Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Es gibt Bücher, auf die man nicht oft genug hinweisen kann. Jean Raspails „Das Heerlager der Heiligen“ gehört zu dieser Sorte. Martin Lichtmesz schreibt:

In Form einer Swift’schen Satire schildert Raspail, wie eine Flotte mit Hundertausenden hungernden, leprakranken, verzweifelten Indern an Bord auf die Festung Europa zusteuert. Deren Medienmacher, Kleriker, Intellektuelle und Politiker verfallen angesichts dieser bevorstehenden Invasion in einen von postkolonialen Schuldkomplexen angestachelten „Humanitäts“-Rausch, der sich zunehmend mit apokalyptischen Heilserwartungen auflädt. Eine allgemeine Mobilmachung wird ausgerufen, nicht um sich zu verteidigen, sondern um die unterdrückten „Brüder“ aus dem Osten mit offenen Armen zu empfangen. Inzwischen glauben die Millionen in Frankreich lebenden farbigen Völker den Glockenschlag des revolutionären Umsturzes zu vernehmen, der sie zu den neuen Herren des weißen Kontinents machen wird.

(…)

FAZ-Autor Jürg Altwegg, „ein Linker deutlich ‚antifaschistischer‘ Prägung“ (Karlheinz Weißmann), bedauert in seinem Artikel, daß Raspail mit seinem neuen Vorwort den Roman zum „politischen Pamphlet“ „instrumentalisiere“.  Derlei Unfug kommt wohl heraus, wenn sich Linke auf ihre alten Tage allmählich von der harten Wirklichkeit zum Umschwenken gezwungen sehen, dabei aber von den alten liebgewonnenen Zimperlichkeiten nicht lassen können.

Dem wäre entgegenzuhalten, daß ein solches Buch gewiß nicht aus bloßen schöngeistig-belletristischen Ambitionen heraus geschrieben wird. Es sei ausdrücklich unterstrichen, daß „Das Heerlager der Heiligen“ ein bewußt politisches, bewußt politisch „gefährliches“ Buch ist, gleichsam eine von einem einsamen Partisanen hinterlassene geistige Mine zwischen zwei Buchdeckeln. Der entsetzliche Alpdruck, der nach eigenem Bekunden auf dem Autor während seiner Niederschrift lastete , überträgt sich mit voller Wucht auch auf den Leser, zumal hier von einer Wirklichkeit die Rede ist, die in eine bedrohlich sichtbare Nähe gerückt ist.

Quelle: Jean Raspail und das „Heerlager der Heiligen“ | Sezession im Netz.

10 Antworten auf „Das Heerlager der Heiligen“

  • Ein unglaublich reales Buch, bezogen auf die abstrus kranke Realität.

    Die Weitsicht des Autors ist erschreckend, wenn man bedenkt, wann er das Buch schrieb.
    Die Beschreibung der Wolkenkuckucksheimer ist ein Fausthieb ins Gesicht unserer „Eliten“.

  • Ich erinnere auch hier an den GoV- Artikel zu dem Buch und die Übersetzung von Deep Roots:

    http://fjordman.wordpress.com/2010/08/03/wir-wurden-gewarnt/

  • Ich hoffe auf eine neue kleine Eiszeit!

    Dann gehen die wieder weil es einfach zu unwirtlich hier ist.
    Und wir erfreuen uns an grünen Wintern (im Sommer) und Jagatee…

  • Ein wirklich geniales Buch. Hoffen wir mal dass wir nicht dazu gezwungen werden am Ende so zu enden wie Cpt Notaras und seine Freunde

    • Der FAZ Text ist von 2005, die schreiben nur von der deutschen Erstausgabe von 1985, inzwischen gibt es das Buch aber glücklicherweise auch auf deutsch wieder.

  • Die Vision von einem Christentum ohne Auferstehung und mit eitler Nächsten- und Fernstenliebe, dessen Vertreter selber besser als Christus sein wollen und schließlich sich zum Antichrist entwickeln und das Abendland zerstören, entwickelte vor ca 120 Jahren Vladimir Solovyov (Solov’ëv).
    Für ihn war Tolstoi der Wegbereiter dieses Zivilisationsuntergangs. Nicht so sehr der Romanautor wie der Pazifismus-Prediger. In der letzten Minute sind es dann allerdings wieder die Juden, die mit ihrer Eigenwilligkeit dem Antichristen das Geschäft vermasseln.

