Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Thorsten Hinz führt eine der schärfsten publizistischen Klingen, gepaart mit einem scharfen Verstand, heißt: Form UND Inhalt  machen seine Artikel, Bücher und Essays zu einem echten Lesegenuss. In seinem neuesten Buch analysiert Hinz das Leben aber auch die Lebenslügen der Weizsäckers. Da ich das Buch selbst noch nicht gelesen habe – es wird bei mir unter […] Lesestoff unter dem Weihnachtsbaum: Der Weizsäcker Komplex

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13 Antworten auf Lesestoff unter dem Weihnachtsbaum: Der Weizsäcker-Komplex

  • Konservativer

    Ich will an dieser Stelle noch einmal die Bücher von Manfred empfehlen. Sie eignen sich vorzüglich als Weihnachtsgeschenke, die sich prächtig auf dem Gabentisch machen.
    Insbesondere sein Buch “Das Dschiahdsystem – Wie der Islam funktioniert” sollte eigentlich zur Pflichtlektüre sowohl jedes gestandenen Rechten bzw. Konservativen gehören, als auch derjenigen Personen, die Prof. Dr. Tilman Nagel explizit in seiner Empfehlung benennt (“Kleine-Hartlages Buch sollte eine Pflichtlektüre der Entscheidungsträger in der Innen-, Rechts- und Bildungspolitik sein, und auch die zahlreichen Islamexperten des interreligiösen Dialogs sollten ihre reflexartige Empörung hintanstellen und das Buch sorgfältig durcharbeiten.”).

    Nun sind auch einige rechte Denker davon überzeugt, Manfred (und andere Islamisierungsgegner) zumindest ein Stück weit widerlegt zu haben bzw. widerlegen/relativieren zu können.

    Lion Edler z.B. hat uns Islamisierungsgegnern in einem Aufsatz auf ef ordentlich die Leviten gelesen. Er ist der Meinung, daß wenn wir “islam- und fremdenfeindliche Spinner” nur endlich aufhörten, den Ruf der Konservativen hier im Land durch unser “abstoßendes und gefährliches Treiben” zu beschmutzen und zu besudeln, die hiesigen links-liberalen Herrschaften die Konservativen wieder richtig lieb haben werden. Womöglich ließe man sie auch wieder mitspielen und nicht mehr wie Parias außerhalb des Spielfeldes stehen.
    http://ef-magazin.de/2012/11/23/3872-islamkritik-und-furcht-vor-multikulti-hysterie-ohne-faktenbasis

    In der neuen Sezession (deren Lektüre ich an dieser Stelle empfehle), die Nr.51, haben Karlheinz Weißmann und Stefan Scheil (zwei Autoren, die ich sehr schätze) eine neuerliche Islam-Debatte eröffnet. Wie man sich denken kann nicht auf dem Niveau von Lion Edler.
    http://www.sezession.de/heftseiten/heft-51-dezember-2012
    http://www.sezession.de/35232/mit-der-51-sezession.html

    Karlheinz Weißmann hat sich in seinem Aufsatz 5 Thesen (1. Das Problem ist der Islam, 2. Es besteht kein Unterschied zwischen Islam und Islamismus, 3. Es gibt eine Kontinuität der islamischen Aggression, 4. Der Islam bildet eine Einheit, 5. Das Ziel des Islam ist die Islamisierung Europas beziehungsweise der Welt) ausgewählt, die er im Einzelnen erläutert und daran jeweils einen Einwand angehängt. Abschließend zieht er eine kurze Bilanz. Er ist der Meinung, daß eine “reine” Islamkritik “fatalerweise” Kräfte bindet, die eigentlich an anderer Stelle eingesetzt werden müssten: “zur Bekämpfung des weißen Masochismus und eines Establishments, das sich seiner bedient; vor allem aber zur Stärkung der nationalen und europäischen Nationalität” Weißmann, Sezession 51, S. 27).
    Karlheinz Weißmann schreibt einiges Richtige und Bedenkenswerte, doch insgesamt überzeugen mich seine Einwände nicht.
    Ich selbst bin ein Vertreter der Fraktion des sowohl (Islamisierungegner, -kritik) als auch (Kritik des Establishments, Stärkung des Eigenen), wie wohl fast alle hier in Manfreds Blog.

