Beim Bloc Identitaire in Orange: Ideen

Livres 119x130 Beim Bloc Identitaire in Orange: IdeenMitreißende Aktionsformen, stimmungsvolle Selbstinszenierungen, knackiges „Image“-Design und einprägsame Symbole sind zwar wichtige Elemente für den Erfolg einer politischen Bewegung – darüberhinaus sollte aber die inhaltliche Kontur nicht vernachlässigt werden. Während die „identitären“ Ableger in Deutschland und Österreich noch auf der Suche sind, haben die französischen Vorbilder ihre Positionen recht gut durchdacht.[weiter, noch 1,998 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Die Rechte, Heute, Wir
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2,049 Wörter | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Beim Bloc Identitaire in Orange: Ideen“

  1. Ich bin heute mittag nur dazu gekommen, den ersten Absatz freizuschalten, daher sage ich es ausdrücklich: Für diesen Artikel verhänge ich hiermit einen LESEBEFEHL. Kleines Schmankerl vorab:

    Die weitaus größere und schwierigere Reconquista, die bevorsteht, ist heute jene der Begriffe, die über der westlichen Welt liegen wie ein großes, feingesponnenes, aber beinah reißfestes Spinnennetz. Die Maurenherrschaft dessen, was man (vielleicht allzu-)griffig als „politische Korrektheit“ zusammenfaßt, ist total und despotisch; es gibt noch nicht einmal widerstehende Gallierdörfer, allenfalls versprengte Enklaven, denn die Infiltration ist nahezu komplett, und niemand kann dem Schicksal entkommen, Kind seiner Zeit zu sein.

    Aus diesem Grund ist die Rechte in Europa heute so defensiv und anspruchsbescheiden wie wohl noch nie zuvor in ihrer Geschichte. Sie sitzt sozusagen auf der letzten verbliebenen Eisscholle, auf dem letzten fußbreit Boden unter ihren Füßen, kämpft nur mehr um die nackten Fundamente der Kultur ihrer Nationen, um bloße Selbstverständlichkeiten, im Namen und Interesse aller, auch derer, die nicht hören wollen, auch derer, die glauben, sie könnten auf Treibsand und auf der Luft gehen – und sie wird nichtsdestotrotz krasser und unversöhnlicher denn je verteufelt, bekämpft und diffamiert.

    Die Maurenherrschaft dagegen gleicht einer aggressiv vorpreschenden, unduldsamen, tausendköpfigen Hydra, deren Köpfe verschiedene Aufgaben haben, die mal getrennt, mal gemeinsam zuschlagen: ein Kopf definiert, einer dekonstruiert, einer beschuldigt, einer „entlarvt“, einer „verdächtigt“, einer „warnt“, einer unterstellt, einer diffamiert, einer vernebelt, einer rechnet, einer lügt, einer beißt, einer zischt, einer wispert verführerisch… Dementsprechend sieht es auch in den Köpfen der im Netz Gefangenen aus: ihre Gehirne sind verknotet, verwachsen, verunkrautet, verkeilt, umwuchert, verkabelt, intoxiert, sediert, verbarrikadiert, manipuliert, konditioniert, lobotomisiert, programmiert, …

    Kaum sind ihnen die einfachsten Wahrnehmungen mehr möglich, und der common sense ringt sich oft nur mühsam durch. Ideologisches Über-Ich und Wirklichkeitsapperzeption geraten in heftigen Konflikt und treiben seltsame Blüten. Und dann kommt oft genug jähe Angst, ja Panik auf, vor den Aus-und Anblicken, die sich auftun könnten, wenn das Gestrüpp einmal aus dem Weg geräumt ist.

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