Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Wir Deutschen haben schon Pech mit unseren Nationalfeiertagen: Während die Franzosen seit 220 Jahren ihren Bastillesturm, die Amerikaner noch länger ihre Unabhängigkeitserklärung feiern, sind deutsche Nationalfeiertage, offenbar aufgrund göttlichen Ratschlusses, grundsätzlich kurzlebig und  haben obendrein einen leicht peinlichen Beigeschmack.

An den 3.Oktober 1990 hat kaum jemand wesentlich erhebendere Erinnerungen als an ein x-beliebiges Silvester, wenn überhaupt. Die deutsche Einheit müsste man eigentlich am 9.November feiern, dem Tag des Mauerfalls. Unglücklicherweise ist der 9.November aber auch der Tag der Kristallnacht 1938 und des Hitlerputsches 1923. Selbst an die Ausrufung der Republik 1918 denkt niemand mit Hochgefühl – schließlich war die Republik aus einer Niederlage geboren und ging schon nach vierzehn Jahren unter.

Vor dem 3.Oktober hatten wir den 17.Juni: Erinnerung an einen Volksaufstand, der mit einer bitteren Niederlage endete.

Davor gab es Führers Geburtstag, den 20.April – ein Tag, den Menschen mit Geschmack schon damals unpassend finden mussten, weil er ja nicht die Nation, sondern den Machthaber feierte. Nach zwölf Jahren war auch dies vorbei.

Das Kaiserreich feierte nicht etwa den 18.Januar, also den Tag der Reichsgründung, weil dieser Tag zufällig auch das Jubiläum des preußischen Königtums war, und Wilhelm der Erste wollte auf keinen Fall, dass sein preußisch-monarchischer Feiertag von einem deutschen Nationalfeiertag überschattet wurde. So feierte man eben den Tag der Schlacht bei Sedan, an dem 1870 die verbündeten deutschen Truppen das französische Heer entscheidend geschlagen hatten – heute vor genau 140 Jahren. Weiß das noch jemand?

Bis 1918 wusste es Jeder, und der Tag wurde jedesmal mit Tschingderassabumm und aufmarschierenden Kriegervereinen gefeiert. Kein Wunder, dass man uns für Militaristen hielt, denen es außerdem noch Freude machte, alljährlich den französischen Nachbarn zu ärgern. Irgendwie auch peinlich und unpassend, und nach 47 Jahren war es vorbei.

Nun haben wir also den 3.Oktober. Mal sehen, wie lange der sich hält.

42 Antworten auf Sedanstag

  • Es könnte gut sein, daß dieser Tag dereinst als Beginn der Entdemokratisierung Deutschlands wahrgenommen wird. 20 Jahre später ist dieses Land bzw. seine sog. „Volksvertreter“ und die Medien auf dem erfolgreichen Weg, den lästigen Art. 5 GG endlich aufzugeben. Nachdem es zuvor schon gelungen war, den Art. 3 GG via Justiz (durch „Kulturrabatte“) erfolgreich auszuhebeln. Die anderen Art. (bis auf den 4. zum Schutz der Kolonisten) schafft man auch noch. Ganz sicher. Die „DDR“ soll angeblich an diesem Tage untergegangen sein. Von wegen! Sie hat da erst richtig Luft geholt für den zweiten Anlauf.

  • Ach, der 3. Oktober bekommt den richten Sinn erst dann, wenn wir den Islam mit einem Arschtritt zurück in den Orient geschickt haben und den Tag als den „Tag der offenen Moschee“ feiern, wo in den ehemals mohammedanischen Tempeln Schweinefleisch und reichlich alkoholische Getränke aufgetischt werden. Ich freu mich schon.
    Und alle werden uns beneiden um diesen fröhlichen Tag.

  • @Hombre,

    Genau! Das hatte ich vergessen. Welche Bedeutung die (Parallelgesellschaft der) Moslems dem deutschen Nationalfeiertag zumessen und seine Bedeutung umzufunktionieren trachten, kann man an diesem sog. „Tag der Moschee“ erkennen.
    Die zweite Parallelgesellschaft, die aus Medien und Politik, schaut dem grinsend und Beifall spendend zu. Das blöde Volk bewundert derweil die deutschen Farben neben der Fahne der „grauen Wölfe“. Isses nich schön?

  • Das war nicht irgendein Schlachtentag, sondern der Tag der Kapitulation des franz. Kaiserreichs, das zuvor Preussen überfallen hatte.

  • Der 27. Januar war einmal der Kaiser-Geburtstag, heute ist er St. Auschwitz.

  • Welche Bedeutung soll ein Nationalfeiertag in einem Land haben, in dem die „Eliten“ die Nation abschaffen.
    Demnächst kommt der „EURABIATAG“ das ist der Tag, an dem der erste moslemische Gastarbeiter deutschen Boden betrat, um Deutschland „aufzubauen“.

  • # ML

    Der 27. Januar war Kaisers Geburtstag? … Ach so, Wilhelm zwo – oder? Denn vorher war es doch der 18. Januar, wenn ich mich recht erinnere.

  • Über das Thema „Die Deutschen und ihre Nationalfeiertage“ hat sich, wie ich mich beim Lesen Ihres Tagesbucheintrags erinnere, bereits der seinerzeit sehr prominente und heute wohl vergessene Publizist Sebastian Haffner Gedanken gemacht; ich glaube, das geschah in der 1982 erschienenen Sammlung von (nach meiner Ansicht meisterhaften) Essays mit dem Titel „Im Schatten der Geschichte“. Im Gegensatz zu Ihnen schildert er den Sedanstag, den er als Kind ja noch selbst miterlebt hatte,  als ein Ereignis, bei dem es nicht nur um Tschingderassabumm und aufmarschierende Kriegervereine ging, sondern der die Deutschen wirklich begeisterte. Ich kann mich an eine Formulierung erinnern, die etwa so lautete: „Aber am Sedanstag – mein Gott, da war noch was los! Da war eine Stimmung, als ob Deutschland gerade Fußballweltmeister geworden wäre – und das Jahr für Jahr“. Eine Ähnlichkeit zum Lebensgefühl der Franzosen und Amerikaner am 14. respektive 4. Juli scheint also offenbar durchaus einmal vorhanden gewesen zu sein.
     
     
     

  • Zunächst böte sich natürlich der 2. Februar an, soll Österreich doch schimpfen.

  • Bei mir daheime wurde aus Anlaß des Sieges ein Park angelegt und Bäume gepflanzt. Da stehen nun wirklich sehr, sehr dicke Eichen und Kastanien, die jeden Herbst ihre Früchte abregnen, zur Freude der Kinder und selbst die DDR hat diesen Park nicht totgekriegt, wenn sie ihn auch gelichtet hat, einen Verkehrsgarten darin anlegte, eine MIG abstellte und Sportplätze anlegte. So kann man sagen, Sedan hatte auch sein Gutes. Und es ist zweifelhaft, ob  die Bürger einer Stadt heute, um etwas oder jemanden zu ehren, einen Park anlegen und dessen Pflanzen werden so groß und alt. Denn das Geld, das geht woanders hin und die Anpflanzungen würden kaum überleben.

