Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Nach Friedrich Romig ist es nun Zeit, Manfred Kleine-Hartlage drei Fragen zu seinem neuen kaplaken Warum ich kein Linker mehr bin zu stellen. Kleine-Hartlage beschreibt in dem Büchlein seinen eigenen Weg von links nach rechts und erklärt, woran die Linke glaubt und warum sie unbelehrbar ist.

SEZESSION: Gleich am Anfang Ihres neuen Buches Warum ich kein Linker mehr bin schreiben Sie: „Wer nie links war, kann es nur als eine Art unheilbarer Geisteskrankheit betrachten. Nun, eine Geisteskrankheit mag es sein; aber unheilbar ist sie nicht.“ Es geht Ihnen mit dieser Zuspitzung darum, wie sich „Linkssein von innen“ anfühlt. Was wissen also nur Linke über Linke? Und was bleibt den anderen verborgen?
[weiter, noch 1,546 Wörter]

Felix Menzel auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Die Rechte, Heute, Krise, Wir
Schlagwörter: ,
1,592 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: „Warum ich kein Linker mehr bin“ – Fragen an Manfred Kleine-Hartlage

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16 Antworten auf „Warum ich kein Linker mehr bin“ – Fragen an Manfred Kleine-Hartlage

  • Was meinen Sie mit „Warum gibt es zwar (und immerhin!) ein rechtes Äquivalent zur Zeit (nämlich die Junge Freiheit), aber keines zur taz?“ Fehlt es I. E. an einer Art erzkonservativen Zeitung?

    • Wir sind in der Tagespresse nicht vertreten, und das ist ein enorm wichtiges Segment.

      • Ich kenne die JF nur von ihrem Internetauftritt, aber Sie meinen, die JF erfüllt diese Funktion nicht? Wäre das nicht nur ein marginaler Unterschied? Oder was genau haben Sie da im Sinn?

        • Naja, wahrscheinlich was die taz halt ist. Über alles berichten, was so passiert, mit der eigenen Weltanschauungssoße übergossen.

          Mir wär‘ allerdings eine wöchentliche Satirezeitschrift lieber. Grundgütiger, wirklich.

          Oder auch eine weitgehend objektive Zeitung, welche kaum wertet, aber andere Themen bringt als üblich. Das wäre allerdings nicht ganz einfach, dazu müßte man wahrscheinlich zunächst einmal eine eigene Nachrichtenagentur aufbauen.

          • Zum Teil bewegt sich PI in diese Richtung, soweit es Demonstrationen und Ähnliches betrifft. Daraus könnte theoretisch ja auch noch mehr werden, aber man sieht daran schon, wie schwierig das ist, wie lange es dauern würde und welchen Aufwand man treiben müßte, um ein Netz von Reportern und Korrespondenten aufzubauen.

          • Wiedenroths Woche?

          • Die taz wäre in der Tat ein gutes Vorbild. Und es kommt ganz wesentlich auf die Auswahl und Gewichtung der Themen an.

        • Die JF ist keine Tageszeitung. Die fehlt.

  • … sichtbar machen, daß diese Machtzentren das Gegenteil von dem tun, was sie zu tun vorgeben.

    Hier wäre eine Präzisierung nützlich: Welches sind diese Machtzentren konkret (Namen) – was tun sie … was geben sie zu tun vor … und inwiefern ist letzteres das Gegenteil von ersterem? Und was bedeutet dann ’sichtbar machen‘ – auf den ‚Korrektheiten‘ in einem Kommentar darüber schreiben?? Das wird vermutlich nicht ausreichen. An welche Möglichkeiten hat der Blogger dabei gedacht?

    • Götz Wiedenroth ist gut, keine Frage. Was das andere angeht, in Deutschland sind’s die Parteien, die Fernsehintendanten, Zeitungsredakteure, Zusammenschlüsse, welche starke Wirtschaftsinteressen vertreten und danach natürlich die Organisationen, welche ausländische Interessen vertreten, sowohl staatliche als auch private, wobei bei letzteren die Unterscheidung in In- und Ausland nur bedingt Sinn ergibt, übernationale private Interessen und Zusammenschlüsse trifft es wohl am besten. Aber auch die nationalen Wirtschaftszusammenschlüsse sind natürlich vom Ausland abhängig.

