Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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732 Sie riefen: 732!   Génération Identitaire in PoitiersWieder einmal geht ein Gespenst um in Europa: die „identitäre“ Welle macht gerade ihre Runde durch Österreich, Deutschland und vor allem Frankreich. Dort gelang dem „Bloc Identitaire“ eine spektakuläre Provokation: für mehrere Stunden besetzten etwa 100 Aktivisten das Dach einer im Bau befindlichen Moschee in Poitiers und protestierten gegen die Islamisierung ihres Heimatlandes.

Die Wahl Poitiers‘ ist natürlich kein Zufall. Hier schlug Karl Martell im Oktober 732 eine entscheidende Schlacht gegen die nach Mitteleuropa vordringenden Mauren, die in den Jahrzehnten zuvor bereits die iberische Halbinsel erobert hatten. Karl der Große war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren, und die Geschichte des Abendlandes wäre wohl erheblich anders verlaufen, hätten die Franken diesen Kampf verloren. Die Schlacht von Tours und Poitiers war für die Entwicklung der späteren Franzosen wohl ebenso bedeutend wie die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. für das spätere Volk der Deutschen.

Unfaßliche 1380 Jahre später scheint unsere gemeinsame von Charlemagne begründete Geschichte an ihr Ende gekommen zu sein, während der alte Erzfeind Islam, statisch wie die meisten orientalischen Kulturen, sich vergleichsweise wenig gewandelt hat. Heute leben Millionen von Arabern und anderen Moslems in Frankreich, ganz ohne militärische Expansion, sondern vielmehr auf freundliche und großzügige Einladung der französischen Republik. Während der christliche Gott gestorben zu sein scheint, und seine Kirchen täglich leerer werden, wachsen die Moscheen in Mitteleuropa wie Pilze aus dem Boden.

Die „Islamisierung“ Frankreichs ist jedoch nur ein (wenn auch schwerwiegender) Begleiteffekt eines allgemeinen Einwanderungsproblems. Eine unlängst in Frankreich veröffentlichte staatliche Studie stellte fest, daß es um die „Integration“ der Einwanderer insbesondere aus mahgrebinischen Ländern schlecht bestellt ist. Nicht nur zerfällt die Einheit der Nation, die ihre Assimilationskraft verloren zu haben scheint, zusehends; die „Franzosen des Stamms“ werden auch demographisch rapide verdrängt. In vielen Großstädten Frankreichs macht sich seit langem ein aggressiver, ethnisch aufgeladener, anti-französischer, anti-weißer Nationalismus und Rassismus bemerkbar.

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Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Ereignis, Heute
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