  • @Karl Eduard. Ich lege gerade meinen eigenen Park an. Mal sehen, was daraus wird.
     
    Übrigens war das wohl seit ca. 1700 sehr in Mode landschaftsgärtnerisch tätig zu werden und weite Teile des ländlichen Raums verdanken ihr heutiges Aussehen der dbzgl. Initiative der damaligen Barone und Fürsten etc. pp.

  • Ich habe in jedem Kalender den 18. Januar 1701 und 1871, genauso wie den Sedanstag und den spanischen vente-n angestrichen. Und aufgrund meiner etwas naiven Nippon-Liebe auch den kinkoku kinembi.

    Daraus könnte man meine monarchistischen und preußischen Vorlieben erkennen. Für mich herrscht emotional seit 1918 ein Interregnum, ohne Aussicht auf eine Ende. Joachim Fernau hat recht, als er meinte, in der Nachschau wird man das Kaiserreich als die schönste Zeit Deutschlands ansehen müssen: Der politische, der militärische der wirtschaftliche, der kulturelle und der psychisch-mentale Höhepunkt in der Deutschen Geschichte. Seitdem: Rolltreppe abwärts, Ende offen.

  • @Meyer. Intellektuell haben Sie damit Recht, militärisch vielleicht auch. Was die Kunst betrifft, würde ich widersprechen, Wagner ist ja nur zufällig noch mit in diese Zeit hineingeschlittert und Beethoven etc. lebten sowieso vorher. Ich meine mit intellektuell natürlich naturwissenschaftlich, sonst ergibt das hier ja auch nicht allzu viel Sinn. Philosophisch lag die Blütezeit auch vorher. Bei aller Verbundenheit, welche ich zu der letzten freien Regierung Deutschlands empfinde, mag ich doch nicht die deutsche Geschichte auf jene knapp 50 Jahre beschränken.
     
    Natürlich stehen wir dem preußischen Geist viel näher als dem des Mittelalters, beispielsweise, aber es geht nicht nur um Geist, sondern auch um geschichtliche Erfahrungen zur besseren Einschätzung politischer Richtungsentscheidungen usw. Deshalb sollte man ruhig seiner gesamten Geschichte gedenken, und für die Deutschen beginnt die nunmal am 2. Februar 962. Jedes andere Geschichtsverständnis ist von vornherein amputiert.

  • Ja, ich gebe zu, kulturell sind hier vieleicht nicht die größten Werke erschaffen worden (Was ist mit der Hochromantik? Brahms, Brahms, Brahms, Bruckner? Des Letzteren Dritte? Was ist mit der Literatur? Insbesondere Fontane, Storms?) Aber die großen Klassiker (auch die vorklassischen) sind rezipiert und geachtet worden!

    Der Realist in mir sieht jedoch auch den geistigen Stillstand in der strategischen Politik und der Konzeption der Kriegsführung, sowie in der Anleitung einer inneren Entwicklung (der steigende Wohlstand und die militärische Sicherheit schafften erst eine Art Unzufriedenheit, die das Kaiserreich nicht kompensieren oder gar nutzen konnte!).

    Aber wenn man mich nach der glücklichsten und stolzesten Zeit fragte, so würde ich das Kaiserreich nennen.

    Dennoch bleiben solche Zeiten auf so wechselhaften und kriegerischen Kontinenten, wie dem europäischen, selten. Eine Art Halbzeitpause.

    Die wirkliche Welt konnte man von 1914 bis heute betrachten. Wir leben in einer Zeit, in der das Bürgerliche, wie wir es als massenphänomen kennen, verschwinden wird, insofern es sich keine Segregation leisten kann. Wir leben in einer neuen Zeitenwende, die ihr Ergebnis schon in langen Schatten vorauswirft. Es wird ein nachbürgerliches Zeitalter. Es wird dem Libanon der achtziger und neunziger Jahre mehr entsprechen, als dem guten alten Kaiserreich.

    Allerdings: Das sollte man nicht nur negativ sehen. Den Zeitenübergang sollte man für sich und und die seinen gestalten. Man ist aufgefordert, diejenigen zu finden, die sich nicht treiben lassen möchten, sondern diejenigen, die die Herausforderungen der neuen Zeit annehmen wollen und ihre zukünftige Funktionsweise so frühzeitig zu erkennen, daß man zu den Siegern dieses Wandels gehören wird.
    Aus dem alten „Wir“ muß ein neues werden. Aus der alten bürgerlichen Welt eine neue, offensivere, gestaltendere, sicherlich auch kriegerischere werden.

    Den Ursprung der Preußen würde ich im Dreißgjährigen Krieg sehen wollen. Den Ursprung eines neuen Preußen ebenfalls in einem zukünftigen Konflikt moderner Art. Diese Art Konflikt wird dann das Grundaxiom der neuen Zeit werden.

    Ich sehe keine Deutsche Nation mehr, bloß noch auf viele Staaten verteiltes deutsches Volk und sich „Deutsche“ nennended Staatsbürger der Bundesrepublik. Also braucht es auch keine wie auch immer gearteten Nationalfeiertage für alle Wie-auch-immer-Deutschen. Nur wer noch zum voluntativen „Wir“ gehört, kann sich die Traditionen, die er bewahren und ausbauen möchte, durch Symbole verdeutlichen. Und dazu gehören auch Feiertage, die man für sich, also unter uns „Wirs“, begehen kann. Sicherlich eignet sich der 2.2.962 dafür. Schade, daß die Hermannschlacht kein präzises Datum hat!
    Aber für mich zählt halt nach wie vor der 18. Januar. Für beide Daten wird es nächstes Jahr rund.

    Facit omnia voluntas!

  • # Fremder …

    Deshalb sollte man ruhig seiner gesamten Geschichte gedenken, und für die Deutschen beginnt die nunmal am 2. Februar 962. Jedes andere Geschichtsverständnis ist von vornherein amputiert.

    Gibt es eigentlich irgendwo genaue(re) Berichte zum chronologischen Ablauf der Kaiserkrönung? Ich – nicht lachen – würde eigentlich ganz gern mal ein Horoskop auf diesen Krönungsakt machen … da wäre es schon schön, wenn man wenigstens wüßte, wann das Ereignis an sich begonnen hat. Also ‚bis 12 Uhr‘, ‚bis 15 Uhr‘ oder irgendwas in dieser Richtung … – haben Sie da vielleicht einen Tipp?

  • Sorry, Leser, das weiß ich nicht.
     
    @Meyer. Interessante Gedanken.
     
