Schlagwort-Archive: Moscheen

Der architektonische Dschihad

In „Wie Islamisierung funktionierte…“ schrieb ich über die Rolle repräsentativer Moscheebauten:

Die Beherrschung des öffentlichen Raumes diente vor allem dazu, das Gemeinwesen als ein islamisches zu definieren. Es ging nicht nur darum, klarzustellen, wer oben und wer unten, sondern auch, was Zentrum und was Peripherie war. Ich erinnere nochmals daran, dass die Muslime eine Minderheit waren, die von den Beherrschten als eine lästige Fremdherrschaft empfunden wurde: zwar oben, aber eben zugleich Peripherie. Es zeugt von einem nachgerade diabolischen psychologischen Instinkt, dass die Muslime genau dieses Empfinden unterminierten, indem sie die Sphäre des Öffentlichen islamisch durchdrangen und dadurch die Dhimmis dazu brachten, sich schon zu einer Zeit als Außenseiter der Gesellschaft – also als Minderheit – zu betrachten, als sie numerisch noch die große Mehrheit stellten.

Der architektonische Dschihad weiterlesen

Wo Solidarität nichts kostet

„Die evangelische Bischöfin Maria Jepsen bekundet ihre Solidarität mit den Muslimen in der BRD. Fein. Noch eine, die sich in die Phalanx jener Solidaritätshuber einreiht, die Solidarität zielsicher mit jenen bekunden, die überhaupt keinen Repressionen ausgesetzt sind. Das hat was.

Ich erwarte von christlichen und muslimischen Vertretern in der BRD endlich Solidarität mit denen, die tatsächlich dringend der Solidarität bedürfen: Den verfolgten Christen in den muslimischen und asiatischen Ländern. Solange dagegen von oben genannten Vereinigungen, Kirchen und ihren Vertretern nicht laut und energisch protestiert wird, sind ihre Solidaritätsfloskeln gegenüber religiösen Minderheiten, die hier unzählige Moscheen gebaut haben [und weiter bauen ] eben das: Floskeln mit Wohlfühlfaktor – wohlfeil, gefahrlos, mainstream. Und deshalb irrelevant.“

Wo Solidarität nichts kostet weiterlesen