Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Bisher habe ich den Korrektheiten-Netzladen (neudeutsch: Onlineshop) ausschließlich zum Verkauf meiner eigenen Bücher benutzt. Da ich aber noch ein bisschen Platz und Kapazitäten frei habe, biete ich ab jetzt auch Bücher an, die ich wichtig finde und deren Verbreitung mir daher besonders am Herzen liegt. (Und nebenbei: Ab jetzt kann man auch per PayPal zahlen.)

Ich beginne zunächst mit drei Büchern aus der Kaplaken-Reihe der Edition Antaios:

Lichtmesz 28_die-verteidigung-des-eigenenjpg_285x255Da ist zum einen Martin Lichtmesz‘ „Die Verteidigung des Eigenen“. Fünf Essays gegen die Ortlosigkeit einer abstrakten Hypermoral, in denen der Autor die Mechanismen des stillen Krieges gegen uns beschreibt. Als Appetithäppchen ein Zitat aus dem Eingangsessay „Die Verteidigung des Eigenen“: Nachdem er sich unter Bezugnahme auf Frantz Fanon („Die Verdammten dieser Erde“) mit Kolonisierung und Identität auseinandergesetzt hat – Fanon legte großen Wert auf seine nègrerie, sein Negertum -, kommt die Pointe:

Natürlich war der Deutsche seit 1945 soetwas wie der Neger Europas, den man erst gewaltsam an den Ohren ziehen und der Barbarei entwöhnen mußte, um ihn in die Gemeinschaft der zivilisierten Völker einzugliedern, eine Aufgabe, die die Träger der „Bürde des Liberalismus“ heroisch auf sich genommen hatten, wie es eben ihr Job war und ist. Wir danken ihnen noch heute in Washington und Moskau dafür, daß sie den Drachen erschlagen haben, der wir einst selbst waren. Aber man kann dem per Versailles und Dresden zwangsdemokratisierten Deutschen eben nicht über den Weg trauen, man kann nie wissen, ob unter der kosmopolitischen Maske nicht immer noch der alte schwarze Buschneger lauert, der dann eben Nazi heißt, und der wie einst der scheinromanisierte Arminius nur darauf wartet, wieder sein Beil zu zücken. Das liefert natürlich den praktikablen Vorwand, die Zuchtrute und den Nasenring immer parat zu halten. Das Geschichtsbewußtsein des Deutschen wird dabei möglichst um seine Negervergangenheit herum gruppiert, weniger, damit er aufhört, Neger zu sein und nie wieder zum Neger wird, sondern vielmehr, um ihn immer daran zu erinnern, daß er aufgrund seines latenten Negertums einer ständigen erzieherischen Überwachung bedarf.

 

kurtagic warum konservative immer verlierenNeu aufgenommen habe ich auch Alex Kurtagic: „Warum Konservative immer verlieren.“ Kurtagic analysiert schonungslos die immanente Schwäche eines Konservatismus, der schon deshalb verlieren muss, weil er bloß den Liberalismus von gestern gegen den Liberalismus von heute verteidigt. Konservative leben aus der Angst vor Veränderung, neigen deshalb zu steriler Defensive, wenn solche Veränderungen ohne ihr Zutun stattfinden, um sich ihnen schließlich seufzend zu ergeben und zu finden, dies sei eben der Zeitgeist, verharren in Nostalgie, fixieren sich auf eine Vergangenheit, die sie nicht wiederherstellen können und daher wenigstens zu musealisieren hoffen, verbreiten damit vor allem Langeweile und sind geborene Verlierer ohne Sex-Appeal. Niemand, der sich klarmacht, dass Konservative dazu geboren sind, dem Zeitgeist murrend hinterherzutrotten, wird sich über den ständigen Verrat von Parteien wie der CDU wundern.

Kurtagic skizziert als Alternative eine Rechte, die nicht die Asche anbetet, sondern das Feuer weitergibt. Sein Büchlein löst seinen Anspruch zu erklären, “warum Konservative immer verlieren”, voll und ganz ein. Es handelt sich um eine prägnant formulierte (und von Martin Lichtmesz nicht minder prägnant übersetzte) schlüssige Analyse und einen bedeutenden Beitrag zu einer Debatte, die überfällig ist und unbedingt geführt werden muss. Kurtagic zeigt Wege auf, die die Gegner der Linken gehen und Richtungen, in die sie denken müssen, wenn sie endlich aufhören wollen, sich von Enttäuschung zu Enttäuschung zu hangeln. [Siehe auch meine Rezension bei PI; hier klicken]

41dR7dgQOLL._SL210_Dritter im Bunde ist Thorsten Hinz mit „Zurüstung zum Bürgerkrieg“: Über den verdeckten, aber immer offener werdenden Bürgerkrieg, der die Deutschen immer mehr zu Fremden im eigenen Land macht, und bei dem sie zerrieben zu werden drohen zwischen aggressiv auftretenden Einwanderergruppen und einem Staat, der sie zum Abschuss freigibt, weil seinen Eliten die Fähigkeit zum politischen Denken teils abhanden gekommen, teils zum Instrument geworden ist, das dem Kampf gegen das eigene Staatvolk dient.

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Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems
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kurtagic warum konservative immer verlieren Kurtagic: Warum Konservative immer verlieren
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