Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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von Wiggo Mann

Zahlreiche Journalisten und politische Konkurrenten haben kritische Urteile über Regentschaft und Politikstil Angela Merkels verfaßt. Nun wagt sich eine ans entschiedene Abkanzeln, die seit Jahrzehnten CDU-Mitglied ist und definitiv das Zeug hat, Tacheles zu reden: Gertrud Höhler, erfahrene wie eloquente Politik- und Wirtschaftsberaterin.

[weiter, noch 660 Wörter]

Gastbeitrag auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Nicht kategorisiert
Schlagwörter:
706 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Wie angriffslustig ist Gertrud Höhler?

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12 Antworten auf Wie angriffslustig ist Gertrud Höhler?

  • Auch ohne Höhlers Buch gelesen zu haben: Mutti wird wohl so lange regieren wie Pappi. Mindestens. Mit etwas Glück läßt sie sich einfach zur Kanzlerin auf Lebenszeit wählen – dann sind auch diese quälenden Prozeduren alle vier Jahre, die doch im Grund nur Geld kosten und eh nichts ändern obsolet. Der ‚Bürger‘ wirds verschmerzen … es gibt vielleicht einen kleinen Sturm im Wasserglas in den Leserbriefen der Zeitungen und einige Blogs regen sich noch ein Weilchen auf, aber dann geht es … eben einfach weiter. Diktatur? Na und??

  • Ich habe das Buch gelesen und finde die Besprechung von Wiggo Mann sehr treffend. Für mich stellt sich die Frage, warum um alles in der Welt, ist Frau Höhler noch immer Mitglied in dieser Partei?

  • Auch ohne Höhlers Buch gelesen zu haben: Mutti wird wohl so lange regieren wie Pappi. Mindestens. Mit etwas Glück läßt sie sich einfach zur Kanzlerin auf Lebenszeit wählen – dann sind auch diese quälenden Prozeduren alle vier Jahre, die doch im Grund nur Geld kosten und eh nichts ändern obsolet.

    Wenn Leviathans Maske fällt, dann fällt noch Einiges mehr und in monetärer Hinsicht ist das ganze System obsolet. 😉

  • Frau Höhler teilt die gleiche Kritik an der Frau Merkel wie George Soros (G. Schwartz), der ehemalige Bundesaußenminister Fischer und die SPD-Troika aus Steinmeier, Steinbrück und dem Herzer Roller.

    Damit dürfte klar sein, daß Frau Höhler – wohl kein besonderer Zufall – in das Konzert der Hochfinanz zum Abschuß von Frau Merkel einstimmt.
    Inerhalb deutscher staatlicher Innepolitik gibt es – auch in der Regierung – zwei Fraktionen: die der deutschen Industrie und die der New Yorker Banken. Die Merkelsche Minimalpolitik, in Bezug auf kriegerisches Engagement, wie in Bezug auf die Stützung der Banken-Oligarchie, hat die Neocons und die Bankenwelt gegen sie aufgebracht.

    Was Frau Höhler da betreibt, ist mit Prostitution unter Vorspiegelung echter Liebe vergleichbar, um hinterher die Brieftaschse zu klauen.

    Wer sich selbst als konservativ bezeichnet und sich noch ernsthaft (auch nur noch ansatzweise) mit der CDU beschäftigt, ist mindestens – und sehr vorsichtig gesprochen – als naiv zu bezeichnen.

    Frau Höhlers Buch ist Wahlkampf, und zwar unter falscher Flagge. Sie schreibt gerade den Steinbrück herbei, den Spitzenkandidaten der Wall Street. So einfach ist das.

    • Perfekt auf den Punkt gebracht.

      • Na! Ein Lob von jemanden, der die Dinge selbst vorbildlichst auf den Punkt bringen kann, lass‘ ich mir gerne gefallen!

      • http://www.kybeline.com/2012/09/28/blauweise-geschichte-new-york-times-will-die-csu-in-bayern-zugunsten-der-christian-ude-partei-eintmachten/#more-38455

        Es handelt sich um einen konzertierten strategischer Angriff auf die CDU/CSU. Aus welcher Richtung dieser konzentrische Generalangriff geblasen wird, ist dabei ganz offensichtlich. Und das ist erst der Anfang. – Die Jagdsaison ist eröffnet! (Hornbläser im Hintergrund!)

