(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
Am Montag meldete die Frankfurter Polizei einen Angriff von 15 Jugendlichen auf einen 16-Jährigen. Das Opfer erhielt Schläge und Tritte, als es bereits am Boden lag. Im Krankenhaus stellte man dann lebensbedrohliche Verletzungen fest. Über die Täter konnte oder wollte die Polizei nichts Genaueres bekanntgeben. Heute nun findet sich im Regionalteil der FAZ die ganze Geschichte mit Hintergründen:[weiter, noch 334 Wörter]
In eigener Sache: Mein Netzbuchladen ist umgezogen und nun unter der Adresse http://korrektheiten.biz/ erreichbar.
Nicht, dass der alte Laden unter http://www.korrektheiten.1a-shops.eu/ schlecht gewesen wäre, aber es war eben eine Fertiglösung mit den dafür typischen Nachteilen:
von virOblationis
Der Philosoph Heraklit schrieb, da er Feuer für den Grundstoff hielt, aus dem alle anderen Elemente (Luft, Wasser, Erde) hervorgehen: “Feuer kann alle [anderen Dinge, aus welchen Elementen auch immer sie bestehen,] ersetzen, und Feuer [wird] von allen [anderen Dingen ersetzt], gleichwie Waren von Gold [ersetzt werden] und Gold von Waren. (Frg. 90)” [...]
Nach der tödlichen Attacke auf Daniel S. in Kirchweyhe hat das Nordwestradio versucht, die Tat und ihre Folgen am 11. April in einer Podiumsdiskussion aufzuarbeiten. Der Pastor der Gemeinde Weyhe, Holger Tietz, brachte dabei die Quintessenz der Debatte auf den Punkt: „Wie gefährlich die Neuen Medien sein können, begreifen wir manchmal erst, wenn wir selbst Opfer sind.“
von virOblationis
Nun wird endlich auch der Vorname des Täters bekannt, und es bestätigt sich die – angesichts des Tatgeschehens bereits gehegte – Vermutung, daß es sich um einen Einheimischen gehandelt hat: Ein gewisser Hans B. erschoß den amtierenden Hamelner Landrat und danach sich selbst. Den Anlaß dafür bildete anscheinend ein jahrelanger Rechtsstreit wegen irgendeiner [...]
Die Brüder Dzhokhar A. und Tamerlan Tsarnaev haben die Bomben am Boston-Marathon gelegt, heißt es nach offiziellen Verlautbarungen. Sie kommen aus dem mehrheitlich muslimischen Tschetschenien und seien selbst Islamanhänger gewesen. Damit ist die Der-Islam-war-es-Fraktion der klare Sieger, während die Rechtsextreme-waren-es-Fraktion das Nachsehen hat. Trotzdem muss letztere den Kopf nicht hängen lassen, der NSU-Prozess läuft ja bald an.
Für die Gründung eines Verlages bedarf es juristisch keines Qualifikationsnachweises. Man legt beim Gewerbeamt seinen Personalausweis vor und füllt ein harmloses Formular aus. In einem solchen Moment wird spürbar, welche Möglichkeiten die Publikationsfreiheit und der freie Markt offerieren. Keine Viertelstunde vergeht, und man ist „Verleger“.
„Diskurs“ ist ein mitunter ganz brauchbares und griffiges Wörtchen, mit dem sich so mancher schwache Text intellektuell würzen und so manche Formulierungsverlegenheit überspielen läßt. In der Form, in der es heute am häufigsten benutzt wird, geht es auf die „Diskurstheorie“ Michel Foucaults zurück. 
(Rezension aus Sezession 53 / April 2013)
Richard David Precht will die Revolution, die des Schulsystems. Die aktuelle ZEIT räumt dem Boulevard-Philosophen dafür drei große Seiten an. Precht, der Mann mit dem zarten Gesicht, der sich mal drüber beklagte, das die Deutschen Schönheit und Intellekt so schwer zusammendenken können, verkauft sich wahnsinnig gut, Träume von pädagogischen Revolutionen ebenfalls.
Über die „Alternative für Deutschland“ – jenes kometenhaft anrauschende neue Gebilde am Hoffnungshimmel – gibt es viel und wenig zu sagen: viel, weil dies (nach den Identitären) bereits der zweite mediale Aufruhr der vergangenen Monate ist, der nicht von links kommt, sondern so etwas wie den gesunden Menschenverstand, das Gute und die Mitte verkörpern will; wenig, weil man dies alles schlicht als Ansammlung derer bescheiben kann, die den Machterhalt-durch-Zugeständnis-Kurs der CDU nicht mittragen möchten.
von Martin Lichtmesz
Es ist in Wien vielleicht leichter als in Deutschland, „weltberühmt“ zu werden, dennoch sind die Reaktionen auf die Protestaktion der Identitären Bewegung Österreich bemerkenswert. Der größte Triumph ist wohl die Ergatterung der Titelseite der Druckausgabe der Kronen-Zeitung vom letzten Montag: [weiter, noch 1,212 Wörter]







