Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Wie nicht anders zu erwarten, sind die Informationen, die man über den gewählten Papst in den deutschen Massenmedien bekommt, von deprimierender Oberflächlichkeit und Naivität. Wie immer wird deutlich, dass kaum ein Journalist, der über die katholische Kirche schreibt, auch nur einen Funken Kompetenz mitbringt. Im Grunde ist die einzige Frage, die deutsche Journalisten interessiert, die, wann aus der katholischen Kirche endlich eine protestantische Kirche wird.

Grund genug zu fragen, wie denn Katholiken, und zwar konservative Katholiken aus Argentinien selber, die den Kardinal Bergoglio schon länger auf dem Schirm haben, über diese Wahl denken. Der argentinische Journalist Marcelo Gonzalez von Panorama Catolico Internacional hat eine erste Einschätzung veröffentlicht, die in englischer Sprache im Blog Rorate Caeli wiedergegeben wurde.

Als jemand, der den Namen Bergoglio gestern zum ersten Mal gehört hat und mit den inneren Verhältnissen in Argentinien nicht vertraut ist, kann ich nicht beurteilen, inwieweit diese Einschätzung zutrifft; da sie schlechterdings vernichtend ist, hoffe ich, dass sie nicht zutrifft. Ich dokumentiere Gonzalez' Artikel aber als – sicherlich subjektive – Stimme eines katholischen Beobachters aus dem Land des gewählten Papstes:

 

Der Horror!

Von allen undenkbaren Kandidaten ist Jorge Mario Bergoglio vielleicht der schlimmste. Nicht weil er etwa offen Doktrinen gegen Glauben und Moral verträte, sondern weil ihm, soweit man es von seinem Wirken als Erzbischof von Buenos Aires her beurteilen kann, Glauben und Moral vollkommen gleichgültig sind.

Als geschworener Feind der traditionellen Messe erlaubte er lediglich Imitationen dieser Messe, die von erklärten Feinden der hergebrachten Liturgie zelebriert wurden. Er hat jeden einzelnen Priester verfolgt, der versuchte, eine Soutane zu tragen, mit Festigkeit zu predigen, oder der sich bloß für Summorum Pontificum [das Apostolische Schreiben, mit dem Benedikt XVI. die traditionelle Liturgie zugelassen hatte, M.K.-H.] interessierte.

Da er für seine Inkonsistenz, und manchmal auch die Unverständlichkeit seiner Ansprachen und Predigten bekannt und obendrein gewöhnt ist, sich einer ungehobelten, demagogischen und zweideutigen Sprache zu bedienen, kann man nicht sagen, dass seine Lehre heterodox sei; sie ist so verwirrend, dass man sie eher als nichtexistent bezeichnen muss.

Die Menschen, mit denen er sich in seinem Ordinariat in Buenos Aires umgibt, sind mit Ausnahme weniger Kleriker nicht durch besonders tugendhaften Lebenswandel aufgefallen. Einige von ihnen sind stehen unter dem dringenden Verdacht moralischer Verfehlungen.

Er hat keine Gelegenheit verstreichen lassen, seine Kathedrale – im Namen eines unmöglichen und unnötigen interreligiösen Dialoges – Protestanten, Muslimen, Juden und sogar Sekten [„partisan groups“, evtl. sind auch politische Gruppierungen gemeint, M.K.-H.] zur Verfügung zu stellen. Er ist bekannt für seine Treffen mit Protestanten in der Luna-Park-Arena, wo er … sich bei einem gemeinsamen Gebet von protestantischen Geistlichen "segnen" ließ und damit de facto die Gültigkeit der "Sakramente" von Fernsehpredigern anerkannte.

Diese Wahl ist unverständlich: Er ist nicht weltläufig und hat keine Kurienerfahrung, strahlt keine Heiligkeit aus, ist lax in Lehre und Liturgie, er hat nicht gegen die Abtreibung und nur schwach gegen die Homo-"Ehe" gekämpft (die praktisch ohne Widerstand des Episkopats durchgesetzt wurde), er hat nicht die Manieren, die dem Stuhl Petri angemessen wären. Er hat nie für etwas anderes gekämpft als dafür, seine Machtpositionen zu erhalten. 

Das kann nicht wirklich das sein, was Benedikt für die Kirche wollte. Und Bergoglio scheint keine der Eigenschaften zur Fortsetzung seines Werks mitzubringen.

Gott schütze Seine Kirche. Man kann die Möglichkeit einer Wende nie ausschließen, so wenig wahrscheinlich sie nach menschlichem Ermessen zu sein scheint. Nichtsdestoweniger sieht die Zukunft erschreckend aus.

