Sep 212012
Saß gestern Abend auf der Holzbank unter dem vorkragenden Dach des Hühnerstalls und drückte Maiskörner von den durchgetrockneten Kolben. Ein paar Schritte weiter: ein Feuerchen aus Maisblättern und -strünken, das in der Windstille glimmte und qualmte. Las nebenbei in einem Manuskript von so elender Qualität, daß mich der Drang befiel, dies alles zu beenden.
Götz Kubitschek auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Erbe, Gestern
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Zum Originalartikel: Schreibtisch, Garten, Alltag (X): Es brennt
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Eine Antwort zu “Schreibtisch, Garten, Alltag (X): Es brennt”
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Aus meiner Sicht:
“The Second Hand
I caught the morning star hanging in a crystal glass
Cold grass, fresh on my fingertips
Warm sun, hung like a melody
We can be anything, anything at all
We can be everything, everything and more
…
Tail lights, hanging like a necklace on the mountains
Red wine, thying on our senses
We can do it all
We can be everything, everything and more
Hanging on the second hand
Pull me down if you can
I’m heading for the grey stone mantle cloud
Sun spills all around
I’m never going to drop
And the riverbank glows
Shadows we throw
The willows and the night wind song
Golden away from the fireside
Hold her underneath the evergreen
We can be anything, anything at all
We can be everything, everything and more
Listen to the heart, we can step into the heart
We can be beautiful, beautiful and more
I am the second hand
Pull me down if you can
I’m heading for the grey stone mantle cloud
Sun spills all around
I’m falling to the top of the second hand
Pull me down if you can
I’m never going to stop
Just a raindrop hanging on the window sill
…”
http://www.youtube.com/watch?v=nl1H9vhBb-M
OT:
Meine Frau stammt von Bessaraberdeutschen ab, welche glücklicherweise 1940/41, also noch vor dem Krieg gegen die Sowjetunion, ins damalige Deutsche Reich geholt wurden.
Ich selbst bin (vom Blut her ein halber, sozialisiert als ein ganzer) Preuße, meine Familie mütterlicherseits lebte bis 1945 in Ostpreußen, sie flüchtete Anfang 1945 vor der Roten Armee.
Es ist wichtig, daß der Genozid an den Deutschen dem Vergessen entrissen wird, nicht um aufzurechnen oder gar um Vergeltung zu suchen, sondern aufgrund der Verpflichtung gegenüber der historischen Wahrheit und um der Redlich- und Gerechtigkeit willen.
Ann Morrison. Die US-Historikerin hat einen Film über die deutsche Vertreibung gedreht:
Ethnic Germans: A Forgotten Genocide