Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Polen

Ich gebe zu, daß man manchmal die Wahrheit verheimlichen – also lügen – muß, zuweilen sogar aus erhabenen Motiven, etwa aus Mitleid oder aus Feingefühl. Doch immer lohnt es zu wissen, warum man das tut, was die jeweilige Abweichung von der Wahrheit bringt.

Ernest Skalski im Juli 1990 über die Auschwitz-Diskussion in Warschau. Die Diskussion entbrannte, als sich die Direktion des Auschwitz-Museums dazu entschloss, die alte Gedenktafel gegen eine neue auszutauschen: Die alten Opferzahlen waren im Zuge sowjetisch-kommunistischer Greuelpropaganda um das fast  vierfache überhöht.

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Bundespräsident Christian Wulff hält zum Holocaust-Gedenktag eine Rede in Auschwitz. Man hat die einschlägigen stereotypen Phrasen schon so oft gehört, dass man kaum noch darüber nachdenkt, welche Ideologie sie vermitteln und was sie bewirken (sollen). Es ist Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Weiterlesen

Zum 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens zeigen die Medien, und weiß Gott nicht nur die, ihre wahre Visage. Wie jedes Jahr.

Da ich heute nicht viel Zeit habe, kann und will ich nicht jeden Aspekt dieser alljährlichen Schande beleuchten. So sei nur kurz angemerkt, dass es den Linken gelungen ist, die ordentlich angemeldete und völlig legale Demonstration rechter Gruppen zu verhindern; dass die Polizei diesen Sieg der politischen Selbstjustiz (angeblich? tatsächlich?) nicht verhindern „konnte“; und dass es eine offene Frage ist, wo das polizeiliche Unvermögen endet und die politisch gewollte klammheimliche Komplizenschaft des Staates mit linken Gewalttätern beginnt.

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Nun wird Erika Steinbach also endgültig nicht in den Stiftungsrat von „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ eintreten, und natürlich toben die Debatten, wer nun eigentlich verloren habe: der Bund der Vertriebenen, der seine eigene Vorsitzende nicht nominieren durfte (dafür aber mehr Sitze bekommt), oder die Bundesregierung, die sich nach Meinung der Opposition vom BdV „erpressen“ ließ.

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„Warum glaubt ihr, sind Leute wie Alice Schwarzer, Giordano oder Broder auf unserer Seite? Dieselben Menschen, die unsere Gesellschaft jahrelang sturmreif geschossen haben? Weil sie Deutschland lieben und eine “konservative” Gesellschaft wollen? Nein! Die sind ins islamkritische Lager gewechselt, weil der Islam die atheistische, links-liberale, entmannte, kunterbunt-infantile Sozialstaatsgesellschaft bedroht, die die 68er erichtet haben, und zwar mehr, als wir “Rechten” es je könnten! Was diese “Paladine” zu uns getrieben hat ist die uralte Angst aller abgelebten Bonzen: dass ihr Regime zusammenbrechen und sie ihren eigenen Kerker kennenlernen könnten. Und jetzt navigieren sie halt zwischen den Polen: den Islam mögen sie nicht, aber nach A auch B sagen und ein “Rechter” werden, dass wollen und können sie genauso wenig. Stattdessen schließen sie faule Kompromisse, glauben an den Euroislam ohne Islamismus und dass die multikulturelle Gesellschaft schon noch funktionieren wird, wenn man ihre ärgsten Triebe stutzt.“

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„Was für ein Glück, dass Polen die Berufung Guido Westerwelles ins Bundeskabinett aus Gründen, die nur Polen verstehen müsste, nicht als Belastung der deutsch-polnischen Beziehungen betrachtet. Denn dann hätte der FDP-Vorsitzende, der eigenen Argumentation im Falle Steinbach folgend, seine „persönlichen Ambitionen“ hintanstellen und zum Wohle der Versöhnung mit dem östlichen Nachbarn auf die Erfüllung seines Lebenstraums verzichten müssen. Warschau aber blickt mit Wohlgefallen auf den neuen deutschen Außenamtschef, der seine erste Reise nach Polen machte. Der dortige Präsident dankte ihm das mit einem Platz auf seinem Sofa. Seither muss man sich aber fragen, ob Westerwelle wenigstens zeitweise noch aus den Augen verliert, welchem Land er nun als Außenminister dient. Denn die Interessen, die Westerwelle im Streit über Erika Steinbach vertritt, sind zunächst einmal die Polens.“

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Was uns die Floskel vom "Überfall auf Polen" - 1939 - über den Geisteszustand der Nation verrät. Weiterlesen

Als die Zeitungen Europas am Morgen des 24. August 1939 den Abschluss des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes bekanntgaben, war allen Beobachtern klar, dass Hitler sich damit freie Hand für einen Krieg mindestens gegen Polen verschafft hatte, und dass dieser Krieg damit unvermeidbar geworden war. Besondere Kritik rief bereits damals – und heute erst recht – das Verhalten der Sowjetunion hervor, die jahrelang ihren „Antifaschismus“ zur Schau getragen hatte, sich nun aber plötzlich auf die Seite Hitlers schlug.

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Kaum ein Wort ist im Zusammenhang mit dem Rückzug von Erika Steinbach so häufig verwendet worden wie „Versöhnung“. Was man in Polen darunter versteht, darüber sind wir nun ausgiebig belehrt:

Versöhnung ist,

wenn die Interessen der Vertriebenen nicht vertreten werden dürfen, weil ein fremder Staat das nicht will;

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