Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Allgemein

von Martin Lichtmesz

Hut ab: die „Identitären“ Wiens haben die Masken fallen lassen und diesen Sonntag einen Coup gelandet, der mit Sicherheit nicht unbeachtet bleiben wird. Zur Vorgeschichte: die Wiener Votivkirche wird seit zwei Monaten unter erheblicher Medienaufmerksamkeit von etwa 40-50 Asylbewerbern besetzt, die damit gegen angeblich „menschenunwürdige“ Bedingungen im niederösterreichischen Flüchtlingslager Traiskirchen protestieren wollen und auch zusätzlich allerlei politische und finanzielle Forderungen stellen.

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von Martin Lichtmesz

Der Begriff der „Vergangenheitsbewältigung“ klingt heute bereits ein wenig angestaubt. Er wird nur mehr ebenso selten benutzt wie „multikulturelle Gesellschaft“. Was diese Schlagwörter bezeichnen, gehört allerdings weiterhin zum täglich Brot des bundesrepublikanischen Lebens, und ihr Verschwinden aus dem allgemein gebräuchlichen Vokabular ist eher ein Indiz dafür, daß ihre Praxis zur chronischen Selbstverständlichkeit geworden ist.[weiter, noch 860 Wörter]

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von Ellen Kositza

Abermals zu den Kinderbuchbereinigungen: Kleine Ursache, große Wirkung. Der derzeitige common-sense-Stand (gemäß etwa Claudius Seidl, FAS) der Feuilleton-Elite wäre: Was sind das bloß für Leute, denen es soo wichtig ist, „Neger“ sagen zu dürfen? Dumpfe Grobiane, unflexible Stoffel, die nicht die einfachsten Höflichkeitsformen beherrschen!

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von Martin Lichtmesz

Am Anfang stand ein Witz, und am Ende darf auch wieder gelacht werden: Vor genau hundert Jahren begann Marcel Duchamp, diverse im Müll gefundene Trümmer zu signieren und ins Museum zu stellen. Das war, was man später gerne vergessen hat, im Grunde nicht mehr als ein nihilistischer Gag, nicht anders als der Schnurrbart, den Duchamp später der Mona Lisa aufmalte.

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von Martin Lichtmesz

Samstag vor einer Woche widmete sich das Institut für Staatspolitik auf dem 21. Berliner Kolleg dem Thema „Bildungs- und Schulkollaps“. Der wohl für alle Zuhörer niederschmetterndste Beitrag kam von Karlheinz Weißmann, der als Gymnasiallehrer den „Augiasstall“ des Bildungssystems aus eigener Anschauung kennt.

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Unmittelbar nach der Tat bezeichnete der deutsche Komponist Karlheinz Stockhausen den Terroranschlag vom 11. September 2001 als „das größte Kunstwerk, was es je gegeben hat“. Den Zusatz „jetzt müssen Sie alle Ihr Gehirn umstellen“ vorausgeschickt, sagte er im Wortlaut:

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Nun ist es auch schon wieder sieben Jahre her, daß mein Debütartikel in der Jungen Freiheit erschien: eine Besprechung des damals aktuellen Films von Ulrich Seidl, „Jesus, Du weißt“.  Seidl gilt in Österreich neben Michael Haneke als international bedeutendstes Aushängeschild des heimischen Kinos; und beide stehen im Ruf, „ästhetische Extremisten“ zu sein, deren Filme dem Zuschauer allerhand zumuten und abverlangen. [weiter, noch 3,061 Wörter]

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Wie Friedrich der Große bekommt auch Gerhart Hauptmann – heute vor 150 Jahren geboren – in diesem Jahr seine Gedenkmünze und seine Briefmarke. Darin kommt die Wertschätzung zum Ausdruck, die diesem Dichter immer noch entgegengebracht wird. Das liegt nicht allein am Nobelpreis, den er  vor 100 Jahren erhielt, sondern an seiner Gesamtpersönlichkeit: Hauptmann verkörperte vielleicht zum letzten Mal so etwas wie die romantische Vorstellung von einem Dichtervater der Deutschen, der populär war, ohne trivial zu sein.

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blu-news schreibt:

Wolfgang Hübner ist Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Frankfurter Römer. Vielen Lesern dieser Seite [blu-news.org] ist er wohlbekannt, seine Kommentare erscheinen regelmäßig als Gastbeiträge auf blu-News. So auch sein „Zwischenruf aus aktuellem Anlass“, in dem sich Hübner kritisch über die Berichterstattung zu den NSU-Morden äußerte. Gleich zu Beginn des Textes stellte Hübner klar: „Die Mordserie an zehn Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland ist eine schändliche Tat, die mit allen Konsequenzen aufgeklärt und mit aller Härte bestraft werden muss.“

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Es ist immer tragisch, wenn Menschen in Positionen gelangen, die es ihnen ermöglichen, eigene charakterlich-seelische Deformiertheiten als allgemeingültige Wissenschaft zu etablieren.  Alfred C. Kinsey galt lange Zeit als der wichtigste Sexualforscher des 20 Jahrhunderts, seine beiden Werke “Sexual Behavior in the Human Male” und “Sexual Behavior in the Human Female” waren seinen Anhängern Bibeln.

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