Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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kerry bolton revolution from above 200x200 Kerry Bolton: Revolution from AboveJeder, der einmal versucht oder auch nur theoretisch erwogen hat, einen größeren geistig-politischen Umschwung herbeizuführen – von einer Revolution ganz zu schweigen –, weiß, daß dazu vor allem eines erforderlich ist: Geld.[weiter, noch 833 Wörter]


Manfred Kleine-Hartlage auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Krise, Lesefrüchte, Wir
Schlagwörter: , , , ,
865 Wörter | Keine Kommentare

5 Antworten auf Kerry Bolton: Revolution from Above

  • Der Beitrag ist für mich sehr interessant, weil ich seit 40 Jahren der Ansicht bin, dass Menschen sich nicht für eine wirklich „gute Sache“ mobilisieren lassen. Also etwa den Aufbau einer fairen Leistungsgesellschaft. Jedenfalls nicht im sleben Maße wie sie sich für das Negative, also die Gutmenschengesellschaft mobilisieren lassen. Sowohl die französische Revolution, wie die russische wurden von und´vorstellbarem Terror begleitet. Während sich die amerikanische Gesllschaft quai naturwüchsig bildete. Um Letzteres zu begründen fehlen mit freilich die nötigen Kenntnisse. Das ist aloso ein Bauchgefühl. Das eine Gesellschaft nicht gezielt positiv formbar ist, liegt daran, dass das „Positive“ die erheblich größeren Anforderungen stellt und dass man sich über das was positiv ist nicht einig werden kann. Ich bezweifle also, dass eine Gesellschaft, die auf „rechten“ Prinzipien beruht mit Geld einzuführen ist. Geld kann die dazu notwendige Qualifikation der Menschen nicht erzeugen. Der Nationalsozialismus hat mit Geld (neben den ungeheuren Verbrechen) die leistungsfähigste deutsche Gesellschaft bisher hervorgebracht. Aber das Ziel watr nicht positiv, sondern negativ. Also ein positives Ziel läßt sich weder ohne noch mit Geld gezielt realisieren. Es bleibt Stückwerkstechnologie mit der Hoffnung, dass was Besseres als etwas Schlimmes herauskommt. Meine ich mal so.

  • Ingres: „das ziel des NS war negativ.“ Soso, aha. Ich fühle mich geleutert 😈

  • Die leistungsfähigste Gesellschaft, gemessen Naturwissenschaft, Medizin und technischen Fortschritt, war in Deutschland die Epoche des Kaiserreichs.

    Deutschland katapultierte sich, innerhalb eines viertel Jahrhunderts, zur führenden Industrienation Europas. Das löste doch den Neid Englands aus und führte schließlich zum 1. WK.

    Die Nationalsozialisten (wie auch die BRD nach dem WK2) profitierten noch von diesem Erbe, aber ihr Programm war eher ökologistisch, als dem technischen Fortschritt dienlich, zumal die naturwissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland von jüdischen Wissenschaftlern bis dato stark geprägt waren, die dann das Land verließen.

    Ich habe mir mal in Prohra (Rügen) giftige Blicke auf mich gezogen, als ich der dortigen Ausstellung, der Geschichte des KDF-Bades, ein Naziplakat laut kommentierte:
    „Das hätte auch von den Grünen sein können.“

  • Geld regiert die Welt. So weit so klar.
    Bei „NGO“ und „NWO“ (wenn das mal kein Wortspiel ist…) denke ich unwillkürlich an George Soros und seine OSF (eine internationale Wühl-Organisation). Je nach Ertragslage seines Hedgefonds hat Soros jährlich bis zu mehreren hundert Millionen Dollars in seine „Charities“ gesteckt. Wenn „Farbenrevolution“ drauf steht ist Soros drin… OK, ein alter Hut. (Auch hinter der „Occupy“- Bewegung soll Soros stecken, so nebenbei. Bei den „Femen“ bin ich mir nicht ganz sicher, aktuell wurde ein ukrainischer Geschäftsmann geoutet.)
    Zugegeben, Soros steckt „nur“ einen Großteil seiner Erträge ins NWO- Business; Ted Turner, Bill Gates und Warren Buffet haben ein Großteil ihres Vermögens der UNO vermacht (ist es Zufall, dass es sich bei allen drei um Nichtjuden handelt?).
    Es gibt durchaus auch Gegenbewegungen, also reiche Idealisten, die ihr Geld für -nennen wir es: patriotische Ziele- verwenden. Zu nennen ist Christoph Blocher für die Schweiz oder die Gebrüder Koch für die Tea Party- Bewegung in den USA (weswegen die Tea Party auch diffamiert wird – als „Corporate Shill“ [zeigt auch sehr schön, wo die Huffington Post politisch zu verorten ist, nämlich bei den MSM]).
    .
    Im Großen und Ganzen jedoch ist es schon auffallend das sich auch Unternehmer dem neomarxistischen Mainstream unterwerfen bzw. mitmachen. Ich behaupte, dass bereits mit 1 Mrd EUR p.a. in Deutschland ein signifikantes Gegengewicht zur blutroten Medienwirklichkeit aufgebaut werden könnte. Ein Netzwerk, dass dieses Geld zur Verfügung stellen würde ist jedoch nicht in Sicht. Die Gründe dafür sind vielfältig und sind das Spiegelbild der etatistisch-neomarxistischen Dominanz bei den Medien und in derKinderaufbewahrung „Bildung“.
    Eine meiner Lieblingsbloggerinnen hat einmal sehr prägnant und auf ihre typisch geniale Art und Weise den Revolutionsmythos (als „spontan“ und „von unten entstehend“) entzaubert, ganz im Sinne dieses Artikels hier.

  • Wenn man davon ausgeht, dass selbst der Kommunismus von Kapitalisten finanziert wurde, stellt sich für mich (zunächst) weniger die Frage, warum niemand in die „rechte Wahrheit“ investiert, als vielmehr die Frage, warum nur in eine der unzähligen „falschen Ideologien“ investiert wird. Das scheint dann irgendwie zur menschlichen Natur zu gehören. Die wäre dann in einem nicht unerheblichen Teil falsch.

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