichen), solange wird eine Zunahme an Meinungsvielfalt stattfinden. Auch wenn ich denke daß die Gründung (oder die Übernahme) einer Partei der letzte Schritt ist, so wird er doch eines Tages erfolgreich sein, wenn die ersten Schritte, die ich oben ansprach, vorher erfolgreich waren. Eine Partei ist ein Machtpartizipationsfrage. Aber ohne eigenständige Macht wird es keinen Grund geben, eine solche Partei partizipieren zu lassen.
    Die Massenmedien verschweigen lügen und verdrehen, manipulieren also, wie sie es schon immer taten. Immer. Nun tun sie es, wie sie es tun. Die Nachrichtendienste ebenfalls, Auch das ist ihr Auftrag. Also handelt es sich bei deren Verhalten gar nicht um eine Abweichung vom Soll. Es ist ihr Soll.

    Jeder spürt, daß alleine das Lesen der JF im Zug schon eine Provokation ersten Ranges ist. Warum? Sie durchbricht das Machtmonopol, ihre Existenz ist eine Herausforderung der bestehenden Macht. Von wenigen, meist älteren Männern gibt es Augenzwinkern bis hin zu längeren Gesprächen, wenige tun empört (linke, häßliche rothaarige Mitvierzigerinnen mit Strickpulli und Anti-AKW-Aufkleber auf der Lehrertasche), der Rest „bemerkt es nicht“ – Angststarre. In zehn Jahren sieht das freilich ganz anders aus. Ich glaube nämlich nicht, daß van Creveld recht mit seinem Pessimismus behalten wird. Ich glaube zu wissen, wie der Erfolg auszusehen hat, wie überhaupt erstmal zu definieren ist. Auf die nächsten zwei mal zwanzig Jahre bin ich gespannt wie ein Fltzebogen.

    • Die Junge Freiheit ist gut, die Sezession ist sehr gut, das ist allerdings lediglich meine unmaßgebliche Meinung. Es gibt einige Autoren der Jungen Freiheit, die bezüglich des Islam/der Islamisierung Deutschlands/der westlichen Welt Positionen vertreten, die nur aufgrund eklatanter Unwissenheit zustande gekommen sein dürften. Das kann keinem der Sezessions-Autoren vorgeworfen werden.
      Das Buch von Manfred liegt vor, es gibt keinen besseren Einstieg in die Materie/Problematik.

      Um die Veränderung der massenmedialen Wirklichkeit deutlich zu machen, hier ein Schmankerl aus den 60er Jahren, das zeigt, daß seinerzeit konservative/rechte Positionen Teil eines Diskurses waren, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Der heutige Diskurs dagegen gleicht dem Laufen in einem Hamsterrad, ich würde dies nicht allerdings Diskurs nennen, sondern Propaganda.
      Theodor W. Adorno und Arnold Gehlen in einem TV-Steitgespräch aus dem Jahr 1965:
      http://critictainment.blogspot.com/2011/07/adorno-vs-gehlen.html

  • Zum Gesamtkomplex einige Aussagen von Professor Dr. Alfred de Zayas:

    http://www.youtube.com/watch?v=AAqOSdtDNP8

  • Lesenswertes Interview von
    Martin van Creveld
    in der „DMZ“ zum Frauen-Handicap in Streitkräften:

    http://www.d-mz.de/archives/471/83dmz1

    • Danke Herr Mogel. Ich habe den Beitrag gleich ausgedruckt.
      Ich habe ebenfalls noch etwas Nahrung für das Gehirn:
      Alexander Kluge im Gespräch mit Egon Flaig über Sklaverei (ich denke die meisten hier im Forum haben das Buch von Egon Flaig „Weltgeschichte der Sklaverei“ bereits gelesen, wenn nicht, bitte nachholen):
      http://www.youtube.com/watch?v=l6YPFfCboKA

      „Egon Flaigs Buch „Weltgeschichte der Sklaverei“ sorgte für einigen Tumult, da es außer dem antiken und amerikanischen Sklavenhandel auch den Sklavenhandel im muslimisch-arabischen Kulturkreis thematisiert.“

  • Manchmal findet man ja Parallelen an Stellen, an denen man sie am wenigsten erwarten würde! So hat der Regisseur Mamoru Oshii in dem Animationsfilm Patlabor 2 schon das Carepaket-Syndrom der Japaner bz. der USA verarbeitet – im Jahr 1993!