      • Ja, so ungefähr war mir das schon klar – trotzdem Danke für die Antwort. Ich meinte aber wirklich … ganz Konkretes. Beispiel: Der Blogger würde analysieren was, dem gesetzlichen Auftrag zufolge, Aufgabe des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist … und dann in einem allgemeinen UND speziellen Teil BeispielE bringen, wie der ÖRR sowohl allgemein (als Institution) wie auch speziell repräsentiert durch bestimmte Personen, das Gegenteil seines Auftrages realisiert.

        Oder: Es würde analysiert, was Universitäten eigentlich sollen (was ist deren gesetzlicher Auftrag bzw. Grundlage…) und was sie tatsächlich tun! Und letzteres dann eben auch mit handfesten Beispielen mit deren Hilfe man den Feind beim allfälligen Zusammentreffen im Internet (oder auch in der äußeren Realität) vor sich her treiben kann!!

        Gerade fällt mir dazu etwas auf betreffend genau diese Seite hier, das mich schon länger …. ’stört‘ ist nicht das richtige Wort – ich finde nur im Moment kein besseres; ich konnte es irgendwie nicht richtig fassen, aber jetzt ist es mir etwas deutlicher geworden: Der Blogger schreibt seit mehreren Jahren und es hat sich eine entsprechende Fülle an Artikeln angesammelt. Vielleicht bestünde ja die Möglichkeit irgendwann einmal so eine Art ‚Einführungskurs für Neueinsteiger‘ zu entwerfen, bei dem zu bestimmten Stichworten (wie beispielsweise ‚Universitäten und Ideologieproduktion‘) Artikel, die dazu passend erläutern wie so etwas aussieht (man erkennt nur was man weiß), wie es dazu kam, wer die historischen Initiatoren waren und mit welchen Intentionen, wer die heutigen Macher sind, wie ihr Nutzen aussieht … und wie der Schaden, den sie damit anrichten.

        Ja, ich weiß selber … gefordert/anempfohlen ist leicht und ‚es lebe der Anspruch‘ … aber mir ist es eben einfach aufgefallen, gerade wieder beim Lesen auf einem anderen Blog (Killerbee sagt). Da kommt ein Neueinsteiger und beschwert sich, daß irgendein Artikel ’sehr rassistisch‘ sei … – da möchte man einfach nur mit einem Link antworten können, der auf so einen Artikelcluster verweist, der sich mit der Genese des Begriffes, seine Funktion (als sprachliches Immunsuppresivum) und die Intentionen seiner Schöpfer und seiner heutigen Verwender auseinandersetzt.

        Derselbe Kommentator bringt dann auch noch das ‚Argument‘, daß die Christen den Muslimen das Wissen gestohlen hätten, das er aus einem kurzen ‚Welt der Wunder‘-Beitrag hat, in dem auf die unglaublichen Wissensschätze des frühmittelalterlichen Islam verwiesen wird … die dann von den Christen einfach geklaut wurden (Hilfe, man hat uns die Bildung geklaut … zitiert nach Karl-Eduard).

        Darauf gabs dann verschiedene aufklärende Antworten – ein Kommentar verwies auf die Seite von M. Mannheimer, der unter dem Stichwort ‚Islamisch Geschichtsfälschung‘ mehrere Artikel versammelt hat, die den tatsächlichen Sachverhalt erhellen. Wobei man nach der Lektüre in gewisser Weise wieder bei dem Ausgangsbeitrag aus der Reihe ‚Welt der Wunder‘ (von irgendeinem Privatsender ist das wohl) angekommen ist und resignierend konstatiert: In der Tat … wir leben in der Tat in einer … Welt der Wunder!

        Jedenfalls: So ungefähr in der Art wie es auf dem Blog von Mannheimer (als Beispiel) gemacht wird, könnte ich mir das vorstellen. Natürlich nicht so – wie bei Mannheimer – , daß ALLES in tausend Stichworte unterteilt ist, sondern beschränkt auf auf vielleicht 5 oder 6 Stichworte (Universitäten als Ideologieproduzenten versus eigentlicher universitärer Auftrag; Fernsehanstalten als Ideologieproduzenten versus eigentlicher Auftrag etc.), um die sich dann ein Artikelcluster versammelt. Aber gut, das war jetzt nur so eine Idee …

        • Keine schlechte Idee. Ich wolte sowieso mal meine Artikel durchgehen und einiges besser auffindbar darbieten. Aber die Zeit, die Zeit …

          Es ist vielleicht den meisten Lesren nicht ganz klar, aber ich habe pro Tag maximal 2-3 Stunden für meine publizistische Tätigkeit. In dieser Zeit entstehen Bücher, Artikel und Vorträge, muss ich aber auch E-Mails beantwroten, anderswo kommentieren, übereifrige Antifanten bei der Staatsanwaltschaft anzeigen, den ganzen technischen Kram erledigen, der mit einem selbstgehosteten Blog verbunden ist undundund. Ich habe nur 20 Prozent meiner Kraft für die Bloggerei und Schreiberei zur Verfügung, weil ich irgendwo ja auch noch meine Brötchen verdienen muss. Da bleibt notwendigerweise 80 Prozent dessen, was eigentlich getan werden müsste, liegen.