20 Antworten auf Ein katholischer Journalist aus Argentinien über Bergoglio

  • Joseph von Sternberg

    Ja, den Artikel habe ich auch schon gelesen, war wohl in einer anderen Übersetzung und klang für mich ein bischen nach Kreuz.net. Aber es kann durchaus so sein wie es beschrieben ist.
    Franziskus der Erste – ja das mit der Drohung ist krass – mir ist es erst selbst nicht aufgefallen, das heutzutage Franziskus so umgebogen worden ist, daß der auch von Claudia Roth und Volker Beck für gut befunden werden könnte…

    Aber selbst wenn Franz der Erste kein Verräter ist, so spricht viel dafür, daß er ein Versager ist – und das man ihn genau deshalb auf die Stelle gesetzt hat. Ausstrahlungsarm – ohne besondres Profil – fast wie ein Politiker in unsren Breiten. Ich weiß nicht, ob mit dem Montini-Papst der Teufel in den Vatican gekommen ist – aber mit Franz hat sich auch hier die Ochlokratie endlich gesichtslos niedergelassen. Aber mal ehrlich – wenn brauchen denn die Feinde der Kirche von innen und von außen auf dem Petrusstuhl, als eine Flasche – ein Papst ohne Überzeugungen ist doch noch viel besser als einer mit progressistischen. Letztlich ist doch diesen Leuten gar keine Kirche besser als eine Liberale. Die Jaschkes und Zollitschs wollen lieber selber fuhrwerken als einem Papst aus dem progressistischen Stall gehorchen zu müssen.

    Der letzte Papst – war ehrlich gesagt auch kein guter. Mir ist nicht klar ob er ein guter Mensch war. Aber wenn man seinen „Rücktritt“ mit allem anderen saldiert was er gemacht hat, so fällt seine Bilanz noch schlechter aus als die aller vorangegangenen Unglückspäpste:

    Die Wirkung von Johannes Paul II war verheerender als die von Paul VI – ich erinnere mich noch wie 2004 – bevor ich katholisch geworden bin, die Konservativen Katholiken aufatmeten. Der Abgang verdarb das Pontifikat Benedikts vollständig – was hinten rauskommt – ist letztlich nur scheiße!!!

    Man muß sich nur das abartige Getuschel dieser philohomosexuellen und xenophilen Bionade-Katholiken anhören, daß jetzt der Fortschritt auch die Kirche erreiche – und Päpste wahrscheinlich alle vier Jahre gewählt werden. Mein Gott mit Freuden erwarte ich den Tag in denen die wirkliche Welt wohl in Form des Salafismus in ihre widerlichen Cappucino- Piratenpartei-Idyllen einbricht.

    Der Papst trägt den Titel heiliger Vater – wie ist das wenn ein Vater nach acht Jahren sagt, ich kann mich nicht mehr um Dich kümmern – aber wie sind modern: ich habe schon einen neuen für dich ausgesucht!
    Ich weiß, das ist eine Analogie – aber Menschen sind auf Stabilität angelegt. Ebenso faszinierend – Ihre Bemerkung DER SECHZEHNTE steht für Stabilität – Franz steht – ja für was eigentlich???!!
    Jetzt gehen alle Lichter aus – wir werden nicht mehr erleben, daß es wieder Tag wird. Wahrscheinlich wird die Geschichte, die jetzt erst mal auf absehbare Zeit von unseren Feinden geschrieben wird – Benedikt XVI als Restaurierer mit Breschnew verglichen werden. Ja, ja – und auf eigenartige Weise werden die damit sogar Recht haben.

    Andres Problem: was wird aus den treuen Katholiken aus der Amtskirche – jetzt wo eine Flasche im Vatican sitzt werden denen kein Schutz mehr zu teil sein: Ich weiß gut wie die deutschen Bischöfe das Motu Proprio unterlaufen haben – ebenso wie dieser Papst anscheinend in Argentinien. Ich kenne in Italien Priester die ihre Pfarreien verloren haben, weil sie den Novus Ordo nicht mehr machen wollten. In Italien!!! Selbst dort im eigenen Land konnte Benedikt die traditionstreuen nicht schützen. War er schon so mürbegedrückt? Wollte er es vielleicht gar nicht?

