Wie wir jüngst erfahren haben, lässt Bayern seit Neuestem die Partei “Die Freiheit”, die Münchner PI-Gruppe und insbesondere Michael Stürzenberger als angebliche Rechtsextremisten und Verfassungsfeinde von seinem sogenannten Verfassungsschutz beobachten. Hierzu einige Anmerkungen:
Auf Einladung von Europe News habe ich am vergangenen Samstag in Berlin über die strategischen Perspektiven der Islamkritik gesprochen (siehe auch diesen Europe-News-Artikel), in dem ich begründet habe, dass es eine Sache ist, den Islam zu kritisieren, und eine andere, die Islamisierung zu bekämpfen; und dass man zu Letzterem vor allem die Kräfte bekämpfen muss, die dem Islam die Tür nach Europa öffnen, also die Linke und das herrschende Establishment. Hier das Video:
Erik Lehnert hat in der aktuellen Sezession Nr. 52 die seit Monaten sich dahinscharmützelnde “Islamdebatte” zwischen einigen Autoren der Sezession zum Anlass genommen, einige grundsätzliche Überlegungen zur Struktur solcher Debatten anzustellen. Lehnert zufolge hängt ihr Wert für den Leser davon ab, Weiterlesen…
In Sezession Nr. 51 sind zwei Artikel zur Islamkritik erschienen, von denen einer eine Antwort verdient. Da deren notwendige Ausführlichkeit den Rahmen der Druckausgabe sprengen würde, veröffentliche ich sie deshalb hier im Blog [der Sezession]:
Karlheinz Weißmann geht es um die Frage, ob „der Islam unser Feind“ sei, und er faßt nachvollziehbarerweise unter dem Titel „Islamkritiker“ alle Kräfte zusammen, die diese Frage bejahen. Ungeachtet der von ihm durchaus gesehenen Heterogenität der islamkritischen Szene identifiziert er fünf
Der bekannte konservative Historiker Stefan Scheil hat vor zwei Wochen im Blog der Jungen Freiheit unter dem Titel “Das Kreuzzugs-System” einen Artikel publiziert, in dem er – als “Anwalt der Gegenseite” – eine Reihe von Anklagen eines hypothetischen Moslems referiert, die dieser dem Westen bzw. dem Christentum “entgegenhalten” “könnte”. Die Reaktionen aus der islamkritischen Szene kamen prompt, und sie waren scharf und bissig [...]
Die „Weißmann-Stürzenberger-Kontroverse“, aus der seit Martin Lichtmesz‘ Artikel „Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik“ zusehends eine Lichtmesz-Stürzenberger-Kontroverse geworden ist, ist gestern von Martin Lichtmesz in diesem Blog um ein weiteres Kapitel bereichert worden. Die Antwort auf Stürzenbergers giftige Unterstellungen war notwendig, und Lichtmesz hat diese Unterstellungen – die ja letztlich nicht nur ihm galten, sondern der gesamten Neuen Rechten und ihrer politischen Theorie – Punkt für Punkt zerpflückt. So weit, so gut.
Nachklapp zur inzwischen fast schon historisch gewordenen „Weißmann-Stürzenberger-Kontroverse“, nicht nur in eigener Sache. Ich habe mich auch deswegen so heftig in die Debatte eingemischt, weil es hier um ein Problem geht, das ganz grundsätzlich mit meinem Verständnis von Konservativismus „wider die All-Gemeinheiten“ zu tun hat.
Ein Publikumsschlager unseres „zwischentags“ war das Streitgespräch zwischen Karlheinz Weißmann und pi-news-Stammautor Michael Stürzenberger über die Frage, ob „der Islam“ der oder ein „Feind“ sei. Für alle, die nicht dabei waren, gibt es hier eine Folge von Youtube-Videos und hier eine Zusammenfassung von Carlo Clemens von der Blauen Narzisse. pi-Blogger Kewil regte hier eine Debatte an.
Das Schmähvideo über Mohammed bestimmt zur Zeit die Medien. Dass nahezu jeder Politiker das Thema aufgreift und diskutiert, bezeichnet Peter Scholl-Latour als Heuchelei. In der Talkshow “Münchner Runde” im Bayerischen Fernsehen beklagte der Islamexperte, dass sich alles um das Video drehe, aber über Christenverfolgung und Unterdrückung im Orient kein Mensch spreche.
Manfred Kleine-Hartlage und Erik Lehnert haben sich mit schlüssigen Argumenten für die provozierende Ankündigung der „Pro“-Partei ausgesprochen, das Propagandafilmchen „Innocence of Muslims“ öffentlich aufzuführen. Selbst wenn diese nur ein Bluff sein sollte (denn mehr als die Youtube-Ausschnitte gibt es vermutlich gar nicht zu zeigen), hat er schon ausgereicht, heftige und aufschlußreiche Reaktionen zu pro-vozieren.
Heftig umstritten sind die Provokationen der Pro-Partei. Im nordrheinwestfälischen Wahlkampf versuchte der SPD-Innenminister, das Zeigen von Karikaturen vor Moscheen, gezielte Provokation der Mohammedaner, gerichtlich verbieten zu lassen; er scheiterte. Nun wiederholt sich das Geschehen auf Bundesebene durch die Ankündigung der öffentlichen Vorführung eines Filmchens, der in den öffentlich rechtlichen Sendern immer wieder “Schmähvideo” genannt wird, [...]
Die Ankündigung der Partei „Pro Deutschland“, den Anti-Islam-Film „Innocence of Muslims“ in einem Berliner Kino zu zeigen, beherrscht nicht nur seit Tagen die Schlagzeilen, sondern hat auch im konservativen Spektrum zu heftigen Meinungsverschiedenheiten geführt. Die Kritiker halten sich meist an das Motto: „Das darf man vielleicht, aber das tut man doch nicht.“
„Pro Deutschland“ droht aktuell damit, in Deutschland öffentlich „The Innocence of Muslims“ aufzuführen. Ich frage mich, was genau sie eigentlich zeigen wollen, denn einen solchen Film gibt es offenbar gar nicht. Als PR-Stunt war die Ankündigung jedenfalls überaus erfolgreich. Aber die „Pro“-Bewegung hat sich lediglich ins Kielwasser einer viel größeren politischen Manipulationsnummer gehängt.
Wer steckt hinter dem Anti-Islam-Film “Innocence of Muslims”?
Es ist schon auffallend, wie sehr dieselben Medien, die sich sonst peinlichst hüten, den ethnischen Hintergrund etwa von U-Bahn-Schlägern zu erwähnen, sich einig sind, für den Film “Innocence of Muslims”, dessen Veröffentlichung zur Zeit zu riesigen bürgerkriegsähnlichen Krawallen in der islamischen Welt führt, seien koptische Christen im amerikanischen Exil verantwortlich. Und es ist bezeichnend für die Dummheit oder auch die Böswilligkeit unseres Medienbetriebes, dass keiner unserer ach so kritischen Journalisten sich die naheliegende Frage stellt, welches Interesse denn ausgerechnet die Kopten daran haben sollen, die arabischen Muslime bis zur Weißglut zu provozieren.