          • Gut, daß man damit mal eine konkrete Vorstellung von der Arbeitsbelastung und den dadurch real noch vorhandenen Möglichkeiten hat. Ansonsten fehlt einfach der Maßstab, um einzuschätzen, was möglich ist und was nicht. Aber vielleicht zieht die erste Pioniergeneration ja eine zweite Generation nach sich, die sich an der Selbstermächtigung der ersten Generation ein Beispiel nimmt und dann zwangsläufig Liegengebliebenes (weil es ja nicht anders ging und geht) aufarbeitet und weiterentwickelt.

            Da das Problem der Antifanten und der juristischen Auseinandersetzung mit diesen schon angesprochen wurde: Muß der Blogger auch seinerseits juristische Hilfe in Anspruch nehmen gegen eventuelle Anzeigen seitens tüchtiger, antifantischer Blogwarte und ähnlichem Personal? Und falls ja, welche Art von Versicherung benötigt man da … reicht da eine ’normale Rechtschutzversicherung‘ oder bedarf es irgendewelcher Zusatzpolicen? Hat die Versicherung schon mit Beitragserhöhungen oder Kündigung reagiert/zu reagieren versucht (mir ist bekannt, daß Versicherungen schwarze Listen führen oder zumindest geführt haben, auf den Mitglieder gesammelt wurden, die ‚teuer‘ waren, die dann gekündigt wurden und nur unter Schwierigkeiten eine neue Versicherung bekamen – wenn überhaupt)?

            Zumindest könnte ich mir das als antifantische Strategie vorstellen: Eine zur ’sozialen Vernichtung‘ auserkorene Person wird mit Anzeigen eingedeckt, bis der Versicherung dieser Person die Kosten für juristischen Widerstand zu hoch werden und sie den Vertrag kündigt. Auf diese Weise könnte man ‚Feinde‘ dann doch noch mundtot machen, weil sie die Kosten für juristischen Widerstand nicht aus ihrer Privatschatulle tragen können.

    • Die Machtzentren sind, das politische, das Wirtschafts-, das Medien-, das Wissenschafts- und das Bildungssystem. Die Wirtschaft lasse ich jetzt einmal außen vor, weil sie ja wirklich versucht Gewinn zu machen, genau wie sie behauptet. Es ist nur nicht jedem klar, was dies auf der politisch-gesellschaftlichen Ebene impliziert (freie Arbeitskraftmigration zum Beispiel). Dass die Politik das Gegenteil dessen tut, was Politiker in ihren Amtseiden behaupten sollte klar sein. Dass Medien und Wissenschaft eine Autorität für sich in Anspruch nehmen, die ihnen nicht zukommt, weil sie – offiziell auf die systematische Produktion von Wahrheiten verpflichtet – lügen, sollte ebenfalls klar sein.

      • Die Wissenschaft sehe ich nicht als Problem, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, daß Wissenschaftler nichts entscheiden, egal, ob sie an einer Universität oder in einem Institut arbeiten, sie spielen stets nur die Rolle, welche Mime für Alberich spielt.

        Universitäten kontrollieren die Wissenschaft, das sagt der Name ja auch aus: uni-versus = gleich-gerichtet.

        Und mit Lehrern ist es nicht anders. Sie sind politisch gebunden. Man nennt es Neutralität, aber in Wirklichkeit bedeutet das Staatslinie.

        Der Grund, warum Lehrer, Universitäten, Staatsmedien tendentiell immer, d.h. in allen parlamentarischen Demokratien, eher links als rechts sind, besteht darin, daß in allen diesen Demokratien links Fortschritt gemäß der Staatsreligion bedeutet und rechts vorsichtiges Zurückbleiben.

        Ich bin ganz froh das verstanden zu haben: http://bereitschaftsfront.blogspot.com/2012/08/parlamentarismus.html

  • Die Kommentare kann ich leider erst später beantorten. Hier nur der Hinweis, dass die Störung im Onlineshop jetzt behoben ist und alles normal läuft: http://www.korrektheiten.1a-shops.eu/

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