    Doch noch einmal: was hat Benedikt eigentlich hingekriegt, außer literarisch hochwertige fromme Bücher zu schreiben? Gut, er hat die Bischöfe der FSSPX von der Kirchenzucht befreit. Das Motu Propio … ok. Aber gerade in den letzten Jahren hat er nur Idioten den Kardinalspurpur gegeben. Bischof Wölki – der hat doch nicht nur bei Homos die Hosen voll – ich glaube, der hat auch Angst vor seinem eigenen Schatten. Gut es sei ihm verziehen – wahrscheinlich arbeitet man sich als Bischof in Deutschland mit Mund und Arsch nach oben. Wenn man dann Kardinal wird – ist man wie Wölki. Was ist mit diesem Idioten Marx – der die Abtreibungsgegner zum Frei.Wild (HiHi…) für die Antifa gemacht hat?
    Das sind allein in Deutschland Leute, die durch Benedikt als Kardinäle kreiert worden sind. Jemand wird jetzt einwenden, daß er doch Monsignore Bartolucci den Kardinalspurpur gegeben hat. Ich sage, das Bartolucci auf die hundert zugeht, und nicht einmal bei dem neuen „modernisierten“ Konklave teilnehmen darf.
    Bartolucci hat gesagt: holt mich wieder wenn der Zirkus vorbei ist. Bartolucci ist wieder da, aber der Zirkus geht weiter!!!

    Was ist mit den Kanonisierungen: wie kann so etwas zustande kommen das der Woytila-Papst jetzt selig ist? Sagt mir jemand der Kommunismus, so sage ich deswegen ist er aber nicht selig gesprochen worden. Ich sehe auch nicht, daß er die Kirche besonders eisern geführt hätte. Unter ihm ist alles eingerissen. Mir soll niemand sagen, daß jemand der so überhaupt nicht seinen Laden zusammengehalten hat, den Kommunismus besiegt haben soll. Marxistisch gesprochen ist der Ostblock an seinen „inneren gesellschaftlichen Widersprüchen“ zugrunde gegangen. Weiterhin – JP II hatte noch gute Beziehungen zu Marcial Maciel als eigentlich schon klar war, daß der kleine Kinder fickt. JP II war entgegen dem Geschrei der Journaille, jemand der die Maulwürfe mit Samthandschuhen angefasst hat – aber die Orthodoxen mit widerlichen Schikanen geknechtet hat. Ich glaube in dem Jahr als er sich in Assisi sich an synkretistischen Shows aufgeilte hat er auch Lefebvre exkommuniziert. Brunero Gherardini dazu: was ihn auch zur Exkommunikation bewog – es war nicht der Geist von Assisi. HaHa!!!

    JP II soll ja auch heilig gesprochen werden. Was dürfen wir als nächstes erwarten? Vielleicht wird Benedikt noch zu Lebzeiten kanonisiert…

    Achtung aufgepasst hier ein paar Daten zu Klerikern, die als besonders krass und fascho-ultramontan gelten:

    Kardinal Meisner – hat mit den andren Spassten PRO Köln vor ein paar Jahren als „unchristlich“ abgestempelt. Großartig – wir wissen ja, was für ein Leben Markus Beisicht führen muß. Das ist toll, wenn man dann sich noch bespucken lassen darf von diesen … diesen … ja was? Eunuchen für … den Limbus???

    Bischof Küng hatte in seiner Kirche ein Pussy Riot Happening vom ORF glaube ich. Er blieb untätig – Ewald Stadler machte die Straf-Anzeige. Küng sagte, Stadler habe niemand gerufen…
    Küng ist ein Priester des faschistischen Opus Dei!!!

    Übrigens fügt sich dieses Windelweiche Verhalten gegen Angreifer in ein flächendeckendes Bild ein: wie oft sehe ich gestalten, die sich in der Kirche aufführen. Mal ein Behinderter, der rumgrölt und niemand macht was. Bis ich ihm die Polente androhe und er verschwindet. Ich sehe Zigeuner in der Apsis betteln. Die dürfen das, weil die vor die Tür zu setzen gegen die Nächstenliebe verstößt. Den alten Damen gehen die natürlich gnadenlos auf den Geist. Das sind die kleinen Schritte die zur Votivkirche führen. Und über Schönborn diesen Puddinggesichtigen Wackelkardinal brauchen wir kein Wort zu verlieren.
    Machen wir uns nichts vor: nach der Votivkirchenbesetzung kommt die Kirchenverbrennung und hoffentlich dann die dieser Schweinepriester.

    All das wird fieser werden. Man stößt in den Kirchen auf lauter Idioten, auf Schleimbeutel, die sich als erstes davon distanzieren katholisch zu sein, wenn man mit ihnen über irgendein Thema redet. Aber: diese Leute haben todsicher die Macht über die Mittel der Kirche. Und diese Leute sind auch sehr schnell, jemanden mit einem Anathema sui generis zu belegen – wenn man an der Orthodoxie des Verrats und der Wühlerei kratzt – Leute die bei Ehebrechern, stolzen Abtreibern und Homos immer schreien: Wir schließen niemanden aus!!

