Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Pogo 85x130 Weißmann, Stürzenberger und das Elend der IslamkritikEin Publikumsschlager unseres „zwischentags“ war das Streitgespräch zwischen Karlheinz Weißmann und pi-news-Stammautor Michael Stürzenberger über die Frage, ob „der Islam“ der oder ein „Feind“ sei. Für alle, die nicht dabei waren, gibt es hier eine Folge von Youtube-Videos und hier eine Zusammenfassung von Carlo Clemens von der Blauen Narzisse. pi-Blogger Kewil regte hier eine Debatte an.

Mir hat der Auftritt Stürzenbergers vor allem einen Erkenntnisgewinn über den bestürzenden geistigen Zustand mancher Teile der „Islamkritik“ gebracht. Freilich war die Kombination etwas unfair, denn Weißmann auf dem Feld des historischen und politischen Wissens das Wasser zu reichen, ist eine „Mission:Impossible“, erst recht für jemanden, der wie Stürzenberger weder Historiker noch Intellektueller ist. Er hat sich aber mit Leidenschaft auf ein Spezialgebiet eingeschossen, das er in einer zum Teil kraß demagogischen und verzerrten Weise präsentiert, die mich an Kurt Hillers Bonmot von der „Vorspiegelung wahrer Tatsachen“ erinnern läßt.
[weiter, noch 1,800 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Dekadenz, Heute, Krise
Schlagwörter: , , , , , , , ,
1,856 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik

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23 Antworten auf Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik

  • Der Beitrag von Martin bringt wohl die Kritik der Rechten an der proamerikanisch-liberalen Islamkritik auf den Punkt.

    Martin erscheint mir jedoch im Tenor (wenn auch von mir nachzuvollziehen, da ich ja eingelesen bin) etwas zu unduldsam mit den proamerikanisch-liberalen Islamgegnern, denn Wissen der Metaebene fällt nicht vom Himmel, die muss man sich anlesen (was einige Zeit in Anspruch nimmt, wie ich aus eigener Erfahrung weiß).
    Denkgefängnisse sind stabil, daraus auszubrechen ist keine ganz leichte Aufgabe. Immerhin läuft seit dem Ende des 2. Weltkriegs (also nunmehr seit 67 Jahren) eine „Reeducation“ (Schrenk-Notzing), welche durch den massenhaften und damit krassen Linkruck unter den Bildungseliten im Verlauf der 60er Jahre erst richtig Fahrt aufgenommen hat und ihren Höhepunkt möglicherweise noch nicht erreicht hat.
    Jeder ehemalige Linke oder Liberale, der sich politisch nach rechts bewegt hat, weiß wovon ich schreibe. Wie originär Rechte darüber denken, weiß ich nicht.
    Ich möchte daher um Geduld bitten und will hier daran erinnern, wie skeptisch Armin Mohler anfangs Günter Maschke beurteilte (Nachzulesen in seiner Aufsatzsammlung „Tendenzwende für Fortgeschrittene“), an dessen aufrichtiger Positionierung heute jedoch kein Rechter mehr zweifeln dürfte. Damit will ich nicht behaupten, Michael Stürzenberger und vergleichbare Islam-Gegner befinden sich bereits auf dem Weg nach rechts oder werden einmal Rechte werden. Doch möglicherweise werden sie zumindest partiell eine rechte Politik unterstützen, wenn sie feststellen, daß sie in einem potemkinschen Dorf leben, einem Deutschland in dem nichts wirklich so ist, wie es erscheint, ausgenommen die deutlch sichtbare Bestrebung Deutschland als Nationalstaat, als Land der Deutschen vollends abzuwickeln.