    Es stimmt schon, daß das amerikanische System auf die Abschaffung der uns bekannten bürgerlichen Kultur hinausläuft, und ich würde auch sagen, daß ich das amerikanische System einigermaßen gut verstehe, im wesentlichen die Herrschaft der Banken mithilfe willfähriger Konzerne, welche für die Dauer ihrer Nützlichkeit mitprofitieren, bei angestrebter exponentieller Vermehrung der Kapitalmenge und dem Vertrauen auf die durch Kapitalbesitz entstehende Interessengemeinschaft, welche de facto die Kapitalbesitzer zu Königen, wo auch immer sie gerade leben, macht.
     
    Ich muß allerdings gestehen, daß ich diesem System nicht allzu viel zutraue. Es läuft wohl schon noch ein bißchen weiter, aber langfristig ist es blödsinnig. Und ich glaube auch nicht, daß es lange genug weiter laufen wird, um die gesamte Welt nach seinem Muster umzugestalten. Wahrscheinlich wird es irgendwann in Europa zu restaurativen Bewegungen kommen, welche allerdings zu einer neuen Grenzziehung führen könnten, wahrscheinlich sogar. Vorher allerdings müssen sich Keime dazu bilden, welche den nötigen Anklang finden und vielleicht ist dann ja auch etwas Neues dabei.

  • Wenn man annimmt, daß bei der nächsten Volkszählung 2011 herauskommen wird, daß die Anzahl der hier Lebenden beträchtlich kleiner ist, und gleichzeitig die Anzahl der „Immigranten“ beträchtlich größer ist, bedeutet dies nach Adam Riese, daß der ANTEIL der „Immigranten“ beträchtlich viel höher liegen wird, als bisher mit 20% angenommen. Wenn man zudem die Vergreisung der ethischen Deutschen bei geringen Geburtenraten und das verhältnismäßig junge Durchschnittsalter der „Immigranten“ beachtet, wird klar, daß das Verhältnis derjenigen, die handlungsbereit und -fähig wären bei ca. 50/50 liegen dürfte. Das ist die Gemengelage aus der heraus Bürgerkriege entstehen. 50% können 50% doch gar nicht integrieren. Unmöglich.

    Ob diese Bürgerkriege nun heiß oder kalt ausgetragen werden, denke ich, ist egal. Die Ausgangslage ist klar.

    Ich halte die meisten Deutschen für zu faul, zu feige, zu fett, zu dämlich, zu blöd, nochmal zu feige, zu phlegmatisch, zu stockholmisiert, zu amerikanisiert, zu angepaßt und vor allem zu bürgerlich um den virileren Immigranten etwas entgegensetzen zu können. Kurz diese Restdeutschen sind gar nicht mehr deutsch. das Deutsche ist mehrfach aus der Geschichte wiederauferstanden, wie der Phönix aus der Asche. Dies traue ich den heutigen Deutschen nicht mehr zu. Sie sind nicht mehr meine Hoffnung auf Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverteigung, kurz: Selbstbehauptung.

    Es gibt davon aber Ausnahmen. Und diese sind nach wie vor unschlagbar. Die sind nach wie vor kriegerisch und kämpferisch, nicht nur mit dem Mund. Und diese werden ihr Schicksal in die Hand nehmen. Wollen, nicht nur müssen. Sie sind die Basis zum Ausgang aus der alten Zeit in die neue Zeit. Jeder hat es selbst in der Hand.
    Sie werden das neue Preußen sein. Mit viel Glück werden sie sich an das alte Preußen erinnern. Und mit noch mehr Glück werden diese neuen Preußen auch die Avantgarde des neuen Deutschen sein.

    Die Bundesrepublik ist bereits Geschichte. Sie zuckt bloß noch. Und ich glaube, sie hat schon wissentlich aufgesteckt. Es ist alles bloß noch Schönrederei der Dinge, die sie meint nicht mehr ändern oder gestalten zu können: Zu kraftlos. Ein Lebewesen geht an den eigenen genetischen Grundlagen zugrunde.
    Und deswegen ist der Vergleich der „BRD“ als „DDR 2.0“ auch zutreffend. Sie beschönt nur noch, was nicht mehr zu verleugnen ist. Jeder Bote, der Nachricht über des Kaisers neue Kleider abgibt, wird wegen hochverrats aus der gemeinschaft ausgeschlossen. Sollen sie doch.

    Ganz Gallien ist besetzt? Ganz? Nein. Ein kleines Dorf … (auch wenn es bis jetzt nur eine nicht unbeachtliche Anzahl von Menschen ist, die noch völlig unorganisiert sind.)

    PS: Anmerkung zum Wirtschaftskreislauf. Ich schlage ein anderes Modell zur Erklärung vor. Der Staat „druckt“ Computer-Geld. Er „leiht“ es den Banken zum anähernden Nulltarif.
    Dann:
    A.Er leiht es sich zu höheren Zinsen zurück und finanziert damit auf Schulden sein Sozialsystem.
    Dieses spült das Geld nach einigen Umwegen (Konsum) wieder in Kassen der Banken.

    B. Gleichzeitig, kaufen die Banken sich mit dem vom Staat geliehen Geld in Unternehmen ein oder vergeben Kredite an diese. So fließt dieser Zins wieder zurück.

    Das ist ein Staats-Banken-Kapitalismus. Gegen diesen bin ich allerdings. Aber auch bin ich Verfechter einer sehr freien und äußerst abgabenniedrigen Wirtschaftsordnung. Eine FREIE Marktwirtschaft halte ich für eine Ableitung aus der conditio humana und unverzichtbar. Eine jede Ordnung hat jedoch alles dem Prinzip der Selbstbehauptung zu opfern, wenn dies notwendig wird.

  • @Meyer. Nun, ich bin nicht sonderlich militaristisch gesinnt, kämpferisch wohl schon.
     
    Selbstbehauptung ergibt nur dann einen Sinn, wenn man einen Gestaltungswillen besitzt. Und dieser wiederum muß sich ja auch irgendwie manifestieren, an irgendetwas festmachen, Idealvorstellungen, welche man verwirklichen möchte.
     
    Meiner Ansicht nach kann man dies jedem Menschen ohne größere Probleme einräumen, wenn man nur wollte. Man darf dbzgl. aber die Heutigen nicht überschätzen, denn sonderlich hoch stehen sie weder in Kultur, noch Einsicht, noch auch in der Kunstfertigkeit ihrer politischen Gestaltung.
     
    Sollte es zum Krieg kommen, so mag dabei die ganze Menschheit sterben. Jedenfalls besäße ein Staat wie die Niederlande die Mittel, das zu bewerkstelligen, und nichts edles oder heroisches wäre dabei.
     
