Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Auf Einladung von Europe News habe ich am vergangenen Samstag in Berlin über die strategischen Perspektiven der Islamkritik gesprochen (siehe auch diesen Europe-News-Artikel), in dem ich begründet habe, dass es eine Sache ist, den Islam zu kritisieren, und eine andere, die Islamisierung zu bekämpfen; und dass man zu Letzterem vor allem die Kräfte bekämpfen muss, die dem Islam die Tür nach Europa öffnen, also die Linke und das herrschende Establishment. Hier das Video:

14 Antworten auf Strategische Perspektiven der Islamkritik

  • Markus R.

    Kann es sein, dass ein Großteil der Leute von der PRO-Bewegung überhaupt kein Interesse haben, die Ursachen der Islamisierung aufzuhalten, sondern nur ihre Symptome zu bekämpfen? Das ist jetzt nicht despektierlich gemeint, aber ich habe den Eindruck, dass es sich um eher einfache und ältere Leute handelt, die nicht erkennen können/wollen, dass die Islamisierung nur die Spitze des Eisbergs ist. Wäre es nicht erstrebenswert, diese hochbrisante Thematik einigen Lokalpolitikern der etablierten Parteien zu erläutern? Ich bin nicht sicher, aber ich denke, ein einfacher CDU-Ortsbürgermeister oder Landrat ist sich der wahren Agenda ihrer Vorgesetzten gar nicht bewusst. Mich würde es brennend interessieren, wie die Reaktion ausfallen würde, wenn er die Dinge, die ihm Video angesprochen wurden, vorgesetzt bekommt. Leider besitze ich (noch) nicht genug Wissen, über die Agenda der One-World, um mit Lokalpolitikern darüber ernsthaft zu diskutieren.

    • Ich glaube, dass man in der Pro-Bewegung sehr wohl weiß, dass der Islam nur deshalb vordringen kann, weil es Kräfte gibt, die ihn vordringen lassen wollen. Auf CDU-Leute würde ich nichts geben. Vielleicht wissen sie wirklich nicht, was gespielt wird, vielleicht wären sie bestürzt, es zu hören. Sie wüssten aber, dass sie ihre Karriere an den Nagel hängen könnten, wenn sie aus diesem Wissen irgendwelche Konsequenzen zögen, deshalb werden sie sie nicht ziehen. 

  • Guten Abend Herr Kleine-Hartlage,

    mich würde interessieren, wie ich lernen kann, so messerscharf zu denken und analysieren, wie Sie es tun. Gibt es da Bücher zu diesem Thema oder Literatur?
    Ihre Texte haben meinen Verstand bereits geschärft, aber ich möchte mehr von dieser Schärfe.

    Freundliche Grüsse
    Arminius

  • Konservativer

    Sehr geehrter Manfred
    Ein sehr guter Vortrag, wie immer gut verständlich. Er eignet sich ideal zur weiteren Verbreitung. Wenn Sie einmal in Bremen sprechen sollten, bitte ich um eine Benachrichtigung. Ich und einige Freunde von mir werden erscheinen.

  • Sehr geehrter Manfred,

    wieder ein exzellenter Vortrag, deine Analysen messerscharf, als Mensch der Technik verliere ich ja geradezu alle meine Vorbehalte gegen Soziologie als Wissenschaft.

    Ich bin bei BPE organisiert und bei unseren Treffen merkt man langsam schon, dass die Frage, ob wir als islamkritische Organisation nicht die Muslime , als eher unsere politische und geistige Elite, aufs Korn nehmen müssen. Dein Vortrag liefert dazu hervorragende Argumente.

    Derweil versuche ich auch innerhalb unserer ev. Kirchengemeinde eine Gegenströmung zum EKD-Mainstream aufzubauen (Christenverfolgung, Jesus und Mohammeds, Ehe und Familie) was gar nicht so einfach ist. Deine Thesen zum Einfluss des Christentums auf unser Denken und unsere Kultur sind in diesem Zusammenhang von unschätzbaren Wert, da sie von jedem logisch denkenden Menschen nachvollzogen werden können und messerscharf formuliert sind.

    Dafür herzlichen Dank!!!

  • BPE nimmt natürlich nicht die Muslime aufs Korn, sondern den Islam als politisch religiöse Ideologie, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.

  • Cicero

    Hallo Manfred,

    Du hattest vor geraumer Zeit ein neues Buch bzw. einen Kaplaken – Band zum Thema Liberalismus/Sozialismus und den Wechselwirkungen zwischen liberaler und linker Ideologie angekündigt – jedenfalls hatte ich das so verstanden. Steht da schon ein Veröffentlichungsdatum fest?

  • Ein Fremder aus Elea

    Der Zug fährt aber leider in die andere Richtung. PI wandelt sich zusehends zu einer „mock the beard“ Veranstaltung. (Kuckst du hier: http://www.pi-news.net/2013/02/diese-3-moslems-wollten-2000-englander-toten/#more-307622 )

    Und Kewil gleicht immer mehr einem amerikanischen Republikaner, welcher den Mangel an Kohärenz seiner eigenen Position durch Aggressivität wettmacht.

    Der Druck steigt, die Chancen auf vernünftige Verständigung sinken.

    Es ist ja auch so gewollt. Ich mußte lachen als diese türkische Ministerin oder was sie war, die Türken in Deutschland implizit zu Ersatznegern machte, was sie ja auch sind, Gangsta Culture, Rap, die bösen Leute auf der Straße, welche es einem einbleuen, daß es keinen Anspruch auf ein Land gibt, sondern nur Privatbesitz.

