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Muhaha 150x122 Die Pappkameraden abräumen   ein UnterfangenNachklapp zur inzwischen fast schon historisch gewordenen „Weißmann-Stürzenberger-Kontroverse“, nicht nur in eigener Sache. Ich habe mich auch deswegen so heftig in die Debatte eingemischt, weil es hier um ein Problem geht, das ganz grundsätzlich mit meinem Verständnis von Konservativismus „wider die All-Gemeinheiten“ zu tun hat.

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Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Heute, Wir
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1,922 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Die Pappkameraden abräumen – ein Unterfangen

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3 Antworten auf Die Pappkameraden abräumen – ein Unterfangen

  • Lieber Herr Lichtmesz,

    ohne auf Einzelheiten Ihrer erneuten Riposte wider Herrn Stürzenberger eingehen zu wollen, frage ich mich, wie dieser Mann überhaupt von manchen noch als einem „patriotischen Spektrum“ zugehörig erachtet wird.

    Ich muss ja schon an mich halten, ihn aufgrund seiner Einlassungen nicht direkt als germanophob anzusetzen.

    Sie beschreiben sehr richtig die Gefahren, die aus dem, mal angelsächsisch, mag dem Herrn ja gefallen, „rabble-rousing“ erwachsen können, aus dem, ich versuche es mal ungefähr zu übersetzen, „Gesindelaufpeitschen“.

    Die Strömung, die Herr Stürzenberger verkörpert, an der man als Patriot, will man sich organisieren, kaum noch vorbeikommt, ist der Hauptgrund dafür, dass ich meinen Patriotismus unorganisiert verfolge, ihn lediglich regelmäßig auf meinem Blog anführe und klar vertrete.

    Erst kürzlich wurde ich von einer umtriebigen Aktivistin dahingehend angesprochen, wir trafen uns für eine gute Stunde, man solle doch, der Bedrohung durch den Islam halber, alle Differenzen zurückstellen, was klar darauf abzielte, dass ich doch gegenüber PI et al. mein Maul halten solle, mich brav in den Dienst der islamkritischen Sache stellen.

    Das ward nichts.

    So, wie es auch schon anderweitig mit manchen sogenannten Patrioten nichts ward, die meines Erachtens gar keine sind oder ein sinistres Spiel ansetzen, manchmal wohl gar noch meinend, indem sie sich darin versuchen, dass sie ihren Auftraggebern am Schlusse doch ein Schnippchen schlagen könnten.

    Ich hoffe, Manfred zensiert dies nicht.

    Diesmal habe ich es aber zur Sicherheit wenigstens gespeichert.

    Beste Wünsche

    Ihr

    M.W.Göller

    • Stürzenberger wird schon keine Wut der Schwachsinnigen losbrechen, da mache ich mir keine Sorgen. Ein solches Potential gibt es durchaus, aber um es zu aktualisieren muß man rechtsfreie Räume schaffen, und das sehe ich bei Stürzenberger nicht. Ansonsten aber ein exzellenter Kommentar, Herr Lichtmesz.

  • Martin Lichtmesz hat in Bezug auf Stürzensberger und PI den Nagel in jeder Hinsicht auf den Kopf getroffen. Die primitive Replik Stürzensbergers, dem nichts anderes einfällt als reflexhaft mit der Nazi-Keule um sich zu schlagen bestätigt das noch zusätzlich. Es gibt für patriotisch gesinnte Menschen keinerlei Gemeinsamkeiten mit den PI-Machern. Die interessieren sich nicht für Deutschland,die USA und Israel sind da viel wichtiger (man bezeichnet sich im Impressum ja ausdrücklich als „proamerikanisch“ und „proisraelisch“, das Attribut „prodeutsch“ sucht man vergebens)
    Es gab sogar schon Artikel bei PI bei denen die „Antideutschen“ lobend für ihre proisraelische Haltung erwähnt wurden:

    http://www.pi-news.net/2010/06/frankfurt-linke-demonstrieren-fuer-israel/

    Peter Gauweiler wurde dort schonmal als „Brauner“ beschimpft:

    http://www.pi-news.net/2010/10/braun-und-roth-lieben-den-iran/

    Früher dachte ich das wäre nur ein Feigenblatt um nicht als „Nazi“ zu gelten, aber inzwischen ist mir klar daß denen dieser Israel-Fetisch eine wirkliche Herzensangelegenheit ist dem alles andere untergeordnet wird. Möglicherweise spielt da auch Geld eine Rolle aber ich will ohne Beweise keine entsprechenden Anschuldigungen verbreiten.
    Wie auch immer, aus meiner Sicht macht es keinen Sinn nach diesem Streit nun wieder sowas wie eine „Versöhnung“ anzustreben und den Versuch zu unternehmen irgendwie zusammenzubringen was nicht zusammenpasst. Ich denke man sollte von konservativer und nationaler Seite den PI-Blog noch viel offener und häufiger kritisieren. Dort werden viele Menschen auf politische Irrwege geleitet und für fragwürdige Zwecke eingespannt.
    Unterscheiden muß man deshalb zwischen den Machern des PI-Blogs und der Leserschaft. Letztere dürfte zu maximal 40-50% voll auf Stürzensberger-Linie sein. Die übrige Leserschaft besteht zum einen aus Leuten die zwar prinzipiell auch eher prowestlich und prosiraelisch eingestellt sind (meist ältere Westdeutsche die aus Kalter-Kriegs-Tradition so denken) was aber nicht so weit geht daß man fremde Länder als Ersatzvaterland betrachtet und über das eigene stellt. Und dann gibt es auch noch Leute die PI hauptsächlich als informationsquelle über Ausländerkriminalität nutzen, sonst aber die politische Linie der Macher eher lächerlich finden. Letztgenannte muß man versuchen zu gewinnen.

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