Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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 Schreibtisch, Garten, Alltag (XVIII): ZeigerpflanzenEs ist seltsam, daß man jetzt, wo es endlich heiß ist, an einem See sitzen kann, und um einen herum sind „die Landsleute“, und trotzdem fühlt man sich ganz fremd, nicht zugehörig, weil sie nichts von den Sorgen kennen oder auch bloß ahnen, die man an so einem Hochsommernachmittag haben kann, obwohl die Kinder schwimmen und sich nicht streiten, und im flachen Wasser kühlt eine Flasche Bier.

[weiter, noch 634 Wörter]


Götz Kubitschek auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Erbe, Gestern, Heute, Krise
Schlagwörter: , , , ,
701 Wörter | Keine Kommentare

2 Antworten auf Schreibtisch, Garten, Alltag (XVIII): Zeigerpflanzen

  • Konservativer

    “ …
    Als erstes müßten wir ein starkes Gefühl von uns selbst als einer Gruppe mit Interessen entwickeln – Interessen, die oft im Konflikt mit den Interessen anderer stehen. Tatsache ist nämlich, daß jede Erwähnung ethnischer Interessen durch Amerikaner europäischer Abstammung und sogar Europäer in Europa oder anderswo todsicher auf Verachtung und Anschuldigungen des Rassismus und moralischer Schlechtigkeit stößt. Diese Anschuldigungen sind überaus wirksam, denn, wenn es der intellektuellen Linken in einem Bereich gelungen ist, einen vollständigen und entscheidenden Sieg davonzutragen, dann darin, die ethnischen Interessen der Amerikaner europäischer Abstammung als pathologisch darzustellen. Mit Pathologisieren meine ich nicht nur, daß man den Leuten beigebracht hat, aus tiefster Überzeugung zu glauben, daß Rasse oder Volkscharakter keine biologische Realität darstellen, sondern auch, daß schon die geringste Geltendmachung von ethnischem Eigeninteresse durch die europäische Mehrheit der Vereinigten Staaten als Zeichen eines schweren moralischen Defekts gilt. In der Tat wird das als ein so schwerwiegender moralischer Defekt angesehen, daß es eigentlich nur ein Fall für die Psychiatrie sein kann.

    Natürlich erfordert diese Einstellung ein Gutteil Heuchelei, denn die Berufung auf ethnische Interessen durch Menschen europäischer Abstammung wird stigmatisiert, während es gleichzeitig als ganz selbstverständlich und respektabel gilt, wenn andere Gruppen ethnische Interessen geltend machen.

    die Menschen sind im Durchschnitt mit anderen Angehörigen ihrer Gruppe im Vergleich zum Rest der Welt so eng verwandt, wie Großeltern mit ihren Enkeln, im Vergleich zum Rest ihrer eigenen Volksgruppe.

    Das bedeutet, daß es durchaus rational ist, extreme Opfer für unsere eigene ethnische Gruppe darzubringen. Und ich möchte das unterstreichen. Aufgrund der großen Zahl unserer ethnischen Brüder, die Hunderte Millionen umfassen, ist es unter dem Gesichtspunkt der Evolution wesentlich besser, wenn wir die Zukunft unserer ethnischen Gruppe positiv beeinflussen, als wenn wir mit Erfolg unsere Kinder großziehen. Das höchste Selbstopfer ist nämlich gerechtfertigt und vernünftig, wenn es sich auf das Überleben der eigenen ethnischen Gemeinschaft positiv auswirkt. Ich meine, daß wir alle uns dies vergegenwärtigen sollten, wenn wir unser zukünftiges Lebens planen.

    Die beste Art, ethnische Interessen zu verteidigen, besteht darin, ein Territorium gegen die Einwanderung anderer ethnischer Gruppen zu verteidigen. Das Hauptgeschehen der Einwanderung spielt sich seit dem 2. Weltkrieg natürlich in den reichen westlichen Gesellschaften ab, die mit wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten und dem hohen Standard öffentlicher Einrichtungen wie medizinischer Versorgung und Bildungseinrichtungen auf die ganze Welt als Einwanderungs-Magnet wirken. Wir sollten nie vergessen, daß diese westlichen Gesellschaften gerade deshalb als Magnet wirken, weil die Menschen europäischer Abstammung beim Aufbau von Wissenschaft und Technik so spektakuläre Erfolge verzeichnen konnten, auf deren Grundlage ein unglaublicher, explosionsartiger Wohlstand geschaffen und medizinische Errungenschaften sowie Erfolge im Gesundheitswesen erlangt werden konnten. Wir sollten auf diese Tatsache unendlich stolz sein. Und es erübrigt sich zu sagen, daß wir enorm stolz sein sollten auf die außergewöhnliche Blüte der europäischen Hochkultur, die wiederholt Genies wie Bach, Beethoven, Wagner und Shakespeare hervorgebracht hat. …

    Weil aber die westlichen Gesellschaften eine solche magnetische Anziehungskraft auf Einwanderer ausgeübt haben, und weil wir nichts unternommen haben, um uns gegen diesen Ansturm zu verteidigen, wird das Ergebnis die Verdrängung derer sein, die diese Gemeinschaften begründet haben – nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Australien, in Kanada und überall in der Europäischen Union. Wenn die gegenwärtige Entwicklung in den Vereinigten Staaten anhält, wird die aus Europa stammende Bevölkerung, die das Land gegründet hat, bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Minderheit sein, und auf den Britischen Inseln liegt dieser Zeitpunkt nur zwei Generationen später.

