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Zur Dialektik des Liberalismus

In einigen meiner letzten Artikel („Die Liquidierung der Zivilisation“, „Armin Mohler: Gegen die Liberalen“, „Bei Nacht und Nebel“) habe ich die These vertreten, dass die Krise unserer Zivilisation unter anderem Ergebnis der Eigenlogik liberaler Ideologie ist. Für diese These habe ich in den dazugehörigen Kommentarsträngen heftige Gegenrede von Le Penseur geerntet. Le Penseur führte neben vielen anderen Argumenten an, die Politik einer sich liberal nenndenden Justizministerin, die soeben bei Nacht und Nebel das Meinungsstrafrecht verschärft, könne so wenig als Argument gegen den Liberalismus herhalten wie die Politik von Angela Merkel als Argument gegen das Christentum.

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Für alle, die sich wundern, …

.. dass ich so plötzlich verstummt bin:
Ich bin gerade dabei, etappenweise einen langen, langen Beitrag zu schreiben, und habe mittendrin Probleme mit der Tücke der Technik bekommen; mein Blog funktioniert plötzlich nicht mehr so, wie er soll, und ich versuche über das WordPress-Forum und den Support, es wieder in den Griff zu bekommen.
Der Beitrag wird wohl erst Mitte der kommenden Woche erscheinen können. Inschallah 🙂 !Einstweilen kann ich ja schon ein bisschen Vorab-Reklame machen: Es geht um eine ausführliche ideologiekritische Analyse von Hans-Peter Raddatz‘ Buch: „Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft“. Der Autor vergleicht darin die historische Entwicklung von Religion und Kultur des Islam einerseits, des Westens andererseits, und fragt danach, was bei dem Aufeinandertreffen beider Kulturen wohl herauskommen wird.
Das Buch hat ihm prompt einen Mordaufruf von islamischer Seite eingetragen. Was den Autor ja schon einmal sympathisch macht. Leider hat er sich nicht darauf beschränkt, seine – m.E. zutreffende – kritische Einschätzung des Islam zu entwickeln, sondern hat bei seiner Analyse der westlichen Gesellschaft nicht mehr und nicht weniger als einen Großangriff auf die Grundlagen der offenen, demokratischen Gesellschaft formuliert, und zwar vom Standpunkt des christlichen Fundamentalismus. Da Raddatz zwar viele Kritiker hat, von denen aber kein einziger (jedenfalls keiner, der mir bekannt wäre) diesen Aspekt unter die Lupe genommen hat; da er andererseits viele Fans hat (von denen viele anscheinend gar nicht merken, was für eine Art von Ideologie ihnen da untergejubelt wird), halte ich es der Mühe für wert, sein Gedankensystem Schräubchen für Schräubchen zu demontieren, um die Struktur des paranoiden, rechtstotalitären Wahnsystems offenzulegen, auf dem seine Argumentation aufbaut. Bis nächste Woche also!