    Aber gut, während ich diese Dinge wäge, haben andere Menschen ganz andere Sorgen. Es ist in der Tat beschämend, wie wenige Deutsche akzeptieren, daß es die Aufgabe der Regierung ist, Schäden zu minimieren und statt dessen fordern, sie möge bloß nirgendwo willentlich den kleinsten Schaden anrichten und dafür unwillentlich die größten Schäden in Kauf nehmen
     
    Das alles wird bezahlt werden müssen, aber ich habe die Hoffnung, daß außer Deutschland kein europäisches Land derart suizidal ist und daß sich, sobald die Dinge anfangen sichtbar schiefzugehen, nicht nur Widerstand formieren wird, sondern dieser auch erfolgreich ist. In Deutschland freilich könnte Protest nur aus einer Hysterie heraus erfolgreich sein, und das ist auch nicht gerade wünschenswert. Das Diktum mag überzogen klingen, aber wenn man sieht, zu welchen Verrenkungen Leute in Diskussionen greifen, um ja nichts vermeintlich Böses zu unterstützen, dann kann man kein Vertrauen in eine vernünftige Diskussion setzen. Jedenfalls nicht heute. Theoretisch könnte das in zehn Jahren schon wieder anders aussehen.

  • „…..aber wenn man sieht, zu welchen Verrenkungen Leute in Diskussionen greifen, um ja nichts vermeintlich Böses zu unterstützen, dann kann man kein Vertrauen in eine vernünftige Diskussion setzen. Jedenfalls nicht heute. Theoretisch könnte das in zehn Jahren schon wieder anders aussehen.“

    Gut beobachtet.
    Deshalb wird m.E. ein Widerstand und Bürgerkrieg (und zwar heftig) von Frankreich ausgehen. Er wird auf B und NL übergreifen und die Skandinavier mitziehen. GB halte ich definitiv für verloren. Alle zusammen werden die „schuldbeladenen“ Deutschen und natürlich auch A (auch mit Drohungen) bedrängen, endlich mitzumachen. Dabei wird sich dann auch das stets ambivalente Italien dazu durchringen.

    Wenn es dann soweit ist, kann der Sieg nicht ausbleiben. Denn die (ererbte?) Gründlichkeit, mit der dann alles geschieht, wird ein erheblicher Teil des Schreckens sein.

    2020 erscheint mir als realistischer Zeitpunkt, weil dann die Pleite der Sozialsysteme nicht mehr zu leugnen ist, die Fleischtöpfe der Moslems ratzekahl leer sind, und der Kampf um die Linsen beginnt.

  • Das alles wird bezahlt werden müssen, aber ich habe die Hoffnung, daß außer Deutschland kein europäisches Land derart suizidal ist und daß sich, sobald die Dinge anfangen sichtbar schiefzugehen, nicht nur Widerstand formieren wird, sondern dieser auch erfolgreich ist.

    Bei F-F hat gerade ein Kommentator gepostet, daß Wilders sich Paul Belien als Mitarbeiter geholt hat. Das geht mir runter wie Öl … es geht also doch was!

  • Es ist schier zum verzweifeln, welch düstere Bilder hier larmoyant vom Untergang gezeichnet werden. Wie gut die „Eliten“ doch ihr Wahlvolk kennen, dass sie sich trauen was sie sich trauen.

  • OT zu Sarrazin:

    Gefunden in einem Kommentar…

    Bei WELT online hat jemand den Vorschlag gemacht, zur Sarrazin-Unterstützung ein blaues Bändchen an die Autoantenne zu binden. Ich finde die Idee gut, mit einem sichtbaren Zeichen draußen sichtbar zu werden. Das ist einfach realisierbar, ob Autoantenne, Fahrradlenker, Rucksack oder Handgelenk. Sollte man weiterverbreiten.

    Also, wer Lust hat …

  • @ Fremder aus Vella/It

    Soldatisch (das ist wohl mit „militaristisch“ gemeint) ist eine nicht notwendige aber in einem etwaigen Konflikt sicher nützliche Eigenschaft.
    Kriegerisch oder kämpferisch sein ist allerding eine Notwendigkeit.

    Da ich viele soldatische Menschen kenne, die dennoch nicht kämpferisch sind, ist mir die Eigenschaft kämpferisch bedeutend lieber.

    @ quer
    Zu einem Bürgerkrieg brauchts es zwei Gegner. Solange sich die „Schakale“ noch nicht aus ihren Hütten traun, wird es nichts. In Frankreich und Berlin sieht das zum Teil schon anders aus. Aber das ist doch eigentlich bloß ein mittelkleines Polizeiproblem. Würde die gallische Gensdamerie dort genauso hausen, wie seinerzeit die „Salamandres“ in Algerien, wäre schnell Ruhe im Puff.
    IN Algerien konnten sie nicht gewinnen. In Frankreich schon. Noch. Solange Frankreich nicht Algerien ist.

    Und bei uns sieht es ähnlich aus. Noch wäre alles mit ein bißchen Gesetzgebung, Polizeiaktionen + Staatsanwaltschaft und Verwaltungshandeln händelbar. Noch. Bald braucht man dafür halt auch Salamandres. Die haben wir aber nicht. Und sonderlich sympathisch finde ich die auch nicht.

    Aber aufgepaßt: Die Obamas in der Welt und deren Anhänger haben wir gegen uns.

  • „…Noch wäre alles mit ein bißchen Gesetzgebung, Polizeiaktionen + Staatsanwaltschaft und Verwaltungshandeln händelbar. Noch. Bald braucht man dafür halt auch Salamandres. Die haben wir aber nicht.“

    @Meyer,
    Wir haben Gesetze, wir haben sogar das GG. Allein, es hilf nichts, weil z.B. das GG noch nicht einmal von Staatswegen zu Gänze umgesetzt, sondern eher weginterpretiert wird. Beispiel: Art. 38, Abs. 1. Wie können wir von Dritten die Einhaltung des GG verlangen, wenn diese dahinterkommen, daß wir selbst es auch nicht tun?

    Ein Teil der Lösung könnte z.B. die Neufassung bzw. Ergänzung des Art. 4 GG sein:

    Abs. 2: „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet, soweit nicht in Schrift (!), Bekenntnis und Handlung Rechte Dritter aktiv und passiv beeinträchtigt oder eingeschränkt werden und soweit nicht etwa zum Verstoß gegen die Art. des GG (der Verfassung) aufgerufen wird.“

    Dazu wird es aber nicht kommen. So weit, wie es die Männer in der Paulskirche bereits 1849 waren, sind wir noch lange nicht.

    In einem kommenden Bürgerkrieg wird es daher zwei Fronten geben: 1. Der Islam, welcher (mitsamt seinen Anhängern) mit einer jeden Verfassung in Europa kollidiert.
    2. Die Kollaborateure in Geist und Tat und ihre willfärigen Mitläufer.

    Man wird sich zu Freiheitskämpfern erklären und von weiten Teilen des Volkes auch so wahrgenommen werden. Es wird eine Untergrundarmee sein. Solange, bis sich Politiker finden, welche sich an die Spitze der Befreiung und Rückeroberung stellen. Es wird allgemein in Europa zu enormen Verschiebungen und Mssendeportationen kommen. Begleitet von Mord und Totschlag. Es wird barbarisch in Abwehr der Barbaren. Mehr noch: Man wird zur Verteidigung der Freiheit und der Menschenrechte, diese zeitweilig ausdrücklich suspendieren. Mit dem Beifall der Völker Europas. Es nahen vorübergehende Diktaturen. Europa wird sich die Freiheit neu erkämpfen (müssen). 

