Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Berlin (dpa) – Die bundesweit bekannte Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist tot. Am Samstag wurde eine Frauenleiche in einem Waldstück in Berlin gefunden. Dem «äußeren Anschein und der Kleidung nach» sei es wohl die seit Tagen vermisste 48-Jährige, sagte eine Polizeisprecherin.

Anhaltspunkte für ein Verbrechen gebe es nicht. Heisig war mit ihrem konsequenten Vorgehen gegen kriminelle Jugendliche bekannt geworden. Sie war für den Berliner Problembezirk Neukölln zuständig.

Die Leiche sollte am Samstagabend obduziert werden. Berlins Justizsenatorin, Gisela von der Aue, schloss einen persönlichen Hintergrund in dem Fall nicht aus. Sie habe sich wahrscheinlich das Leben genommen, sagte von der Aue.

Quelle: sueddeutsche.de

13 Antworten auf Kirsten Heisig ist tot

  • Da bleibt mir die Freude über den Sieg im Viertelfinale natürlich im Hals stecken …

    … und obwohl ich nach wie vor eher an Selbstmord zu glauben geneigt bin, sind die Merkwürdigkeiten schwer zu übersehen. Auf f-f wurde von Kommentatoren etwa angeführt, daß das Wald(?)stück, in dem sie gefunden worden sein soll, nur 1 qm groß sein soll; und da suchen Hundertschaften der Polizei 4 Tage lang ohne etwas zu finden? Es ist zwar eine Spekulation, aber wenn man sie vorher gefunden hat … wäre das Spiel gegen Argetinien unabhängig vom Ausgang eine gute Möglichkeit gewesen die Nachricht zu veröffentlichen – und gleichzeitig praktisch zu unterdrücken.

    Andererseits: Die Töchter (12+15) leben wohl beim Vater, nicht(!) bei der Mutter, und ich nehme an, daß dies dem Wunsch der Töchter entsprach. Das läßt die Annahme plausibel erscheinen, daß die Töchter die Mutter wohl nicht so erlebt haben wie sie es sich wohl gewünscht hatten. Dann liegt die Annahme wohl auch nicht fern, daß Frau Heisig den geplanten Urlaub mit den Töchtern zumindest im Sinne einer Klärung von Vorwürfen seitens der Töchter (oder auch nur einer Tochter) nutzen wollte. Dann die plötzliche Absage einer Tochter bezüglich der Urlaubsreise in die Frau Heisig wohl große Erwartungen gesetzt hat … diese angebliche letzte SMS, wonach sie ‚alles falsch gemacht habe … das alles zuviel für sie sei‘ – eine Kurzschlußhandlung erscheint mir vor diesem Hintergrund einigermaßen plausibel (trotz der bisherigen Ungereimtheiten dabei). Was mich aber sehr überrascht hat: Frau Heisig war in der SPD – ich hätte sie eher für parteilos gehalten.

  • Korrektur: Es waren keine Hundertschaften, die nach ihr gesucht haben, sondern – nach Angaben eines aktuellen Artikels der JF – 60 Polizeibeamte mit Hunden. Dennoch bleibt es bemerkenswert, daß in relativ kleinem Gebiet Dutzende Polizeibeamte die Tote nicht finden können. Wenn sie sich tatsächlich erhängt hat, dann muß sie ja wohl an einem Baum gehangen haben. Daß so etwas nicht ‚auffällt‘ … kann ich nicht glauben.

  • @gelegentlicher Leser.

    Einzig Geschlecht und Zeitpunkt stimmen nicht. Ich zitiere Adam von Bremen.

    Es pflegt auch alle neun Jahre ein gemeinsames Fest aller schwedischen Lande in Upsala gefeiert zu werden. Von diesem Fest darf sich nämlich niemand ausschließen. Könige und Völker, alle und jeder schicken ihre Gaben nach Upsala, und, was die grausame Pein bereitet, die man sich denken kann, diejenigen, die bereits das Christentum angenommen haben, kaufen sich von jenen Feierlichkeiten los. Das Opfer nun ist der Art: von jedem Lebewesen männlichen Geschlechts werden neun Stück gebracht, durch deren Blut jene Götter versöhnt zu werden pflegen*. Die Körper aber werden in einem Hain aufgehängt, der zunächst dem Tempel liegt.

    Denn dieser Hain ist den Heiden so heilig, dass sie glauben, jeder einzelne Baum darin werde durch den Tod oder die Verwesung der Geopferten geheiligt. Dort hängen auch Hunde und Pferde neben Menschen, und solche Körper, erzählte mir ein Christ, habe er 72 durcheinander aufgehängt gesehen. Übrigens sind die Zauberlieder, die bei der Begehung der heiligen Handlung gesungen zu werden pflegen, vielfältig und unanständig und werden daher besser verschwiegen.

    *Neun Tage werden Gelage und dergleichen Opfer gefeiert. An jedem Tage opfern sie einen Menschen nebst andern Geschöpfen, so daß es in neun Tagen 72 Lebewesen ausmacht, die man opfert. Diese Opfer findet um die Frühlingsnachtgleiche statt.

