Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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von Martin Lichtmesz

Ein Renner in den Medien ist derzeit die Berichterstattung über die Massenproteste in Indien, hervorgerufen durch die Gruppenvergewaltigung einer 23jährigen Frau in einem Bus in Neu-Delhi, die deren Tod zur Folge hatte. In Österreich hatte das den (wohl für manche Zeitgenossen bequemen) Nebeneffekt, daß damit ein lokaler Fall überschattet und aus den Schlagzeilen gedrängt wurde.

Zwei Tage nach der Tat von Neu-Delhi wurde in der Wiener U-Bahnlinie U6 zum dritten Mal seit Anfang November eine Frau von einem „südländischen“ Täter attackiert und mißbraucht. Der „türkischstämmige Wiener“ (Kurier) resp. „türkische Staatsbürger“ (ORF) resp. „28jährige“ (Wien heute) Mustafa A. wurde nun in Ungarn gefaßt, als er auf dem Weg war, sich in die Türkei abzusetzen (ähnlich dem Mörder von Jonny K.).

Am 16. Dezember des Jahres, einen Tag vor Neu-Delhi, schändete mutmaßlich ein nicht-ausländischer Obdachloser eine ebenfalls 23jährige Frau, ebenfalls in der Linie U6, vielleicht „inspiriert“ von seinem bereits mediennotorischen Vorgänger. Die Presse berichtete außerdem von einem versuchten Übergriff zweier „junger Männer“ auf eine Frau, bei dem eine dritte, die zu Hilfe kommen wollte, niedergeschlagen wurde – erneut in der U6.

Am 31. 12. erschien in der Presse ein Leitartikel von Doris Kraus: „Wien ist nicht Neu-Delhi: aber wie weit weg ist es?“ Der Text ist ein gutes Beispiel für die Mimikry, die Mainstream-Journalisten heute anzuwenden gezwungen sind, wenn es um sogenannte „heikle Themen“ geht. Sie müssen sich oft auf Zehenspitzen anschleichen, um Sachverhalte an- und auszusprechen, die ebenso gut sichtbar wie tabu sind.

[weiterlesen bei sezession.de]

9 Antworten auf Von Neu-Delhi nach Wien

  • Konservativer

    Die Justiz in Bremen ist ein einziger großer Schandfleck, ein Tummelplatz für Idioten, Verbrecherfreunde und Winkeladvokaten (ich denke manchmal „schlimmer geht es nimmer“, bis ich dann mitbekomme, das es durchaus noch schlimmer geht). Von den vielen Schandurteilen nachfolgend eins, das zum Thema passt (übernommen aus politikforen.net):

    Immer wenn man denkt das die Geisteskranken Irren in den Gerichtsstuben der BRD nichts neues mehr zugunsten der Kriminellen machen, immer dann zaubert irgendwo ein Gericht etwas neues aus dem Hut, man achte auch auf die “ Schnelligkeit der Ratten in Roben bei diesem Fall. Nach nur fast 4 Jahren kommt es schon zu einem Urteil :

    Freispruch im Vergewaltigungsprozess

    Bremen. Das Landgericht Bremen hat sechs Männer von dem Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Sie waren angeklagt, ein 17-jähriges Mädchen im Juli 2007 zu sechst über Stunden vergewaltigt und sexuell misshandelt zu haben.

    Weiterlesen ( http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/342158/Freispruch+im+Vergewaltigungsprozess.html ).“

    „Update :

    Selbst die TAZ, sonst immer bereit bei Gewalt gegen Deutsche empört zu schweigen schreibt über den Fall, und erstaunlich offen :

    Er habe keinen Zweifel, dass es sich so zugetragen habe, wie die „geschädigte Zeugin“ es geschildert habe, sagte Richter Manfred Kelle – um dann einen Freispruch zu verkünden.

    Oralverkehr, Analverkehr, immer wieder, auch mehrere Männer gleichzeitig. Einmal sei ihr eine Flasche in die Vagina gestoßen worden, einmal eine Faust: „Wenn man sich vorstellt, was diese 17-Jährige über sich ergehen lassen musste – da kann einem nur schlecht werden“, sagte der Richter. Und dass er sich ein Signal des „Bedauerns“ von den Angeklagten gewünscht hätte. Diese – alle sechs mit türkischem oder arabischen Migrationshintergrund – hatten zuvor 15 Verhandlungstage lang geschwiegen und nahmen am Mittwoch ihren Freispruch auch ohne erkennbare Regung entgegen.