    Nicht das mir das was ausmachen würde – sozial bin ich nämlich wieder aus der Kirche ausgewandert. Aber was ist mit diesen alten frommen Leuten, die heute das Rückgrat dieser sklerotischen Organisation ausmachen: die werden endgültig verzweifeln – wenn sie nicht inzwischen selbst gehirngewaschen sind.

    Keine Probleme wird die FSSPX haben: die haben ihre Nebenkirche bereits aufgebaut und die Türen vernagelt, daß kein Dreck hineinkommt. Tragisch ist nur, daß es mit dem kanonischen Status nichts werden wird: die Lauen herrschen in der Kirche – die Zeloten hat man rausgeworfen. Auf der kurzen Frist werden die kein Problem haben – nur auf der langen gibt es die Gefahr ein sozialer Bunker zu werden und wie die Raskolniki in Russland in tausend Sekten zu zerfasern.

    Probleme jedoch werden die Organisationen bekommen, die zwar eine Fromme Ausrichtung haben, aber im Kern mehr papistisch als katholisch sind. Ich rede unter anderem vom Opus Dei, daß alles was ein Papst sagt beklatscht, und als Mark der Orthodoxie verkaufen möchte. Wenn man sich den ganzen Jubel auf Kath.net reinzieht, dann weiß man, daß dieses Milieu aus autoritären Persönlichkeiten im horkheimerschen Sinn besteht: was die Zentrale sagt wird bejubelt, wie weiland das, was aus der Prawda gequollen ist für den Sowjet die reine Lehre war, obgleich der Intelligente wusste, daß die Idee verraten worden war. Diese ganzen kanonischen Organisationen, die die Krise nach V2 aufgefangen haben, könnten jetzt zum Beschleuniger werden – indem sie die Zerstörung, die jetzt von ganz oben eingeleitet wird mit frommer Energie mittragen.

    Macdonald würde das vermutlich als maladaptiv bezeichnen. Sie werden in die Irre laufen wie die armen verblödeten Evangelikalen, die begeistert Amerika in jeden Krieg für Israel schicken, deren Söhne in Kriegen für ein System fallen, das sie hasst. Die immer dann verlacht werden, wenn sie versuchen christliche Akzente in der USA zu setzen.
    Ich bin ziemlich sicher, daß das Opus Dei und Andre jetzt genau auf diese Spur gelockt werden könnten.
    Was tun? Fragt Lenin… Wahrscheinlich sollte das erste sein aus der Kirchensteuer auszutreten – aber wo findet man noch ein christliches Milieu, dem man sich anschließen kann. Eine Traditionskompanie, die irgendwie wieder auf die faulende Welt und die Kirche zurückwirken kann? Alles was in der BRD mit der Amtskirche verbunden ist, kann von den Mietlingen, die überall sind in kürzester Zeit paralysiert werden. Jedes kleines Pflänzchen, daß man großgezogen hat, kann ein grenzdebiler Bischof im Zusammenspiel mit innerkirchlichen pressure groups in einem Augenblick zertreten. Wohin soll man sich noch wenden? Vielleicht an die orthodoxe Kirche?…

    Aber wie auch immer… Ich weiß, daß das dritte Fatima-Geheimnis, die Zerstörung des Vaticans enthält und die Tötung des Papstes mit seinem Klerus: es ist leichter den Tod eines lauen Papstes mit einer Kurie voller Mietlinge in Betracht zu ziehen, als den echter Bekenner… Deus vult.

    Postscript. Der einzige Papst vor Benedikt, der abgedankt hat war Coelestin V ein Eremit – der wieder zurück in seine Höhle wollte. Coelestin ist glaube ich inzwischen selig. Aber das ist unwichtig. Viel wichtiger finde ich was Dante in der göttlichen Komödie über ihn schreibt. Es gibt nämlich vor der Hölle den Limbus für die Lauen. Leute die so … peinlich sind, daß man sie nicht einmal in das ewige Feuer lässt. Sie irren umher und werden von Schnaken zerstochen. Eine Figur davon ist ein Papst, von dem man große Erwartungen gehabt hat, der diese aber alle enttäuscht hat. Heute vermutet man, daß diese Gestalt Coelestin V gewesen sein könnte. Man weiß ja, das Benedikt eine innere Beziehung zu Coelestin haben soll… Ich würde gerne wissen, ob er auch eine zu Dante hat…

  • “ Wohin soll man sich noch wenden? Vielleicht an die orthodoxe Kirche?… “

    Ich werde das Pontifikat Franziskus´ genau beobachten. Ich habe mich, wie Manfred, als geborener norddeutscher Protestant persönlich für die römische Kirche entschieden. Wendet diese sich nun auch vom authentischen Christentum ab, ziehe ich ernsthaft in Erwägung, den Schritt hin zur Orthodoxie zu machen. Kulturell liegt diese mir zwar einigermaßen fern, aber fällt Rom, was bleibt an Christentum denn noch ? Ich will keine christlich verbrämte Sozialethik.

