Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Die weiteren viert Teile der Wehner-Doku finden Sie hier 1964 versichert Herbert Wehner in einem Interview mit bebender Stimme, er könne über seine Moskauer Zeit kein Buch schreiben, er habe “einfach mitgelitten und selbst erlebt” – eine nachträgliche Selbststilisierung zum … Weiterlesen

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2 Antworten auf Im Denunziantenstadl

  • Konservativer

    Manfred, ich und andere ehemalige linke Renegaten könnten, unter anderen Gegebenheiten, d.h. unter anderen Strukturen und anderen Machtverhältnissen wahrscheinlich ebenfalls damit rechnen, roten Henkern überantwortet zu werden (in roten Staaten mit „menschenfreundlichem Gesicht“ wäre eher die Verbringung ins Gefängnis oder in die Psychiatrie Mittel der Wahl), bekennende originäre Rechte schon von Hause aus.
    Glücklicherweise sind die Roten in Deutschland (noch keine) Alleinherrscher.
    Wären sie das, dann würden sie (vornehmlich die Hartgesottenen unter unseren „roten Weltbeglückern“) mit Sicherheit auch unter ihren liberalen „Freunden“ gnadenlos aufräumen, wie man es seinerzeit in Deutschland beispielhaft anhand des roten Terrors der RAF und ähnlicher Terrorgruppen beobachten konnte (ungeachtet dessen behauptet man auf Seiten des linken (akademischen) Establishments, eine Bedrohung durch Linksextremismus sei lediglich fiktiv, siehe das Zitat weiter unten).

    Wie dem auch sei, nunmehr sind linkes Establishment und liberales, kapitalistisches Establishment „befreundet“, man pflegt eine „gedeihliche Zusammenarbeit“.
    Ein Ziel dieser Zusammenarbeit ist es u.a., eine (wählbare) Opposition von Rechts (als den Hauptträger des Widerstands gegen die derzeit laufende Transformation) mit allen Kräften und mit allen Mitteln zu verhindern, dazu gehört in diesem Zusammenhang, bereits die (zarten) Anfänge solch einer Opposition auf das Schärfste zu bekämpfen.

    Als ich seinerzeit studierte, gab es bereits (auch in meinem Studiengang) zahlreiche Initiativen, Arbeitsgruppen, themenzentrierte Arbeitskreise und von dort aus initiierte Kampagnen gegen Rechts (ich war selbst Mitglied in einer solchen Arbeitsgruppe).
    Es ist tatsächlich so, daß von dieser Seite her das Eintreten für das Eigene, d.h. für den Erhalt bzw. die Wiedergewinnung von Strukturen (Institutionen, wie Arnold Gehlen sie nennt), die unerläßlich sind für den Erhalt und die Stabilität einer Gemeinschaft, der Nation (des Staates), die das „Zuhause“ dieser Gemeinschaft ist, die Kritik an der Masseneinwanderung (die letztlich zu einer Auflösung der in vielen Jahrhunderten zusammengewachsenen Gemeinschaft führen wird), die Kritik daran, daß beträchtliche Teile des Volksvermögens den Begehrlichkeiten Fremder (sowohl im Inland als auch im Ausland) zur Verfügung gestellt werden (sollen), bereits als nicht zu akzeptierendes und auf das Schärfste zu bekämpfendes Gedankengut dämonisiert und verteufelt wird.

    Weite Teile der Linken wollen (unter der wohlmeinenden Schirmherrschaft des liberalen Establishments), wenn irgend möglich, alles eliminieren, was politisch rechts von ihnen steht, und das ist nicht etwa nur alles rechts der CDU/CSU, sondern ebenso dasjenige (dabei diejenigen), was ihnen an Positionen innerhalb der CDU/CSU, aber ebenso der FDP und der SPD nicht gefällt, d.h. die Positionen, die ihnen nicht in den Kram passen, ganz gleich wer sie vertritt. Auch den Vertretern dieser Positionen gegenüber wird gegebenenfalls die (inzwischen vielfach erprobte und mithin bewährte) „Nazikeule“ eingesetzt (siehe z.B. den Fall Thilo Sarazin).
    Das hat mit wirklicher Demokratie natürlich nichts mehr zu tun (auch wenn von linker Seite her der Begriff „Demokratie“ gern und häufig gebraucht wird, siehe das Zitat weiter unten), sondern vielmehr mit dem „Mundtotmachen“ missliebiger Stimmen.