  • @ Manfred
    Ich warte irgendwie auf deine Analyse zum Thema Sarrazin und sein Buch/die politischen Reaktionen vs der Zustimmung der Bevölkerung.
    Ich wette die würde sehr interessant zu lesen sein, wie alles von dir.

  • @Karl Martell. Nja, ganz zufrieden bin ich auch nicht mit der Rolle des mahnenden alten Weibes.
     
    Das ist auch sonst nicht meine Art, ich biete durchaus die Lösungen der Probleme, welche ich sehe, zusammen mit deren Herausstellung an. Allerdings glaube ich schon aus weit grundlegenderen Gründen als der momentan zu Tage tretenden Unfähigkeit Deutschlands, kulturelle Rahmenbedingungen zu formulieren und zu garantieren, nicht an seine blühende Zukunft.
     
    Diese spezielle Unfähigkeit überrascht mich indessen nicht. Sie ist nur ein Symptom dessen, daß den Deutschen eine leitende gestalterische Idee abhanden gekommen ist. Natürlich liegt es sehr im europäischen Interesse, die kulturellen Selbstverständlichkeiten, welchen wir seit an die 1000 Jahren mehr oder weniger folgen, klar auszusprechen und sie rigoros einzufordern, nur ist es halt auch eine Art Eingeständnis des eigenen Versagens, wenn wir uns auf derart rudimentäre Dinge zurückziehen müssen, da ist, psychologisch gesehen, die Eitelkeit vor. Lieber erfinden wir ein Wolkenkuckucksheim und nennen es „Modernes Europa“, als daß wir uns die Blöße gäben, das auszubuchstabieren, was nun wirklich niemand in Zweifel zieht, weil wir froh sein müssen, auch nur das zu behalten.
     
    Wenn einer Gesellschaft der Sinn abhanden kommt, so spüren das zunächst einmal nur die Besten, und ihr Eifer erlahmt. In Folge dessen drängen dann systematisch einfacher motivierte Menschen von unten in die oben frei werdenden Stelle der Hierarchien eines Staates. Dies führt zu einer graduellen Verschlechterung in allen Belangen, welche dazu führt, daß nun auch den Zweitbesten die Sinnlosigkeit der Dinge auffällt, also auch ihr Eifer erlahmt, und so setzt sich das halt fort.
     
    Dieser Prozeß begann 1918, bzw., wenn man ganz genau hinhört, wohl schon 1866, das hängt ein bißchen davon ab, welche Bereiche man untersucht.
     
    Also z.B. die Musik, ob sie inspirierend sei und wenn ja, was sie vermittelt. Da kann man kein gutes Urteil für die Zeit nach 1866 sprechen. Entweder ein Komponist macht Eiskunstlaufen (Richard Strauss) oder er drückt seine eigene Motivationslosigkeit aus (Hans Pfitzner). Bei den so genannten modernen Komponisten ist es eine Mischung aus beidem, wobei bei Alban Berg wohl schon etwas mehr dahinter stand, aber im Vergleich kann sich das auch nicht sehen lassen.
     
    Die Musik ist aber in gewisser Weise dem ahnenden Teil zugehörig und beschreibt also mehr die Zukunft als die Gegenwart. Sollte also einmal wieder Sinn entstehen, so wird er sich insbesondere darin zu erkennen geben, daß es ihm leicht fallen wird, sich musikalisch auszudrücken.
     
    Nun, Deutschland hatte in den 30ern noch hervorragende Wissenschaftler, allerdings nur, weil sie noch vor 1918 ausgebildet wurden, nicht unbedingt in Berlin, Wien war auch ein bedeutendes Zentrum der Wissenschaft damals, beispielsweise. Nach dem Zweiten Weltkrieg war dann altersbedingt tote Hose, allerdings hatte Deutschland noch sehr gute Ingenieure (Understatement für führend in der Welt) und die Allgemeinheit war noch verwurzelt genug, das Leben als Ganzes zu nehmen und zu regeln. Das ergibt sich auch geradezu zwangsläufig, wenn man nicht sonderlich viel Geld hat und einem bei seinem Leben nicht übermäßig viele Hilfestellungen gegeben werden.
     
    Naja, dann wurden die Leute reich, jetzt fehlt also auch das.
     
    Schönes Beispiel, das Wort „Islamismus“. Jemand, der noch selbst die Welt beurteilte, und wenn’s ein Ziegenhirte wäre, der würde das nicht durchgehen lassen und fragen, was das denn bittesehr sein soll. Islamismus? Dasselbe wie Buddhismusismus? Oder Christentumismus?
     
    Ein geistig gesunder Mensch müßte bei der Anfügung der Ideologie Endung „-ismus“ an einen Begriff, der bereits eine Ideologie bezeichnet, und daß die Namen von Religionen das tun, ist erstens von der Sache her klar, und wird dann zweitens auch noch durch Buddhismus, Hinduismus und Judaismus lexikalisch bezeugt, laut auflachen.
     
    Aber niemand lacht. Alles Vollidioten, locker 99% der Bevölkerung. Den Kopf nur auf den Schultern tragen, um ihn in den Trog zu stecken und zu fressen oder den Nachbarn damit zur Seite zu stoßen, damit er weniger fresse.
     
    Wenn sie mal damit anfingen, dann könnten sie nach einiger Übung wohl auch wieder denken. Aber warum sollten sie das, wenn sie nichts anderes begehren, als einen Spitzenplatz bei der Fütterung?
     
    Und nichts anderes begehren sie. Das ist der Stand. Deshalb sehe ich da keine Blütezeit voraus. Die Lösung des Problems kann nur eine kulturelle Erneuerung sein.
     
    Naja, Spengler halt, der Untergang des Abendlandes.
     
    Um den Neuanfang ist mir nicht bange, Sinn schlägt Wurzeln, wo er will, und schlägt dann aus wie ein Pflanzensamen. Nur betrachten es Regierungen nicht etwas als ihre Pflicht, ihrer Kultur ein Gerüst zu geben, an welchem sie wachsen kann, obwohl es genau so sein sollte, sondern statt dessen ihrer Bevölkerung eine Kultur zu verordnen, welche dem Staate nützt oder heutzutage halt gewissen Kreisen. Wenn es dem Volke nützte, so hätte das ja wenigstens noch etwas für sich, nämlich Barmherzigkeit. Nur wird ein Volk nur dann einen neuen Weg einschlagen, wenn es aus dem alten Trott gerissen wird, und wo Missionierung dies nicht erreichen kann, da… tja… hat Platon wohl Recht, wenn er meint, daß nichts besser als Tyrannei das bewirke.
     
