Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Geschichte

Für die meisten Deutschen verkörpert Richard von Weizsäcker zweifellos das Ideal eines Bundespräsidenten, und in der Tat hat keiner seiner Vorgänger oder Nachfolger die Bundesrepublik auch nur annähernd mit dem Stilgefühl und der royalen Aura repräsentiert, die für Weizsäckers’ Habitus charakteristisch waren und sind. Weizsäcker hat die heimliche Sehnsucht nach einem Monarchen befriedigt, zu dem man aufschauen kann – und zwar so sehr, dass Kritik an ihm vielen Menschen buchstäblich als Majestätsbeleidigung erscheinen muss. Thorsten Hinz hat mit “Der Weizsäcker-Komplex. Eine politische Archäologie” (Edition JF, Berlin 2012, 353 S., € 24,80) eine der ersten kritischen Würdigungen des ehemaligen Bundespräsidenten vorgelegt und ihn dabei ein wenig entzaubert. […]

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(Diese Rede habe ich heute am späten Nachmittag auf dem Alexanderplatz gehalten. Die Veranstaltung wurde von der Partei Die Freiheit ausgerichtet. Eine Videoaufzeichnung ist leider nicht verfügbar.)

Heute vor genau sechzig Jahren, am 17. Juni 1953, geschah in der damaligen DDR das, was alle diktatorischen Regime der Welt am meisten fürchten: Das Volk verlor seine Angst. Ein System der Einschüchterung, bei dem niemand sich traut zu rebellieren, weil er fürchtet, damit allein zu stehen, brach auf einen Schlag in sich zusammen.

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Am 17. Juni 2013 jährt sich zum sechzigstenmal der Aufstand in der DDR. Aus diesem Anlass findet morgen ab ca. 17 Uhr auf dem Alexanderplatz eine Gedenkkundgebung statt, auf der neben anderen Rednern auch ich sprechen werde.

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Seitdem das Landgericht München den ukrainischen „Hilfswilligen“ Demjanjuk (1920 – 2012) wegen Beihilfe zum Mord an 28.060 Menschen (!) schuldig sprach, können KZ-Aufseher oder –Bedienstete verurteilt werden, ohne daß sich eine Individualschuld nachweisen läßt. [weiter, noch 601 Wörter] Heino Bosselmann auf Sezession im Netz Kategorie(n): Ewiggestriges, Gestern Schlagwörter: Auschwitz, Gerechtigkeit, Grenztruppen, Hans Lipschis, recht 635 [...] Weiterlesen
von virOblaionis Man stelle sich einmal vor, der US-Verteidigungsminister besuchte zusammen mit dem US-Innenminister Vietnam. Kaum gelandet würden beide erst einmal eine Stunde im Fluguzeug festgehalten, um die Papiere ihrer Delegation genau zu überprüfen. Anschließend würde der Verteidigungsminister in eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die us-amerikanischen Kriegsverbrechen während des US-Indochinakrieges (1964 – 1973) geführt, wo [...] Weiterlesen
In den beiden vorangegangenen Artikeln war von der Praktizierung der auf Kollektivierung von Schuld basierenden Ideologie als einem Staatskult die Rede. Dies geschah vor allem deshalb, weil sich – nach meiner Beobachtung – inzwischen eine desinteressierte Haltung verbreitet hat, die das als Staatskult bezeichnete Phänomen zwar als irgendwie konstitutiv für das Gemeinwesen hinnimmt (“Gründungsmythos“), ohne [...] Weiterlesen

von virOblationis Massenkarambolagen auf den Straßen, Ausfälle im Flugverkehr – Die späte Rückkehr des Winters in diesen Tagen bestätigt eine Einsicht, die jeder unverbildete Mensch ohnehin besitzt: “Im Winter kann man nicht so gut reisen wie im Sommer.” Das will der moderne Mensch aber nicht wahrhaben, sondern plant ohne Rücksicht auf Jahreszeiten u.a. natürliche Umstände. […]

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Zum sechzigsten Todestag von Josef Stalin und der darauf folgenden allmählichen Auflösung des GULag-Systems erschien in der taz ein recht interessanter Artikel, der unter anderem die Frage nach den Bedingungen und dem Sinn des kollektiven historischen Gedächtnisses aufwirft.[weiter, noch 1,556 Wörter]

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Bei Metapedia, einer Netz-Enzyklopädie, die sich als rechte Alternative zu Wikipedia versteht, und deren Autoren mehrheitlich politisch in der Tat mindestens so weit rechts stehen wie die meisten politischen Wikipedia-Autoren links stehen, findet sich auch ein Eintrag über “Kleine-Hartlage, Manfred”.

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Thorsten Hinz führt eine der schärfsten publizistischen Klingen, gepaart mit einem scharfen Verstand, heißt: Form UND Inhalt  machen seine Artikel, Bücher und Essays zu einem echten Lesegenuss. In seinem neuesten Buch analysiert Hinz das Leben aber auch die Lebenslügen der Weizsäckers. Da ich das Buch selbst noch nicht gelesen habe – es wird bei mir unter […]

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Ungarn hat im Europaparlament eine neue Petition eingebracht, in der der Beschluss des slowakischen Parlaments vom Jahr 2007 zu den Beneš-Dekreten scharf kritisiert wird. In dem Beschluss des slowakischen Parlaments waren die Beneš-Dekrete als “unveränderlich” bezeichnet worden. Das sei diskriminierend und gehöre untersucht, fordert der ungarischen EP-Abgeordnete Zoltan Bago von der Regierungspartei Fidesz u.a. in […]

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Geht es um den zweiten Weltkrieg und um den Mord an den Juden im nationalsozialistischen Deutschland, weiß jeder von uns sofort, welche Implikationen, welche Postulate darauf aufbauend nachkriegsdeutsche Politik seither bestimm[t]en. Wir wissen, dass jeder Historiker-und Feuilletonistenstreit um Ausbruch, um Opferzahlen, jeder Streit darum, wer wen angegriffen und wer welche Kriegsverbrechen begangen hat,  eben nicht nur ein Streit um historische Fakten ist, sondern auch einer um das Theorem, um die Deutungshoheit. […]

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Artikel im Focus 1996: Dokumente aus sowjetischen Geheimarchiven belegen: Tausende deutscher Soldaten wurden zu Unrecht als Kriegsverbrecher bestraft Nahezu unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit erklärte der ehemalige Gegner in den vergangenen fünf Jahren mehr als 2000 angebliche Kriegsverbrecher der Wehrmacht … Weiterlesen →

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Vortrag von Waleri Alexandrowitsch Wolin 1993. Wolin ist zu dem Zeitpunkt Militäroberstaatsanwalt der Verwaltung für Rehabilitierung der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Förderation, Oberst der Justiz. Wenn ich in meinem Vortrag über Repressionen spreche, dann wünsche ich mir, daß Sie den Begriff … Weiterlesen →

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Die These ist nicht neu, in Nachkriegsdeutschland aber seit 1960 – seit Fritz Fischer – verpönt: Dass Deutschland unter Kaiser Wilhelm II nicht Hauptschuldiger des Ersten Weltkrieges war, nicht “Großmannssucht” und “deutsche Kriegsfreude” in den Abgrund des Ersten Weltkriegs führten, sondern vielmehr politische Naivität und Kalkül innerhalb der europäischen Großmächte. Unter ausländischen Historikern, auch darin abweichend von der volkspädagogischen Geschichtspolitik Deutschlands, ist die Alleinschuldthese nicht “unumstritten”.

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