Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Deutschland kontrovers

Deutschland kontrovers

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Oft werden die Pariser Mai-Unruhen als Höhepunkt der studentischen Bewegung angesehen, so daß man mit Blick darauf von den „Achtundsechzigern“ spricht, doch eigentlich bildete das Jahr 1967 den Zenit, die Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien mit dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg*, der von einem West-Berliner Polizisten mit Verbindungen zur Ost-Berliner Staatssicherheit […]

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„Zivilgesellschaft“ ist ein seit 1989 immer häufiger gebrauchtes Wort, das früher gar nicht geläufig war. Es entstammt dem Bereich der Sozialwissenschaften, verbreitete sich jedoch über Fachkreise hinaus und wird gegenwärtig gern von Politikern benutzt; schon deshalb ist es geboten, sich darüber Klarheit zu verschaffen, was denn mit „Zivilgesellschaft“ gemeint ist. – Auf der Netz-Seite der […]

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Nun endlich die Fortsetzung des ersten Teiles. – In der bundesdeutschen Studentenbewegung – vor allem des Jahres 1967 – waren noch alle später auseinanderdriftenden Strömungen vereint; 1968 begann deren Aufspaltung in die Anhänger der Alten Linken, die maoistischen K-Gruppen und die undogmatische Linke sowie unpolitische Aussteiger. – Im gesamten Westen gab es während der zweiten […]

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Zwar unterbrach die Kanzlerin ihre Sommerfrische nicht sogleich wegen des blutigen Wochenendes vom 22. bis zum 24. Juli, an dem die Konsequenzen ihrer Politik deutlich vor Augen geführt wurden, doch sie zog eine Pressekonferenz auf den 28. Juli vor, wo sie dann Stellung nahm auch zu diesen Ereignissen. – Wie nicht anders zu erwarten bestanden […]

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Es scheint spürbare Erleichterung die Meldung der Nachricht zu beschwingen: Es handelte sich bei den Münchner Morden vom Vortag nicht um eine islamis[tis]chen Terrorakt*, sondern – wenn schon nicht um einen rechtsradikalen Anschlag, so doch nur – um einen Amoklauf! Die Ermordeten sind zwar nicht weniger tot, aber es handelte sich nicht um die Terrortat […]

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von virOblationis Der jüngste Anschlag in Frankreich mit offenbar „islamistischem Hintergrund“ wurde gewiß nicht zufällig am französischen Nationalfeiertag durchgeführt, sondern damit das Land dadurch um so nachhaltiger erschüttert werde.  – Nebenbei gesagt zeigt dieser Anschlag mittels eines Lastwagens auch, wie wenig wirksam die bloße Forderung nach Verschärfung des Waffenrechtes ist, die US-Präsident Obama nach dem […]

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Der mörderische Alltag der Multikulturalismus in den USA könnte allmählich in einen offenen Bürgerkrieg übergehen; zumindest die „New York Post“ bezeichnete die Polizistenmorde von Dallas als „civil war“, was allerdings auch kritisiert wurde. Zuvor war immer wieder über zwei von US-Polizisten erschossene Schwarze berichtet worden, und es gab zahlreiche Protestdemonstrationen deswegen; „Black life matters“ nennt […]

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Fanons „Verdammte dieser Erde“ fand rasch weite Verbreitung während der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts, vor allem in studentischen Kreisen, die sich ebenso wie manche Dozenten – vor allem angesichts des Vietnamkrieges (1957 – 1975)* – für den anti-kolonialistischen Befreiungskampf begeisterten. – Als Leitfaden für die mörderische Praxis in Kambodscha diente 1975 bis 1979 gewiß […]

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Ja, die Wahlbürger Großbritanniens haben mehrheitlich für einen Brexit gestimmt, doch ob der jemals Realität wird? Zumindest in Brüssel denkt man es sich anscheinend folgendermaßen: Einige Monate verstreichen, dann beginnen mehrjährige Austrittsverhandlungen – und zu ergänzen wäre: Über das Ergebnis könnte dann ja wieder abgestimmt werden, und sollte es keine Zustimmung geben, wären die vorangegangenen […]

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Fanons erstes Buch reißt einen unüberbrückbaren Graben zwischen Schwarz und Weiß auf. Daran knüpft sein letztes und bekanntestes Werk, „Die Verdammten dieser Erde (1961)“* an. Kolonialherr und Kolonisierter samt deren Lebenswelten werden als vollkommene Gegensätze dargestellt [und diese racisch verstanden]. Fanon selbst gebraucht dazu das Subjekt Manichäismus und auch das Adjektiv manichäisch, „manichéisme“ und „manichéiste“,** […]

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Die Wahlbürger Großbritanniens erhalten heute die einzigartige Gelegenheit, sich aus der EU zurückzuziehen. Was für ein Elend die EU bildet, läßt sich m.E. gut veranschaulichen durch die Aufzählung einiger Geschehnisse, die sich während der letzten drei Monate in und rund um die Türkei ereignet haben. Ihren eigenen Ansprüchen gemäß hätte die EU den türkischen Staat […]

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Nachdem der Roman „Uncle Tom‘s Cabin“ 1852 erschienen war, vergingen nur siebzehn Jahre, bis die schwarzen Männer in den USA nach dem Ende des Bürgerkrieges das Wahlrecht erhielten (1869). Angesichts der Realität erwies die Zukunftshoffnung der Autorin als Luftschloß, denn die schwarzen Männer dachten im allgemeinen kaum daran, die weiße us-amerikanische Frauenbewegung zu unterstützen, und […]

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Als Renaissancehumanist schuf Thomas Morus an die klassische Antike anknüpfend eine erste neuzeitliche Utopie, indem er den platonischen Idealstaat zum lebensfernen Wunschbild überhöhte, das er notgedrungen in eine entlegene Weltgegend entrückte, während Platon sein als Modell der am vortrefflichsten geordneten Polis gedanklich irgendwo innerhalb des griechischen Siedlungsraumes angesiedelt hatte.  Dazu sei angemerkt, daß Utopia die […]

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Verschiedentlich thematisiert Manfred Kleine-Hartlage in seinen Veröffentlichungen die Gründung linker Ideologien auf Utopien,  auf Voraussetzungen, die sich rational kaum plausibel machen lassen, sondern die als Grundannahmen gläubig anzunehmen sind, um von ihnen her die Wirklichkeit zu deuten, obwohl sie der alltäglichen Erfahrung widersprechen. – Diese Auffassung linker Ideologie steht im Kontrast zu deren Selbstverständnis, denn […]

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Der eigentliche Protagonist des Romans „Uncle Tom‘s Cabin“ ist eben jener im Titel genannte Tom, eine anerkannte Persönlichkeit und daher allgemein respektvoll mit „Onkel“ angeredet, ein schwarzer Sklave in Kentucky, der zusammen mit Frau und Kindern ein Blockhaus, „log building“, nahe dem Wohnhaus der weißen Herrschaft, einer Familie Shelby, bewohnt. Vier Jahre vor dem Beginn […]

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