    Europäischstämmige Bevölkerungen, die es zulassen, daß sie verdrängt werden, spielen ein sehr gefährliches Spiel – gefährlich, weil ihnen die lange Geschichte ethnischer Auseinandersetzungen keine Garantien für die Zukunft bietet. Während der gesamten Geschichte neigten ethnische Gruppen, die in der Mehrzahl waren, dazu, Minderheiten zu unterdrücken. …

    Es bedarf keiner ausufernden Vorstellungsgabe, um zu sehen, daß Koalitionen von Minderheiten die Interessen der ehemals dominierenden europäischen Gruppen beeinträchtigen können. Wir sehen bereits zahlreiche Beispiele, wie Minderheitskoalitionen versuchen, die Staatspolitik zu beeinflussen, einschließlich der Einwanderungspolitik, entgegen den Interessen der europäischen Mehrheit. Und wir müssen erkennen, daß es äußerst riskant ist, wenn wir eine Position einnehmen, in der wir verwundbar sind, angesichts des tiefen historischen Ressentiments, das viele Minderheitenaktivisten gegenüber den Europäern hegen.

    Abgesehen von den Allianzen ethnischer Minderheiten besteht die Hauptgefahr für die Europäer darin, daß sich reiche, mächtige weiße Eliten der eigenen ethnischen Interessen oft nicht bewußt sind oder ihnen keinen Wert beimessen. Reiche und mächtige Leute haben ein weit größeres Potential, ethnische Interessen zu fördern oder zu hemmen. Seit 1965 haben in der westlichen Welt viele elitäre Politiker und Geschäftsinteressen darauf hingearbeitet, die ethnischen Interessen ihrer eigenen Abstammungsgemeinschaft zu unterminieren, indem sie die Masseneinwanderung nichteuropäischer Völkerschaften erlaubten und sogar befürworteten. Ein Grund dafür mag sein, daß die Angehörigen dieser westlichen Eliten persönlich am wenigsten unter einer ethnischen Verdrängung zu leiden hätten, weil sie in abgeschotteten Gemeinden leben, isoliert vom Rest der Welt. Viele andere sind persönliche und politische Allianzen mit nichteuropäischen Eliten eingegangen, die ihre Interessen gefördert haben. Der Preis dafür war, daß sie die große Familie ihrer Abstammungsgemeinschaft vollständig ignoriert haben. Dieser extreme Individualismus der westlichen Eliten ist ein tragischer Fehler für alle Menschen europäischer Abstammung, einschließlich der Eliten selbst, die ungezählte Millionen ethnisch Verwandter verlieren, indem sie die Masseneinwanderung von Nichteuropäern propagieren.

    Der beste Weg zur Wahrung ethnischer Interessen ist die Verteidigung eines Volksstaates – einer Nation, die explizit zum Ziel hat, die ethnischen Interessen ihrer Bürger zu sichern. Aus ethnischer Sicht ist das Hauptproblem einer massiven Einwanderung, daß sie aller Wahrscheinlichkeit nach die Konkurrenz zwischen den Volksgruppen verstärkt. Multikulturelle Gesellschaften befürworten eine Mobilisierung der Volksgruppen, weil sie unvermeidlich zu einem Hexenkessel konkurrierender ethnischer Interessen werden.

    Auf dieses sehr gefährliche Spiel der ethnischen Konkurrenz sind einige ethnischen Gruppen besser vorbereitet als andere. Ethnische Gruppen unterscheiden sich in bezug auf Intelligenz und die Fähigkeit, Kontrolle über wirtschaftliche Ressourcen zu entwickeln und zu erlangen. Sie unterscheiden sich in bezug auf den Grad ihrer Ethnozentriertheit und in welchem Umfang sie zur Verwirklichung von Gruppenzielen mobilisierbar sind und wie aggressiv sie sich gegenüber anderen Gruppen verhalten. Sie unterscheiden sich in der Zahl ihrer Angehörigen, ihrer Fertilität und dem Ausmaß, in dem sie zu verantwortungsvoller Elternschaft ermuntern. Und sie unterscheiden sich darin, wieviel Land und andere Ressource sie zu einem bestimmten Zeitpunkt besitzen, sowie in ihrer politischen Macht.

    Angesichts dieser Unterschiede ist es gelinde gesagt schwierig, friedliche Beziehungen zwischen Volksgruppen zu sichern.

    Da also einige Volksgruppen – vor allem solche mit einer hohen Ethnozentriertheit und Mobilisierbarkeit – in absehbarer Zukunft zweifellos weiterhin als Gruppen fungieren werden, bedeutet der einseitige Verzicht auf ethnische Bindungen durch einzelne Gruppen nur deren Kapitulation und Niederlage – die von Darwin beschriebene Sackgasse des Aussterbens. Die Zukunft wird dann – genau wie die Vergangenheit – unvermeidlich ein darwinistischer Wettstreit sein, bei dem die Volkszugehörigkeit eine sehr große Rolle spielen wird. Die Alternative, vor der die Europäer in der gesamten westlichen Welt stehen, beinhaltet, daß sie sich in eine ungeheuer verwundbare Lage begeben, in der ihr Schicksal von anderen Völkern bestimmt wird, von denen viele einen tiefen geschichtlich bedingten Haß gegen sie hegen. Wenn die Europäer die eigene Verdrängung fördern, ist das die ultimative Dummheit – ein geschichtlicher Fehler von katastrophalem Ausmaß.“

    (Kevin MacDonald, „Ist der Judaismus ein geeignetes Modell
    für das Überleben der westlichen Welt?“)

    Quelle: http://www.kevinmacdonald.net/Judaismus.htm

  • Konservativer

    Zur intellektuellen Linken:

    „Fallen Idols“

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