Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Aus einer Information der deutschen Aids-Hilfe:

Männer, die in den letzten sechs Monaten Sex mit Männern hatten, sind von einer Blutspende ausgeschlossen.
(…)
Die Zulassung von Spender(inne)n ist im Transfusionsgesetz geregelt. Bundesärztekammer und Paul-Ehrlich-Institut zeichnen in Rücksprache mit dem Robert Koch-Institut für die Regelungen verantwortlich. Zwar werden heute Blutspenden mit den sensibelsten Testverfahren auf Infektionen untersucht, aber die diagnostische Fensterphase bleibt ein Problem. So ist es in den ersten zehn Tagen ein Infektion mit HIV vollkommen unmöglich, eine frische HIV-Infektion nachzuweisen.
Danach steigt die Sicherheit des Nachweises von Tag zu Tag, aber erst nach 90 Tagen liefern HIV-Tests absolut sichere Ergebnisse.
(…)
Die seit 1985 immer wieder verbesserten Maßnahmen zur Sicherheit von Blutprodukten haben dazu geführt, dass heute statistisch gesehen in Deutschland weniger als ein Mensch pro Jahr auf diesem Weg mit HIV infiziert wird. Würde man auf die sorgfältige Spenderauswahl verzichten, müsste man mit mehreren HIV-Infektionen pro Jahr rechnen.
(…)
Schwule Männer werden schlicht aufgrund von Zahlen, Daten, Fakten ausgeschlossen. Die epidemiologischen Daten des Robert-Koch-Instituts bescheinigen ihnen als “Gruppe” eine bis zu hundertfach erhöhte statistische Wahrscheinlichkeit, auf einen HIV-infizierten Sexualpartner treffen zu können.

So weit die Fakten. Und nun ratet mal, wie Schwulenlobbyisten auf den Ausschluss von Schwulen von der Blutspende reagieren:

„Damit muss endlich Schluss sein. Das HIV-Risiko liegt bei schwulen Männern unter einem Prozent“, so Farid Müller, schwulenpolitischer Sprecher der GAL. Auch für SPD-Kollege Lutz Kretschmann eine klare Diskriminierung: „Hier wird unterstellt, dass schwul gleich HIV-positiv ist. Diese Regelung gehört in den Mülleimer!“  Hamburger Morgenpost, 03.08.06

„Damit stehen Schwule unter HIV-Generalverdacht“, sagt Klaus Jetz, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), im Gespräch mit FOCUS Online. Immer wieder erreichen den Verband Beschwerden von Männern, die sich durch diese Regelung diskriminiert fühlen. Focus, 07.08.06

Die Mitglieder des Vereins „Schwules Blut e. V.“ im Norden fühlen sich ausgegrenzt: „Nur weil wir homo- oder bisexuell sind, sind wir nicht pauschal krank oder gefährlich“, so Vereinssprecher Lars Haucke Martens. Er fordert ein Ende der Diskriminierung. Lübecker Nachrichten von heute, 15.08.09

25 Jahre intensive AIDS-Aufklärung haben die meisten Schwulen weder dazu gebracht, Kondome zu benutzen, noch die Anzahl ihrer Sexualpartner wenigstens auf ein zivilisationsverträgliches Maß zu senken – wie sonst wären die hohen Infektionsraten zu erklären? Offenkundig haben die Wenigsten irgendetwas dafür getan, die enorme Durchseuchungsrate zu senken. Und sie demonstrieren sogar bei jeder Gelegenheit, dass sie mit ihren Praktiken fortzufahren gedenken:

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Aber wenn sie deswegen kein Blut spenden dürfen – das ist dann ein „Generalverdacht“.

Mit anderen Worten: Ein paar zusätzliche AIDS-Infizierte pro Jahr sind ein durchaus angemessener Preis dafür, dass Schwule ihr Verhalten nicht zu ändern und sich nicht „diskriminiert“ zu fühlen brauchen.

(Muss ich noch erwähnen, dass die zitierten Medien sich auf die Seite der Schwulenlobbyisten gestellt haben?)

13 Antworten auf Stirb gefälligst für die Schwulen, du Heterosau!

  • Eröffnest Du jetzt eine neue Front gegen Schwule?

    • Nicht unbedingt. Aber wenn Unverfrorenheiten dieses Kalibers zur ständigen Übung werden sollten, dann ja! Man ist von den Lobbyisten larmoyanter Minderheiten ja einiges gewöhnt, aber das hier schlägt dem Fass wirklich den Boden aus!

  • Durch solche Aktionen könnte man tatsächlich „homophob“ werden, d.h. im medizinischen Sinne von „Angst haben“. Eine „unterdrückte Minderheit“ sieht m.E. anders aus.