    Naja, der Kampf auf der Straße wird duch die Besetzung der Straße verhindert. Triviales Maneuver.

    Aus linker Perspektive stellt sich das Problem wohl nicht, weil Antifa und Co. ja nach Belieben Fensterscheiben zertrümmern können, nur ist das eine Luxusveranstaltung auf Kosten anderer. Ein echter Straßenkampf verlangte persönliche Einbußen, welche unter den herrschenden Verhältnissen nicht erwartet werden, und ohne diese Erwartung gibt es keinen Zulauf.

    Wer glaubt schon an Chaoten und Couch Potatoes. Oder Speerspitzen fremder Völker. Oder Schwulen Vereinigungen.

    Dies alles wirkt ausgesprochen abschreckend auf den potentiellen ernsthaften Revolutionär, welcher sich vorsorglich anders orientiert.

    Nun gut, enough of that.

  • Hallo Herr Kleine-Hartlage,

    von dem Vortrag bin ich absolut begeistert und wie Sie die Sache genau auf den Punkt bringen. Sie können es viel besser ausdrücken als ich und ich würde gerne von Ihnen lernen. Können Sie mir bitte die Rede schriftlich zukommen lassen?
    Weiterhin kann ich meinen Vorkommentator nur bestätigen, dass selbst viele in der islamkritischen Szene nicht verstehen, dass der Islam nur ein Symtom der linken „Krankheit“ ist und das ist sehr schade wenn man bedenkt, wie wenige dort aktiv sind. Im Allgemeinen ist man sich dessen aber dort sehr wohl bewusst. Ich selbst sehe die Islamkritik zwar als wichtig und berechtigt, aber mehr als politisch wirksame Provokation gegen die Linken wirksam. Ihr Wahn wird dadurch sichtbar gemacht. Aber wir brauchen ganz dringend eine Bewegung, welche genau in dem Geist Ihres Vortrags gegen den linken Hauptfeind direkt angeht!! Dieser hat viele Eisen im Feuer, um sein menschenverachtendes sozialistisch/kommunistisches totalitäres System durchzusetzen. Dem Drachen selbst mehrere Köpfe abzuschlagen ist am Ende erfolglos, solange man nicht das Herz trifft.
    Was ich an Ihrer Haltung aber nicht nachvollziehen kann: Sie sehen offenbar ein weltweites kapitalistisches Kartell oder Macht am Werk, die nach Weltherrschaft strebt und die Linken sogar für ihre Ziele benutzt. Nun ist die Weltwirtschaft keine Ideologie, Religion oder Krankheit, sondern ein auf Gewinnstreben gerichtetes System vieler in Konkurrenz stehender Einzelakteure, vergleichbar einem Ameisenhaufen, der sich auch keines gemeinsamen Ziels bewusst ist. Falls hier Weltherrschaft angestrebt wird, dann muss es doch auch einen „Kopf“ geben, ein Kartell der großen Bosse oder wie immer Sie sich das vorstellen mögen. Selbst das kleinste Volk kann ohne eine staatliche Organisation keinen gemeinsamen Willen formen und umsetzen, wie soll das bei der Weltwirtschaft möglich sein? Bitte erläutern Sie mir dies näher, wo sind die Fakten und Beweise für diesen „Kopf“? Ich habe mir mittlerweile viele Ihrer brillanten Ausführungen angesehen, diese Frage konnte ich aber nirgends beantwortet finden.

    Mit freundlichem Gruß:
    A.S.

    • Gehen Sie getrost davon aus, dass die vielleicht 500-1000 Personen (ein paar Dutzend Milliardäre, die Führungsetagen der von ihnen finanzierten Stiftungen und Organisationen, ein paar Dutzend wohlvernetzte Politiker, gerne auch altgediente Dinos wie Kissinger oder Schmidt, die Vorstände der großen Konzerne einschließlich der Medienkonzerne), auf die es weltweit ankommt, miteinander telefonieren. Nicht unbedingt Jeder mit Jedem, aber ein Beziehungsnetz existiert mit Sicherheit, und es artikuliert sich nur zum Teil in mehr oder weniger formalisierten Institutionen wie den Bilderberg-Konferenzen, zum Teil einfach in wechselseitigen Kontakten. Es wäre geradezu absurd, davon auszugehen, dass hier kein Netzwerk existiert. Wenn man ein solches Netzwerk hat, braucht man keine formalisierte Herrschaft über Staaten, weil man die wichtigsten Entscheidungsträger an Bord hat. Es bedarf auch keiner vollständigen Einigkeit über alle nur erdenklichen Fragen, ein allgemeiner Konsens genügt, und um den zu schaffen und immer wieder zu erneuern, genügt bereits ein ideologischer Konsens. Präzisere Aussagen zu treffen bedürfte intensiver elitensoziologischer Forschung. Elite sind aber, einem Wort Carl Schmitts zufolge, diejenigen, deren Soziologie niemand zu schreiben wagt; und es sind, füge ich hinzu, diejenigen, die jede andere soziologische Forschung eher finanzieren würden als die, die sich mit ihnen selbt befasst. Strenggenommen muss man meine Thesen also eher Hypothesen nennen; Hypothesen freilich von so großer Prognosekraft, dass man getrost davon ausgehen kann, dass sie zumindest in der von mir vorgetragenen allgemeinen Form zutreffen.

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