    Wie üblich, der Verteidiger dieser Tiere die eigentlich Gehängt gehören…:

    „Vergewaltigung“ dürfe man nicht nennen, was da passiert sei, sagte Verteidiger Eberhard Schulz. „Es gibt auch junge Frauen, die sind sexhungrig“, pflichtete sein Anwaltskollege Matthias Koch bei. Er sprach durchweg von der „so genannten Geschädigten“ und kündigte an, ein Schmerzensgeld-Verfahren gegen die Bild-Zeitung führen zu wollen, weil darin von „feigen Vergewaltigern“ die Rede gewesen war.

    Weiterlesen ( http://www.taz.de/1/nord/kultur/artikel/1/trauma-schuetzt-vor-strafe/ ). Trauma schützt vor Strafe, TAZ “
    Quelle: http://politikforen.net/archive/index.php/t-108043.html

  • Der Vorfall erinnert an die Ermordung von Jonny K. auf dem Beliner Alexanderplatz.

    Auch dort hatte sich einer der Mörder – bislang leider erfolgreich – nach der Tat in die Türkei abgesetzt.

    Dies zeigt auf, wie verfehlt die Poltitik der doppelten Staatsbürgerschaft sowie der übereilten Einbürgerungen ist – ob in Deutschland oder anderswo. Kriminelle Täter können auf diese Weise ihre Herkunftsländer als Rückzugsräume nutzen.

  • Konservativer

    Werter advocat, Sie benennen damit ein Problem.

    Ich habe beruflich mit vielen, oftmals relativ jungen Kriminellen mit Migrationshintergrund zu tun, ein wahres Völkergemisch, darunter Albaner, Serben, Bosnier, Kosovaren, Tschechen, Griechen, Italiener, Polen, Russen, Balten, Türken, Muslime aus dem Nahen Osten, Nordafrikaner, Afrikaner, Lateinamerikaner und Asiaten. Viele von Ihnen haben bereits einen deutschen Pass, können nicht abgeschoben werden. Nicht wenige haben allerdings keine deutsche Staatsangehörigkeit, könnten eigentlich, nach (zumindest teilweiser) Verbüßung einer Haftstrafe abgeschoben werden. Dem stehen jedoch oftmals verschiedene Hindernisse gegenüber (die Palette reicht von einer Weigerung der Herkunftsstaaten, die Straftäter zurückzunehmen bis zu Kirchenasyl für Straftäter).
    Der hiesige Strafvollzug (der u.a. TV, Spielkonsolen und anderen Komfort bietet) schreckt Straftäter, insbesondere die mit Migrationshintergrund kaum, vor allem dann, wenn sich das Verhältnis Ertrag (die Beute aus Straftaten) und Investition (verbüßte Haftstrafe) für den Straftäter alles in allem positiv gestaltet.
    Was die Kriminellen ohne deutschen Pass dagegen wirklich schreckt ist die (mögliche) Abschiebung in die Heimatstaaten. Diesbezüglich werden dann, unter Zuhilfenahme einheimischer Helfer, Helfershelfer und Sympathisanten (als nützliche Idioten), alle Register gezogen um eine solche Abschiebung zu verhindern. Dazu gehören u.a. Gerichtsurteile, die unter den ominösen drei Jahren Haft bleiben, die eigentlich eine Abschiebung zwingend nach sich ziehen müsste. Ominös deshalb, weil auch das unterlaufen werden kann. Doch selbst abgeschobene Straftäter kommen wieder zurück nach Deutschland (und begehen weitere Straftaten), das sei aufgrund eigener Erfahrungen angemerkt.

  • Konservativer
    Die Schande würde ich weniger bei der „Justiz“ suchen, denn die dort tun wofür sie ausgewählt wurden und handeln im Auftrag ihrer Herrn. Die haben eine andere Ethik als wir.

    Die Schande liegt bei jenen Angehörigen, die zu einer feindlichen Macht jammern gehen.