    Wie in den meisten guten japanischen Animationsfilmen wird die Nachricht indirekt vermittelt, aber das Bild, das er zeichnet (ich kann den Film wirklich jedem empfehlen; wer Animationsfilme nur aus dem RTL-2 Nachmittagsprogramm kennt, dem werden sich hier die Augen öffnen!) ist dennoch klar: ein politisch und militärisch von den USA abhängiges Japan, geführt von einer inkompetenten Politikerkaste, bevölkert von einem indifferenten Volk. Kommt sonst noch jemandem die Konstellation bekannt vor?^^

    Aber Oshii geht weiter, denn wie auch ich vermutet er hinter der indifferenten Maske ein zutiefst instabiles System, dass in keinster Weise krisenresistent ist, und von einer kleinen, aber entschlossenen Gruppe mit guten Verbindungen zumindest ins Wanken gebracht werden kann.

    Wie gesagt, ich kann den Film jedem nur ans Herz legen. Er ist als Stream hier verfügbar.

    http://anilinkz.com/patlabor-2-the-movie

  • Danke War Blogger für den Hinweis.

    Hubert Brune ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er ist ein Universalgelehrter im wahrsten Sinne des Wortes. Seiner Netzpräsenz verdanke ich viel.
    Seine Seiten sind eine wahre Fundgrube insbesondere für Rechte/Konservative. Er präsentiert eine Masse an Zitaten und Auszügen (in sinnvollen Verknüpfungen/Zusammenhängen) u.a. aus unzähligen Büchern der rechten Intelligenz. Aber auch er selbst hat uns, nicht zuletzt aufgrund seiner hohen Intelligenz und seines Wissens, viel zu sagen.
    Was er da ins Netz gestellt hat, verweist auf Arbeit und Mühen, die wohl nur derjenige entsprechend zu würdigen vermag, der selbst ähnliche Seiten anbietet.
    Meinen Dank an Hubert Brune!
    http://www.hubert-brune.de/index.html
    (für weitergehende Hinweise klicke links auf „Inhalt im Überblick“)

    Zum Thema in diesem Thread ein letztes Zitat von Hubert Brune:

