Korrektheiten

Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)

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Fanons erstes Buch reißt einen unüberbrückbaren Graben zwischen Schwarz und Weiß auf. Daran knüpft sein letztes und bekanntestes Werk, „Die Verdammten dieser Erde (1961)“* an. Kolonialherr und Kolonisierter samt deren Lebenswelten werden als vollkommene Gegensätze dargestellt [und diese racisch verstanden]. Fanon selbst gebraucht dazu das Subjekt Manichäismus und auch das Adjektiv manichäisch, „manichéisme“ und „manichéiste“,** […]

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Die Wahlbürger Großbritanniens erhalten heute die einzigartige Gelegenheit, sich aus der EU zurückzuziehen. Was für ein Elend die EU bildet, läßt sich m.E. gut veranschaulichen durch die Aufzählung einiger Geschehnisse, die sich während der letzten drei Monate in und rund um die Türkei ereignet haben. Ihren eigenen Ansprüchen gemäß hätte die EU den türkischen Staat […]

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Nachdem der Roman „Uncle Tom‘s Cabin“ 1852 erschienen war, vergingen nur siebzehn Jahre, bis die schwarzen Männer in den USA nach dem Ende des Bürgerkrieges das Wahlrecht erhielten (1869). Angesichts der Realität erwies die Zukunftshoffnung der Autorin als Luftschloß, denn die schwarzen Männer dachten im allgemeinen kaum daran, die weiße us-amerikanische Frauenbewegung zu unterstützen, und […]

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Als Renaissancehumanist schuf Thomas Morus an die klassische Antike anknüpfend eine erste neuzeitliche Utopie, indem er den platonischen Idealstaat zum lebensfernen Wunschbild überhöhte, das er notgedrungen in eine entlegene Weltgegend entrückte, während Platon sein als Modell der am vortrefflichsten geordneten Polis gedanklich irgendwo innerhalb des griechischen Siedlungsraumes angesiedelt hatte.  Dazu sei angemerkt, daß Utopia die […]

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Verschiedentlich thematisiert Manfred Kleine-Hartlage in seinen Veröffentlichungen die Gründung linker Ideologien auf Utopien,  auf Voraussetzungen, die sich rational kaum plausibel machen lassen, sondern die als Grundannahmen gläubig anzunehmen sind, um von ihnen her die Wirklichkeit zu deuten, obwohl sie der alltäglichen Erfahrung widersprechen. – Diese Auffassung linker Ideologie steht im Kontrast zu deren Selbstverständnis, denn […]

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Der eigentliche Protagonist des Romans „Uncle Tom‘s Cabin“ ist eben jener im Titel genannte Tom, eine anerkannte Persönlichkeit und daher allgemein respektvoll mit „Onkel“ angeredet, ein schwarzer Sklave in Kentucky, der zusammen mit Frau und Kindern ein Blockhaus, „log building“, nahe dem Wohnhaus der weißen Herrschaft, einer Familie Shelby, bewohnt. Vier Jahre vor dem Beginn […]

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Den Anstoß zur Niederschrift der Erzählung von „Uncle Tom‘s Cabin (1852)“ bildete der „Fugitive Slave Act (1850)“.* Die Sklaverei in den Südstaaten bildet daher das thematische Zentrum des Buches. – Harriet Beecher-Stowes millenaristische Auffassung vom Christentum sieht die Menschheitsgeschichte auf einen allgemeinen Zustand diesseitiger Glückseligkeit hinauslaufen, und daher soll das Tun des Christen darauf ausgerichtet […]

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Harriet Beecher Stowes Erzählung „Uncle Tom‘s Cabin“ enthält eine so komplexe Ideologie, daß man fragen kann, ob die Autorin nicht intellektuell dem Ehemann sowie ihren Eltern und Geschwistern, vielleicht mit Ausnahme der älteren Catherine, überlegen gewesen ist. Freilich bleibt diese Ideologie einer biologistischen Sichtweise verhaftet, nach der die Grundlage der gesamten Befähigung des einzelnen Menschen […]

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Am Beginn der Entwicklung hin zur Neuen Linken, gleichsam als ihr Praeludium, erschien in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts der westliche Maoismus. Auf den ersten Blick ein erstaunliches Phänomen: Warum um alles in der Welt sollten sich Bürger des hochindustrialisierten Westens, z.B. der aus den Besatzungszonen der Westalliierten hervorgegangen Bundesrepublik, die fernöstliche Ideologie eines […]

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Seitdem Charles Stowe 1850 an das Bowdoin College* in Maine berufen worden war, ging es ihm finanziell besser. Er zog mit seiner Familie nach Brunswick um, und dort begann Harriet Beecher-Stowe den Fortsetzungsroman „Uncle Tom‘s Cabin“ niederzuschreiben, der seit dem Frühjahr 1851 in der Washingtoner „National Era“ erschien. * Das Bowdoin [Liberal Arts] College bestand […]

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Wie gestern durch das US-Finanzministerium bekannt gegeben wurde, soll das Bild des us-amerikanischen Präsidenten Andrew „Old Hickory“ Jackson auf der Zwanzig-Dollar-Note ab 2020 ersetzt werden durch das der – zumindest außerhalbe der USA – weit weniger bekannten Harriet Tubman. Diese hat allerdings drei Pluspunkte aufzuweisen: schwarz, anti-racistisch, Frauenrechtlerin. Angesichts der Minuspunkte Jacksons, weiß, männlich, Racist, […]

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1833 hatte Harriet Beecher ezusammen mit anderen einen Ausflug über den Ohio-Fluß hinweg unternommen, der sie in den Sklavenhalterstaat Kentucky führte; einen nachhaltigen Eindruck hinterließ dies trotz der abolitionistischen Predigten des Vaters, die sie schon als Kind gehört hatte, kaum. Noch im Jahre der Unruhen in Cincinnati 1836, bei denen eine Druckerei durch Anhänger der […]

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von virOblationis Wie ausführlich ist nicht in Presse, Funk und Fernsehen über die „Panama-Papers“ berichtet worden! Man könnte meinen, es handele sich um den Skandal des Jahrzehnts, der nun endlich aufgedeckt worden ist; Trillionen Bytes seien auszuwerten gewesen, und endlich hätten in nimmermüder Arbeit investigative Journalisten die geheime Wahrheit an das Tageslicht bzw. in die […]

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Im Jahre nach der Rückkehr Stowes wurde der erste Sohn des Paares geboren, der als junger Mann um‘s Leben kam, da er als Student bei einem Badeunfall ertrank.* Dies geschah beim Dartmouth College in Hannover (New Hampshire), wo der Vater, Charles Stowe, 1831 bis 1833 Latein und Griechisch unterrichtet hatte. – Bis 1850 lehrte Charles […]

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Harriet Beecher kam 1811 zur Welt, ein Jahr nachdem ihr Vater seine Stelle als Geistlicher in einer Congregationalistengemeinde zu Litchfield in Connecticut angetreten hatte. Mit fünf Jahren bereits verlor Harriet ihre Mutter, ohne deren starke Persönlichkeit sich der Vater – nach eigener Aussage – hilflos wie ein Kind im Dunkeln fühlte. Harriet wurde zur Erziehung […]

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