    • Es gibt noch die griechisch-katholischen Kirchen..

    • ist lahm

      lieber Veritas
      wenn Sie aus Überzeugung konvertiert sind, dann sollten Sie dieser Überzeugung treu bleiben, auch wenn die Kirche diese Überzeugungen ausdünnt. Sie tut es nicht aus sich heraus, sondern deren Verräter von innen.
      Es wäre zwar nicht ganz so, als würden Sie Jesus den Rücken kehren, da Sie ja zu einer anderen christlichen Gemeinschaft wechseln, aber zumindest Ihre ursprüngliche Überzeugung leidet dann Verrat, wenn Sie die Kirche als die von Christus eingesetzte erkannt haben..

      Es ist schwer, etwa wenn Sie ein Sakrament empfangen, das von einem abtrünnigen Priester gespendet wird, doch ist das Sakrament voll gültig. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber was andere tun, liegt nicht in Ihrer Verantwortung. Es ist nicht Ihre Sache, welchen Verrat auch immer ein Priester begeht. Auch geht es ja nicht darum, welche Gemeinschaft am angesehensten in der Öffentlichkeit ist. Lesen Sie die Offenbarung. Daraus ist zu erkennen, dass die Kirche immer weiter ausgehöhlt werden wird, bis am Ende nur noch ein kleiner Rest derer übrig sind, die treu bleiben werden. Allerdings wird es für sie schwer werden, da Spott und Verfolgung auf sie wartet. Doch Christus entgeht das nicht. Er weiß das alles.
      John Lennox sagte, dass die Anfeindungen heute dieselben sind, die Jesus damals erfahren hatte. Das entspricht sämtlichen Hinweisen in dieser Sache. Die kleine Restkirche- sei sie auch ohne Mauern- muss denselben Leidensweg gehen, bis….

      Ich selbst bin kein Vorzeige-Christ, ganz im Gegenteil. Meine Sicht entstammt einer privat- Offenbarung. Zwar ist sie umstritten,(was sollte sie anderes sein!) und ich hatte sie bisher strikt abgelehnt, aber inzwischen erkannte ich, dass die Botschaften mehr als glaubwürdig sind, zudem haben sich enthaltene Voraussagen bestätigt. So wurde etwa bereits Ende 2011 (oder Anfang 2012, entsinne nicht genau) prophezeit, dass Benedikt aussteigen wird. Sie könnten es nachlesen. Es erscheinen bis heute mehrere Botschaften im Monat.

      Diese Katze wollte ich eigentlich nicht aus dem Sack lassen, aber nun ist sie raus. Ich fragte mich, warum nicht? Jeder möge selbst entscheiden….

      Es mag zunächst SEHR befremdlich sein -so ging es mir jedenfalls- glauben zu sollen, dass man Texte erhält, die von Jesus Christus, Maria, und Gott Vater persönlich stammen und in heutiger Zeit an uns gerichtet sind. Ich habe Jahre gebraucht, bis ich von der Echtheit überzeugt wurde, da die Argumente der Gegner (vordergründig) nicht ohne sind. Wie sollte es anders sein? Wir haben es mit professioneller Verblendung zu tun, mit dem größten Listenschmied aller Zeiten!
      Und warum sollte sich Jesus NICHT offenbaren, weiß Er doch genau, wie sehr wir heute eben deswegen auf seine Anleitung angewiesen sind? Er will uns eine Chance bieten und wartet darauf, dass wir sie wahrnehmen. PS: in einer der Botschaften ist davon die Rede, dass Jesus den Neuen nicht eingesetzt habe, und Benedikt der eigentliche Führer im Hintergrund bleibt.

      Ich zögere mit der Preisgabe der Adresse, würde sie lieber gern über Manfred weitergeben, falls Interesse besteht.

  • Joseph von Sternberg

    Mosebachs Protagonist sagt in die Türkin zu Pupuseh, daß es nichts schöneres gibt als die Heilige Liturgie des Johannes Chrysostomos:

    Ich hab mal ein paar Jahre in schwäbisch Sibirien gewohnt. Dort gab es eine katholische Kroatengemeinde und eine serbische Orthodoxe. Bei den Kroaten hat sich schon sichtbar die Herde aufgelöst und im Evangelium gibt Jesus Christus höchstpersönlich die Deutung eines solchen Phänomens. Hässliche Kirche – dröge Liturgie – liturgische Kasperlesköstüme und langweilige Lieder. Eher altes Publikum. Bei den Serben, eine wundervolle Kirche mit Ikonostase Malereien und so weiter. Ein Publikum, daß wirklich alle Altersgruppen, Geschlechter und Bildungsschichten umfasste. Die Kirche war voll. Die Besucher haben wirklich die Serbenpopulation repräsentiert.

