Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Ellen Kositza

Ellen Kositza

Das Ehepaar Christian Kracht (Drehbuch) und Frauke Finsterwalder (Drehbuch und Regie) hat einen Finsterworld betitelten Film gedreht, der dieser Tage in den deutschen Kinos angelaufen ist.  Sämtliche Leitmedien haben Bericht erstattet. „Finsterworld hätte eine zersetzende, skandalöse Farce über dieses  ´hässliche Scheißdeutschland´ werden können. Stattdessen ist der Film von Frauke Finsterwalder und Christian Kracht politisch absolut korrekt und furchtbar langweilig.“ So sieht man es bei der Süddeutschen Zeitung und mutmaßt, Kracht „hatte offensichtlich keine Lust mehr, erneut in die rechte Ecke gedrängt zu werden.“[weiter, noch 1,796 Wörter]

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Wer so lebt wie wir, einsam und fernsehlos unter Tieren, also abgeschnitten, hat keine Chance, ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu entwickeln. Wenn ein jäher Windstoß die letzten Blätter von der Oxelbeere fegt, wenn die Kürbisblätter morgens rauhbereift herabhängen wie Lederflicken, wenn die Hupmelodie des Bäckerwagens mehrere Aussetzer hat, so, daß sie nach einem atonalen Musikstück klingt, dann sind das hier die Sensationen, über die es nachzusinnen gilt. Zweiunddreißig Wespen, die an einem Fallobstrest nagen: Wahnsinn, Kinder, kommt gelaufen![weiter, noch 1,473 Wörter]

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Was für ein weltfremder Nachmittag! Unser Dorf hat seinen gesellschaftlichen Höhepunkt, Erntedank, schon hinter sich. In säkularen Gefilden feiert man das schon mal Ende August. Und es ist wirklich schon das meiste abgeerntet, ganz abrupt, riesige Flächen sind nach ein, zwei Tagen abgeräumt, leergeräumt.

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Man führt hier ja doch ein fast eremitisches Dasein. Nichts dagegen! Schätzungsweise 320 Tage im Jahr rede ich allein mit den engsten Familienangehörigen, daneben mit den Ziegen, Hühnern und Enten. Zur Zeit abends, dann im strengeren Ton, auch mit den Schnecken. Die sammele ich mit bewährten Lockrufen ein, von den Rote-Beete-Blättern, von den Kürbissen, dem Salat und den Engelstrompeten.[weiter, noch 860 Wörter]

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Daß unser Garten in dieser Woche geradezu schlagartig von gelb auf violett gewechselt hat, ist fraglos schön. Es blühen: Nachtviole, Akelei, Lavendel, Salbei, Enzianbäumchen. Eine lila Pracht, die einzigen gelben Farbtupfer liefern noch die mächtigen Rosenbüsche (uralte, heimische Sorte, dermaßen stachelig, daß man an den Notarzt denkt, wenn das ein oder andere Kind mal reinfällt), die duftmäßig mit den Nachtviolen konkurrieren sowie die blutjungen Entenküken (28) und Hühnerküken (2, leider bloß).

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Das Jahr ist nicht mal halb, doch dies steht für mich fest: Rolf Bauerdicks Buch Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk  ist definitiv das Sachbuch des Jahres. Den Leipziger Buchpreis für europäische Verständigung (mit 15.000 Euro dotiert) hat im Frühjahr ein anderer für die gleiche „Thematik“ erhalten, Klaus-Michael Bogdal für sein Buch Europa erfindet die Zigeuner.

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Na, welche wohl? Das Institut für Demoskopie Allensbach hat diese Frage im Auftrag der FAZ (Reihe: Deutsche Fragen-Deutsche Antworten, FAZ vom 22.5. 2013) abermals gestellt. Sie hat das bereits 1991, 1994, 2000 und 2007 getan. Zur Auswahl standen jeweils Gruppen, die sich höchst unterschiedlich definieren lassen: nach politischer Überzeugung, nach religiöser und ethnischer Zugehörigkeit und nach sexueller Vorliebe. In Bezug auf manches (Vor-)Urteil hat sich in den vergangenen 22 Jahren wenig geändert:[weiter, noch 553 Wörter]

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Von Details und Gewohnheiten aufs Allgemeine schließen: Manche nennen es Vorurteilsdenken, andere nennen es Menschenkenntnis, ich tendiere zu letzterem. Zeig mir, welches Auto du fährst und welche Schuhe du trägst und ich weiß eine Menge über Dich, die über diese Einzelheiten hinausgeht. [weiter, noch 1,091 Wörter] Ellen Kositza auf Sezession im Netz Kategorie(n): Alltag, Heute [...] Weiterlesen
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