    Wahrscheinlich hat da jemand einfach die Frühlingsnachtgleiche mit der Sommersonnenwende verwechselt.

  • Hallo Du Fremder aus Elea:
    Sehr schön, das zitierte von Adam von Bremen.
    Nur,…………Was soll das?
    Keine eigenen Worte zu dem Drama?
    Oder nur die zur-Schau-stellung von ..-..“Bildung“?
    Bitte keine weiteren Zitate, und wenn doch, dann mit Erklärungen.

  • Ich finde die Umstände ihres Todes merkwürdig. Die Polizei schweigt sich aus, aber die Berliner Morgenpost war wohl vor Ort und hat wohl auch ein Photo von der Fundstelle geschossen und ins Netz gestellt.

    Auf dem besagten Photo ist zu sehen, wie die Polizei mit einer Leiter anrückt, um in einen höheren Baum zu steigen. Ich bin nicht sicher was für ein Baum das ist. Auf der einen Seite stehen Roßkastanien, auf der anderen Seite was anderes, vielleicht eine Eiche, das Photo ist nicht so besonders gut. Jedenfalls hat der Baum, an dem sie hing, eine dichte Krone gehabt, sonst wäre es ja früher aufgefallen.

    Die Leiter war wohl so auf 10 Meter ausgelegt. Das ist schon etwas skurril. Ich meine, so hoch zu klettern und sich dann da aufzuhängen.

    Mir kam einfach der Film ‚Excalibur‘ von John Boorman in den Sinn. Da gibt es eine Szene mit einem Baum, an dem mehrere Leichen hängen, welche von Raben gefressen werden.

    Das war hier wohl auch so, warum sonst hätte es Schwierigkeiten mit der Identifizierung gegeben?

    Einfach etwas ungewöhnlich. Dann noch der Ort, am Heiligen See. Es gibt ja doch sehr viele Wege, sich das Leben zu nehmen.

    Allerdings, wenn ich die Interviews mit Frau Heisig richtig gelesen habe, dann war sie eine überzeugte Multikulturalistin, welche darauf gedrängt hatte, deutsche und türkische Kinder bereits im Kindergarten zusammenzulegen, damit sich so etwas wie in Neukölln nicht andernorts wiederholt.

    Ich denke also nicht, daß diese Art Tod (s. Adam von Bremen) so besonders gut zu ihr paßt. Natürlich kann ich das alles nur aus der Ferne beobachten.

  • Ich kann mir vorstellen, daß es tatsächlich Selbstmord war.Ein befreundeter Arzt hat mir erklärt, daß es plötzlich auftretende Depressionen gibt,in deren Folge sich ein Mensch ohne erkennbare Auslöser tötet. Aber was sagt uns das denn ? Nur noch Menschen mit perfektem Privatleben und in wohlgeordneten finanziellen Verhältnissen können es wagen, den Kopf hervor zu stecken. Es wird immer schlimmer in Deutschland. Sie möge ruhen in Frieden.

  • Ich finde die Detail, die man so aus den Mainstream-Medien erfährt, irgendwie nicht stimmig. Und dass das dort nicht thematisiert wird, macht es auch nicht besser.

    Hier gibt es eine ausführliche Diskussion um die Merkwürdigkeiten:

    http://fact-fiction.net/?p=4560

    Mir sind immer noch die Ermittlungen im Falle Mannichl und die Berechterstattung darüber in lebhafter Erinnerung.

  • Der Kommentar von „Sir Toby“ bei der Gegenstimme deutet meiner Meinung nach auf die wichtigste Entwicklung in der deutschen Gesellschaft der letzten Jahre hin, die sich hinter den Kulissen abgespielt hat: ABER was ich den ganzen Spekulationen über eine wie auch immer geartete (aktive) Verwicklung des Systems in diesen Todesfall entnehme, ist, daß sich hier durchgängig auf sämtlichen blogs, in die ich dazu reingeschaut habe, eine irreparable Entfremdung von der ‘BRD’ zeigt. Man traut ‘dem System’ alles zu – nur nichts Gutes.

    Und das scheint mir eigentlich die wichtigste Botschaft zu sein. Bei kewil etwa, treffen sich ja eine ganze Menge Rechtsanwälte und Leute, die im System selber durchaus Positionen einnehmen, wie man mitunter aus den Kommentaren/Erlebnisberichten aus dem Nähkästchen entnehmen kann. Und der Grad der Desillusionierung über ‘den Staate, dem sie dienen’, der aus diesen ganzen Kommentaren/Überlegungen/Spekulationen hervortritt … also das ist schon sagenhaft!

    Das System kann zwar noch die Geldbeutel füllen – aber nicht mehr die Herzen. Damit hat das System seine Zukunftsfähigkeit verloren – egal wie lange es noch durchhalten kann.

    Wie auch immer Frau Heisig nun letztendlich wirklich zu Tode gekommen sein mag, die Reaktion auf ihr Verschwinden und Ableben sollte nicht nur uns zu denken geben.

