Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Den Anstoß zur Niederschrift der Erzählung von „Uncle Tom‘s Cabin (1852)“ bildete der „Fugitive Slave Act (1850)“.* Die Sklaverei in den Südstaaten bildet daher das thematische Zentrum des Buches. – Harriet Beecher-Stowes millenaristische Auffassung vom Christentum sieht die Menschheitsgeschichte auf einen allgemeinen Zustand diesseitiger Glückseligkeit hinauslaufen, und daher soll das Tun des Christen darauf ausgerichtet […]

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Harriet Beecher Stowes Erzählung „Uncle Tom‘s Cabin“ enthält eine so komplexe Ideologie, daß man fragen kann, ob die Autorin nicht intellektuell dem Ehemann sowie ihren Eltern und Geschwistern, vielleicht mit Ausnahme der älteren Catherine, überlegen gewesen ist. Freilich bleibt diese Ideologie einer biologistischen Sichtweise verhaftet, nach der die Grundlage der gesamten Befähigung des einzelnen Menschen […]

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Am Beginn der Entwicklung hin zur Neuen Linken, gleichsam als ihr Praeludium, erschien in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts der westliche Maoismus. Auf den ersten Blick ein erstaunliches Phänomen: Warum um alles in der Welt sollten sich Bürger des hochindustrialisierten Westens, z.B. der aus den Besatzungszonen der Westalliierten hervorgegangen Bundesrepublik, die fernöstliche Ideologie eines […]

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Seitdem Charles Stowe 1850 an das Bowdoin College* in Maine berufen worden war, ging es ihm finanziell besser. Er zog mit seiner Familie nach Brunswick um, und dort begann Harriet Beecher-Stowe den Fortsetzungsroman „Uncle Tom‘s Cabin“ niederzuschreiben, der seit dem Frühjahr 1851 in der Washingtoner „National Era“ erschien. * Das Bowdoin [Liberal Arts] College bestand […]

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Wie gestern durch das US-Finanzministerium bekannt gegeben wurde, soll das Bild des us-amerikanischen Präsidenten Andrew „Old Hickory“ Jackson auf der Zwanzig-Dollar-Note ab 2020 ersetzt werden durch das der – zumindest außerhalbe der USA – weit weniger bekannten Harriet Tubman. Diese hat allerdings drei Pluspunkte aufzuweisen: schwarz, anti-racistisch, Frauenrechtlerin. Angesichts der Minuspunkte Jacksons, weiß, männlich, Racist, […]

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1833 hatte Harriet Beecher ezusammen mit anderen einen Ausflug über den Ohio-Fluß hinweg unternommen, der sie in den Sklavenhalterstaat Kentucky führte; einen nachhaltigen Eindruck hinterließ dies trotz der abolitionistischen Predigten des Vaters, die sie schon als Kind gehört hatte, kaum. Noch im Jahre der Unruhen in Cincinnati 1836, bei denen eine Druckerei durch Anhänger der […]

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von virOblationis Wie ausführlich ist nicht in Presse, Funk und Fernsehen über die „Panama-Papers“ berichtet worden! Man könnte meinen, es handele sich um den Skandal des Jahrzehnts, der nun endlich aufgedeckt worden ist; Trillionen Bytes seien auszuwerten gewesen, und endlich hätten in nimmermüder Arbeit investigative Journalisten die geheime Wahrheit an das Tageslicht bzw. in die […]

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Im Jahre nach der Rückkehr Stowes wurde der erste Sohn des Paares geboren, der als junger Mann um‘s Leben kam, da er als Student bei einem Badeunfall ertrank.* Dies geschah beim Dartmouth College in Hannover (New Hampshire), wo der Vater, Charles Stowe, 1831 bis 1833 Latein und Griechisch unterrichtet hatte. – Bis 1850 lehrte Charles […]

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Harriet Beecher kam 1811 zur Welt, ein Jahr nachdem ihr Vater seine Stelle als Geistlicher in einer Congregationalistengemeinde zu Litchfield in Connecticut angetreten hatte. Mit fünf Jahren bereits verlor Harriet ihre Mutter, ohne deren starke Persönlichkeit sich der Vater – nach eigener Aussage – hilflos wie ein Kind im Dunkeln fühlte. Harriet wurde zur Erziehung […]

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Einer der bedeutendsten Prediger des Second Great Awakening in den USA war Lyman Beecher, dessen Erweckung sich 1803 während einer Predigt Timothy Dwights in Yale vollzog. Lyman Beecher war zu dieser Zeit bereits Geistlicher, nachdem er sein Theologiestudium in Yale 1797 abgeschlossen hatte. – Er entstammte einer Handwerkerfamilie: Lyman Beechers Vater war Grobschmied in New […]

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Die ESI, die Europäische Stabilitätsinitiative, ist eine 1999 in Sarajevo gegründete Denkfabrik, deren Ausrichtung man kennt, wenn man liest, wer sie finanziert, nämlich nur allzu gut bekannte Stiftungen (z.B. die Robert Bosch Stiftung, Soros‘ Open Society Institute, der Rockefeller Brothers Fund, der German Marshall Fund, die Körber Stiftung) und politische Institutionen (die schwedische Regierung, das […]

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von virOblationis Die Frommen im Lande waren während der ersten Jahrzehnte der us-amerikanischen Geschichte, in der Zeit zwischen Konstituierung des Staatswesens und Sezessionskrieg (1789 – 1861), politisch wenig machtvoll. Dies läßt sich unschwer erkennen, wenn man sich die Liste der US-Präsidenten jener Zeit anschaut; es ist keiner darunter, der sich durch sein persönliches Bekenntnis zum […]

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