    Ordentliche Männer jammern nicht beim bösen Stiefvater sondern verschaffen ihren Frauen Recht.

  • Konservativer

    Die Justiz ist ein Schandfleck, ein anderer die hiesigen Regierung(en), gestellt von den etablierten Parteien (welche auch immer das sind, es macht kaum einen Unterschied).
    Ich befürchte ernsthaft das es so ist wie Hans-Peter Raddatz meint, das heißt, diese Leute haben keine andere Ethik, sondern keine Ethik. Unsere Parteien stehen im Dienste fremder Herren. Diesen fremden Herren sind sie verpflichtet, nicht dem deutschen Volk.

  • Ob deren Truppe „Justiz“ nun ein Schandfleck für diese da ist, entscheiden die nicht wir. Im Rahmen der Möglichkeiten trotz ihrer Tarnung vulgo „Gewaltenteilung“ erfüllt diese Truppe ihren gegebenen Auftrag. Nicht mehr und nicht weniger. Ob wir die nun als kriminelle Bande betrachten oder als sonst was, ist solange irrelevant, als hinter unserem Recht keine Macht steht, dieses durchzusetzen. Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat.

    Und keine Ethik? Ethik läßt sich auf den Kernsatz reduzieren: „…gut ist, was….(z.B.: dem abstrakten Ziel A oder eben zB dem fremden Herrn B) nützt.“, daher haben sie eine Ethik, diese bedingt aber eben absolute Feindschaft mit uns.
    Die praktische Frage ist lediglich, was leiten wir daraus für Handlungen ab. Und hier steht schon was, im letzten Satz des Kommentars oben. Ihnen ist hoffentlich klar, dass ich noch versuche meine Kritik am gern praktizierten Elfenbeinturm-Modus diplomatisch zu formulieren.
    Aber stellen Sie sich einfach vor, es würde ihre Tochter, Cousine, Schwester sein, und Sie sollen ihrer Rolle gerecht werden, vielleicht hilft das.

  • Konservativer

    Ich beziehe den Begriff Ethik auf folgenden Eid:

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

    Verleihnix: „Ob wir die nun als kriminelle Bande betrachten oder als sonst was, ist … irrelevant …“

    Da widerspreche ich Ihnen, werter Verleihnix, ich sehe darin die Grundlage weiteren Handelns, ich möchte diesbezüglich an die (unblutige) Revolution seinerzeit in der ehemaligen DDR erinnern.
    Ist erst einmal erkannt, daß die Regierenden (incl. ihrer Parteien) Mitglieder einer „kriminelle Bande“ sind, dann werden Kräfte frei, die man als solche nicht „auf dem Zettel stehen hatte“. Alles weitere wird man sehen.

    Ihre letzte Bemerkung verweist auf so etwas wie den Fall „Marianne Bachmeier“

  • Alles weitere wird man sehen? Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Deine „Kräfte“ entstehen nicht aus dem Nichts. Schon wenn Du Deine Erkenntnis verbreiten willst, brauchst Du Mittel Dir das Recht auf Äußerung zu geben. Das hast Du nämlich nicht einfach so, wie Dir die Realität beweisen kann.

    Und zum Eid gabs was von Talmupharm: „Alle Gelübde, Verbote, Bannsprüche, Umschreibungen und alles was dem gleicht, Strafen und Schwüre, die ich gelobe, schwöre, als Bann ausspreche, mir als Verbot auferlege von diesem Jom Kippur an, bis zum erlösenden nächsten Jom Kippur. Alle bereue ich, alle seien ausgelöst, erlassen, aufgehoben, ungültig und vernichtet, ohne Rechtskraft und ohne Bestand. Unsere Gelübde seien keine Gelübde, unsere Schwüre keine Schwüre.“

    Und jetzt fragen wir uns doch, wer für wen die Autorität außer sich selbst ist, auszulegen, welcher Zauberspruch welchen Zauberspruch nun zuerst aufgehoben hat und was nun gilt und was nich–t.

    • Die Kräfte kommen von Gott. Ich bitte Sie dass zu berücksichtigen. Die Autorität kommt nicht „von uns selbst“, sondern von aussen. Die Eide vor Gott sind keine Zaubersprüche sondern Eide vor Gott. Er sorgt.

      Templarii

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