    Ich sehe einen solchen Hauruckkurs aber nicht als allzu erstrebenswert an. Soll doch weiter vor sich hindümpeln, wer will, so lange er nicht blind um sich schlägt.
     
    Aber wenn er das auch täte, das kann man ihm abgewöhnen, gleich einem hysterischen Weibe.
     
    Jedenfalls hätte die langsame Gangart für sich, daß erstens Neues zwangloser ausprobiert werden kann und zweitens dem natürlichen Wachstum nicht wesensfremde Grenzen gesteckt werden.
     
    Alldieweil kann man missionieren, so gut es halt geht, wenn, ja, wenn um einen herum wenigstens die staatliche Ordnung aufrecht erhalten bleibt. Auch sollte man Gemeinsamkeiten so weit ausnutzen, wie es geht, und nicht versuchen das griechische Sprichwort auszunutzen, welches da heißt: „Oftmals ist die Hälfte mehr als das Ganze.“ (eine gut eingespielte Minderheit schlagkräftiger als die Gesamtheit.)
     
    Wenn allerdings signifikante charakterliche Unvereinbarkeiten innerhalb einer Bevölkerung bestehen, so wird sich eine Entscheidung darüber, wem das Land gehört, nicht vermeiden lassen, so realistisch bin ich auch.
     
    Es ist schon irgendwo tragisch, daß zum vermeintlichen Zwecke der Befriedung der Welt die eine Maßnahme ergriffen wird, welche selbst bei vollkommener Vernunft aller Beteiligten zum Krieg führen muß.
     

  • @ Meyer
    @quer
     
    Na,ja, rein militärisch gesehen, kann man auch mit Leuten jenseits der fünfzig ordentlich was losmachen, die haben Disziplin, und vor allen Dingen technisches Verständnis, dann noch ein wenig Taktik dazu, ganz ehrlich, da kommen so ein paar Halbafffen, die nicht mal eine Karte lesen können, geschweige denn eine Bedienungsanleitung,nicht weit.
    Die glauben, daß es, entweder wie im Alltagsleben ablaufen wird, so nach dem Motto, Kartoffel gib Kohle, oder wie in irgendwelchen Filmen die sie kennen.
    Und sie lieben fünf gegen eins, oder ein ähnliches Kräfteverhältnis, das wird es dann aber nicht mehr geben, dann geht es um die Effizienz, da gibt es keine eins zu eins Situationen mehr, es wird zu Ende sein, bevor der Gegner auch nur ahnt, daß es los ging, Und zwar ohne unnötig auch nur ein Leben aufs Spiel zu setzen.
     
    Zu so etwas sind diese Leute intellektuell und psychisch (weil zu emotional) nicht in der Lage.
    Aber ich kenne einen Haufen Leute, die genau dafür ausbildet wurden, und die sind gerade mal 40.
    Und ein ganz wichtiger Punkt in meinen Augen, Du brauchst da nicht wirklich viele Leute zu, ich denke, da reichen ein paar Hundert, vielleicht ein, zwei Tausend.
     
    Da kann es dann ruhig noch einen Menge übergewichtige und bequeme Leute geben,  in meinem Kreis gibt es reichlich fitte Leute.
     
    Zum besseren Verständnis, ich spreche hier nicht von einem klassischen Bürgerkrieg, oder einem Krieg von Nationalstaaten.
    Wenn man das richtig anfängt, gnadenlos und effizient, ist das  ziemlich schnell gelaufen.
     

  • „Aber ich kenne einen Haufen Leute, die genau dafür ausbildet wurden, und die sind gerade mal 40………. Wenn man das richtig anfängt, gnadenlos und effizient, ist das  ziemlich schnell gelaufen.“

    @Wolfrabe,
    Das genau, ist meine Hoffnung: Daß sich diese Leute auch organisiert zusammenfinden und sich auf Ihre Pflicht der Nation gegenüber besinnen. Ich setze dabei auch auf Offiziere und Unteroffiziere jenseits der Fünfzig. Alle zusammen wrden sich im Land wie Fische im Wasser des Volkes bewegen und Unterstützung erfahren. Die Gnadenlosigkeit und Effizienz natürlich vorausgesetzt.

    Man mag es Bürgerkrieg nennen, oder nicht. Das Ergebnis wird zählen. Der Gegner bleibt erkennbar, egal, was er anstellen mag. Und er kann durchaus von seinen Ressurcen abgeschnitten werden. Das wird entscheidend sein.

     

  • @ quer


    Aus diesem Grund habe ich die Tage auch meinen Antrag für die Reservistenkameradschaft weggeschickt, erstmal gehen die regelmäßig schießen, da bleibt man auch fit im Umgang mit der Waffe, und zweitens hat man dann die entsprechenden Verbindungen, auch zu noch Aktiven.
    Ich werde auch versuchen wieder eine MOB-Bestellung zu bekommen, ich würde gern mal wieder mit dem SPZ Marder üben.  😉

    Natürlich wäre es toll, wenn unsere Politiker endlich wieder Politik für die machen, welche über dem Reichstag eingraviert sind.

    Das Buch von Sarrazin habe ich jetzt durch, er liefert auch ein paar sehr vernünftige Vorschläge.
    Und den Liberalen hier im Blog, sei gesagt, daß auch ich Plaque bekomme, wenn ich Ganztags-Kita und ähnlich lese, aber er beschränkt das schon auf die Leute, auf die es ankommt, natürlich auch die deutsche Unterschicht, und zur aktuellen Problemlösung ist das sicher der richtige Weg. Ansonsten habe auch ich ein Problem mit totaler staatlicher Indoktrinierung über zum Beispiel die KITA.
     
    Allein mir fehlt der Glaube.

  • Falsch formatiert, das sollte nicht groß sein, sorry.

  • @Wolfrabe,

    mir war bzw. ist schon lange klar, warum die Politik mit allerlei Gesetzen und Vorschriften gegen Schützenvereine und deren Mitglieder vorgeht. Enwaffnung und Entwöhnung von Waffen scheint ihr der beste Schutz für sich selbst und das von ihr implantierte Klientel. Wenn sie sich da nur nicht verrechnet. Beim kliminellen Milieu hat sie das ja längst getan. Irren ist menschlich, oder auch berechnend.

  • Es wäre in diesem Zusammenhang vielleicht auch ausgesprochen sinnvoll, wenn diejenigen, die Kinder haben, diesen zuraten würden unbedingt zur Bundeswehr zu gehen, wenn dieser Zwitter ‚freiwillige Wehrpflicht‘ kommen sollte. Die ‚Cleveren‘ werden natürlich nicht hingehen, sondern – ganz im Sinne von ‚Schwerter zu Pflugscharen‘ – ihre Karrierevorbereitungen (Studium etc.) fördern. Wenn es dann soweit ist, dürfen sie dann mit ihren ‚Pflugscharen‘ für diejenigen pflügen, die noch‘
    ‚cleverer‘ waren als sie … und ihre ‚Schwerter‘ behalten haben. Und daran sieht man? Ganz egal, ob Intelligenz nun vererbt wird oder nicht – sie ist offensichtlich ungleich verteilt … und bleibt das auch!

