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Schmidts Schnauze

Ich habe ihn gewählt, als die Alternative Franz-Josef Strauß hieß, von meinem Vater übernahm ich den Respekt vor jenem Mann, der Hamburg vor der Sturmflutkatastrophe 1962 rettete, mich amüsierte immer der Gedanke, welcher Schock das war, als er bei den Jungsozialisten in seinem alten Wehrmachtsledermantel erschien, und seine autoritäre Attitüde – das Offiziersmäßige, wenn man so will – störte mich so wenig wie seine Entschlossenheit im Kampf gegen den RAF-Terror und seine Hartleibigkeit gegenüber den Pazifisten während der Nachrüstungsdebatte, – ganz im Gegenteil.

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Integrationskraftzersetzung

„Der rührende Versuch von Bade und Kollegen, unangenehme Nachrichten von der Integrationsfront zu relativieren, erinnert an die Kriegsberichterstattung im Dritten Reich: Wer BBC hörte, um die Wahrheit über den Frontverlauf zu erfahren, war kein Wahrheitssucher, er machte sich der „Wehrkraftzersetzung“ schuldig. Necla Kelek, Thilo Sarrazin und andere sind in diesem Sinne der „Integrationskraftzersetzung“ anzuklagen. Diese ist, hier zitiere ich Angela Merkel, „nicht hilfreich“. Aber wollen sich, um im Bilde zu bleiben, Klaus Bade und Kollegen wirklich in die Rolle des „Reichsfunks“ begeben, der in kühnen Bildern Probleme kleinredete und die baldige Wende des Kriegsglücks beschwor? Im Übrigen: Auf der kritischen Seite zu irren, ist allemal gesellschaftlich gesünder, als vorhandene Probleme schönfärberisch kleinzureden.“

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Muslime erzwingen Jodelverbot

Klingt ein Steirer-Jodler wie der Ruf eines Muezzins? Ja – sagt ein Grazer Gericht. Ein 63-jähriger Pensionist wurde jetzt zu 800 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er beim Rasenmähen sang und jodelte – und somit die Betstunde von Moslems störte. „Verächtlichmachung religiöser Symbole“ und „Behinderung der Religionsausübung“ nennt das Bezirksgericht Graz-West den skurrilen Fall.

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Management by Torero

Ich habe einmal für eine Firma gearbeitet, zu deren Führungsprinzipien das Management by Torero gehörte: Wenn die Verantwortung auf sie zustürmte, trat die Geschäftsleitung elegant beiseite und ließ sie auf den Mitarbeiter los.

So ungefähr verhalten sich jetzt die zuständigen Behörden bei der Lockerung des Flugverbots: Sichtflug wird genehmigt, obwohl man angeblich nicht so genau weiß, ob solche Flüge angesichts der ominösen Aschewolke sicher sind oder nicht. Die Verantwortung für den Flug liegt beim Piloten.

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Toleranz

Die Philosophieprofessorin Edith Düsing sollte gestern eine Vorlesung in Köln halten.  Was dann geschah, schildert Kurt J. Heinz im Christlichen Informationsforum:

Daß sie aber erst 45 Minuten später als geplant beginnen konnte, hatte sie nicht erwartet. Grund waren Störaktionen aus dem Kreis von Lesben und Schwulen, deren Interessen vom „Autonomen Lesben- und Schwulenreferat Köln LuSK“ beim AStA vertreten werden. (…)

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Nur noch krank

In der nationalkonservativen „Sezession“ beschreibt Ellen Kositza, was sie als Komparsin für den Film „Die Päpstin“ erlebte:

Wie zahlreiche Ritter-Filme der jüngeren Zeit wurden Teile der „Päpstin“ bei uns um die Ecke gedreht, auf Burg Querfurt. Meine Kinder und ich durften als Statisten mitwirken. Ein Heimspiel! Es war anstrengend und lustig zugleich, am „Set“ waren wir „die Blondies“, die Agenturdamen waren hingerissen von den artigen Kinderchen. Ich war gleich für mehrere Termine „gebucht“ worden, auch später in Magdeburg sollte ich als besenschwingende Burgmagd zugegen sein.

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Bundesrepublik Dhimmiland

Versöhnung auf polnisch

Kaum ein Wort ist im Zusammenhang mit dem Rückzug von Erika Steinbach so häufig verwendet worden wie „Versöhnung“. Was man in Polen darunter versteht, darüber sind wir nun ausgiebig belehrt:

Versöhnung ist,

wenn die Interessen der Vertriebenen nicht vertreten werden dürfen, weil ein fremder Staat das nicht will;

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