    Da vor allem in der (in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzenden) öffentlich-medialen Darstellung (zumindest unterschwellig) suggeriert wird, rechtes Denken, eine rechte Politik führe unweigerlich zu Ausschwitz oder so etwas in der Art, bewerte ich positiv, daß sich zunächst einmal die prowestlich-liberalen Islamgegner mit Vertretern der Rechten zusammensetzen und austauschen. Das ist, wie ich meine, angesichts des vorherrschenden Meinungsklimas beileibe keine Selbstverständlichkeit und sehe ich als einen ersten Schritt in die richtige Richtung (so verstehe ich auch Manfred’s Einschätzung).
    Wenn man im Zuge dieses Kontakts feststellt, daß Rechte nicht die personifizierten Bösen sind, wie man aufgrund der durchlaufenen Gehirnwäsche eigentlich annahm, dann kann sich auch ein weitergehender, befruchtender Dialog entwickeln.
    Das ist wichtig, richtig und zielführend, denn anhand einiger Kommentare auf PI wird deutlich, daß es dort Leute gibt, die der anti-rechten Propaganda hier im Land vollständig auf den Leim gegangen sind. Und, nebenbei bemerkt, haben wir hier im Land tatsächlich eine Masseneinwanderung vornehmlich aus dem islamischen Raum. Diese zu stoppen (etwa durch ein Moratorium) wäre meiner Meinung nach ein wirklicher Gewinn. Eine Koalition mit den proamerikanisch-liberalen Islamgegnern bringt uns auf jeden Fall näher an dieses eine Ziel heran.

  • Zu dem besten, was ich zu PI-Islamkritik und Konservativismus gelesen habe, zählt der obig verlinkte Beitrag von Martin Lichtmesz. Inhaltlich wollte ich identisches geschrieben haben. Wollte, habe ich aber nicht. Das Ihrige war messerscharf, Herr Lichtmesz!

    Assoziativ zu dem dasselbe Thema behandelnden PI-Strang das Folgende:
    EU ist nicht Europa;
    BRD nicht Deutschland;
    das Grundgesetz keine echte Verfassung
    und PI weder politisch noch inkorrekt.

    • Ich = rechts-reaktionär. Punkt. Sollte das etwa eine Beleidigung sein, Sie armes Würstchen?
      Sie = freiheitlich-patriotisch? – Nein. Witzfigur!
      Wir = Bündnispartner? – Wie kommen Sie darauf, das schmale Brett erwogen zu haben?

      Sie links, ich rechts. So einfach ist das. Was gibt es da noch abzuseiern?

  • INFO 68: Mit Diffamierungen und politischen Verdächtigungen kann man sich aus diesem Blog nur hinausschießen. Tschüs, Sie brauchen nicht wiederzukommen. MKH

    • Hallo Manfred,
      dieses besonders schöne Exemplar „info68“ hätte man alternativ zu Anschauungszwecken auch austellen können. 😉

      Irgendwo, zu Pi-Zeiten?, ist mir dieser info68 schon mal untergekommen. Oder war es sogar hier?

      • Hier nicht. Entschuldige übrigens, dass ich Dich jetzt erst aus dem Spamordner gefischt habe, aber der Name des besagten Kommentators ist eines der Kriterien, aufgrund deren ausgesiebt wird, und der kam in Deinem Text vor. (Ich glaube, ich werde doch wieder die Registrierung einführen.)

        Ja, man könnte ihn ausstellen, das Bürscherl kräht sogar im Papierkorb weiter.

  • Und als „elitäres Gehabe“ wird das bezeichnet, was man selbst weder versteht oder zu ängstlich ist, dann mal wirklich gegen den Mainstream zu stehen.

    „Hitler“, „Braune“, „Antisemiten“, „Nazi-Juristen“. Ihr PI’ler heult rum, wie die Waschweiber in der Mainstream-Presse. Und dazwischen apportiert weiter brav die Stöckchen!