    Letztlich ist eine Islamisierungskritik immer auch verbunden (unter welchen Auspizien/Vorzeichen auch immer) mit einer Kritik des hiesigen Establishments und einem Eintreten für das Eigene (allerdings sind die Definitionen dessen, was unter dem Eigenen verstanden wird, sicherlich unterschiedlich). Das läßt sich schon daran ablesen, wie z.B. auch die PI’ler in der medialen Öffentlichkeit angefeindet und verdammt werden.

    Stefan Scheil hat in seinem Aufsatz den Faden, den er zunächst im Blog der Jungen Freiheit gesponnen hat, wieder aufgenommen und erweitert.
    Stefan Scheil verfolgt einen historischen Ansatz, einerseits indem er die Rolle eines imaginären Muslims einnimmt, der einige unerfreuliche Aspekte unserer abendländischen Geschichte beleuchtet, andererseits indem er den “Kreuzzug gegen den Islam” neben den “Kreuzug gegen Deutschland” stellt.
    Das kann man machen, ist für mich jedoch nur begrenzt plausibel.
    Dazu drei YouTube clips, mir ist nicht bekannt, daß seinerzeit ähnlich z.B. zwischen Nationalsozialismus und Deutschland unterschieden wurde wie zwischen Islamismus und Islam, oder gesagt wurde “Deutschland bedeutet Frieden” oder “Deutschland bringt Hoffnung und Lebensqualität”:

    http://www.youtube.com/watch?v=uOySu8XlC8s

    http://www.youtube.com/watch?v=nan2PC_-rxk

    http://www.youtube.com/watch?v=pET2SEoz8lY

    Ich verehre Stefan Scheil, seine Bücher empfehle ich jedem, der etwas über die Ursprünge und den politischen Ablauf des 2. Weltkriegs wissen möchte, wie auch immer, Stefan Scheil schreibt in seinem Aufsatz einiges Richtige (z.B. was die Wahnsinnsvorstellungen einiger “Spezialisten” anbelangt, die islamische Welt vom Islam befreien zu wollen, was auf einen III. Weltkrieg hinauslaufen dürfte) und dazu auch bedenkenswertes, insgesamt jedoch ist mir sein Ansatz (noch immer) zu dürftig, obgleich er den Bogen diesmal weiter spannt als in den zwei Aufsätzen im Blog der Jungen Freiheit. Das hängt auch damit zusammen, daß sich mir nicht erschlossen hat, worauf genau er eigentlich hinaus will, wohin die Reise gehen soll.

    Abschließend lasse ich Egon Klawuttke zu Wort kommen:

    “Die Art und Weise, wie Deutschlands Politiker, Medien und Gutmenschengemeinde um den Islam und dessen Anhänger scharwenzeln, ruft zwangsläufig den alten Sinnspruch in Erinnerung: “Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihren Metzger selber”.” — Egon Klawuttke

    “Ich will den Islam nicht kritisieren – ich will ihn, ganz einfach, nicht in Deutschland haben.” — Egon Klawutke

    • Die Antwort auf Scheil und Weißmann wird kommen, verlass Dich drauf, aber nicht vor Anfang Januar, weil ich noch etliches vor Weihnachten zu erldeigen habe und dann von 21.-31. ausschließlich meiner Frau gehöre. Und auch einige andere Leute werden Antworten bekommen, über die sie sich nicht freuen werden.

  • Erwähnt Fjordmann eigentlich, daß der Vatikan die Synthese aus Islam und katholischer Kirche fleißig vorantreibt und dieser Vereinigung erst den Weg geebnet hat sowie, daß der Vatikan den Islam erst erschaffen hat, bzw. daß der Islam ein Zweig der römisch-katholischen Kirche ist?