    Und am Rande: als ich in die Stadt gekommen war um eine Wohnung zu suchen: lief mir als erstes ein alter Kroate mit Depressionen über den Weg, er hatte einen Verband um das Handgelenk, weil er wahrscheinlich versucht hatte sich zu schneiden. Seine Frau habe ihn verlassen, er weiß nicht, was er tun sollte. Ich habe ihn an die Kirche und an einen Psychiater verwiesen. Was er dann gemacht hat – ist mir nicht klar. Vielleicht hat er sich gefangen, vielleicht ist er auch tot. Die Deutung des Phänomens liegt in dem Zerfall des sozialen Körpers, den die Kirche bildet. Die Indizien, die ich dort gefunden habe, lasse ich mal für sich sprechen.

    Nota bene: in dem Buch „I hate you don´t leave me – Understanding the Borderline Personality“ geben die erkennbar linksliberlaen Autoren zu Protokoll, daß die Rate der Jugendsuizide in den USA sich bis 1988 verdoppelt haben, seit 1968. Honi soit, qui ma y pense…

    Die Orthodoxie gibt ihren Schäfchen die „social controll“ und den „cultural support“ den sie brauchen um nicht neurotisch zu werden. Kultur ist eben auch immer eine Psychosen- und Neurosenprophylaxe gewesen. Das der Westen Freud geglaubt hat, seine Esoterik, könnte die Funktion der Religion in dieser Hinsicht übernehmen, ist so inzwischen so verheerend wie Görings Prahlerei, die Luftwaffe könnte den Kessel in Stalingrad versorgen.

    Da bald Ostern ist: Hristos voskresje!
    http://www.youtube.com/watch?v=iuczNQonTXQ

    http://www.youtube.com/watch?v=AE1FzSC8DBs

    • ML

      Amen, Sternberg, Du hast es erfaßt. Dieses Problem der Psychosenprophylaxe beschäftigt mich schon lange. Daß im Zeitalter der Globalisierung,also Entgrenzung gerade die psychische „Borderline“ brüchig wird, ist sinnfällig.

    • Ein Fremder aus Elea

      Na fein, ich bin orthodox getraut worden und schicke vielleicht auch meine Kinder hin, aber ich sehe jetzt nicht so direkt, daß die besser dran wären als die Katholiken.

      Ideologisch stehe ich wohl den Methodisten näher, ich respektiere aber die bischöfliche Tradition als solche. Sakral… Ich finde das hier sakraler als die serbische Musik da…

  • Ich selbst geriet in direkten Kontakt mit der orthodoxen Spiritualität in Georgien, einem uralten christlichen Land mit Kirchen aus dem 3. Jahrhundert. Dieses Volk stand Jahrhunderte unter beinahe permanentem Dauerfeuer vonseiten nomadischer und islamischer Aggressoren. Geographisch liegt es in Vorderasien und ist, mit Ausnahme Armeniens, eigentlich eine christliche Festung in einer islamisierten Umgebung. Das Wehrhafte, aber dabei nicht Ablehnende hat mich an dieser kleinen Kultur nachhaltig beeindruckt.

    Nach wie vor kann mir nichts die Mystik, die von italienischen Renaissance-Kirchen oder gotischen Domen ausgeht, ersetzen. Immer noch erschließt sich die Ikonenverehrung mir nicht voll und steht mir Rom ganz einfach aus kulturell-historischen Gründen näher. Aber wo der Inhalt fehlt ist das keine solide Grundlage.

  • Joseph von Sternberg

    Der Schritt zur Orthodoxie ist gar nicht so ungewöhnlich heutzutage – zumindest für Leute die einerseits fromme Christen sein möchten und andererseits ein Gefühl für das Sakrale haben (fehlt das letzte gerät man meist an irgend eine Pfingstlersekte – bäähhh!!!).

    In England ist das eine ziemlich spannende aber traurige Sache – gerade Künstler fanden aus der Church Of England in der katholischen Kirche am Ende wieder eine neue-alte Heimat. Das war einfach der Kraft und der Universalität – und der Echtheit (ich bin ja Katholik ;-)) der katholischen Religion geschuldet.

    Die Liste englischer Katholiken ist so legendär wie endlos:
    Tolkien, Oscar Wilde, Anthony Burgess, Somerset-Maugham, Vivien Leigh, Alec Guinness und viele mehr.