  • „…
    Es ist gar nicht die Frage, ob die Religionen, die in einer multikulturellen Gesellschaft zusammengewürfelt werden, zu einem friedlichen Ausgleich gebracht werden können. Das ist sicher nicht der Fall. Die Frage ist allein die, ob der grassierende Subjektivismus in der Lage ist, alle anderen Religionen in absehbarer Zeit in das Museum für Altertümer zu verbannen, oder ob einige davon die Kraft, Berge zu versetzen, Reiche zu gründen und scheinbar unüberwindliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, behalten haben. Der Westen ist der islamischen Welt technologisch und zivilisatorisch weit überlegen. Was die Kraft seiner Überzeugungen angeht, gleicht er jedoch einem ausgebluteten Kadaver. Auf muslimischer Seite weiß man dies sehr wohl. Während der deutsche Staat seine Hoffnung auf Gespräche setzt, obwohl er gar nichts Substantielles zu sagen hat, hat der damalige Bürgermeister von Istanbul und spätere türkische Ministerpräsident ERDOGAN die Gegenposition der türkischen Muslime so auf den Begriff gebracht: »Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.« In diesem Diktum ist nicht von einem >IchWir<, in dem jeder Einzelne einen kollektiven Rückhalt findet. Und es geht nicht um subjektiven Lustgewinn, sondern um Leidenschaft und Leidensfähigkeit bei der Erfüllung eines unbedingten Auftrags, dem sich alle gemeinsam verpflichtet wissen.

    Wer dagegen antreten will, braucht einen anderen Glauben als den an das eigene Ego, ganz zu schweigen von dem, was erforderlich ist, um die Herausforderungen annehmen zu können, die sich in anderen Teilen der Welt sichtbar vorbereiten. Frei nach Carl SCHMITT könnte man sagen: Dadurch dass ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich zu Zielen von geschichtlichem Rang zu bekennen, verschwindet die Vorstellung solcher Ziele nicht aus der Welt; was verschwindet, ist nur das Volk, dessen geschichtliche Kraft erloschen ist.“ (Johann Braun, „Wahn und Wirklichkeit“, S.330)

  • Entschuldigung, ein Teil des Zitats ist oben nicht mehr sichtbar, deshalb hier noch einmal vollständig:

    „…
    Es ist gar nicht die Frage, ob die Religionen, die in einer multikulturellen Gesellschaft zusammengewürfelt werden, zu einem friedlichen Ausgleich gebracht werden können. Das ist sicher nicht der Fall. Die Frage ist allein die, ob der grassierende Subjektivismus in der Lage ist, alle anderen Religionen in absehbarer Zeit in das Museum für Altertümer zu verbannen, oder ob einige davon die Kraft, Berge zu versetzen, Reiche zu gründen und scheinbar unüberwindliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, behalten haben. Der Westen ist der islamischen Welt technologisch und zivilisatorisch weit überlegen. Was die Kraft seiner Überzeugungen angeht, gleicht er jedoch einem ausgebluteten Kadaver. Auf muslimischer Seite weiß man dies sehr wohl. Während der deutsche Staat seine Hoffnung auf Gespräche setzt, obwohl er gar nichts Substantielles zu sagen hat, hat der damalige Bürgermeister von Istanbul und spätere türkische Ministerpräsident ERDOGAN die Gegenposition der türkischen Muslime so auf den Begriff gebracht: »Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.« In diesem Diktum ist nicht von einem >IchWir<, in dem jeder Einzelne einen kollektiven Rückhalt findet. Und es geht nicht um subjektiven Lustgewinn, sondern um Leidenschaft und Leidensfähigkeit bei der Erfüllung eines unbedingten Auftrags, dem sich alle gemeinsam verpflichtet wissen.

    Wer dagegen antreten will, braucht einen anderen Glauben als den an das eigene Ego, ganz zu schweigen von dem, was erforderlich ist, um die Herausforderungen annehmen zu können, die sich in anderen Teilen der Welt sichtbar vorbereiten. Frei nach Carl SCHMITT könnte man sagen: Dadurch dass ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich zu Zielen von geschichtlichem Rang zu bekennen, verschwindet die Vorstellung solcher Ziele nicht aus der Welt; was verschwindet, ist nur das Volk, dessen geschichtliche Kraft erloschen ist.
    (Johann Braun, „Wahn und Wirklichkeit“, S.330)

    • Der Fehler ist wohl auf einen HTML Code zurückzuführen. Ich habe die Textstelle bearbeitet, die Verhältniszeichen durch Anführungszeichen ersetzt:

      In diesem Diktum ist nicht von einem „Ich“ die Rede, sondern von einem „Wir“, in dem jeder Einzelne einen kollektiven Rückhalt findet. Und es geht nicht um subjektiven Lustgewinn, sondern um Leidenschaft und Leidensfähigkeit bei der Erfüllung eines unbedingten Auftrags, dem sich alle gemeinsam verpflichtet wissen.