  • DAS ist europäische Kultur. Wie sagte Sigmund Freud:“
    Schamlosigkeit ist ein sicheres Zeichen für Schwachsinn.“

  • In Israel hatten wir den Parallelfall.
    In Afrika ist die Infektionsquote bei Aids (und andern Krankheiten) nachweislich signifikant hoeher.
    Jedes Mal, wenn ich Blut spende, muss ich einen Fragebogen ausfuellen, wo ich nach meiner Gesundheit und meinen Reisen gefragt werde. Menschen, die in Zentralafrika, Suedoestastien oder der Karibik geboren wurden oder nach 1977 ein Jahr oder laenger dort gelebt haben (witzigerweise ist die Regelung fuer Grossbritannien noch strenger, dort ist es ein halbes Jahr oder mehr), waehrend bei Frankreich und Irland erst ab 10 Jahren gilt), dessen Blut wird nicht fuer Transfusionen benutzt.
    Einwanderer aus Aethiopien fallen natuerlich in diese Kategorie. Und natuerlich wurde das von den Medien zur Diskriminierung hochstilisiert. (Die Einwanderer aus England, Frankreich und Irland dagegen protestieren nicht und werden daher offiziell auch nicht diskriminiert.)
    Unter dem Druck der Medien fuehrte der Magen David Adom (Roter Davidsstern) ein aufwaendiges System ein, wonach Blutspenden von Aethiopiern ein halbes Jahr tiefgefroren werden mussen. Wenn eine zweite Blutspende dann wieder negativ auf Aids geprueft wird, kann die erste Blutspende verwendet werden.
     

  • Ein gewisser Andy wollte unbedingt seinen Kommentar veröffentlicht sehen und sogar noch eine Antwort bekommen. Nun ja, wenn er meint:

  • Jedes Blut was gespendet wurde wird auf  HIV getestet. Wieso kann man das der Homosexuellen dann nicht auch testen. Hierbei wäre (wie bei Heteros) lediglich die frage zu klären, wie ausschweifend sein Sexleben ist.
    Momentan werden die Schwulen auf selbe Stufe wie Drogenabhängige und Prostituierte gestellt. Ich bin nicht schwul habe auch keinen in  meinem engen Freundeskreis aber man muss kein „Szene-Sympathisant“ sein um erkennen wie Diskriminierend dies ist.
    Übrigens sind wir das EINZIGE  Land in Europa welches dieses Gesetzt billigt.

  • Was sind schon ein paar Tote mehr oder weniger – Hauptsache, es wird nicht diskriminiert. Die Überschrift ist schon ganz richtig gewählt.

  • Kann mir mal jemand erklären, warum Homosexuelle ihren nackten Arsch öffentlich präsentieren? Dagegen sind die Paviane im Zoo  ja direkt Ästheten. Und dann noch dieses hosenträgerähnliche Geschirr , wie lächerlich das Ganze. Kommt denen das gar nicht zu Bewusstsein?

  • Kann mir mal jemand erklären, warum Homosexuelle ihren nackten Arsch öffentlich präsentieren?

    Sie machen es aber auch anders. Ich weiß jetzt nicht genau wie diese ‚Zeile‘ auf dem Bildschirm heißt … ich hab IE 8, und es ist die erste Zeile auf dem Bildschirm (als erstes der grüne Button, in dem in weißer Schrift ‚Start‘ steht) … aber in dieser Zeile tauchen dann ständig irgendwelche Werbeangebote (als beschriftete Buttons) auf, die man anklicken soll, um das Angebot zu sehen.

    Also beispielsweise ‚Günstige Mode, Damen & Herrenbekleidung…‘ und solche Sachen. Und eben auch ‚Willkommen – gay2gether – Partneragentur für Schwule und Lesben (Endlich – ganz und gay verliebt!)‘ Vor kurzem hat ein Kommentator in einem anderen Strang gefragt, wie man denn ‚Werbung fürs Schwulsein machen solle?‘ (im Sinne von ‚Das geht doch gar nicht‘) – Na, beispielsweise so! Da sieht man dann nur zwei glückliche Männer – der eine den Arm um die Schultern des anderen und den Kopf an den Kopf des anderen gelegt. Und beide strahlen um die Wette „Komm, mach mit … es wird dir gefallen!“ Ist diese Werbung sonst noch keinem aufgefallen?

  • Irgendwas ist schiefgelaufen finde ich.. Das erwachsene Männer sich weiterhin über ihre Sexualität definieren wie heranwachsende Teenager…
    Templer

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