    „Wie sehr die Kontinuität auch über den 1. Weltkrieg und den 2. Weltkrieg hinaus andauerte, das zeigte die Bewältigung der jeweiligen Krisenzeiten der „Nachweltkriegsjahre“. Nichts ändern daran die heutigen Lügen von „Befreiung“, „Stunde Null“, „Marshallplan“ u.s.w. u.s.w. u.s.w.. Es gab keine „Befreiung“, keine „Stunde Null“, keine Hilfe durch den „Marshallplan“. (Bödecker). Erinnern wir uns an die Ausbeutung Deutschlands durch Deutschlands Kriegsgegner, so fällt auf, daß Deutschland ihnen geholfen hat, und zwar enorm, vor allem technisch-wissenschaftlich und wirtschaftlich. „Forschungsergebnisse und Patente privater deutscher Firmen und Personen wurden geraubt, deutsche Wissenschaftler zur Ausbeutung ihrer Kenntnisse in die Länder der Siegermächte gebracht. Mit dieser geistigen Beute ersparten sich die US-Amerikaner und ihre Kriegsalliierten, wie schon nach dem Ersten Weltkrieg, viele Jahrzehnte an Forschungsarbeit und Milliarden an Forschungsinvestititionen. Die Sieger zerteilten das Deutsche Reich in vier Zonen und zerstörten damit den bisher einheitlichen Wirtschaftsraum. Sie beschlossen die Abtrennung der deutschen Ostgebiete und ordneten gleichzeitig die Austreibung der dortigen Bevölkerung an. (Das war eines der größten Kriegverbrechen überhaupt und ein Verstoß gegen das Völkerrecht!). …. Es war die härteste, erbarmungsloseste und unmenschlichste Kriegsbeendigung in der europäischen Geschichte.“ (Ehrhardt Bödecker, ebd., 2006, S. 82-83Bödecker). Die von Deutschlands Kriegsgegnern in die Welt gesetzten und erst seit „1968“ von den Herrschenden in Deutschland übernommenen und also auch über Politik und Medien immer mehr verbreiteten Lügen gab es bei Kriegsende und bis in die 1960er Jahre hinein noch nicht einmal ansatzweise „in den Köpfen der Deutschen. Ihre Bildung und Ausbildung, ihre Verwaltungserfahrung, ihre Arbeitsdisziplin und Firmenloyalität, ihre Einsatzbereitschaft, ihr Erfindungsgeist und Organisationstalent, das Ingenieurwesen und das wissenschaftliche Denken und letzten Endes auch ihr Pflichtbewußtsein waren ihnen geblieben. Innerhalb nur eines Jahrzehnts avancierte die damalige Bundesrepublik trotz loyaler Ausplünderung und Teilung des Wirtschaftsgebietes, trotz Rohstoffarmut und Aufnahme von über 20 Millionen Flüchtlingen wieder zum reichsten Land der Welt. Das weltberühmte deutsche Bildungssystem, die wirtschaftliche und staatliche Liberalität, die preußisch-deutsche Haltung und Tradition erlebten ihre glänzendste Bewährungsprobe. Leider ist dem deutschen Volk die Empfindung für diese wirklichen Gründe des Wiederaufbaus nach 1945 (seit »1968« !) abhanden gekommen. Der Grund liegt in unserer geschichtlichen und kulturellen Entwurzelung und Selbstvergessenheit. Er liegt in unserem gegenwärtigen historischen Analphabetentum. Wiederaufbaukredite haben England und Frankreich in (viel !) größerem Umfang erhalten als Deutschland: Großbritannien 3,6 Mrd. Dollar (!!!), Frankreich 3,1 Mrd. Dollar (!!!) und Deutschland 1,4 Mrd. Dollar (!!!). Obwohl England und Frankreich zu den Siegermächten gehörten, nicht so zerstört waren wie Deutschland, nicht gedemütigt worden sind, keine Gebietsverluste erlitten hatten, war ihr wirtschaftlicher Aufbau im Vergleich zu Deutschland wenig erfolgreich. Nur Deutschland hat die Marshallplan-Kredite zurückgezahlt (!!!), England und Frankreich bis heute nicht (!!!). Mit den rund 1,4 Mrd. Dollar an ERP-Krediten haben die (US-)Amerikaner noch nicht einmal die Raketentechnik, das Wissen um den Düsenantrieb von Flugzeugen und die vielen anderen deutschen Patente und Forschungsergebnisse, die sie aus Deutschland mitgenommen (geklaut!) und für sich genutzt haben, angemessen bezahlt. (!!! Von den Russen ganz zu schweigen, denn sie haben für das von ihnen in Deutschland Gestohlene bis heute gar nichts bezahlt oder zurückgegeben!!!). Wie sah die Lage in Deutschland in der Anfangsphase nach dem Krieg aus? Die Regulierungswut der Demokraten hatte sich noch nicht ungehemmt entfalten können. In der Verwaltung saßen bewährte Kräfte, was heute häufig kritisiert wird, ohne die Folgen zu bedenken, die bei einer totalen Umschichtung der Verwaltung eingetreten wären. In dieser Hinsicht war Adenauer ein kluger Politiker. Die Beamten waren fähig, ihre Aufgaben noch selbst zu erledigen. Es gab keine gewerkschaftliche Behinderung der Unternehmen, keine Wirtschafts- oder Wissenschaftsbeiräte, keine Beraterverträge, keine Rürup-, Herzog-, Hartz- oder Koch-Steinbrück-Kommissionen, keine Zuwanderungskommission, keine Kommission für Umwelt, keine Kommission für Medizin oder für die Verkehrsinfrastrukturfinanzierung, keine Kommission für die historische Mitte Berlins, keine Kommission für lebenslanges Lernen, keine Kommission für die Verbesserung der Schulbildung, keine Kommission für Steuervereinfachung; unbekannt waren auch die zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung und die Amtschefkommission »Rechtschreibung«, es gab vor allen Dingen noch keinen Frauenbeauftragten, keinen Kinder- und Jugendbeauftragten, keinen Familienbeauftragten, keinen Männerbeauftragten, keinen Patientenbeauftragten, keinen Ausländerbeauftragten. Die Behörden konnten auf teure Beratungsfirmen verzichten. Unsere heutigen 700000 Männer und Frauen im höheren Verwaltungsdienst werden zwar gut bezahlt, sind aber offensichtlich außerstande, schwierigere Aufgaben, die man ihnen stellt, selbständig zu lösen. Parteibuch und politische Gesinnung sind eben keine ausreichende Qualifikation für den höheren Verwaltungsdienst. Ein anschauliches Beispiel für Unfähigkeit ist die Arbeitsbehörde in Nürnberg mit 90000 Mitarbeitern, vielen Oberdirektoren und vielen Unterdirektoren. Professor Dr. Otto Hintze sagte in seinem Vortrag in Dresden über die preußischen Beamten im Jahre 1911: »Rechtschaffenheit, Pflichtgefühl, uneigennütziger Fleiß, Sachkunde, Gemeinsinn, unbeugsames Rechtsgefühl und schlichte Treue sind die Tugenden, in denen es im deutschen Beamtenstand zu keiner Zeit gefehlt hat. Es gibt Gottlob viele Beamte, die von sich sagen können: patriae inserviendo consumer (im Dienst des Vaterlandes verzehre ich mich). Die ganze Seelenverfassung unseres Beamtenstandes ist ein Ergebnis langer Standeserziehung.«“ (Ehrhardt Bödecker, ebd., 2006, S. 83-86)“ (Hubert Brune)

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