  • Mein Eintrag in mein Tagebuch:
    Beim „Zwischentag“ des „Instituts für Staatspolitik“ fand eine Diskussion zum Thema Islam statt zwischen Streetfighter Stürzenberger und dem intellektualistischen Weißmann, gefolgt von Welterklärungen des ebenso intellektualistischen Lichtmesz. Das war dann wohl nichts. Stürzenberger ist als Amifreund und seinem pro-Israel-Standpunkt in diesen Kreisen nicht satisfaktionsfähig. Der von des Gedankens Blässe gezeichnete Weißmann blieb im neurechten Elfenbeinturm und Lichtmesz spielte den Streetfighter auf der anderen Seite. Man hat sich wohl ziemlich mißverstanden. Beide haben als Diskutanten versagt. Es hat durchaus seinen Reiz, die hochfliegenden Gedanken auf der neurechten Spielwiese als eine Form des Kunstgenusses zu konsumieren. Weitergehende Erwartungen zu hegen ist allerdings müßig. Die sind sich selbst genug. Und die Islamkritiker haben wieder etwas zum x-ten Mal lernen sollen, daß es den Islam nicht gibt. Das ist mir nun aber wirklich zu intellektuell.

  • Der RBB hat über den Zwischentag berichtet.
    Der Opener in diesem Bericht war

    was bringt junge Deutsche dazu, zu kaltblütigen Ausländermördern zu werden? Was war da los in den Köpfen der Neonazis? So ganz genau können wir das nie erfahren, aber wir können nachspüren, aus welchen Versatzstücken die rechten Terroristen ihr Weltbild zusammengestrickt haben. Es gibt so was wie rechte Vordenker -Chefideologen-, ein intellektueller Nährboden […]

    Die Replik von MKH auf meinen Kommentar zu Lichtmesz‘ Breivik-Distanzierung war, dass meine Auslassungen „dusselig“ gewesen seien.
    .
    Tja: es nützt alles nichts, distanzieren ist völlig sinnlos. Q.e.d.

  • Mag sein, daß ich mich hinsichtlich der Einschätzung der Debatte getäuscht habe. Es debattieren nicht Konservative/Rechte/Identitäre mit Liberalen/Linksliberalen/Linken/Neocons/PI’lern, sondern Menschen mit verschiedenen Auffassungsgaben miteinander. Die eine Gruppe versucht mehrere Probleme auf miteinander verbundene, vielschichte Ursachenketten zurückzuführen, um nach einer Analyse der Eigenlage die verscheiden gegnerischen Kräfte zu analysieren, bevor man Lösungsansätze formuliert. Die andere Gruppe kann nur ein Problem gleichzeitig mit einer einschichtigen Ursache erfassen. Strategisches, operatives, taktisches Denken, als das absolute Minimum für Erfolg, bleibt eine völlige Fehlanzeige.

    Die PI’ler wollen (!) das Gehege, aus dem sie nicht ausbrechen, nicht sehen. Viele können es mangels Fähigkeiten auch niemals sehen. Sie glauben, sie befänden sich in freier Wildbahn, und für sie gälten die gleichen Regeln. Selbst der praktischte Praktiker, sofern er eben nicht blöd ist, denkt nach, bevor einen Sechzehner-Schlüssel anfaßt. Diejenigen, die nachdenken können, werden PI verlassen.