  • Auf f-f wurde von Kommentatoren etwa angeführt, daß das Wald(?)stück, in dem sie gefunden worden sein soll, nur 1 qm groß sein soll; und da suchen Hundertschaften der Polizei 4 Tage lang ohne etwas zu finden?

    Tausche ‚qm‘ gegen ‚qkm‘!

  • Eine weitere interessante Information zum Tod der Frau Heisig bringt G. Wisniewski in Teil 3 seiner kleinen Serie zu den Merkwürdigkeiten in diesem Todesfall…

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/tod-von-kirsten-heisig-das-ende-der-selbstmordversion-teil-3-.html;jsessionid=D926FD6CEC2F2F14D42C91CF6B08064F

    Danach hat ein Spaziergänger 3 Tage nachdem die Polizei die Leiche von Frau Heisig gefunden hatte, eine Plastikplane mit Verwesungsgeruch (in der eben auch ein Mensch gut hätte eingewickelt und vergraben worden sein können) und einen mit Klebeband verschnürten Hundkadaver. Der Spaziergänger hat auch Aufnahmen mit seinem Handy gemacht und natürlich die Polizei informiert. Als er am nächsten Tag wieder an der Stelle vorbeikam war diese mit einigen frisch angefahrenen Baumstämmen abgedeckt.

    Auch wenn Wisniewski von vielen mit Skepsis betrachtet wird – man kann nicht leugnen, daß er, wo er zu graben beginnt, immer wieder interessante Informationen zu Tage fördert. In einem angekündigten vierten Teil der kleinen Serie will er über ähnliche Fälle in Berlin berichten. Anscheinend hat sich in der Hauptstadt der BRD für bestimmte Fälle eine ganz eigene Entsorgungsstruktur entwickelt …

  • @gelegentlicher Leser
    Ja, das ist eben gerade das Problem mit diesem Wisniewski- wirklich immer findet er „interessante Informationen“. Ich bin nicht sehr vertraut mit seiner Arbeit, aber mir ist jedenfalls kein Fall bekannt, wo er zu der Schlussfolgerung gekommen ist, dass die „offizielle Version“ stimmt.
    Wie es bei Frau Heisig wirklich war, weiß ich auch nicht. Ich muss aber sagen, dass sich dieser Artikel relativ überzeugend anhört.

  • # Chripa

    Wisniewski ist nicht Gott! Also das mal gleich vorausgeschickt – sozusagen zur Eigenabsicherung. Und ich wollte einfach nur nicht versäumen – für diejenigen, die weiter am ‚Fall Heisig‘ interessiert bleiben – auf neue Aspekte hinzuweisen, wenn sich welche ergeben sollten. Ich habe am Anfang fest an Selbstmord geglaubt – mittlerweile bin ich schwankend geworden, auch wenn ich nicht sagen kann ‚Wer‘ oder ‚Was‘ dahinterstecken mag.

    Nur ein Detail, das ich eben auch übersehen habe: Wo ist die Leiter, mit der Frau Heisig auf den Baum gestiegen sein muß? Hat mal irgendjemand der Leser/Kommentatoren versucht in einem ’normalen‘ Wald in D. auf einen Baum zu klettern? Ohne Steigeisen dürfte da kaum etwas zu machen sein; es gibt keine Zweige an denen man sich festhalten könnte, da die Nutzholzbäume alle entastet werden (oder wie immer sich das nennen mag). Und selbst wo das nicht der Fall ist, sind stabile Zweige meist in einer Höhe, die für einen Menschen ohne Hilfsmittel nicht erreichbar sind. Wenn Frau Heisig also eine Leiter gebraucht hat … wo ist die dann?

    Abschließend zu Wisniewski: Nehmen wir an, er greift – weil er aufgrund einer speziellen Deformation überall Verschwörer sieht – von 10 Fällen fünfmal daneben … dann bleiben immer noch 5 Fälle, in denen er richtig liegt/lag. Ich versuche mir ja nicht nur aufgrund von W. ein Bild zu machen, sondern möglichst alle Überlegungen, die ich dazu finden kann, mit einzubeziehen. Wenn dann W. beispielsweise irgendwo ‚überschießt‘ gibts in der Regel schon irgendwo einen Kommentar, in dem genau dieser Punkt angegriffen/korrigiert wird.

    Es geht mir mit W. ähnlich wie mit Freeman (Alles Schall und Rauch); da merke ich ja auch, wenn er sein Publikum pro Palästinenser manipuliert bzw. es versucht … und preise das einfach ein. Das ändert aber nichts daran, daß er was etwa 9/11 betrifft, mich völlig überzeugt hat, daß die offizielle Version für die Tonne ist. Auf der ‚Gegenstimme‘ ist man da natürlich anderer Ansicht … aber jeder wie er es braucht. Es bleibt eben schwierig, und jeder muß weiter versuchen sich selber sein Bild von der Welt und ihren Verhältnissen zu machen.

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