Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Funeral 84x130  Daniel S. (Kirchweyhe) und Jusef El  A. (Neukölln)   Zweierlei BegräbnisErinnert sich noch jemand an den Namen Jusef El-A.? Der 18jährige wurde vor einem Jahr in Berlin-Neukölln von einem Deutschen erstochen. Angeblich hatte auch er sich tragischerweise als „Streitschlichter“ in einen Konflikt zwischen Deutschen und muslimischen Ausländern eingebracht.

Das stellte sich allerdings rasch als Lüge heraus, wie auch sonst die Umstände seines Todes nicht etwa das komplementäre Gegenstück zu Kirchweyhe sind, sondern vielmehr ein Muster bestätigen, dessen Existenz von den Medien und Autoritäten ängstlich geleugnet wird.

Jusef war nämlich einer der Rädelsführer einer Hetzmeute aus 20 jungen, „mit Messern, Steinen und Schlagwerkzeugen“ bewaffneten Arabern und Türken gewesen, die zwei Deutsche quer durch ihr Viertel jagten und deren Wohnung belagerten. Es war schließlich einer der beiden Deutschen, der sich zwecks „Streitschlichtung“ vor die Tür locken ließ, wo er dann von der Meute überfallen wurde. Er stach mit einem Messer um sich und traf Jusef tödlich.

Der Fall bekam deutlich mehr Publicity als der Mord von Kirchweyhe, allerdings wagte es niemand, diese Tat zum „ausländerfeindlichen“ Fanal zu stilisieren: denn es war an der Sachlage nicht zu zweifeln, daß der Täter aus Notwehr gegen eine Übermacht von Aggressoren gehandelt hatte.

Das Begräbnis von Jusef El-A. unterschied sich in krasser und beredter Weise von dem Begräbnis von Daniel S. Wer daraus nicht lesen kann, wie es um den Zustand des „bunten“ Deutschlands in Wahrheit bestellt ist, dem ist auf Erden wohl nicht mehr zu helfen. Die in diesen Zusammenhang gehörenden Bluttaten des letzten Jahres (Jusef El-A., Jonny K. und Daniel S.) und ihre Nachspiele zeigen musterhaft den Intensitätsgrad und die Dynamik der ethnisch-kulturellen Solidarität bestimmter Einwanderergruppen – vor allem, wenn es gegen Deutsche geht.

Zu Jusefs Begräbnis gingen in Berlin 3000 Moslems unterschiedlicher Henkunft auf die Straße, bei denen es sich wohl nicht allein um Verwandte des Toten gehandelt hat. Während in Kirchweyhe die Polizei darauf achtete, eventuelle Deutschlandfähnchen einzukassieren, geriet das Berliner Begräbnis zur einer unverhohlenen Demonstration ethnisch-kulturellen Stolzes und moslemischer Einheit. In der Menge vorwiegend zornig-anklagend blickende junge Männer, die mitunter die Fäuste emporreckten und „Allahu Akbar“ (nicht als Klage, sondern als Schlachtruf) anstimmten. Es soll sogar das Schlagwort vom „Märtyrertod“ Jusefs ausgegeben worden sein. Und dies, obwohl der Tote einhellig als Aggressor identifiziert worden war.

In krassem Gegensatz zu dieser stolz zur Schau getragenen „right or wrong, my people“-Haltung steht der offenbar in Mark und Bein übergegangene Büßergestus der Deutschen: ihr schlechtes Gewissen scheint so allumfassend zu sein, daß sie sich sogar dann unter Rechtfertigungsdruck stellen, wenn einer der ihren grundlos getötet wird. Weiter kann man nun nicht gehen. Mord ist das äußerste, was ein Mensch einem anderen zufügen kann.[weiterlesen]


Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Ereignis, Heute
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Zum Originalartikel: Daniel S. (Kirchweyhe) und Jusef El- A. (Neukölln) – Zweierlei Begräbnis

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