Der Feind ist die eigene Frage als Gestalt, formulierte Carl Schmitt. Ob man den Islam pauschal als „Feind“ einstuft oder nicht: seine wachsende Präsenz in Deutschland wie in ganz Westeuropa wirft Fragen über die eigene Identität auf, denen kaum mehr auszuweichen ist und die über kurz oder lang einen Entschluß erzwingen werden.[weiter, noch 2,875 Wörter]
Sezession 1 war dem Thema Krieg gewidmet. »Der Ernstfall hat den Vorzug, die Tatsachen deutlicher hervortreten zu lassen«, schrieb Karlheinz Weißmann 2003 und brachte damit einen Aspekt im Selbstverständnis der politischen Rechten zum Ausdruck, den sie als entscheidend für ihre Daseinsbegründung ansieht.
Am Samstag hörte ich während einer Autofahrt Deutschlandradio. In jedem zweiten Beitrag ging es um „Rechtsextremismus“. Da war etwa die Rede von der „rechtsradikalen“ Marine Le Pen, und daß Sarkozy mit Einwanderungsthemen „in den Gewässern des Front National“ fische. Dann folgte ein Bericht über den Breivik-Prozeß in Norwegen, der als mediale Horrorshow live übertragen wird.
Letzte Woche ging ein besonders brisanter Hinweis in der Redaktion von deutscheopfer.de ein. Wir bekamen anonym einen Bericht des Düsseldorfer Staatsschutzes zugespielt, in dem ein Angriff von Salafisten auf die Polizei geschildert wird. Das Dokument ist überschrieben mit dem Vermerk: „Nur für den Dienstgebrauch“.[weiter, noch 220 Wörter]
… über das jeder, der in Deutschland eine Karriere jenseits der wirklich ganz freien Wirtschaft machen möchte, springen muß. Hingehalten wird es ihm von jenen, die von der großen anti-deutschen Erzählung profitieren und sie weitertragen, indem sie sich zu Torwächtern aufschwingen: Spring, es wird Dein Schaden nicht sein. Derzeit springt die Fakten-Partei:
Hysterie in burschenschaftlichen Kreisen (und darüber hinaus): Es geht um einen Leserbrief, um eine (nie verschwiegene) Mitgliedschaft und vor allem um politische Korrektheit. Es geht um Norbert Weidner, den Schriftleiter der Burschenschaftlichen Blätter, aber es ist vor allem ein Gerangel hinter den Kulissen – um Macht und Einfluß in einem rund 10 000 Mitglieder zählenden Akademikerverband (hier ein Beispiel).
Auf dem Vorsatz des neuen Buches von Stefan Scheil findet sich ein Zitat von Max Horkheimer: »Man muß eine Elite schaffen, die ganz auf Amerika eingestellt ist. Diese Elite darf andererseits nicht so beschaffen sein, daß sie im deutschen Volk selber kein Vertrauen mehr genießt und als bestochen gilt.«
Gestern frühe Kartoffeln gelegt, Rosara – eine Sorte, die man häufeln muß, weil sie die Knollen nicht nach unten, sondern in einem Kranz ausbildet. Im Stall sechs Hühnerküken aus zehn Eiern, so früh im Jahr wie noch nie. Auflösen mußten wir indes das Doppelgelege zweier Enten, die gemeinsam in einer Maurerwanne auf zwei Dutzend Eiern saßen. Was zunächst harmonisch wirkte, entwickelte sich zu einem Platzgerangel, unter dem die Eier litten. Nun sitzt die zuverlässigere und die andere watschelt um den Stall und sucht verzweifelt nach irgendeinem Eingang – keine Bilderserie für die „Landlust“.
selbst für die betroffenen Kinder, wenn man es nur richtig und mit guter Laune angeht! Mir war das bis dato nicht wirklich klar und – dies ganz ernstgemeint – auch nicht, daß es gar keine sicheren Zahlen darüber gibt, wie viele Kinder jährlich von der Trennung ihrer Eltern betroffen sind. 2010 gab es knapp 150.000 Kinder, deren Eltern sich scheiden ließen.
Am 12. April lud Compact-Herausgeber Jürgen Elsässer in Berlin zu einer Gesprächsrunde mit dem ehemaligen rbb-Moderator Ken Jebsen, der letzten November wegen angeblich antisemitischer Äußerungen von seinem Posten gefeuert wurde. Maßgeblich beteiligt an dieser Chasse war Henryk Broder, der Jebsen auf Achse des Guten massiv attackiert hatte.
Das hat man ja öfter: daß ein passabler Kurzstreckler sich, befeuert von seinen Erfolgen, auf der Langstrecke versucht – und sich dabei vergaloppiert. Daniel Erk, dem Mann mit Jungengesicht und Vollbart, ist mit seinem Mono-Sujet, dem Mann mit dem fiesen Gesicht und dem kleinen Bart, noch ein Weiteres passiert: Er, Erk, läuft seine Strecke nun etappenweise rückwärts!