    Man sollte auch nicht den endlosen Blutstrom englischer Märtyrer vergessen, die doch die Insel am Ende vor den Puritanern retten konnte: von Thomas Becket bis Thoman Morus…

    Dann die High Church in der man versuchte den Anglikanismus von innen zu katholisieren:

    T.S. Elliot. Oder man denke an C.S. Lewis, der zwar durch Tolkien Christ geworden war, aber zu dessen Wut – nicht in die katholische Kirche kam.

    All dies endete mti den verdammten sechziger Jahren, als sich die katholische Kirche wie eine Hure an den Hals ihrer Feinde warf – und diese sich mit ihr koalierten um ihre schmutzige Agenda voranzutreiben. Während die ganzen Protestanten damals unter den Verdacht kamen krypto-Faschisten zu sein. Wurde die katholische Kirche umschwärmt und mit Engelszungen beredet.

    Da gibt es Filme wie die „SChuhe des Fischers“ wo der Papst mit einem sterbenden Juden das Schema Israel betet und am Ende die ganze Kirche an die Armen verschenkt – und logisch zu Ende gedacht seinen Laden an die globalistischen Organisationen des Weltfriedens übergibt: USA, SU China…

    „Guess who comes to dinner“ Da bringt die Tochter einen hübschen Neger 😛 mit zum Abendessen. Die Eltern die nach WASP aussehen, aber katholisch sind, werden am Ende vom Prälaten aufgeklärt, daß nichts schlimmes dabei ist wenn ein Mädchen einen Neger hat. Die Folge dieser kategorischen Aussage kann man heute sogar in amrikanischen (!!) Filmen besichtigen. Erinnert sich noch jemand an den Film Traffic wo der Neger-PImp die Tochter des Richters an die Nadel hängt und auf den Strich schickt?

    Ach ja – in dieser Zeit hörten auch die Konversionen der Künstler auf. Es kam zu neuen Konversionen – so flüchteten jetzt Serienkiller in die arme der katholischen Liebeskirche um der Öffentlichkeit ihre Läuterung vorzuführen:

    (http://de.wikipedia.org/wiki/Myra_Hindley:

    „Ihr erstes Opfer war die 16-jährige Pauline Reade. Hindley sprach sie mit der Bitte an, ob das Mädchen ihr helfen könne; sie habe ihren Handschuh verloren. Mit der Aussicht auf Finderlohn lockte sie Reade in das bei Manchester gelegene Saddleworth Moor und überwältigte sie dann gemeinsam mit Brady. In ihrer gemeinsamen Wohnung missbrauchten und ermordeten sie das Mädchen.

    (…)

    Als Beweismittel wurde im Gerichtssaal unter anderem ein Tonband abgespielt, auf dem das Paar die Ermordung von Lesley Ann Downey aufgezeichnet hatte. Auf dem Tonband hörte man die Zehnjährige um ihr Leben flehen. Dieser Prozess blieb so über Jahrzehnte im öffentlichen Bewusstsein präsent.

    (…)

    Hindley konvertierte zum Katholizismus und begann seit ihrer Läuterung Menschen für ihre Freilassung zu mobilisieren, insbesondere den exzentrischen Adligen Lord Longford. Ein Berufungsgericht lehnte 1998 eine Begnadigung ab, ebenso das britische Oberhaus 2000. Hindley wollte ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte tragen – durchaus mit Aussicht auf Erfolg. Bevor es dazu kam, starb Hindley 2002 an einer Lungenentzündung.“

    Unter Anderem bei Mme Dutroux können wir ja sehen, daß diese Strategie Schule gemacht hat!)

    ABer wie auch immer – der Stern der Westkirche ist im sinken, seitdem sie sich an den immer kaputter werdenden Protestantismus rangeworfen hat. Das was die Katholische Kirche früher war scheint heute in England die Orthodoxie zu sein – wie ich höre die Einzige in GB wachsende christliche Konfession.

    Der bekannteste Vertreter dieser Erscheinung ist der Komponist John Tavener:

    http://en.wikipedia.org/wiki/John_Tavener

    • ML

      Oscar Wilde war Ire und Eliot Amerikaner… um nur schnell zwei Haare zu spalten. 😉 Alfred Hitchcock war britischer Katholik. Chesterton ist lange um die Kirche herumgeschlichen, 1922 dann endlich konvertiert, obwohl er „geistig“ schon lange dort war. Hilaire Belloc nicht zu vergessen, der allerding Halb-Franzose war.

