In Deutschland werben im konservativen Bereich vor allem zwei Geschichtsmagazine um Leser: Geschichte & Wissen kompakt erklärt sowie die eher altrechte Deutsche Geschichte. Europa und die Welt. In Frankreich gibt es keinerlei Alternativen – sie sind schlichtweg nicht notwendig. La Nouvelle Revue d’Histoire (NRH) deckt den Markt umfänglich ab.
Noch ein paar Notizen zur laufenden „NSU“-Psychose. Das Phantom des „rechten Terrors“ breitet sich wohl vor allem deswegen so ungebremst in ganz Deutschland aus, weil es eine merkwürdige psychologische Bereitwilligkeit gibt, an seine Existenz zu glauben. Wer das Land, seine Eliten und seine Meinungsmacher kennt, weiß, daß für diese nichts attraktiver ist als eine frische, funkelnagelneue „deutsche Schuld“, eine Art Holocaust-Update im Miniaturformat. [weiter, noch 1,571 Wörter]
Nun zu den wichtigen Dingen. Dazu zählen all die Nachrichten, die derart flächendeckend gestreut sind, daß man ihnen auch dann nicht entrinnen kann, wenn man seine tägliche Medienberieselung auf ein Minimum reduziert. Etwa: „DSDS: Nackt-Auftritt rettet Erwin… Mädchenschwarm zieht blank – Simone muss am Ende die Koffer packen“, „Jon Bon Jovi soll den Kollegen Richie Sambora gefeuert haben“ oder „Sylvie: also doch nicht Zlatan.“ [weiter, noch 1,536 Wörter]
von Martin Lichtmesz
Soviele böse Dinge haben wir auf diesem Blog über die sogenannte „Europäische Union“ geschrieben. So oft haben wir die Einschränkung der Meinungsfreiheit und die vermeintliche Monopolisierung und schleichende Gleichschaltung der Medien angeprangert. Und nun finden wir endlich Gehör, ausgerechnet in Brüssel, das wir bisher schmählich verkannt und verleumdet haben. Die FAZ vom 21. 1. meldet:
Das Nachrichtenmagazin Zuerst! ist ein rechtsalternatives Medium, vor dessen Lektüre unsere selbsternannten Volkspädagogen im Dienste des Establishments immer besonders händeringend warnen, weil es – na, was wohl? – „rechtsextrem“ sei. Solche Warnungen muss man aus zwei Gründen als Empfehlungen lesen:
Die Meldung der bankrotten Frankfurter Rundschau ist falsch: Gegen das katholische Onlineportal kath net. oder auch Roland Noé ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht – das hat die Staatsanwaltschaft Berlin am Montag Vormittag gegenüber kath.net bestätigt. Kath.net hat rechtliche Schritte gegen die … Weiterlesen →
2010 flog der groß angelegte Betrug beim Kinderkanal KiKa auf: 8,5 Mio Euro hat sich Produktionsleiter Marco K. in die eigene Tasche gestopft, dank tatkräftiger Mithilfe. Der fünfte Fall von Korruption und Betrug bei ARD und ZDF. Nicht Einzelfälle sondern System, urteilt Medien-Autor Hans-Peter Siebenhaar. Ein System von Intransparenz, Vetternwirtschaft, Korruption und Arroganz als Teil einer Unternehmenskultur. Weiterlesen →
Michael Klonovsky schreibt im Focus über Aktionen der Ver.di-Jugend gegen konservative Zeitungen:
In einer 24-seitigen Broschüre “Aktiv gegen extrem rechte Zeitungen”, die man sich von der Webseite der Gewerkschaft laden kann, geben die Nachwuchskader Hinweise, wie gegen Zeitungshändler vorzugehen sei, die im Sortiment haben, was die Ver.di-Aktivisten für “extrem rechts” halten. Der echte Verfassungsschutz schein übrigens zu schlafen, denn einige der gelisteten Publikationen kommen in seinen Berichten nicht vor. Etwa die “Preußische Allgeimeine Zeitung”, der die Ver.di-Autoren vorwerfen, sie thematisiere “das kulturelle und geschichtliche Erbe des Staates Preußen”. Das ist ungefähr so, als würfe man der “Financial Times” vor, sie widme sich der Finanzwwirtschaft.
“Nicht jede/-r Händler/-in mit extrem rechten Zeitungen im Geschäft ist überzeugte/-r Nationalsozialist/-in, haben die überzeugten Verbieter/-innen eruiert. “Geht am besten zu zweit in das Geschäft”, empfehlen sie. “Sollte der bzw. die Händler/-in nicht auf eure Vorschläge eingehen und auch zukünftig Nazizeitungen verkaufen, teilt ihr ihm oder ihr mit, dass es dann in der nächsten Zeit vor seinem Geschäft Protestaktionen geben wird – und zwar so lange, bis diese aus dem Sortiment verschwinden.” Die Aktion wird übrigens “gefördert aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes”.

