Schlagwort-Archive: sogenannte

Bigottes Wischiwaschi

„Lieblingsthema politisierter Journalisten ist die sogenannte „Ökumene“, die scheinbar so ersehnte Vereinheitlichung möglichst vieler Konfessionen. Warum reiten die Politstrategen so darauf herum? Weil mittels Ökumene die Bastion Katholische Kirche geschleift werden soll, würde doch deren Anspruch auf Autorität, auf Besitz und Wahrung der rechten Lehre und der echten Sakramente durch Ökumene zusammenbrechen müssen.“

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Doppelter Boden

„Das bemerkenswerte zeitliche Zusammentreffen des Dresdener Prozesses mit zwei anderen Prozessen, in denen es auch um ermordete Musliminnen geht, entlarvt die Doppelbödigkeit: In Kleve steht der Drillingsbruder der 20-jährigen Kurdin Gülsüm vor Gericht. Der Staatsanwalt wirft ihm vor, auf Geheiß seines Vaters seine Schwester ermordet zu haben – weil sie sich verliebt hatte und schwanger geworden war. Vor dem Landgericht Hagen steht ein junger Syrer, der zusammen mit seinem Onkel seine 20-jährige Cousine Ibtihal per Kopfschuss hingerichtet haben soll, weil sie einen Freund hatte und von zuhause weggelaufen war. Zwei typische Ehrenmorde an zwei jungen Frauen, die in Deutschland einfach nur leben wollten wie andere deutsche Frauen.

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