Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Risse2 109x130 Etwas wird sichtbar   (Weitere Gedanken zum Mohammed Film)Manfred Kleine-Hartlage und Erik Lehnert haben sich mit schlüssigen Argumenten für die provozierende Ankündigung der „Pro“-Partei ausgesprochen, das Propagandafilmchen „Innocence of Muslims“ öffentlich aufzuführen.  Selbst wenn diese nur ein Bluff sein sollte (denn mehr als die Youtube-Ausschnitte gibt es vermutlich gar nicht zu zeigen), hat er schon ausgereicht, heftige und aufschlußreiche Reaktionen zu pro-vozieren.

Der bundesdeutsche Kindergarten funktioniert dann etwa so: „Tante, Tante, der Fritz hat gesagt, daß er morgen in der großen Pause ‚Mohammed ist doof‘ sagen will!!“ – „Oh, da werden der Mehmet, der Özkan, der Hassan, der Abdullah, der Izmir, der Ali und der Jihad aber böse, äh traurig sein! Die schlagen dann wieder alles kurz und klein, weil sie so traurig sind, daß sie diskriminiert werden! Da müssen wir jetzt aber mit dem Fritz schimpfen, wenn er so garstig ist!“ [weiter, noch 1,630 Wörter]

Martin Lichtmesz auf Sezession im Netz
Kategorie(n): Ereignis, Heute
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1,684 Wörter | Keine Kommentare

Zum Originalartikel: Etwas wird sichtbar – (Weitere Gedanken zum Mohammed-Film)

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8 Antworten auf Etwas wird sichtbar – (Weitere Gedanken zum Mohammed-Film)

  • Friedrich hat keine Angst vor Moslems, sondern vor der SPD, den Grünen usw. Deshalb ist er jetzt auch in der Plakatkampagne umgefallen, was 100 000 Mal schwerer wiegt, als was Pro macht. Wenn da ein Zusammenhang zu Pro bestünde, Friedrich sich dachte: „Jetzt muß ich mich auf diese Weise distanzieren.“, wäre es arg, spräche zunächst gegen Friedrich, aber zweitrangig auch gegen jene, welche in dieser Phase Druck gegen ihn aufbauen halfen.

    Friedrich sollte von Israel gelernt haben, daß man nur mit Stärke gegen Moslems besteht. Sein Umfaller schadet uns allen. Und weinerliches Opfergetue auch.

  • Während in Deutschland in islamophilen Kreisen noch geweint und getobt wird, ob des inkriminierten Films, der die Moslems in aller Welt „beleidigt“, so daß diese „gezwungen sind“, zu morden, zu randalieren und zu vandalieren, sich einige unserer „Polithelden tapfer“ gegen den vergleichsweise eher dümmlichen und unter dem Strich eigentlich harmlosen Film (mal lese nur einmal Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ zum Vergleich) positionieren und ein Aufführungsverbot und damit eine inslamkonforme Zensur fordern, ist man z.B. in der Türkei filmtechnisch und ideologisch schon einen Schritt weiter, was hierzulande jedoch keinen Hund hinter dem Ofen hervorlockt.

    Seit dem 10.September ist der türkische Film „Battle of Empires – Fetih 1453“ auf DVD erhältlich, der die Eroberung Konstantinopels aus Sicht der Türken darstellt. Der Film ist als Blockbuster angelegt, mit allem tricktechnischem Schnickschnack. Die Türken in aller Welt sind begeistert.

    Hier eine wirkliche Kritik, die Lobhudeleien auf den Film mag man sich woanders suchen:

    “ 0,5 = katastrophal

    Nichts für ungut – Märchenfilme darf jeder drehen, mit viel Kunstblut und Wahnsinnsaction machen die ja auch irgendwo Spaß. Aber: wenn man ostentativ einen historischen Anspruch anmeldet, dann wäre es doch entsprechend angemessen, sich an Tatsachen und Fakten zu halten. Es mag sein, dass die Eroberung Konstantinopels durch Mehmet Fatih im Jahr 1453 in den letzten Jahren eine überraschende Aktualität gewinnt, weshalb auch immer. Dass diese Eroberung für den wachsenden osmanischen Staat damals von erheblicher Bedeutung war, liegt auf der Hand – von der byzantinischen Stadt mit ihrem winzigen Umland mochte als Hauptstadt eines verloschenen Reiches zwar keine Gefahr mehr ausgehen. Dass sie dennoch im Weg lag, und an ältere Rechte auf die anatolische Halbinsel erinnerte, das muss dann aber doch genervt haben. (Offenbar so dolle genervt, dass man sich einen solchen Film nicht ersparen kann!) Und schließlich: reiche Beute mag man sich auch versprochen haben. Die wurde dann ja auch, etwa in der Baukunst (alle Moscheen sind Abbilder der „Aya Sofra“, der Hagia Sophia, die immerhin erst mit der Einnahme von Konstantinopel als Vorbild zur Verfügung stand), oder der neu gewonnenen Infrastruktur eingelöst. Ob die erobernden Truppen, die die in der Hagia Sophia versammelte Menschenmenge, anders als im Film suggeriert, keinesfalls mit den Versprechen von Toleranz zu gewinnen trachtete, sondern unterschiedslos abschlachtete, tatsächlich viel an Wertsachen zum Plündern vorfand, stelle ich anheim. Dass die Truppe drei Tage lang plünderte, ist eine der historischen Tatsachen, die der Film unterschlägt. Warum eigentlich? Viel mehr als ein Film über Krieg und Heldentum, und das ist das wirklich ärgerliche an diesem Versuch, Geschichte umzuschreiben, ist dies ein Film über die Kraft der Religion. Es mag sein, dass dies, der Glaube, ein wesentlicher Faktor in der Auseinandersetzung war – es liegt immerhin nahe. Dass die Fronten aber so glasklar waren, dass „die Guten“ alle bei den Osmanen waren, und „die Bösen“, die soooo Bösen, alle bei den Byzantinern (und wie herrlich verrucht! und versaut! ahh!), das ist historisch einfach falsch. Belegt ist immerhin, dass die Monsterkanonen des osmanischen Heeres von einem Christen, Urban (nicht unwahrscheinlich, dass er, wie der Chefingenieur der Byzantiner, Johannes Grant, ein Deutscher war) gebaut wurden. Die Janitsaren – man muss es eigentlich nicht betonen – waren selbstverständlich „Beuteosmanen“, Christenkinder. Das Christenbild, insbesondere das Bild christlicher Frauen, ist ein Abgrund, aus dem man mehr über die Macher dieses Streifens erfährt, als über irgendwelche Verhältnisse im alten Byzanz. Warum eigentlich muss man, wenn man sich an ein so zentrales Thema des Osmanentums macht, so scherenschnittartig arbeiten? Wem mag das nutzen? Wer mag sich damit in was bestärken? Dass man sich so ein Machwerk gönnen muss, mit ordentlichen staatlichen Zuschüssen, in dem man sich feiert, ohne es dabei genau nehmen zu wollen, das ist doch einfach – schade. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. …“
    Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/187015/userkritiken/neuesten/?stars=0

    Auch in der Sendung „ZDF heute nacht“ wurde der Film kritisiert, Aufstände und Morde von aufgebrachten Christen gab es nicht, sind auch nicht zu erwarten. Ein Veröffentlichungsverbot wird nicht gefordert:

    http://www.youtube.com/watch?v=NxEHWjxiuII&feature=related

    Hier der Trailer:

    http://www.youtube.com/watch?v=Zw1d2n2w14w

    Wer an ein wirklichkeitsgetreues Bild der Eroberung Konstantinopels interessiert ist, dem empfehle ich folgende Lektüre:

    Mika Waltari – „Der dunkle Engel“ Roman um die Belagerung und Eroberung Konstantinopels

    Steven Runciman – „Die Eroberung von Konstantinopel 1453“ Herausragendes Sachbuch

    Roger Crowley – „Konstantinopel 1453: Die letzte Schlacht“ Ein insgesamt akzeptables Sachbuch, enthält die überlieferten Fakten und ist gut zu lesen

  • @ Fremder

    Richtig! Vor den Moslems braucht Friedrich ja auch keine „Angst“ zu haben, wenn er ihnen fortgesetzt in den A… kriecht! Dieser Friedrich ist der schlimmste Jammerlappen, den es bisher auf diesem Posten gab. Das ist in der jetzigen Situation brandgefährlich, wenn solch ein Versager an der Regierung ist:

    Die Moslemführer benehmen sich wie Angehörige einer Mafia: Sie erpressen andere Menschen und Völker mit der Behauptung, die „religiösen Gefühle“ ihrer Anhänger würden durch irgendetwas „beleidigt“ – und zwar bei jeder sich bietenden Gelegenheit! Das ist immer wieder die gleiche „Masche“! Wenn man sich einmal erpressen lässt, hat man schon schlechte Karten; wenn man aber diese Erpressung unter dem Deckmantel des § 166 StGB auch noch institutionalisiert, hat man bereits verloren. Deshalb sind wir jetzt an einem ganz entscheidenden Punkt angelangt, an dem wir unsere Freiheiten verteidigen müssen. Die Verletzung irgendwelcher „religiöser Gefühle“ darf nie wieder „Grund“ für Krieg, Mord und Totschlag werden. Dafür hat die Regierung eines säkularen Staates zu sorgen. Meine religiösen Gefühle werden auch durch eine Person wie Mohammed (falls dieser überhaupt gelebt hat) „beleidigt“ – aber ich gehe deshalb nicht mit einer Handgranate auf Moslems los, weil Religion NIE WIEDER mißbraucht werden darf für die Durchsetzung IRDISCHER MACHTANSPRÜCHE! Das sagt mir mein christlicher Glaube. Und solange Moslems mit ihren Erpressungs-Methoden genau solche Macht-Ansprüche und Welteroberungspläne verfolgen, bin ich überzeugt, dass es kein dauerhaftes friedliches „Zusammenleben“ mit ihnen geben kann. Daher ist alles dagegen zu unternehmen, dass uns mittels Verschärfung des Religionsparagraphen auch noch die Freiheit genommen wird, ahnungslose Menschen auf diese Zusammenhänge und Gefahren hinzuweisen, die von dieser religiösen Ideologie namens „Islam“ ausgeht!

  • Warum um Himmels willen muss sich auch die Sezession der voellig unbelegten, aber vom Iran vorgetragenen Behauptung anschliessen, „zionistische Kreise“ steckten hinter diesem Videoschnipsel?!

    Der Youtube-Verschnitt stammt vom 1. Juni! Die „Zionisten“ muessten ziemliche Versager sein, dass sie fast ein Jahr brauchen, bis ueberhaupt jemand darauf reagiert. Oder sollte der aegyptische Salafist Scheich Khalid Abdullah, der ihn am 8. September in seiner Talkshow besprach und zeigte, am Ende auch im juedischen Sold stehen?!

    Der Ueberfall auf das Konsulat in G\Benghazi war offensichtlich lange vorher schon fuer den geplant gewesen. Dass es sich um eine spontane Demonstration wegen dieses Videos gehandelt haben soll, ist haenbuechn.

    • Tja, da hat die Sezession ein bisschen zu viel beim Elsässer geschmökert, unserem „antiimperialistischen“ Diktatorenversteher.

    • Na, Zionisten machen natürlich niemals so etwas Böses… Die wenigen Beteiligten an dem Video, deren Namen bekannt wurden, haben nachweislich pro-zionistische Verbindungen und Überzeugungen. Und wenn man sich die Kreise ansieht, die ein Interesse an einer solchen Provokation haben könnten, bleiben nicht viele übrig. Die koptischen Christen scheiden schon mal aus. Beweisen kann man es nicht, aber unwahrscheinlich ist es auch nicht gerade. Und wenn es hier eine zionistische Beeinflußung gab – na und? Nun wird auch global wieder etwas sichtbar, immerhin.

      Daß eine Provokation voll beabsichtigt war, daran kann kein Zweifel bestehen, wenn man den Film sieht, der offenbar extra dafür angefertigt wurde. Daß die Reaktion so spät kam, hat damit zu tun, daß die arabische Übersetzung erst Anfang September auftauchte, pünktlich zum 9/11. Es spricht nichts dagegen, daß die Veranwortlichen ein paar Monate damit gewartet haben. Damit, daß es um 9/11 im Nahen Osten ohnehin rumsen wird, haben sie sicher gerechnet.

      Weiterführende Links gibt es hier, in einem allerdings allzu moslemfreundlichen Text:
      http://www.counter-currents.com/2012/09/innocence-of-muslims/

  • ich meine natuerlich ein Vierteljahr

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