Wolfgang Schäuble gehört zu den Politikern, denen man zuhören sollte, nicht nur, weil er mächtig, sondern vor allem, weil er aufrichtig ist. Selbst seine Täuschungsmanöver folgen dem Gesetz der Taqiya und dienen erkennbar dazu, nur den zu täuschen, der getäuscht werden will. Er hat uns ganz offen gesagt, dass die Politik darauf hinarbeitet, die Deutschen im eigenen Land in die Minderheit zu drängen (s. meinen Artikel “Doktor Schäubles Staatsneurosen”) – und nicht minder offen bereitet er uns nun auf das bevorstehende Ende des Grundgesetzes und der Demokratie vor.
Vor einiger Zeit schrieb ich, dass der nächste Bundeskanzler Peer Steinbrück heißen wird:
Wenn es noch einer sozusagen offiziellen Bestätigung bedurft hätte, wer “unser” nächster Kanzler sein wird, so haben ihn jetzt die Bilderberger geliefert, also jene Gruppe, die frappierenderweise immer schon einige Zeit im Voraus weiß, wer der nächste deutsche Kanzler oder amerikanische Präsident sein wird; die also zum Beispiel 1991 erstmals Bill Clinton einlud, der 1992 Präsident wurde, im Juni 2008 Barack Obama (gewählt im November 2008), im Mai 2005 Angela Merkel, die im November Kanzlerin wurde, 1980 Helmut Kohl (Kanzler ab 1982), 1973 Helmut Schmidt (Kanzler ab 1974) usw.
Kaum jemand dürfte sich Illusionen darüber machen, dass die wenigen Konservativen (Jürgen Liminski, Michael Klonovsky, Matthias Mattussek) und eigenwilligen Rechtsliberalen (Jan Fleischauer, Henryk M. Broder) unter den deutschen Journalisten, denen gestattet wird, in den Massenmedien die herrschende Ideologie zu kritisieren, damit eine ganz bestimmte Funktion erfüllen: nämlich die Ausnahme zu sein, die die Regel bestätigt, und einen “Pluralismus” zu fingieren, dessen tatsächliche Absenz dem Publikum sonst allzu schmerzlich auffiele. Das wissen sie, und sie hüten sich daher, ihre Rolle als die von Türöffnern misszuverstehen, die wichtigen Themen, Personen und Ideen den Weg in die vielzitierte “Mitte der Gesellschaft” ebnen. Sie übernehmen innerhalb des Mediensystems eine Funktion, die sonst aus besagtem System auswandern würde, und üben eine Art virtueller Opposition, damit es nicht zur Entstehung einer realen kommt. Sie sind so etwas wie das moderne Äquivalent des mittelalterlichen Hofnarren, dessen Funktion und Privileg es war, dem Herrscher als Einziger die Wahrheit sagen zu dürfen.
“Der amerikanische Western der 50er, 60er Jahre schuf den ‘amerikanischen Helden’ mit Wirklichkeitsanspruch, der so ein ganz anderer ist als der europäische Held. Seitdem produziert Hollywood unzählige Filme, in denen immer das gleiche Schema abgerollt wird: ein einzelner oder eine kleine Gruppe von maximal zehn Mann, mit irgendeiner Mission betraut, die dem ‘Guten’ auf der Welt siegen hilft, bekämpft den bösen Feind und tötet dabei fast spielerisch und beinahe ohne eigene Verluste Hunderte von Indianern, Japanern, Deutschen, Vietnamesen, Russen oder Arabern, die generell als Trottel dargestellt werden. — Welchen Komplex wollen die Amerikaner damit kompensieren? Etwa den, daß sie bis heute in jedem Krieg, den sie führten, dem Feind an Material und Personal mindestens fünf- bis zehnfach überlegen sein mußten, um einen Sieg zu erringen? Daß es diese kleinen,kampfkräftigen Verbände, die sich gegen einen weit überlegenen Gegner behaupteten, überall bei den Feinden gab, aber eben nicht bei den Amerikanern, weshalb sie in Hollywood nachholen müssen, was die Realität ihnen verweigert hat?”
Das christliche Medienmagazin pro schreibt:
Produzenten und Autoren von US-Fernsehserien benutzen ihre Sendungen, um eine linksliberale politische Agenda zu verbreiten. Das behauptet der amerikanische Politikwissenschaftler Ben Shapiro in einem neuen Buch, für das er zahlreiche Insider befragt hat.
Jakob Augstein veröffentlichte heute im “Spiegel Online” in der Rubrik “S.P.O.N. Im Zweifel links” eine Kolumne unter dem Titel “Europa wird zum Schreckgespenst”.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,762049,00.html Weiterlesen…
Wir kritisieren die Mainstream-Medien, weil in ihnen erwiesenermaßen überwiegend linke bzw. linksliberale Journalisten tätig sind, die keine Gelegenheit vorübergehen lassen, ihre Ideologie unter die Leute zu bringen. Wir beklagen zu Recht, dass hier ein Meinungskartell existiert, dessen Existenz verhindert, dass konservative Positionen öffentlich angemessen zu Wort kommen, und wir setzen auf das Netz als Gegengewicht, nicht wahr?






