Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Sezession

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Nachdem die Debatte über meinen kritischen AfD-Artikel in der Sezession (wer ihn noch nicht gelesen hat: bitte hier klicken und das nachholen) bei mir den ernüchternden Eindruck hinterlassen hat, tauben Ohren zu predigen, habe ich im dortigen Kommentarbereich ein thesenartiges Resümee gezogen. Da ich nicht will, dass es mehr oder minder in der Versenkung verschwindet, wiederhole ich es hier:

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Unter den Dutzenden Zuschriften, die uns in den vergangenen Tagen mit Bezug auf die Berichterstattung über die „Identitären“ erreichten, enthielt gut die Hälfte Fragen nach Lektüre rund um das Thema „Identität“. Mich freut solches Interesse nicht nur als Verleger und Leser, sondern auch, weil ich es für notwendig halte, daß über aller Lust an der Aktion die durchdachte Verortung nicht außer Acht bleibt.

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Es ist im Nachgang zum zwischentag zu einer im Internet ausufernden Debatte gekommen, die mir mißfällt. Sie dreht sich in ihrem Kern um die Bewertung eines „Feinbilds Islam“, wurde auf gutem Niveau innerhalb einer Podiumsdiskussion zwischen Karlheinz Weißmann und Michael Stürzenberger geführt und ist mittlerweile zu einem im Ton unschönen Gefecht zwischen Stürzenberger auf der einen und Martin Lichtmesz auf der anderen Seite verkommen.

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Leider – muß ich sagen – ist eine meiner Hoffnungen immer noch nicht gestorben: eines Tages auf ein Film-Team zu stoßen, daß der Differenzierung nicht nur fähig ist, sondern auch Willens, es sich selbst und den Zuschauern nicht allzu leicht zu machen mit der Interpretation eines ihnen fremden Phänomens. Auf dem „zwischentag“ war der rbb – herausgekommen ist ein Scherbenhaufen.[weiter, noch 525 Wörter]

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Ein Publikumsschlager unseres „zwischentags“ war das Streitgespräch zwischen Karlheinz Weißmann und pi-news-Stammautor Michael Stürzenberger über die Frage, ob „der Islam“ der oder ein „Feind“ sei. Für alle, die nicht dabei waren, gibt es hier eine Folge von Youtube-Videos und hier eine Zusammenfassung von Carlo Clemens von der Blauen Narzisse. pi-Blogger Kewil regte hier eine Debatte an.

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Der Langhaarige sitzt in der Mitte. Links und rechts von ihm haben die beiden Moderatorinnen Platz genommen: in Hosenanzügen, ganz professionell und sicherlich voller Hoffnung, daß aus diesem Gespräch einmal Energie kommen könnte – das Gegenteil also von dem, was Kunstszene-Teilnehmer kennen und als Vorgang seltsamerweise stets aufs neue ertragen: mittels Deutung und Interpretation nämlich in einen dürftigen Künstler und sein dürftiges Werk erst hineinzupumpen, was eigentlich herausspritzen sollte: Kraft, Können, ein undemokratischer, nicht mehr diskutabler, nicht verhandelbarer Anspruch, der jäh wirkt. Eine kleine Einstiegsfrage, schon bricht der Vulkan aus:

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Dies ist das Jubiläumsvideo zur Feier der 50. Ausgabe der Sezession. Wer erkennt alle Anspielungen, Zitate und Scherze?[weiter, noch 79 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz Kategorie(n): Die Rechte, Tage und Taten, Wir Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , 97 Wörter | Keine Kommentare

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Wenn es je eine Veranstaltung gegeben hat, mit der ich rundum zufrieden bin, dann war es der heutige „Zwischentag“ in Berlin, ein Treffen Dutzender von Ausstellern – Verlagen, Zeitschriften, Organisationen -, die aus verschiedenen Teilen des rechtsdemokratischen Spektrums kommen und bisher nicht viel miteinander zu tun hatten. Es war meines Wissens das erstemal, dass Alte Rechte, Neue Rechte, Islamkritiker und Rechtslibertäre zusammengekommen sind.

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Seit heute früh liegt Sezession No. 50 auf meinem Schreibtisch. Ich dachte vor zehn Jahren keine Sekunde lang daran, daß ein halbes Hundert Hefte erreichbar und finanzierbar wäre. Nun aber ist das 50. Heft da, und das Thema: „Stil und Form“ ließ sich fugenlos verbinden mit dem Vorhaben, den Stil der Sezession einmal grundsätzlich zu beschreiben. Mein Beitrag dazu trägt den Titel: „Die Ein-Mann-Kaserne oder Expressive Loslösung“.

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Der „zwischentag“, die von uns organisierte Freie Messe Berlin, wartet nicht nur mit rund 30 Ausstellern auf, sondern auch mit einem Messe-Begleitprogramm: einer Mischung aus Präsentationen, Diskussionen und Lesungen. Dieses Begleitprogramm ist nun zusammengestellt:

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Das ist vielleicht das beste, was man tun kann, wenn der Sommer ein paar Tage lang auf seinem Höhepunkt zittert, in der Waage steht und sich dann gen Untergang neigt. Von draußen dringen bizarre Nachrichten, unglaubwürdige Interpretationen, beliebige Begriffe herein – laßt sie herein, laßt sie wieder hinaus: Besser, man vergewissert sich dessen, was bleibt.

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[Auszug aus dem Artikel von Heino Bosselmann:]

„(…) Ich denke, die Linke hat mittlerweile ein politneurotisches Problem und reagiert klassisch mit freudianischer Verschiebung: Sie macht es sich quasi kollektiv unbewußt zum Vorwurf, daß sie, um ihre rousseauschen oder blochschen oder nur unklar romantischen Vorstellungen von Demokratie und Freiheit wenigstens im Kompromiß verwirklicht zu sehen, ihren Frieden mit dem derzeitigen Kapitalismus in dessen Euro- bzw. Globalgestalt gemacht hat, ohnehin korrumpiert von der jahrzehntelangen Gewöhnung an den Ökonomismus und Konsumismus der Hülle und Fülle, wohlständig und angestellt bzw. beamtet saturiert, den demokratischen Beteiligungsschwund verdrängend. Ich meine damit weniger die Restbestände genuin politischer Linker, die sich durchaus nach wie vor mit Ersatzformen des Revolutionären und Anti-Atom abrackern, sondern die verbürgerlichte, folkloristische, intellektuelle Empfindungslinke in ihrer ambivalenten Angepaßtheit an den „Kapitalo-Parlamentarismus“ (Alain Badiou) der lobbyistisch bestimmten und ja vielleicht gar nicht besser zu habenden Schönwetterdemokratie. Die kleinbürgerliche Linke betreibt eine Nachahmung, der das Modell abhanden gekommen ist.

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Klaus Farin ist Vorsitzender der Stiftung »Respekt!«, die sich für »jugendkulturelle Vielfalt und Toleranz« einsetzen will. Eberhard Seidel ist Geschäftsführer von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«. Beide sind damit maßgeblich verantwortlich für die Verschleierung der Ursachen der »Jugendgewalt« in Deutschland.

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