Wenn ein Arzt, Mathematiker, Ingenieur o.ä. aus der Fremde zu uns kommt, um hier als Inhaber einer „Blauen Karte“ für 33.000 Euro Jahresgehalt zu arbeiten, kann man davon ausgehen, daß er einem ärmeren Volk enstammt, denn sonst würde er ein solches Angebot kaum annehmen; seinem Volk wird er künftig fehlen, da er nicht mehr zur [...]
Der ranzige Mief nach Denunziantentum und Provinzialismus, der gewöhnlich über in der deutschen Öffentlichkeit ausgetragenen Aufreger-Debatten liegt, weht auch über dem sogenannten „Fall Weidner“. Skandalisiert wurde nach altem Brauch eine ursprünglich nicht für die breitere Öffentlichkeit bestimmte Meinungsäußerung des Schriftleiters der „Burschenschaftlichen Blätter“ sowie dessen seit längerem bekannte politische Vergangenheit. Der tiefere Skandal liegt indes in der einmal mehr offenbarten Lageignoranz und Politikunfähigkeit rechter und konservativer Kreise.
Mit einem alten Bauer aus dem Nachbardorf Kartoffeln gesteckt, dabei verwendet: den Reihenzieher, den Karst (eine Hacke mit Zinken), den Häufler. Danach „drillte“ der Bauer noch fünfzehn Reihen Mais mit einer rein mechanischen Sähmaschine, die mich jedesmal begeistert, wenn er sie zum Einsatz bringt. Es spitzen schon durch den Boden: Schwarzwurzeln, Haferwurz, Radieschen, Salate, frühe Kartoffeln, Erbsen, Dill und – im warmen Frühbeet – Tomaten und Zucchini.
Der Feind ist die eigene Frage als Gestalt, formulierte Carl Schmitt. Ob man den Islam pauschal als „Feind“ einstuft oder nicht: seine wachsende Präsenz in Deutschland wie in ganz Westeuropa wirft Fragen über die eigene Identität auf, denen kaum mehr auszuweichen ist und die über kurz oder lang einen Entschluß erzwingen werden.[weiter, noch 2,875 Wörter]
Sezession 1 war dem Thema Krieg gewidmet. »Der Ernstfall hat den Vorzug, die Tatsachen deutlicher hervortreten zu lassen«, schrieb Karlheinz Weißmann 2003 und brachte damit einen Aspekt im Selbstverständnis der politischen Rechten zum Ausdruck, den sie als entscheidend für ihre Daseinsbegründung ansieht.
Am Samstag hörte ich während einer Autofahrt Deutschlandradio. In jedem zweiten Beitrag ging es um „Rechtsextremismus“. Da war etwa die Rede von der „rechtsradikalen“ Marine Le Pen, und daß Sarkozy mit Einwanderungsthemen „in den Gewässern des Front National“ fische. Dann folgte ein Bericht über den Breivik-Prozeß in Norwegen, der als mediale Horrorshow live übertragen wird.
Novalis, Die Christenheit oder Europa (1799; erschienen in Auszügen 1802, vollständig 1826) Zusammenfassung durch Zitatauswahl mit sinngemäßen Ergänzungen Es waren schöne glänzende Zeiten, wo Europa ein christliches Land war, wo Eine Christenheit diesen menschlich gestalteten Weltteil bewohnte; Ein großes gemeinschaftliches Interesse verband die entlegensten Provinzen dieses weiten geistlichen Reiches. … Einmal war doch das [...]
Letzte Woche ging ein besonders brisanter Hinweis in der Redaktion von deutscheopfer.de ein. Wir bekamen anonym einen Bericht des Düsseldorfer Staatsschutzes zugespielt, in dem ein Angriff von Salafisten auf die Polizei geschildert wird. Das Dokument ist überschrieben mit dem Vermerk: „Nur für den Dienstgebrauch“.[weiter, noch 220 Wörter]
… über das jeder, der in Deutschland eine Karriere jenseits der wirklich ganz freien Wirtschaft machen möchte, springen muß. Hingehalten wird es ihm von jenen, die von der großen anti-deutschen Erzählung profitieren und sie weitertragen, indem sie sich zu Torwächtern aufschwingen: Spring, es wird Dein Schaden nicht sein. Derzeit springt die Fakten-Partei:
Hysterie in burschenschaftlichen Kreisen (und darüber hinaus): Es geht um einen Leserbrief, um eine (nie verschwiegene) Mitgliedschaft und vor allem um politische Korrektheit. Es geht um Norbert Weidner, den Schriftleiter der Burschenschaftlichen Blätter, aber es ist vor allem ein Gerangel hinter den Kulissen – um Macht und Einfluß in einem rund 10 000 Mitglieder zählenden Akademikerverband (hier ein Beispiel).
Eine Erneuerung Deutschlands, oder vielleicht noch treffender, seine geistige Wiederherstellung, also die Restitutio Germaniae, darf man wohl als das gemeinsame Ziel all derer bezeichnen, die dem Verfall angesichts von Umerziehung und Elitenaustausch begegnen möchten. Was ist aus Deutschland mit seiner reichen Geschichte geworden? – Antworten sind schon so häufig gegeben worden, daß ich mir ihre [...]
Auf dem Vorsatz des neuen Buches von Stefan Scheil findet sich ein Zitat von Max Horkheimer: »Man muß eine Elite schaffen, die ganz auf Amerika eingestellt ist. Diese Elite darf andererseits nicht so beschaffen sein, daß sie im deutschen Volk selber kein Vertrauen mehr genießt und als bestochen gilt.«
Gestern frühe Kartoffeln gelegt, Rosara – eine Sorte, die man häufeln muß, weil sie die Knollen nicht nach unten, sondern in einem Kranz ausbildet. Im Stall sechs Hühnerküken aus zehn Eiern, so früh im Jahr wie noch nie. Auflösen mußten wir indes das Doppelgelege zweier Enten, die gemeinsam in einer Maurerwanne auf zwei Dutzend Eiern saßen. Was zunächst harmonisch wirkte, entwickelte sich zu einem Platzgerangel, unter dem die Eier litten. Nun sitzt die zuverlässigere und die andere watschelt um den Stall und sucht verzweifelt nach irgendeinem Eingang – keine Bilderserie für die „Landlust“.