    In Wirklichkeit handelt es sich hier um eine Debatte entlang verschiedener geistiger Fähigkeiten. Schlimer als alle abgehobenen Intellektuellen sind solche, die sich auf dieses Gebiet vortrauen, ohne es zu sein. Und ein „Praktiker“ ist nicht etwa ein Idiot, der sich weigert, sein Gehirn zu benutzen, sondern jemand, der sich in seinem Feld bestens auskennt. Und wer zur machtpolitischen Analyse nicht befähigt ist, sollte besser schweigen und zuhören. Peinlich ist es erst, wenn der Nichtbefähigte noch nicht einmal seine Nichtbefähigung bemerkt. Beim Schach merkt jeder, daß er das nicht kann. Aber wenn es noch nicht einmal reicht, zu erkennen, daß das Feld auf dem man sich bewegt komplexer ist, als bisher angenommen, selbst dann nicht, wenn man mit der Nase darauf gestoßen wird, weiß ich, daß die Differenzierungen des dreigliedrigen Schulsystems längst nicht ausreichen.

  • Wenn man Menschenmassen hier ansiedelt, die nicht nur die Löhne drücken, sondern uns Deutsche auch noch „wegfi..en“ sollen, dann steht jeder Intellektualismus von vornherein auf verlorenem Posten. Und wenn man als „Guru“ auch noch auf seinen Beamtenstatus Rücksicht nehmen muss, dann wirkt man um so „blasser“. Denn es gibt dann nur noch den „Kampf ums Überleben“ – und der muss ja gegen diejenigen geführt werden, die – wohl für einen Judaslohn – diese Massen hier hereinlassen und – auf unsere Kosten! – durchfüttern. Wann hat es jemals in Europa einen heimtückischeren Völkermord gegeben? Ich kann mich deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass die „PI-ler“ (ob es der einzelne begreift oder nicht) genau die Schein-Opposition darstellen, die „gebraucht“ wird, damit der Völkermord reibungslos über die Bühne gehen kann und alles schön „demokratisch“ aussieht. Unsere ganze „Demokratie“ besteht ja bekanntlich nur noch aus solchen Schein-Manövern, um die wirklich gefährlichen Kräfte auszuschließen. Ob direkt „gekaufte Opposition“ weiß ich nicht, bei einzelnen sollte man das mal überprüfen. Aber bei der Schafsköpfigkeit, mit der sich die Deutschen die Drittweltler (nicht nur Moslems!) auf die Nase drücken lassen, ist eh alles verloren und das Maximum, was noch herauszuholen wäre, ist m. E. die Überlebensfähigkeit eines wehrhaften Kerns zu stärken, der zu einer Rückeroberung der sich formierenden „Deutsch-Türkei“ taugt – ein Prozess, der sich, wie viele Beispiele aus der Geschichte zeigen, allerdings über Jahrhunderte erstrecken kann.

    • Ich kann mich deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass die “PI-ler” (ob es der einzelne begreift oder nicht) genau die Schein-Opposition darstellen, die “gebraucht” wird, damit der Völkermord reibungslos über die Bühne gehen kann und alles schön “demokratisch” aussieht.

      Das wurde schon auf einem anderen Blog vor längerer Zeit prognostiziert: Die ’seriöse‘ Islamkritik wird hoffähig gemacht, d.h. sie wird schrittweise zugelassen, während sie in Wirklichkeit nur eine weitere Stufe von ‚controlled opposition‘ darstellt. Der eigentliche Punkt, die gewollte und bewußt durchgeführte, ethnische Vernichtung sämtlicher weißer Völker – zumindest soweit sie im Zugriffsbereich des sogenannten ‚Westens‘ liegen, wird von dieser ‚Opposition‘ natürlich nicht berührt.

  • Ich habe mir den Artikel von Lichtmesz durchgelesen und dazu auch noch die dortigen mehr als 80 Kommentare.

    Da schreibt einer, der sich Faschist nennt, einer der sich Tronjer nennt, einer nennt sich Landser , ein anderer Asenkrieger. Und sie alle halten sich für Intellektuelle, die Lichtmesz – er sollte schleunigst zum Friseur gehen – auf ein Podest heben auf dem er dann als Retter der Deutschtümelei bewundert wird.