    Der folgende Auszug stammt aus der neuen Studie über Rechtsextremismus in Deutschland der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (wenn man die Prämissen der Studie betrachtet, dann wäre höchstwahrscheinlich auch Friedrich Ebert ein Rechtsextremer, immerhin stammt von ihm folgendes Zitat:
    „Wenn der Tag kommt, an dem die Frage auftaucht: Deutschland oder die Verfassung, dann werden wir Deutschland nicht wegen der Verfassung zugrunde gehen lassen.“ – überliefert von Otto Geßler: Reichswehrpolitik in der Weimarer Zeit. DVA Stuttgart 1958.)

    Wie auch immer, hier kommt nun der Auszug:
    7. Konsequenzen
    Was ist zu tun? Dem Kampf gegen rechts muss auch über das durch die „NSU“-Mordserie
    bedingte Aufmerksamkeitshoch hinaus höchste Priorität eingeräumt werden. Außerdem gilt
    es, die Demokratie selbst zu stärken. Das bedeutet: Nicht nur mehr Demokratie sondern auch
    mehr Politik zu wagen. Gerade in sogenannten Krisenzeiten darf nicht mit Sachzwängen
    argumentiert werden. Vielmehr müssen die zweifellos tiefgreifenden und vielfältigen
    gesellschaftlichen Umbrüche aktiv gestaltet werden.

    Die Anstrengungen zur Stärkung der Demokratie müssen intensiviert werden.
    Zivilgesellschaftlichen Projekte mit einer „Extremismusklausel“ unter Generalverdacht zu
    stellen und gleichzeitig die menschenverachtende Ideologie des Rechtsextremismus mit einem
    wie auch immer gearteten Linksextremismus gleichzustellen, ist inakzeptabel und
    kontraproduktiv. Die sehr reale rechtsextreme Bedrohung darf nicht durch die Gleichsetzung
    mit einer fiktiven Bedrohung durch Linksextremismus relativiert werden.

    Quelle: http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/ergebnisse_mitte_studie_2012.pdf

    Zur Lage:
    Es ist ungeheuer zeitaufwändig (allein aufgrund der zu sichtenden, zu lesenden und zu verarbeitenden Literatur, dazu ein an entsprechenden Stellen stattfindender Gedankenaustausch) und erfordert viel Denkarbeit (einschließlich der Reflexion des Durchdachten), ein (soweit als möglich) umfassendes und zutreffendes Abbild der gegenwärtigen Gesamtlage zu erarbeiten (einzuräumende Irrtümer inbegriffen).
    Liegt dieses nicht vor, schränkt das zielführende Handlungsmöglichkeiten wahrscheinlich auf ähnliche Weise ein, wie in einem Wald, in dunkler Nacht, im Nebel, bei zugezogenem (bewölktem) Himmel, ohne Kompaß, umgeben und attackiert von Feinden den richtigen Weg zu finden, auf diesem Weg zu gehen. Eben den Weg, auf dem man letztlich dann auch dort ankommen wird, wo man ursprünglich ankommen wollte.

  • Konservativer

    Thank You For The Evil

    Over hill and over dale, the poison pollen’s blowing happy trail
    By the side of fetid pools thay sat and talked of following the rules
    It’s been gutting them to know it never ends – obedience and sin

    Locked down in the safety net, opiated by the televison set
    Remember that you had a choice, opened up your mouth and had a voice
    All you need to know is what you’ve done, set aside a future for no one

    She began to question her conditioning, she ate the apple hungrily
    He was less inclined to see his subjugation under the authorities
    They know you – they know you

    She became what they would say was just an agitator in the way
    He’d become what was to some an enemy of the state
    All we want to know is what you’ve done, set about the future for no one
    I said all you’ve got to do is what you’ve done, set about the future for no one

    By the side of all we knew
    We knew
    I was separated from you

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