  • <blockquote>Eine „rückständige, realitätsferne, griesgrämige und von Ur-Ängsten dominierte Empirie der öffentlichen Meinung“ in Deutschland beobachtete die Sozialwissenschaftlerin und Islamexpertin Naika Foroutan in einer bemerkenswerten Analyse, die Ende letzen Jahres erschien und mit einem stolzen Bekenntnis endet:<b> „Als ‚Paradigma-Neudeutsche‘ bezeichnet uns Michael Wolffsohn: als orientalische Deutsche, Muslimisch-Deutsche, Türkisch-Deutsche, Iranisch-Deutsche, Arabisch-Deutsche – ja, das sind wir. Und stolz darauf!“.</b> Foroutan leitet das Forschungsprojekt HEYMAT an der Humboldt-Universität zu Berlin und beschäftigt sich mit Integrationsfragen und europäisch-muslimischen Identitätsmodellen
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32688/1.html.</blockquote>
    Rückständig, realitätsfern, griesgrämig und von Ur-Ängsten dominiert ,
    wozu, und das ist die Meinung der „Elite“, braucht man solche Leute, solche ein Volk, solche Deutsche?

    Die Zukunft Europas und die Länder Europas gehören dem negroiden Europäer, so wie Coudenhove-Kalergi das vorbestimmt hat.  Die Zukunft gehört dem Paradigma-Neudeutschen, dem orientalischen Deutschen, den Muslimisch-Deutschen,  den Türkisch-Deutschen, den Iranisch-Deutschen,  den Arabisch-Deutschen, genauso wie Michael Wolffsohn es ebenfalls sagt und wenn Michael Wolffsohn das sagt, stimmt es doch wohl. Oder nicht.

    Hybride Identitäten, Paradigma-Deutsche, TransmigrantInnen, was eigentlich noch?

  • Hybride Identitäten, Paradigma-Deutsche, TransmigrantInnen, was eigentlich noch?

    Die politische Identität scheint sich analog der ’sexuellen Identität‘ zu entwickeln. Dort gab es bis vor einigen Jahrzehnten zwei Geschlechter – und am Rand noch einige seltsame Dinge. Heute gibt es 8 sexuelle Identitäten oder Geschlechter – wobei die beiden ’sexuellen Identitäten‘, die die paar Millionen Jahre menschlicher Existenz im Zentrum standen – nämlich männlich und weiblich – sich heute eher am Rand befinden, während das Zentrum von ‚Identitäten‘ beherrscht wird, die den weiteren Bestand der Art nicht unbedingt aussichtsreich erscheinen lassen. Diese Entwicklung der Entwicklung auf dem Gebiet der ‚politischen Identitäten‘ analog gesetzt, kann man sich ein ungefähres Bild machen was uns dort noch erwartet. Ich, der ich mich bedauerlicherweise keiner der obigen Gruppen zuordnen kann (Paradigma-Deutsche etc.) erfahre diese Leute einfach nur als Fremdkörper, die sich – durch militärisch und kulturell erzwungene Abwehrschwäche ermöglicht – hier eingenistet haben wie opportunistische Keime, und nun, vom Körper des Wirtes sich nährend, eben diesem Wirt Stück für Stück die Verfügungsgewalt über seinen Körper (so weit sich noch bestand) entwinden. Auf die Zukunft!

  • Leser,
    eine Sprache sollte lebendig sein, sich konstruktiv und ästhetisch fortentwickeln, denjenigen, die sich in ihr verständigen auch verständlich bleiben. DAS war die deutsche Sprache bisher.
    Goethe, Thomas Mann, selbst Günter Grass beherrschten die deutsche Sprache virtuos.

    Genauso verkommen wie die sich grauenvoll als Elite bezeichnenden „Eliten“ MUSS die deutsche Sprache werden. Zu diesem Zweck beschäftigen sie millionen befehlshörige und aus Steuergeldern  entlohnte, parasitäre und verlogene Spindoktoren und Soziolinguistiker, die die  Begriffe festlegen, die Deutungshoheit übernehmen und damit die deutsche Sprache kontrollieren.

    Man beachte diese unsägliche Idiotie zwischen Islam und „Islamismus“, die dem einfachen Menschen suggeriert, dass das eine mit dem anderen nichts tun hat,
    ungefähr so, als habe der Alkohol nichts mit Alkoholismus zu tun.

    Nun, Deutsch war die Sprache der Dichter und Denker.
    Dieser Anspruch wurde  Deutschland nach 12 Jahren auf ewig und alle Zeiten aberkannt, meinen die „Eliten“. Wir haben die Sprachhoheit verloren.

    Der Abschaffung des deutschen Volkes, und ich benutze diesen Begriff mit voller Absicht, geht die Abschaffung der deutschen Sprache voraus.

  • „……geht die Abschaffung der deutschen Sprache voraus.“

    Ein Bemühen, welches bereits Ende der 60’er Jahre eingesetzt hat. Ganz zielgerichtet.

    Mitte bis Ende der 50’er Jahre (für z.B. nach glaubwürdiger Quelle in Hessen) war in der Realschule innerhalb des Deutschunterrichts die Behandlung von Alt- und Mittelhochdeutsch die eherne Regel. Selbstverständlich gehörte dazu die Lektüre des Niebelungenliedes im Original als Übung. Dem wurde das Hildebrandlied in Althochdeutsch gegenübergestellt. Beides mit dem Neuhochdeutsch vergleichend dargestellt.

    Nachwirkung: Damalige Schüler dieser Bildungsanstalten können relativ mühelos Norwegisch und Schwedisch lesend verstehen. Vom Holländischen mal ganz abgesehen. Ich spreche hier von Leuten, die heute so um 65+ sind.

    Ein heutiger Abiturient mit dem Verlangen Germanistik studieren zu wollen, muß diese Kenntnis erst in der Uni in Kursen erwerben. Ganz abgesehen davon, daß er (wie viele andere) erst mal die Fertigkeit entwickeln muß, Texte in gedruckter Gothik lesen zu können. Ganze Bibliotheken bleiben ihm sonst unzugänglich. Ein Realschüler von 1959 steckt den glatt in den Sack und lacht sich kaputt.

    Nein, wir haben keine „Bildungsmisere“, wir haben es mit einer Verwahrlosung schulischer Angebote und Pflichten zu tun. Damit möglichst viele Dummbatze das Abitur machen können.

  • Deutsch war die Sprache der Dichter und Denker.
    Die Sprache des Militärs.
    Die Sprache der Ingenieurskunst.
    Die Sprache der neueren Kultur, siehe 20iger Jahre.
    Bis 1945 war Deutsch aus eigener Kraft mit dem Französischen DIE Bildungssprache und zweite! Weltsprache, noch vor oder „Dank“ der Kolonien mit dem Englischen.

