Schlagwort-Archive: Wien

Antifaschist_Innen sprechen Denglisch

Bratwurst PointWie das Magazin “Zuerst!” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat das sogenannte “Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes” (DÖW) eine Kampagne gegen den in Wien beheimateten “Verein Muttersprache” losgetreten; dieser Verein widmet sich insbesondere dem Kampf gegen die Flut überflüssiger, unverständlicher und dümmlicher Anglizismen.

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Gelbe Rosen und linke Lektionen (2)

Differentbutequal 150x107 Gelbe Rosen und linke Lektionen (2)  (Zum ersten Teil geht es hier.) Unlängst habe ich auf diesem Blog eine Übersetzung eines Textes von Guy Debord aus dem Jahr 1985 veröffentlicht. Debord, einst eine große Ikone der linken Intellektuellen, sah die Einwanderungsfrage vor allem unter dem Gesichtspunkt der Kritik der Entfremdung; ihr ginge ein selbstverschuldeter Kultur- und Identitätsverlust der Franzosen voraus, ein erniedrigender Ausverkauf an die Konsumgesellschaft amerikanischen Stils. [weiter, noch 1,926 Wörter]

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Gelbe Rosen und linke Lektionen (1)

Rosen 150x88 Gelbe Rosen und linke Lektionen (1)Der Abend hatte wohl für alle Beteiligten beträchtlichen Unterhaltungswert: auf einem von der „Österreichischen HochschülerInnenschaft“ gesponserten „antifaschistischen“ Vortrag über die „Identitäre Bewegung“ tauchten einige Anschauungsobjekte auf, um live on stage vorzuführen, wie eine „identitäre“ Aktion aussehen kann. [weiter, noch 1,366 Wörter]

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Identitäre Basisarbeit (7): Occupy Votivkirche

von Martin Lichtmesz

besetzt2 150x104 Identitäre Basisarbeit (7): Occupy VotivkircheHut ab: die „Identitären“ Wiens haben die Masken fallen lassen und diesen Sonntag einen Coup gelandet, der mit Sicherheit nicht unbeachtet bleiben wird. Zur Vorgeschichte: die Wiener Votivkirche wird seit zwei Monaten unter erheblicher Medienaufmerksamkeit von etwa 40-50 Asylbewerbern besetzt, die damit gegen angeblich „menschenunwürdige“ Bedingungen im niederösterreichischen Flüchtlingslager Traiskirchen protestieren wollen und auch zusätzlich allerlei politische und finanzielle Forderungen stellen.

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Von Neu-Delhi nach Wien

von Martin Lichtmesz

Ein Renner in den Medien ist derzeit die Berichterstattung über die Massenproteste in Indien, hervorgerufen durch die Gruppenvergewaltigung einer 23jährigen Frau in einem Bus in Neu-Delhi, die deren Tod zur Folge hatte. In Österreich hatte das den (wohl für manche Zeitgenossen bequemen) Nebeneffekt, daß damit ein lokaler Fall überschattet und aus den Schlagzeilen gedrängt wurde.

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Bildungs-Investment und sozialdemokratische Aufklärung (Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, Folge 4)

Zwei Anekdoten zur Lage der allgemeinen kulturellen Hegemonie. Szenerie 1: ein besonders von Studenten und akademischem Personal frequentiertes Café nahe der Wiener Universität. Die Tische stehen recht eng beieinander, sodaß ich nicht umhinkam, das Gespräch meiner beiden Tischnachbarn mitzuhören, zumal der Wortführer mit ziemlich lauter Stimme sprach.

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Hallo, Wien! (Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, Folge 3)

Hallo Wien1 118x130 Hallo, Wien! (Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, Folge 3)Der medienwirksame „Tanzüberfall“ einer „identitären“ Gruppe aus Wien hat nun Nachahmer in Deutschland gefunden. Mit einem Mikro-Ghettoblaster bewaffnet haben maskierte Aktivisten im Zeichen des „Lambda“ für ein paar Minuten einen Multikulturkongreß in Frankfurt am Main mit Hardbass-Musik zugedröhnt. Video und Verweise zu der Showeinlage gibt es hier.    [weiter, noch 1,083 Wörter]

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Wir selbst in Europa – Identitäre Notizen (1)

Fu21 128x130 Wir selbst in Europa   Identitäre Notizen (1)Wohin ist es verschwunden, das „Volk“, von dem nach unseren Verfassungen und Parteiprogrammen „alles Recht“ und „alle Staatsgewalt“ ausgehen soll? Der Demos hat sich in diesen Wochen der Finanzkrise und des „kalten Putsches“  allenfalls auf der Fanmeile gezeigt, und sein Kernpartikel, der mittelständische Bürger, blickt auf den ESM und ähnliche unbegreifbare Monstren wie das berühmte Kaninchen auf die Schlange.

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Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten (1)

Ich eröffne hiermit eine Serie mit Anekdoten aus den letzten Tagen der Menschheit in loser Folge. Episode eins: Am Abend des EM-Spieles Deutschland-Griechenland flanierte der Schreibende durch das nächtliche Wien, um irgendwann spätnachts in einem Schuppen am Donaukanal zu stranden.

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Österreich: Türkisch keine Fremdsprache

Die linke Ideologiefabrik spuckt ihre Ramschtheoreme in einem solchen Stakkato aus, dass man kaum noch hinterherkommt (Danke an Hartmut Pilch für den Hinweis):

RASSISMUS DER SPRACHE
Österreich: Türkisch ist keine Fremdsprache
Inci Dirim, die erste Professorin für Deutsch als Fremdsprache, erklärt, warum sie gegen einen „Rassismus der Sprache“ ist.

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Lichtertanz gegen Rosenkranz

Tu, felix Austria?

Martin Lichtmesz gießt etwas Wasser in den Wein jener Bundesdeutschen, die die Österreicher um die bei ihnen (noch?) zulässige politische Unkorrektheit beneiden. Nicht nur, weil die Linkstotalitären sich z.B. in puncto Geschlechtergleichmacherei dort Volkserziehungsmaßnahmen herausnehmen, die in der Bundesrepublik (noch?) nicht möglich sind, jedenfalls nicht in diesem Ausmaß,

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