  • Sehr geehrter Manfred,
    danke für den Hinweis auf das „Heerlager der Heiligen“.
    Ich schreibe diesen Text, bevor ich dieses Buch ganz gelesen habe.
    Schon allein die Rezensionen und das was ich bisher gelesen habe, lassen erschaudern. Das ist keine Fiktion mehr, sondern nahezu real. Nicht nur, dass diese Invasion schon in vollem Gange ist, auch die „Gutmenschen“ gibt es schon.
    Bei Lesen des Beitrags „Nabel der Welt“ fiel mir „Moses- Kap.11, Der Turmbau zu Babel“ ein. Auch dort wird beschrieben, dass die Menschen sich eine Stadt und einen hohen Turm bauten, „des Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen! denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder.“
    Nun gehen die jetzigen muslimischen Bauherrn noch einen Schritt weiter. Sie wollen erreichen, dass ihr Zeitmaß für alle und alle Zeiten gelten soll. Dazu soll auf ihrem Turm eine gewaltige Uhr errichtet werden.
    Doch für diese Uhr benötigen sie die technischen Fertigkeiten der Dschimmi´s.
    Das alleine lässt erahnen, was auch bereits beim Turmbau zu Babel passierte. „Der Herr“ – Allah kann es ja nicht gewesen sein, da dieser erst sehr viel später per Mohammed in die Welt kam, sorgte dafür dass „ die Bäume(Türme) nicht in den Himmel wachsen“, indem er eine Sprachverwirrung bewirkte …. Nun denke ich, dass die von Raspail vorweg genommene Realität bereits den Grundstein legt, dass Uhr und Turm mit aller erwünschten Symbolkraft nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen werden. Die Invasion aus Afrika,++(die Zerstreuung des Volkes hat schon begonnen) und die unglaubliche Realitätsferne der abendländischen Eliten wird dazu führen, dass irgendwann keiner mehr da ist, diese Uhr und diesen Turm zu erhalten und die Mekkazeituhr stehen bleibt, wie die Mekkazeit bereits seit 1400 Jahren verharrt.
    Leider wird das alles zu unseren Lasten geschehen. Doch nicht nur das Unterdrücken unseres Systems aus abendländischer Kultur, Wissenschaft und Technik trägt den Keim zur Selbstauslöschung des Invasorensystems, in sich. Das „Dschihad- (Werte-) System“ derer, welche die Zeit-Welt für sich beanspruchen, wird dafür sorgen. Wer nicht gelernt hat, sich zu entwickeln und nicht verstehen kann, was Genetik bewirkt, gerät in eine „Re-Evolution“ (dass sie mussten aufhören, die Stadt zu bauen). Da hilft auch der höchste Turm, die größte Uhr und der lauteste Muezzin(-Lautsprecher) nichts. Diese Welle von frustrierten, desorientierten Massen, die zumeist aus warmen Ländern kommen, wo sie physisch angepasst sind, können in unseren und nördlicheren Breiten einfach ohne Dschimmi´s nicht überleben, wenn für sie derselbe Evolutions- und Erkenntnisweg, den wir gegangen sind, wegen ihrer Gefangenheit in ihrer Welt-Zeit, verschlossen ist. Und Dschimmi´s, die Leistungen und Fortschritt bringen sollen, brauchen eine Zeit und eine Welt, die fortschreiten. Man kann sie nicht in einer Zeit- und Denkschleife gefangen halten.
    Was wird geschehen? Die einbrechenden Massen werden sich (und uns) die Möglichkeit nehmen, uns und ihnen eine akzeptable Lebenswelt zu schaffen.
    Letztendlich wird es ihnen nicht besser gehen, als dort wo sie herkommen. Und was dann ? Wenn sie Glück haben, werden sie merken, dass ihr eigenes Wertesystem nicht genügt und sie beginnen nachzudenken.
    Doch das ist etwas, was ich kaum zu denken wage, denn hier kommt die Epigenetik ins Spiel. Eine Population, welche über viele Generationen schon in der Kindheit ein altes Wertesystem eingeprägt bekommt, ist wohl kaum imstande, ohne Hilfe von außen, aus dieser, ich würde vorsichtig behaupten, bereits in den Genen gefestigten Denkstruktur, in eine moderne Welt zu gelangen.

  • Danke für den Hinweis!
    Ich habe nun endlich auch das Buch bestellt – allerdings direkt beim Verlag:
    http://www.hohenrain-verlag.de
    … damit möglichst viel Gewinn bei diesem deutschfreundlichen Verlag hängen bleibt …

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