Schlagwort-Archive: Die Zeit

Guter Polizist, böser Polizist

Das kennt man aus amerikanischen Filmen: ein Bulle übernimmt die Einschüchterung, der andere gibt sich freundlich und verständnisvoll, so lange, bis der Verhörte durch das Wechselbad psychisch weichgeklopft ist und sein Geständnis ablegt.

 

Daran mußte ich wieder angesichts der Titelseite der aktuellen Zeit denken, die sich unter der Schlagzeile „Was darf man in einer Demokratie?“ zur Rettung der verlorenen Ehre der Nadja Drygalla aufschwingt. Den Ritter in glänzender Rüstung gibt Jens Jessen (sekundiert von Daniel Cohn-Bendit) mit einem empörunggesättigten Artikel.

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Wir selbst in Europa – Identitäre Notizen (1)

Fu21 128x130 Wir selbst in Europa   Identitäre Notizen (1)Wohin ist es verschwunden, das „Volk“, von dem nach unseren Verfassungen und Parteiprogrammen „alles Recht“ und „alle Staatsgewalt“ ausgehen soll? Der Demos hat sich in diesen Wochen der Finanzkrise und des „kalten Putsches“  allenfalls auf der Fanmeile gezeigt, und sein Kernpartikel, der mittelständische Bürger, blickt auf den ESM und ähnliche unbegreifbare Monstren wie das berühmte Kaninchen auf die Schlange.

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Europäer als Opfer des islamischen Kolonialismus

Im Jahr 2008 wurde von Frankreich verlangt, dass es Wiedergutmachung leisten müsse für seine koloniale Vergangenheit in Algerien. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der französischen Kolonialgeschichte, aber wenn ich mich recht erinnere, waren die Franzosen auch deswegen motiviert, sich in Algerien zu engagieren, weil barbarische Piraten ihre bösartigen Aktivitäten im neunzehnten Jahrhundert immer weiter fortsetzten. Die Zeit der französischen Herrschaft ist der einzige Zeitraum der Zivilisation den Algerien erlebt hat, seit den Römern.

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Von Europa zu Eurabia – die „Zeit“ macht Stimmung

von Clio

Einen Moment lang war ich unsicher, ob ich mich vielleicht im Datum geirrt hatte – ist heute nicht der 1. Mai statt des 1. Aprils? Es scheint, dass es bestimmte Zeitgenossen angesichts der allgemein verbreiteten Beliebigkeit auch mit dem Zeitpunkt eines Aprilscherzes nicht mehr so genau nehmen.

Im Zentralorgan der „deutschen Qualitätspresse“, der „Zeit“, findet sich heute ein Artikel des Journalisten Gero von Randow mit dem Titel: „Willkommen, Tunesien! Das Land sollte EU-Mitglied werden – wenn es denn überhaupt will.“ :

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Deutschland schafft sich ab. Broder: „Na und?“

Aus der heutigen Feuilleton-Presseschau von Spiegel.de:

Drei Seiten sind dem radikalen Islamismus gewidmet. Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samed begutachten im Interview die deutsche Angst. Sagt Abdel-Samed: „Die deutsche Angst ist eine Angst vor Veränderung.  Hier ist so lange nichts passiert, dass die Menschen die statische Gesellschaft für das Maß aller Dinge halten. Broder: Da geh ich mit. Das ist auch meine einzige Kritik an Thilo Sarrazin, dass er auf dieser Panikwelle mitschwimmt. Deutschland schafft sich ab. Na und? Gesellschaften schaffen sich öfter mal ab und nicht zwangsläufig zu ihrem Nachteil.

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Reise nach Jerusalem

Reise nach Jerusalem

Michael Naumann, bisher bei der „Zeit“wird „Cicero“-Chefredakteur. Logisch: Wenn die „Junge Freiheit“ dorthin rückt, wo bisher „Cicero“ war, dann muss „Cicero“ dort hin, wo bis jetzt die „Zeit“ war. Spinnen wir es weiter: Die „Zeit“ übernimmt die Positionen des „Spiegel“, der wiederum die neue Version der „taz“ darstellt, die das „Neue Deutschand“ ersetzt. Im wesentlichen also das, was tatsächlich passiert ist, nur in umgekehrter Reihenfolge dargestellt.