    Allein schon der Name Lichtmesz gibt Rätsel auf. Wer ist Lichtmesz? Das ist kein Name, der auf eine deutsch/österreichische Familiengeschichte hinweist. Ein Wiener, aber eigentlich in Niederösterreich aufgewachsen, hütet sich, seine Sozialisation offenzulegen. Warum?

    Stürzenberger dagegen, mit seinem urdeutschen Namen, wird als Trottel hingestellt, weil er gegen den Islam agitiert und zu blöd ist, um die metapolitischen Entitäten zu erfassen.

    Lichtmesz sollte einmal seine Zielgruppe definieren und deren Größe realistisch schätzen. Ich glaube nicht, dass es viele Ansprechpartner gibt. Wer fühlt sich schon mit Faschisten, Tronjern, Landsern und Asenkriegern verbunden. Und das Grüppchen um As der Schwerter ist auch nicht gerade ein Meinungsmacher.

    PI dagegen hat täglich zehntausende Leser, die auch noch bereit sind, für PI innerhalb weniger Tage mehr als € 30.000 zu spenden. Ohne den Einsatz von Menschen wie Stürzenberger wäre das sicher nicht möglich. Er geht auf die Straße und stellt sich dem islamischen und linken Pöbel.

    Tut ihr das auch, wo ihr doch die Verteidigung des Eigenen auf eure Fahnen geheftet habt?

    • Die einzige Waffe, die derzeit Wirkung zeitigt, ist das Ermitteln, Finden und Äußern der Wahrheit.

      Wenn Stürzenberger die Wahrheit nicht wissen will oder sie – um ein einfältiges Publikum zu bedienen – gnadenlos verkürzt, handelt es sich nicht mehr um die Wahrheit, sondern bestenfalls um eine Teilwahrheit. Und die ist – wenn sie als Ganzes gesetzt wird – wieder eine Lüge. Eine Lüge, wie sie der Rotfunk und der Mainstream jeden Tag vorexerzieren. In dem Maße, in dem PI sich parteilich gebunden hat, ist die Wahrheitssuche (ich denke darauf kann man PIs Anfang auf den Punkt bringen) untergegangen.

      PI ist mit der Wahrheitssuche und Medienanalyse groß geworden, nicht mit der Primitiv-Partei-Propaganda, die da heute betrieben wird. Das ist das Bildzeitungsformat für die jüngere Generation.

      Die „Massen“ kommen nicht über PI. Die Massen kommen über die Tatsache, daß sie beginnen das Wirtschaftssystem zu verstehen und wie das überhaupt installiert werden konnte. https://www.amazon.de/Kreatur-Jekyll-Island-schrecklichste-internationale/dp/3938516283
      Das ist ein Teil der Wahrheit, von dem man bei PI schweigt, aber auf anderen Foren im Klartext angesprochen wird. Der Schritt zur Kritik der Masseneinwanderung ist längst vollzogen. In nahezu jedem Wirtschaftsforum sind diese beiden Daten längst miteinander Verknüpft. Von dort weht der Wind.
      Wer Zins und Zinseszins verstanden hat, hält die Moslems für das was sie sind: Ein in 48 Monaten human und rechtsstaatlich lösbares Polizeiproblem. Fragen Sie warum es nicht angegangen wird. Dann begreifen Sie auch, daß der Islam (eine gefährliche) Folge einer anderen Ursache ist.

      Und ich hoffe, es wird mehr Asenkrieger, Tronjer, Faschisten und Landser geben. Und ich hoffe, daß sie ihre Speere, Schwerter, Äxte und Karabiner gegen moderne Sturmgewehre getauscht haben. Denn früher oder später werden sie wir brauchen. Und die Moslems sind unter anderem deswegen hier, um denen, die sich von der „Creature of Jekyll Island“ befreien wollen, das Leben schwer zu machen. Deutschland hat die „Kreatur“ durch den ersten WK bekommen, vor dem zweiten ist man sie wieder mit großem Erfolg losgeworden und der WK II, der nach Aussage von Churchill von GB ausging und aus genau diesem Grunde angefangen wurde, hat uns die „Creature“ wieder eingebracht. Diesmal gleich mit einem alliierten Kontrollrat, der garantiert, daß man sie nicht einfach so, mir nichts dir nichts, wieder abschafft.