  • England ist heutzutage aus christlicher Sicht bestimmt das gottloseste Finsterloch weit und breit. Interessanterweise sind da wohl auch die Konversionen zum Islam besonders zahlreich, bis hinein in die royal family. Sowieso müssen wir, um künftige Entwicklungen zu kalkulieren, öfter mal zum Geburtsland der Moderne, England, hinüberschauen.

    Diese zwei Seelen schlagen, ach, in meiner Brust: Einerseits das Verlangen nach christlicher Authentizität, andererseits dasjenige nach authentischer Identität. Und da gerade die Orthodoxie sehr „geerdet“ ist und an den kulturell an den Osten gebunden, wird es für mich, wie für Manfred, schwierig mich da einzupassen. Die einzige Rettung wäre im schlimmsten Fall wohl ein Gegenpapst in Avignon…

  • ist lahm

    Franziskus I, ein Verräter?
    Es scheint nach diesem Artikel naheliegender als zuvor. Die Anbiederung an christenfremde Strömung als versöhnliche Geste ist immer zweifelhaft, wo der eigene Standpunkt verwässert wird. Allein seine fehlende Ausstrahlung lässt zwar noch nicht aufmerken, aber so manches darf schon jetzt hinterfragt werden. Wir werden sehen.

    Zudem ist der Hype um seine Hinwendung zu den Armen ein alter Hut. Der Kirche war dies auch vorher ein Anliegen, das selbstverständlich, aber nie Anlass zur großen Geste war.

    Ich betrachte die RKK als solche nicht als gestorben, da sich der Kampf gegen sie – vor allem von innen- als Indiz für ihre ursprüngliche, wahrhaftige Rolle als letztes Bollwerk auslegen lässt. Wo die Wahrheit an stärksten wirkt, wird sie am meisten bekämpft, einfache Gleichung.

    Wem nützen Austritte aus Gründen, für die nicht die Kirche als Inhaltsträger verantwortlich ist, sondern ihre Verräter?
    Nur, weil ich die Irrungen nicht befürworte, die ihr eingeflößt werden, sollte ich mich nicht nach Ersatz umsehen.Würde die Orthodoxe Kirche nun von Katholiken überschwemmt werden, so würden sich die Feinde eben umso mehr dort ansiedeln und dasselbe Dilemma erzeugen.

    Aus diesem Blickwinkel mag sein, dass selbst die Piusbrüder unterwandert würden, wobei die aber genauer hinsehen, wer zu ihnen kommt. Sind sie am Ende eben doch die resistenten Bewahrer?

    Dass die RKK ein Wackelkandidat ist, kommt schließlich nicht von Ungefähr. Bereits in den 60Jahren wurden Maulwürfe ausgebildet und eingeschleust um die KK zu infizieren.
    http://romancatholicheroes.blogspot.de/2009/03/bella-dodd.html

    Man sollte sich zudem immer vor Augen halten, wie sensibel ein Benedikt als durchgeistigter, aufrechter Kirchenmann den Wertefundus beschützte, anstatt zu kritisieren, nicht ein Mann des Kampfes und der streitbaren Auseinandersetzung gewesen zu sein.
    Sicher wäre ein radikales, ja militantes Auftreten nötig, um die RKK von den Machenschaften ihrer inneren Feinde auch nur im Ansatz zu befreien.

    Dass Benedikt genau dieses Auftreten nicht kennt, wurde ihm wohl zum Verhängnis. Meine Vermutung ist, dass er der Schwulenlobby und weiteren Zerstörern innerhalb des Vatikans nicht gewachsen war, sich mit Dingen auseinanderzusetzen hatte, die ihm zuwider waren und er dadurch indirekt aus dem Amt herausgemobbt wurde.

    Wie auch immer, wer sich dem Glauben verschrieben hat, weiß ja durch die Vorhersagen der Bibel, dass der Islam den Antichrist hervorbringen wird, (was uns heute erst klar wird) und dass die Kirche zunächst zerstört werden wird, bevor sie erneut auferstehen kann. (auch ich bin erst über die erzwungene Auseinandersetzung mit dem Islam zu dieser Erkenntnis zurück- gelangt.)
    Daran kommen wir offenbar nicht vorbei, ob nun innerhalb oder außerhalb der Kirche. Die Weltgeschichte nimmt ihren Lauf, ohne dass wir sie im wesentlichen beeinflussen können.
    Am Ende geht es nur um das Bekenntnis. Ja oder nein:
    http://youtu.be/kKRW4-6YGNA

    Wir sollten die Kirche gegen ihre weltlichen und klerikalen Zerstörer verteidigen, anstatt aus ihr auszutreten, denn sollte sich das Blatt einmal wenden, so müssten wir ja wieder eintreten.
    Man kann auch seinen Partner nicht beliebig wechseln.

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