    Übrigens in den ausgehenden 80igern und Anfang der 90iger war sie wieder weltweit auf dem Vormarsch, in den USA die meistgelernte!

    Warum hat es sich um 180° gedreht?
    Unsere „Parteienstaatselite“ ist schlimmer als „die Nazis“ es waren. Die letzteren haben Deutschland höchstens unbewußt aufs Spiel gesetzt. Die heutigen haben die Abschaffung Deutschlands als Land der Deutschen zum ZIEL. Genauso haben sie die Abschaffung des Deutschen Volkes als ZIEL; vorher wird bereits Sprache und Kultur dahingerafft. Die Bundesrepublik ist doch bloß noch eine Marginalie. Sie hat den Zweck genau die obigen Ziele umzusetzen. – Morgenthau läßt grüßen.

    Und ab jetzt könnte ich mich über unsere „Staatsparteien-/Parteienstaats-Nomenklatura“ nur noch im strafbaren Bereich äußern.

    Dennoch werde ich die Hoffnung und mein Streben nach einer DEUTSCHEN RENAISSANCE nicht aufgeben. Sie, die „Eliten“, werden ihr Ziel nicht erreichen. Sie verreissen es. Die Vorgänger waren noch klug genug ihre Ziele zu vertuschen. Dazu ist diese degenerierte Parteienkaste nicht feinfühlig, gebildet und intelligent genug, dafür umso strebsamer.
    Ich werte das Phänomen „Sarrazin“ als erstes Aufkeimen, daß die Herren und Damen Morgenthau so nicht ewig weitermachen werden. Die Bundesrepublik wird mit den vergreisenden Bundesrepublikanern untergehen.

    Ich war immer antirevolutionär, im besten Sinne ein Reaktionär. Heute muß jeder Reaktionär ein Revolutionär sein. Die Bundesrepublik wird nicht zum Sargträger Deutschlands und der Deutschen werden!

  • @ Meyer:
     
    Nun verleumden Sie doch den guten Herrn Morgenthau nicht. Der wollte Deutschland ja nur zum Agrarland machen, was zu einer erheblichen Reduktion der Zahl der Deutschen geführt hätte. So ein Deutschland wäre aber immer noch lebenswerter als das gegenwärtige oder angestrebte Multikultiland.
     
    Die Schrift „Germany Must Perish!“ stammt von Theodore Kaufman und ist daher als der Kaufman-Plan bekanntgeworden. Die von ihm vorgeschlagene Massensterilisation wird auch von Louis Nizer in Erwägung gezogen, aber zugunsten einer massiven Volksumerziehung und Massengehirnwäsche verworfen.
     
    Der Plan, Deutschland mit aggressiven Fremden zu überfluten, stammt von einem Mann namens Earnest Hooton. Der Freimaurer Coudenhove-Kalergi schuf die „spirituelle“Grundlage, Churchill, gleichfalls Freimaurer, scheint das auch als Zukunftsplan im Kopf gehabt zu haben.
     
    Zur praktischen Umsetzung des Überfremdungsplanes und seiner Ausdehnung auf ganz Europa ist die „UNESCO-Konferenz gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung“ von Bedeutung, die im Juni 1995 in Schlaining (Österreich) stattfand und auf der L.L. Cavalli-Sforza eine schleichende Rassenvermischung empfahl – diese dürfe nur so schnell implementiert werden, wie die europäischen Gesellschaften dies politisch verkraften könnten.
     
    http://www.ruf-ch.org/RF_Archiv/2003/05-6/Voelkervermischung.html
     
    Hier ein Spiegel-Artikel zu Cavalli-Sforza, demzufolge es „Menschenrassen gar nicht gibt“. Und um diese These zu bestätigen, müsse man die verschiedenen Phänotypen wegzüchten. Interessant auch, daß er genau wie Coudenhove-Kalergi und Thomas P.M. Barnett das Ideal einer einheitlich nichtweißen Menschheit vor Augen hat, wie sie mutmaßlich vor 100.000 Jahren war.
     
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13685039.html
     
    Was für geisteskranke Spinner doch manche unserer Professoren sind, vor allem, wenn sie von der UNESCO bezahlt werden!
     
     
     
     

  • Wer hat’s erfunden? Nein, nicht die schweizer Ricolabonbonfirma, das Ausdünnen der Deutschen -und nicht nur der-.
    http://karlmartell732.blogspot.com/2008/12/wer-ist-pro-familia.html

    Wen’s interessiert, der suche unter „Eugenik, Rockefeller“ usw.

    Der Widersinn ist, Deutschlands diverse Einrichtungen, von der politischen Kaste getragen, induzierten in den letzten 30 Jahren Millionen Aborte anstatt solide Familienfinanzierung zu beschliessen und sind damit schuld an der gegenwärtigen Überalterung, die man durch Einwanderung aus massenhaft youth bulge produzierenden Ländern abfedern will.
    Das hat System. Das ist kein Zufall. Das ist gewollt.

  • Thatcher, meinst den Autor dieses Buches:
     
    „The History and Geography of Human Genes“ (http://books.google.com/books?id=FrwNcwKaUKoC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false) ?
     
    Zwei Auszüge:
     
    „The color map of the world shows very distinctly [b]the differences we know to exist[/b] among the continents“
     
    „[b]The most important difference in human gene pool[/b] is clearly that between Africans and non-Africans, correcting earlier conclusions.“
     
    Das läuft, würde ich sagen, auf Haarspalterei hinaus, ob man diese klar unterschiedlichen Menschengruppen nun Rassen oder nicht, jedenfalls tut C.-S. das Gegenteil davon, die Unterschiede zwischen den Menschen zu leugnen oder sie zu verzerren,
     
    Im Übrigen würde ich vorsichtig damit sein, einzelnen Wissenschaftlern eine Agenda anzudichten, welche zu Treffen von Ideologen eingeladen werden und sich dort behutsam in derem Sinne äußern, wobei es wohl unter Genetikern unumstritten ist, daß ein moderater Zustrom neuer Gene die Grundlage für einen erweiterten Selektionsprozeß bildet und also der Volksgesundheit etc. förderlich ist, so denn nach natürlichen Kriterien selektiert wird.
     
    Das solltest du eigentlich alles ganz genau kennen, ich meine, wie es ist mit Laien über MAthematik zu sprechen, daß man froh ist, wenn einen die Spinner nicht weiter belästigen etc. Die Leute bei der U.N. haben vage Bilder davon im Kopf, wo sie hin wollen, einen Plan, wie sie dahin kommen, haben sie nicht. Das ist eine einzige Vollversammlung von liberal-sozialen Elitisten, von denen kann man nichts vernünftiges erwarten oder hat es irgendjemandem genützt, daß sie jüngst ein Menschenrecht auf Nahrung (war ja auch irgendwie überfällig nach dem Recht auf Schwulsein und so) beschlossen haben?

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