      Weißmanns Betrachtungen scheinen mir diesen Komplex im Wesentlichen ausgespart zu haben. Das ist der Kern des ganzen Geschehens seit 1913 – und in den USA seit Gründung.

      Nur die Erforschung der Wahrheit! Henry Ford: „Wenn die Menschen die Wahrheit über unser Geld wüßten, hätten wir noch vor morgen eine Revolution.“ Übrigens, der erste, der dieses Monster absachffen wollte, war Herr Kennedy. Der letzte mir bekannte Ron Paul. Fragen Sie sich mal, warum das in den USA heftig diskutierte Debakel um die Republikaner-Nominierung in keiner deutschen Zeitung mit einer Silbe erwähnt wurde. Die Mehrheit hatte Ron Paul, nicht Romney! Soll Herr Stürzenberger sich von der Moslem-Meute für die freiste der freien Republiken auf deutschem Boden zerreissen lassen. Mut kann man ihm nicht absprechen, nur Hirn (oder Ehrlichkeit?) auch nicht zusprechen. Mut ohne Hirn und Hirn ohne Mut ist bedeutungslos.

  • Sehr geehrter Meyer,

    ich möchte nur darauf aufmerksam machen, daß Hr. Stürzenberger Ihnen die Ehre gibt Sie in seiner Aufzählung ‚einschlägiger Beispiele‘ zu erwähnen – im Strang…

    http://www.pi-news.net/2012/10/kommentarbereich-sezession-pakt-mit-islam/#more-285970


    Meyer
    Mittwoch, 10. Oktober 2012, 14:27

    Diese Diskussion ist nötig. Die inhaltliche und formale Schärfe von Lichtmesz‘ Beitrag zeigt die unvereibarkeit der Positionen auf. Darüber hinaus macht sie den Rechten, Identitären und Konservativen deutlich, daß es sich bei PI um linke, linksliberale und neocons handelt.

    Dass wir das noch erleben dürfen! PI links und linksliberal! Kann diese spannende Erkenntnis mal jemand dem Edathy, dem Polenz, dem Beck und dem Politblogger mitteilen?

    Wenn ich recht orientiert bin, dann wurde Hr. Stürzenberger wegen seiner islamkritischen Haltung aus der CSU ausgeschlossen … d.h. er sollte wohl ausgeschlossen werden, kam dem Ausschluß aber durch Austritt zuvor. Etwas – aber nicht notwendigerweise sinnentstellend – verkürzt könnte man also sagen: Hr. Stürzenberger war mit den Positionen der CSU nicht mehr vereinbar … wegen ‚Rechtsabweichlertums‘. Warum ich das erwähne? Mir ist bis jetzt noch kein schöneres Beispiel untergekommen, das die Differenz … also die t-a-t-s-ä-c-h-l-i-c-h-e Differenz … zwischen dem ‚parlamentarischen rechten Rand der BRD‘ und den tatsächlichen Deutschen (Identitätsträgern) – und PI dazwischen – derart … expemplarisch aufzeigt.

    Ich wünsche Hr. Stürzenberger alles Gute bei seinem Kampf gegen den Islam. Ich erwarte aber nicht, schon gar nicht nach seinen letzten 3 Artikeln bei PI, daß er noch einmal mit der Erfahrung eines … ‚Erwachens‘ beschenkt werden wird.

  • Vielleicht wäre es schlauer gewesen die Debatte zwischen Weißmann und Marco Pino (Frank Furter) zu führen.

    Noch etwas zu den Asenkriegern und Landsern im Kommentarteil:
    Wären diese Leute wirklich bereit im Ernstfall die Waffe zu führen? Oder trumpft man mal wieder ein bisschen auf in den Weiten des Internets. Also ich würde einen Asenkrieger nicht als Vorgesetzten akzeptieren. Der kann von mir aus auf den Karneval gehen.

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