    Wenn nicht, dann wäre das vielleicht ein Hinweis auf Dilletantismus. Fjordmann sollte sich vielleicht einmal mit Walter J. Veith auseinandersetzen.

    Meine Überzeugung ist: Christus ist unser Heil. Teile des Vatikans aber sind unser Feind. Der Bundestag kann, davon bin ich überzeugt, sehr leicht vom Volk entmachtet und zerschmettert werden. Beim Vatikan sieht das aber ganz anders aus. Er ist, so sagen Markenwissenschaftler, die best entwickelte Marke der Welt. Und er hat einen hocheffektiven, mordenden Geheimdienst. Den ältesten, bis heute agierenden der Weltgeschichte.

    • daß der Vatikan den Islam erst erschaffen hat, bzw. daß der Islam ein Zweig der römisch-katholischen Kirche ist?
      Wenn nicht, dann wäre das vielleicht ein Hinweis auf Dilletantismus.

      Nicht jeder Quatsch, der kolportiert wird, muss von jedermann gelesen werden. Wer ausgerechnet Fjordman Dilettantismus unterstellt, weiß nicht, wovon er redet. Und wer den Islam allen Ernstes für einen Zweig der römischen Kirche hält, weiß es erst recht nicht.

  • ich habe Fjordman nichts unterstellt, sondern eine Frage aufgeworfen. Aber daß Sie defensiv reagieren, wenn ein Teil Ihrer Quellen infrage gestellt wird, halte ich für menschlich. Denn schließlich identifizieren Sie sich mit Ihrer Arbeit und fühlen sich angegriffen, was dazu führt, daß Sie sich mit Informationen, die Ihre Thesen infrage stellen, lieber erst garnicht anschauen. Denn das macht das Leben ja deutlich komplizierter. Da heute kaum noch jemand unsere Wohnungstüre eintritt und unser Leben bedroht, identifizieren wir uns mit mit vielen Symbolen und verteidigen diese so, wie Männer früher ihre Dörfer, Häuser und Familien vor Angreifern verteidigt haben.

    • ich hätte schreiben sollen: hat Fjordmann eigentlich erwähnt, daß … Der zweite Satz war für den Papierkorb. In einer mündlichen Diskussion würde ich mich nicht so ausdrücken. Blogs verleiten zu fehlerhaften Formulierungen oder Sätzen. Aber hier kann man Kommentare nicht nachträglich korrigieren. So gesehen bin ich vielleicht ein Dilettant.

      Dennoch: Der Islam wurd von der römisch-katholischen Kirche erschaffen und ist ein Zweig derselben.

      http://terraherz.blogspot.ch/2011/05/wie-der-vatikan-den-islam-erschuf.html

      Wenn man seinen Feind bekämpfen will, muss man ihn zuerst genau kennen. Und mit diesem Lernprozess sind Sie, werter Herr Kleine-Hartlage, schon in weiten Bereichen sehr, sehr weit gekommen. Aber Sie sind noch nicht am Ende dieses Prozesses.

      • hier gibts einigen Stoff zum Thema der Islam-Katholizismus-Verbindung:

      • Das große Schisma (Kirchenspaltung) war 1054!

        Mohammed lebte im 7.JH. Wie konnte der Vatikan da den Islam erfinden?

        Sicherlich wurde der Islam zu Anfang als Häresie (Abspaltung vom Christentum) angesehen und viele Bischöfe machten auf Kosten ihrer Gemeinden gemeinsame Sache mit den muslimischen Eroberern, aber die These: “Der Islam wurde von der römisch-katholischen Kirche, erschaffen und ist ein Zweig derselben” ist absoluter Blödsinn.” Wenn schon, müsste es die Urkirche gewesen sein, aber auch das ist unhaltbar.

  • Manfred, du hast recht. Die katholische kirche ist heilig und zu mächtig für uns. Sie darf unter keinen Umständen attackiert werden.

    ;-)

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