        Germany – made in USA. Entscheidend wird sein, wie sich die Merkel’sche Hausmacht verhält. Fallen die Palladine ab? Fällt die Springer-Presse ab? Das hängt wohl nicht zuletzt vom Wahlausgang in den USA ab, der mir entscheiden scheint und schon entscheiden zu sein scheint.

        Soros hat Hollande, Draghi und Co. bekommen. Soros will Obama. Soros will Steinbrück. Das wird wohl beides angehen; Obama sehr sicher, Steinbrück sehr wahrscheinlich.

        Wir gehen mit vielen Baustellen in die Saison Herbst/Winter:
        – Eurodauerkrise – US-Staatshaushalt – Welt-Rezession – Inflation;
        – Iran – Syrien – China/Japan – und demnächst: Rußland/Georgien/Kaukasus.

        Und bei auch bei uns geht nun auch das letzte Wild auf, von wegen Jagdsaison, vor allem Hasen, Enten und Fasane, aber erst ab Montag und in zwei Wochen gehen die Böcke wieder zu. Und einen nehme ich morgen noch mit.

        Allseits ein schönes Wochende!

  • Obama sehr sicher, Steinbrück sehr wahrscheinlich.

    Was sind Sie bereit zu setzen, daß Steinbrück gegen Merkel gewinnt? Ich halte dagegen!! Übringens hat der Blogger, wenn ich mich recht entsinne, vor ca. einem Jahr in einem Artikel die Inthoronisation Steinbrücks vorhergesagt.

    • Stimmt, Manfred hat vor längerer Zeit prognostiziert, daß Peer Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD wird und zwar im Zusammenhang mit der Einladung von Peer Steinbrück zum Bilderberger Treffen („Wir machen den deu… ääähhh … finanzkapitalistischen Kanzler in Deutschland“).
      Heilige Scheisse, dazu noch das (mit Verlaub) senile Geschwafel eines Helmut Schmidt, den ich einst einmal, aus welchem, mir mittlerweile rätselhaften, Grund auch immer, für einen guten Kanzler hielt. Früher hat mich auch seine arrogante Art nicht gestört, oder habe ich sie nicht bemerken wollen, heute dagegen finde ich sie unerträglich. Darin gleicht Helmut Schmidt dem Peer Steinbrück, der ebenso arrogant ist.

    • Vorhersagen sind bekanntlich recht schwierig, vor allem dann, wenn sie die Zukunft betreffen sollten. Eingedenk dieser simplen Wahrheit, halte ich es mit der Methode Feindlagebeurteilung, die nicht sicher wissen muß, sondern sich auf Grobschemen konzentriert.

      Verkürzt erwarte ich entweder Rot, Grün, Piraten, ggf. Linke mit starken Unsicherheitsfaktoren ODER Schwarz-Rot, ggf OHNE CSU. Schwarz-Gelb fällt wohl aus. Die Schwäche des Unsicherheitsfaktors FDP ist wohl auch kaum Zufall. Die Hetze richtet sich am deutlichsten gegen die CSU, speziell Dobrindt.

      Meine Herren, es geht ums Geldsystem und um die Inhaberschaft der wirklichen Macht. Derjenigen, die die Suppe bestellen. Bilderberg ist der Ober und die Merkels bestenfalls die Abwäscher.

      • Ich gehe natürlich davon aus, daß Soros kein ‚Einzelkämpfer‘ ist – sondern höchstens so erscheint. In meinem Verständnis ist er … sagen wir ‚Repräsentant einer Partei‘, die natürlich beide Seiten unterstützt … und bekämpft. Denn wie schon Herr Josef Martin Fischer sehr treffend angemerkt hat Es mag andere Koalitionen geben, aber es wird keine andere Politik geben – dazu steht zuviel auf dem Spiel. Das bedeutet: So oder so … wie es auch ausgeht, am Ende lautet das Ergebnis wohl: Und der Sieger ist … die Bank!

      • Sehr gut, Bilderberg der Ober und die Merkels Abwäscher. Es wäre noch darüber zu sinnieren, wer der eigentliche Besitzer der Schenke ist, und vielleicht gibt es auch noch Zwischenpächter…
        (Wäre ich der Besitzer, würde ich das Ferkel fürderhin begünstigen, aber wer kann wissen, was in deren mürben Knollen vorgeht.)

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